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	<title>Blumenstein BE - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blumenstein_BE&amp;diff=484124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: analog AG</title>
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		<updated>2025-05-25T19:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;analog AG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|BE|Bern|Blumenstein}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Blumenstein&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Blumenstein 2024.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Blumenstein COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = blumenstein BE Switzerland.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blumenstein von Süden, vom Walalpgrat aus gesehen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Thun|Thun]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Thun&lt;br /&gt;
| BFS = 0922&lt;br /&gt;
| PLZ = 3638&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.74112&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.52048&lt;br /&gt;
| HÖHE = 659&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 15.52&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Michael Kammer ([[Parteilose|parteilos]])&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.blumenstein.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blumenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Bern]]. Sie gehört zum [[Verwaltungskreis Thun]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Blumenstein Aussenansicht.jpg|mini|Alte Kirche und Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist die westlichste Gemeinde des Amtsbezirks Thun. Sie liegt an der Nordseite der [[Stockhornkette]] im obersten Teil des [[Gürbetal]]s und im [[Stockental]]. An ihrem Nordrand fliesst die [[Gürbe]] durch. Die Gemeinde besteht aus zwei Teilen: einerseits aus Inner-Blumenstein mit dem Dorf Blumenstein und den Weilern &amp;#039;&amp;#039;Eschli&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gassen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rüdeli&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wäsemli&amp;#039;&amp;#039;; andererseits aus den Weilern &amp;#039;&amp;#039;Bodenzingen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lochmannsbühl&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Reckenbühl&amp;#039;&amp;#039; (zusammen Ausser-Blumenstein genannt) sowie der ehemals selbständigen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Tannenbühl&amp;#039;&amp;#039;. Daneben gibt es zahlreiche Häusergruppen und Einzelgehöfte. Vom Gemeindegebiet von 1552&amp;amp;nbsp;ha wird die Hälfte, 49,6 %, landwirtschaftlich genutzt. Weitere 38,0 % sind Wald und Gehölz und 8,5 % unproduktive Fläche (wie Felsen) – vor allem im Berggebiet Richtung Stockhornkette. Nur 3,9 % des Gemeindeareals sind überbaut.&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt am Rand des [[Regionaler Naturpark Gantrisch|Regionalen Naturparks Gantrisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: right; margin-top:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungs&amp;amp;shy;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1764 || 443&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1850 || 1&amp;#039;077&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900 || 814&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 814&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930 || 955&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1941 || 965&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960 || 1&amp;#039;121&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1980 || 1&amp;#039;167&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000 || 1&amp;#039;202&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005 || 1&amp;#039;170&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019 || 1&amp;#039;248&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010 || 1&amp;#039;171&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023 || 1&amp;#039;303&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl stieg zwischen 1764 und 1850 stark an (1764–1850: +143,1 %). Dann ging sie bis 1900 als Folge der Abwanderung in die Industriegebiete (in und um Thun) stark zurück (1850–1900: −24,4 %). Zwischen 1910 und 1930 sowie zwischen 1941 und 1960 gab es zwei grosse Wachstumsschübe, so dass die Einwohnerzahl einen neuen Höhepunkt erreichte (1910–1960: +37,7 %). Bis 1980 sank die Zahl der Bewohner ein wenig, stieg dann aber bis ins Jahr 2000 auf einen neuen Höchststand von 1&amp;#039;202 Einwohnern an. Seither ist die Bevölkerungszahl einigermassen stabil. Die Mehrheit der Einwohner (60 %) sind zwischen 21 und 64 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung spricht im Alltag eine [[Hochalemannisch|hochalemannische]] Mundart, die zu den Dialekten des [[Berndeutsch]]en gehört. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 97,15 % Deutsch, 1,76 % Albanisch und 0,34 % Französisch als Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten waren alle Bewohner Mitglied der evangelisch-reformierten Landeskirche. Durch Zuwanderung aus anderen Regionen der Schweiz und dem Ausland sowie Kirchenaustritten hat sich dies geändert. Am 31. Dezember 2007 setzten sich die Religionen wie folgt zusammen: 82 % reformiert, 6 % katholisch, 10 % konfessionslos und 2 % Andere (Muslime und einige gaben keine Auskunft zu ihrem Glaubensbekenntnis). Die Muslime sind fast ausschliesslich albanischer Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Der Anteil der ausländischen Zuwanderung ist gering. Stand 31. Dezember 2007: Einwohner 1176 davon 39 Einwohner Ausländer. Von den 1&amp;#039;139 Schweizer Staatsangehörigen hatten zehn Personen mehr als eine Staatszugehörigkeit. Die wenigen Zuwanderer kommen aus Serbien-Montenegro, Mazedonien (in beiden Fällen meist Albaner), Deutschland, Italien, Spanien, Sri Lanka und den Niederlanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Gemeindepräsident]] ist Michael Kammer ([[Parteilose|parteilos]], Stand 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahl 2023]] betrugen: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 48,5 % (−1,1 %), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 10,3 % (±0,0 %), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 8,9 % (+4,5 %), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 7,0 % (+0,5 %), [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 5,4 % (−0,9 %), [[Grünliberale Partei|glp]] 6,9 % (+1,0 %), [[Die Mitte|Mitte]] 4,8 % (−5,0 %), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 3,1 % (−0,1 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.elections.admin.ch/de/ch |titel=Nationalratswahlen 2023. Blumenstein |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2023-10-22 |abruf=2025-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB - Badewesen, Blumenstein Bad - Collection Gugelmann - GS-GUGE-JENNER-E-1.tif|mini|&amp;#039;&amp;#039;Blumenstein-Bad:&amp;#039;&amp;#039; Eine Gruppe von 7 Badegästen unterhält sich mit dem Badewirt. Rechts bringt ein Diener einen Korb mit Weinflaschen. [[Aquarell]] von Emanuel Jenner (1808).]]&lt;br /&gt;
Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war das Dorf von der Landwirtschaft geprägt. Daneben spielte der Kurbetrieb im Luftkurort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blumenstein-Bad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eine bedeutende Rolle. Bis ins 19. Jahrhundert dominierte der Getreide- und Kartoffelanbau die Landwirtschaft, ehe man im grossen Stil mit der Viehwirtschaft begann. Im Jahr 2000 arbeiteten in den 32 Landwirtschaftsbetrieben noch 87 Beschäftigte. Industrie und Kleingewerbe bieten 153 Personen eine Arbeitsmöglichkeit, während in den 27 Dienstleistungsbetrieben 119 Personen ein Auskommen finden. Zahlreiche Blumensteiner sind heute Wegpendler – vor allem in die Stadt Thun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:blumenstein BE Switzerland wanderwege.JPG|mini|Wanderwegweiser im Zentrum von Blumenstein]]&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten zog vor allem Blumenstein-Bad Fremde an. Heute kommen vorwiegend Wanderer und Fahrradfahrer nach Blumenstein. Die Gemeinde hat 2008 einen Beitritt zum regionalen Naturpark Gantrisch abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Blumenstein liegt an keiner Bahnlinie, ist aber per Bus gut ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Von und nach [[Thun]] verkehren die Linien 3, 50 und 51 der [[Verkehrsbetriebe STI|STI]], von und nach [[Seftigen]]-Bahnhof tagsüber die Linie 53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blumenstein liegt an der Strasse von Wimmis nach Seftigen, hat aber auch Richtung Thun gute Strassenverbindungen. Die nächstgelegenen Autobahnanschlüsse sind Thun-Süd und Thun-Nord an der [[Autobahn A6 (Schweiz)|A6]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wurde erst relativ spät besiedelt. Die Herrschaft &amp;#039;&amp;#039;Bluomenstein&amp;#039;&amp;#039; verkaufte [[Peter von Raron]] am 18. Mai 1348 an die Stadt [[Bern]]. Die Niedere Gerichtsbarkeit hatten verschiedene Familien, zuerst die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Blumenstein&amp;#039;&amp;#039;, zuletzt die &amp;#039;&amp;#039;von Wattenwyl&amp;#039;&amp;#039;. Ein Mitglied der letzteren Familie verkaufte 1642 seine Herrschaftsrechte an Bern. Vorerst gehörte der Ort zum &amp;#039;&amp;#039;Landgericht Seftigen&amp;#039;&amp;#039;, von 1658 bis 1798 zum &amp;#039;&amp;#039;Amt Thun&amp;#039;&amp;#039;. Von 1798 bis 1803 war Blumenstein Teil des helvetischen &amp;#039;&amp;#039;Distrikts Oberseftigen&amp;#039;&amp;#039;. Seither gehört die Gemeinde zum [[Amtsbezirk Thun]]. Der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Tannenbühl&amp;#039;&amp;#039; war bis zu seiner Eingemeindung im Jahr 1859 eine eigenständige Gemeinde (1850: 385 Einwohner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Blumenstein}}&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die am Fallbach gelegene Gebäudegruppe mit der Kirche (ehemals St. Nikolaus), dem Pfarrhaus, dem Küherhaus und der Pfrundscheune. Diese Baugruppe gehört zu den Bauwerken mit nationaler Bedeutung. Auch verschiedene alte Bauernhäuser sind wegen ihres eigenen Stils sehenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ján Cibuľa]] (1932–2013), Arzt, Politiker, Gründungspräsident [[International Roma Union]]&lt;br /&gt;
* [[Nico Müller (Rennfahrer)|Nico Müller]] (* 25. Februar 1992), Rennfahrer DTM [[Audi Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Doris Amacher: &amp;#039;&amp;#039;Blumenstein und Pohlern. Ein Wanderführer zu ländlicher Architektur&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Kunstführer]].&amp;#039;&amp;#039; Band 666/667). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (GSK). Bern 1999, ISBN 3-85782-666-5.&lt;br /&gt;
* {{HLS|521|Blumenstein|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|3292|Tannenbühl|Autor=Anne-Marie Dubler}}&lt;br /&gt;
* Walter Rothacher: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Kirche und Dorfschaft Blumenstein.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Selbstverlag, Blumenstein 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Blumenstein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.blumenstein.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Blumenstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Thun}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4587711-7|VIAF=246960959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Bern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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