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	<title>Bluno - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bluno&amp;diff=1411022&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw-Quelle; Einleitung; Weblinks</title>
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		<updated>2026-03-19T14:57:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw-Quelle; Einleitung; Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname = Bluń&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Elsterheide&lt;br /&gt;
| Ortswappen = &lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51.52369&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14.22844&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe = 112&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche = 13.79 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeindeverzeichnis 1994 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Elsterheide}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Elsterheide|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Elsterheide.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1995-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 02979&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 03564&lt;br /&gt;
| Bild = Elsterheide Bluno Aerial.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Blick auf Bluno von Westen mit dem Sabrodter See und dem [[Kraftwerk Schwarze Pumpe]] im Hintergrund.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bluno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zwischen 1937 und 1945 amtlich &amp;#039;&amp;#039;Blunau&amp;#039;&amp;#039;), {{OrtsnSorb|hsb|Bluń|Audio=Bluń.ogg}}, ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Elsterheide]] im Norden des [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]] in [[Sachsen]]. Der Ortsteil hat den Status einer [[Ortschaft]] nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] und damit gemäß seiner [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://elsterheide.de/wp-content/uploads/sites/3/2025/02/26.05.2015-Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;14 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Elsterheide |format=PDF;&amp;amp;nbsp;179&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehört dem amtlichen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] an und war bis zum 1. Juli 1995 eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Bluno liegt im Norden der [[Oberlausitz]]. Die Grenze zu [[Brandenburg]] und zur [[Niederlausitz]] liegt nur etwa 900 Meter nördlich des Ortskerns. Die Stadt [[Hoyerswerda]] liegt etwa zehn Kilometer südöstlich von Bluno, die brandenburgischen Städte [[Spremberg]] und [[Senftenberg]] sind elf bzw. 17 Kilometer entfernt. Umliegende Ortschaften sind das zur Stadt [[Welzow]] in Brandenburg gehörende Dorf [[Karlsfeld (Welzow)|Karlsfeld]] im Norden, [[Sabrodt (Elsterheide)|Sabrodt]] im Osten, [[Klein Seidewinkel]] und [[Bergen (Elsterheide)|Bergen]] im Süden, [[Klein Partwitz]] im Westen sowie die wiederum in Brandenburg liegenden Orte [[Lieske (Neu-Seeland)|Lieske]] in der Gemeinde [[Neu-Seeland]] sowie [[Proschim]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bluno liegt inmitten des [[Lausitzer Braunkohlerevier]] und grenzt im Süden unmittelbar an den ehemaligen [[Tagebau Spreetal-Nordost]]. Inzwischen ist der Ort Teil des [[Lausitzer Seenland]]es und liegt am Ufer der [[Blunoer Südsee]] sowie des [[Sabrodter See]]s. Durch Bluno verläuft die [[Bundesstraße 156]] zwischen Senftenberg und Spremberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blunoer Kirche 1.JPG|mini|[[Kirche Bluno|Dorfkirche Bluno]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bluno ist ein [[Straßenangerdorf]]. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1401 in einer in [[Prag]] ausgestellten Schenkungsurkunde, damals mit der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Blunde&amp;#039;&amp;#039;. 1568 wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Blun&amp;#039;&amp;#039; genannt, um das Jahr 1635 wurde der Name als &amp;#039;&amp;#039;Bluem&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Bluhm&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die heutige Ortsnamensform tauchte erstmals 1670 auf. Der aus der obersorbischen Sprache stammende Ortsname bedeutet „Siedlung in der &amp;lt;!--Grus--&amp;gt;Aue“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnošt Muka]]: &amp;#039;&amp;#039;Serbski zemjepisny słowničk.&amp;#039;&amp;#039; Budyšin, 1927, S. 36 ([http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/179480/52/0/ Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer anderen Quelle wird der Ortsname als „Dorf an einer [[Hutewald|Hutung]] mit Bäumen“ gedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;elsterheide&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.elsterheide.de/bluno |wayback=20180923235048 |text=Bluno |archiv-bot=2023-06-17 08:25:17 InternetArchiveBot }}, Gemeinde Elsterheide, abgerufen am 23. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rittergut Bluno war ab dem spätestens ab 1568 der [[Standesherrschaft Hoyerswerda]] angehörig. Damals lebten im Ort 34 [[besessene Mann]] sowie jeweils 20 Gärtner und [[Häusler]]. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde Bluno mehrfach von Raubüberfällen und Brandschatzungen heimgesucht. Durch den Krieg sowie die [[Pestepidemie]] zu dieser Zeit dezimierte sich die Einwohnerzahl Blunos stark. Nach dem Ende des Kriegs wurde Bluno an seiner heutigen Stelle neu aufgebaut, ältestes Gebäude im Ort ist die [[Kirche Bluno|Dorfkirche]] aus dem Jahr 1673.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.land-sachsen.de/staedte/bluno/chronik.htm Ausschnitt aus der Dorfchronik Bluno], abgerufen am 23. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor befand sich der Ort etwas weiter südöstlich in einer unwirtschaftlichen [[Sumpf]]gegend. Im Jahr 1814 setzte sich die Bevölkerung Blunos aus drei Richergütern, 24 Dienstbauern, fünf Gärtnern und 13 Häuslern zusammen. Zudem hatten die Dorfbewohner das Recht, Schafe zu halten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann1&amp;quot;&amp;gt;August Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungs-Lexikon von Sachsen Bd. 1. Ahe bis Drebach.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Schumann, Zwickau 1814, [https://books.google.de/books?id=xeA-AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA417 S. 417]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1825 hatte Bluno 371 Einwohner. Bis zum 1. August desselben Jahres gehörte das Dorf zum [[Landkreis Spremberg (Lausitz)|Landkreis Spremberg]] in der preußischen [[Provinz Brandenburg]], danach wurde der Ort in den [[Landkreis Hoyerswerda]] in der [[Provinz Schlesien]] umgegliedert. Seitdem war Bluno eines der westlichsten Dörfer Schlesiens. Nahe dem Dorf floss damals die [[Sornosche Elster]], diese wurde jedoch später vom Braunkohletagebau Spreetal überbaggert. Zu Bluno gehörte in den 1820er-Jahren noch ein [[Zollhaus (Gebäude)|Zollhaus]], dieses wurde jedoch damals bereits als [[Dorfkrug]] genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann14&amp;quot;&amp;gt;August Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungs-Lexikon von Sachsen Bd. 14.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Schumann, Zwickau 1828, [https://books.google.de/books?id=O30AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA504 S. 504]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bluno zählt zum amtlichen Siedlungsgebiet der [[Sorben]] und war historisch überwiegend sorbischsprachig geprägt. [[Arnošt Muka]] zählte für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der [[Lausitz]] im Jahr 1884 488 Einwohner, davon waren 481 Sorben (99 %).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sorben1884&amp;quot;&amp;gt;Arnošt Muka: &amp;#039;&amp;#039;Statistika łužiskich Serbow. Wobličenje a wopisanje.&amp;#039;&amp;#039;, [[Bautzen|Budyšin]] 1884–1886, [http://access.bl.uk/item/pdf/lsidyv369d0461 S. 150]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der folgenden Zeit sank die Zahl sorbischer Einwohner, [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 noch 234 aktiv sorbisch sprechende Einwohner sowie 86 Einwohner mit Sorbischkenntnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindeverwaltung Bluno.JPG|mini|Ehemaliger Sitz der Gemeindeverwaltung von Bluno]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 wurde Bluno mit einem Bahnhof an die damals neu errichtete [[Bahnstrecke Neupetershain–Hoyerswerda]] angebunden. Im Jahr 1937 wurde der Ortsname aufgrund der [[Liste von Ortsumbenennungen in der Lausitz 1936/37|nationalsozialistischen Germanisierung sorbischstämmiger Ortsnamen in der Lausitz]] in &amp;#039;&amp;#039;Blunau&amp;#039;&amp;#039; geändert. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] sank die Einwohnerzahl in Bluno stark ab, von 635 Einwohnern im Jahr 1939 auf 550 Einwohner im Jahr 1946. In diesem Jahr wurde die Änderung des Ortsnamens wieder rückgängig gemacht. Ab 1949 war Bluno Teil der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und wurde bei der Kreisreform vom 25. Juli 1952 dem [[Kreis Hoyerswerda]] im [[Bezirk Cottbus]] zugeordnet. Im Jahr 1966 wurde der Zugverkehr in Bluno eingestellt und die Bahnstrecke zurückgebaut. In den 1960er-Jahren wurde in der Region um Bluno [[Braunkohle]] entdeckt. Im Jahr 1970 wurde ein Teil des Dorfes durch den Tagebau Spreetal [[Devastierung|devastiert]], sieben Familien mussten umgesiedelt werden. 1989 kam es wiederum zu einem Teilortsabbruch, dieses Mal durch den Tagebau Spreetal-Nordost, dadurch wurden drei Familien umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.archiv-verschwundene-orte.de/de/verschwundene_orte/uebersicht_der_orte/bluno/40597 |titel=Bluno/Bluń |werk=[[Archiv verschwundener Orte]] |zugriff=2018-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1991 wurde der Braunkohleabbau bei Bluno endgültig aufgegeben, die Restlöcher wurden geflutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] wurde der Kreis Hoyerswerda in Landkreis Hoyerswerda umbenannt und fusionierte 1995 mit dem [[Kreis Kamenz]] zum [[Landkreis Kamenz]]. Am 1. Juli 1995 schloss sich die Gemeinde Bluno mit den bis dahin ebenfalls eigenständigen Gemeinden [[Geierswalde]], [[Klein Partwitz]], [[Nardt]], [[Neuwiese (Elsterheide)|Neuwiese]], Sabrodt, [[Seidewinkel]] und [[Tätzschwitz]] zu der neuen Gemeinde [[Elsterheide]]. Am 1. Januar 2008 wurde der Landkreis Kamenz aufgelöst und fusionierte mit dem [[Landkreis Bautzen (1994–2008)|damaligen Landkreis Bautzen]] zum [[Landkreis Bautzen|neuen Landkreis Bautzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bluno/Bluń}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.elsterheide.de/bluno &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Bluno&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Elsterheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Elsterheide}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7734990-8|VIAF=233950168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Elsterheide)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1401]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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