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	<title>Blumenow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blumenow&amp;diff=1319237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-22T08:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Fürstenberg/Havel&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/06/02/N &amp;lt;!-- http://www.geodatenzentrum.de/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/15/06/E &amp;lt;!-- http://www.geodatenzentrum.de/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 56 &amp;lt;!-- http://www.geodatenzentrum.de/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN &amp;lt;!-- http://www.geodatenzentrum.de/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.497048&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 189&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fuerstenberg-havel.de/unsere-stadt/stadt-entecken/zahlen-und-fakten |titel=Stadt Fürstenberg/Havel: Zahlen und Fakten |abruf=2026-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16798&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Dorfkirche (Blumenow)2.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Dorfkirche Blumenow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blumenow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Fürstenberg/Havel]] im Norden des Landes [[Brandenburg]] ([[Landkreis Oberhavel]]). Blumenow liegt an der [[Havel]] in einer wald- und seenreichen Umgebung, etwa dreizehn Kilometer südöstlich des Hauptortes Fürstenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1309 als &amp;#039;&amp;#039;Blumenowe&amp;#039;&amp;#039;. Damals gehörte die Gegend zu [[Mecklenburg]]. Der Name des Dorfes Blumenow leitet sich von „Blumen-Aue“ (mittelniederdeutsch &amp;#039;&amp;#039;ouwe&amp;#039;&amp;#039; für Aue) ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Willich: Ortsnamen in Mecklenburg-Strelitz. In: &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburg-Strelitz. Beiträge zur Geschichte einer Region&amp;#039;&amp;#039;. Band 2 (2002), 2002, S. 6–23, hier S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1352 bis 1471 gehörte der Ort der mecklenburgischen Nebenlinie [[Herrschaft Stargard|Stargard]]. So beklagte sich der stargardsche Herzog [[Heinrich (Mecklenburg-Stargard)|Heinrich]] im Jahr 1424  über Räubereien in seinem Dorf Blumenow durch Priegnitzer und Ruppiner [[Schildknappe|Knappen]]. Im Jahr 1427 erwarb Henning von Zarnekow (Zernickow, Zerneckow) das halbe Dorf. Dessen Geschlecht bekam im Jahr 1484 durch die mecklenburgischen Herzöge [[Magnus II. (Mecklenburg)|Magnus&amp;amp;nbsp;II.]] und [[Balthasar (Mecklenburg)|Balthasar]] die [[Lehnswesen|Lehnsrechte]] bestätigt. Von 1500 bis 1571 gab es neben den von Zarnekow noch die von Behr im Ort. So gab es 1568 zwei [[Rittergut|Rittergüter]] und 17 Bauernhöfe im Ort. 1584  gehörte Blumenow zum [[Bistum Brandenburg]]. Im Jahr 1600 teilten die Grundherren von Zarnekow und die Adelsgeschlechter [[Priegnitz (Adelsgeschlecht)]] und [[Oertzen (Adelsgeschlecht)]] die Herrschaft über das Dorf. Im Jahr 1667 übernahm Herzog [[Gustav Adolf (Mecklenburg)]] die verpfändeten [[Gutshof|Güter]] derer von Zarnekow und überließ sie gegen Pfand den Erben des Matthäus Thun. Victor Sigismund von Oertzen auf Klockow wurde im Jahr 1694 mit Blumenow nach dessen Einlösung von den Thunschen Erben belehnt und Blumenow blieb bis 1901 im Besitz der Familie. Ein Gutsherr zu dieser Zeit war der Major Hermann von Oertzen, dessen Ehefrau Henriette Lorek aus Norwegen stammte und Tochter eines Konsuls war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1701 gehört Blumenow zum [[Mecklenburg-Strelitz|Strelitzschen]] Teil Mecklenburgs. Nach dem Einzug der letzten verbliebenen Bauernstellen  im Jahr 1796 ist Blumenow ein typisches mecklenburgisches Gutsdorf. Im Jahr 1812 wird das Blumenower [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] vom Hauptgut getrennt und 1813 als selbständiges Rittergut in Mecklenburg-Strelitz geführt. Dieses Gut und das Dorf bekamen den Namen des neuen Besitzers [[Boltenhof]]. In den Jahren von 1887 bis 1890 wurde eine Chaussee nach Dannenwalde gebaut. Im Jahr 1901 lebten in Boltenhof 85 Einwohner. Die Familie von Oertzen lebte mindestens bis 1903 in Blumenow, Alexander von Oertzen, die erste Ehefrau Elsbeth von Wartenberg, die Kinder Elisabeth, Lucia, Friedrike stammen aus Blumenow; und der im Krieg als Offizier gefallene Halbbruder Joachim von Oertzen ebenso noch. Die jüngeren Nachfahren sind alle schon in Berlin geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Friedrich Wilhelm Euler, [[Walter von Hueck]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A (Uradel) 1960&amp;#039;&amp;#039;. Band V, Band 24 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1960, S. 369 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major Alexander von Oertzen, seit 1904 amtlich geschieden, war gezwungen, das Gut 1905 an den Rentier Carl von Freeden zu verkaufen. Dieser schenkte der Gemeinde eine neue Kirchenorgel. Das Lehngut Boltenhof wurde ein Jahr später in ein [[Allodium]] umgewandelt, Grund und Boden gehörten nun Kommerzienrat Bolle aus Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kölner Kaufmann Albert Bernhard Hansen erwarb dann das herrschaftliche vormalig &amp;#039;&amp;#039;v. Oertzen’sches Rittergut&amp;#039;&amp;#039; mit Herrenhaus, Park und Garten aus der Konkursmasse von [[Heinrich Lahusen|Heinz Lahusen]] (welcher das Gut erst 1926 erwarb) für 450.000 Reichsmark. Mit 60 Angestellten bewirtschaftete Hansen fast 1000 Hektar landwirtschaftlichen Boden und Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 floh der Gutsbesitzer vor den heranrückenden sowjetischen Truppen aus Blumenow. Durch Fahrlässigkeit brannte das barocke Blumenower Herrenhaus 1946 bis auf die Grundmauern nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Literatur: Sabine Bock: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;. 7.1–3; Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, S. 81–84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli 1950 wurde die Gemeinde Blumenow zusammen mit den anderen Orten des [[Fürstenberger Werder]]s aus dem [[Land Mecklenburg|mecklenburgischen]] [[Landkreis Neustrelitz]] in den [[Land Brandenburg (1946–1952)|brandenburgischen]] [[Landkreis Templin]] umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;II lit. b Nr. 1 Verordnung zur Durchführung des Gesetzes vom 28. Juni 1950 über die Änderung der Grenzen der Länder. Vom 13. Juli 1950. Provisorische Regierung der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blumenow wurde am 26. Oktober 2003 nach Fürstenberg/Havel eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statistisches Bundesamt|StBA]] Wiesbaden (Hrsg.): [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberhavel&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-07_2006u00_BB.pdf PDF]. S. 14–17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Blumenow Gutsanlage 2.jpg|mini|Ehemalige Gutsanlage Blumenow.]]&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die frühgotische [[Dorfkirche Blumenow|Feldsteinkirche Blumenow]] aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Blumenow befindet sich gegenüber der alten Gutsanlage. Nach Plänen der Architekten Paulus und Silloe aus Berlin wurde die Kirche im Sommer 1912 einer baulichen Überarbeitung unterzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind der quadratisch in das Kirchenhaus eingebaute Fachwerksturm (er wurde entsprechend der Architektur seines Vorgängers aus dem 18. Jahrhundert erneuert), in dem sich auch das Kirchenportal befindet. Der Turm besitzt eine [[Welsche Haube]], der eine achtseitige [[Laterne (Architektur)|Laterne]] mit steiler Pyramide aufgesetzt wurde. Sehenswert ist auch das [[Kirchenschiff]] mit Kreuzgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Innenausstattung gibt es den mehrgeschossigen Schnitzaltar im [[Renaissance]]stil aus dem 18. Jahrhundert mit den Nachbildungen der vier Evangelisten auf der Predella (Altaraufbau) und der Darstellung der Kreuzigung u.&amp;amp;nbsp;a. mehr. Im Glockenturm der Kirche befindet sich die Heimatstube des Ortes. Hier gibt es Gegenstände aus bäuerlichen Haushalten zu besichtigen. Die Ruhestätte der Gutsbesitzerfamilie von Oertzen ist die älteste Grabstätte auf dem Kirchfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist auch das Blumenower Storchennest, welches sich zu einem beliebten Naturwahrzeichen entwickelt hat. Es entstand in den 1950er Jahren und befindet sich auf der Esse der einstigen [[Kartoffelbrennerei|Kartoffel- und Getreidebrennerei]] des Gutes. Es wiegt inzwischen über zehn Zentner, besitzt einen ungefähren Durchmesser von zwei Metern bei einer Höhe von ca. 1,60 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Blumenow steht frei auf einer Wiese eine Eiche mit einem Brusthöhenumfang von 8,80 m.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=brandenburg/blumenow/|Zugriff=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenow&amp;#039;&amp;#039;, In: Gerhard Vinken, Barbara Rimpel, u. v. a: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hrsg. [[Georg Dehio|Georg-Dehio]]-Nachfolge/Dehio-Vereinigung e.V., Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 96 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenow&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Sabine Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;. 7.1–3; Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, S. 81–84.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumenow&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Georg Krüger-Haye]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz]]&amp;#039;&amp;#039;. [https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_document_0000006488 Band 1], Abt. 2: Das Land Stargard (2): &amp;#039;&amp;#039;Der Blumenhäger Silberfund (W. Karbe), die Amtsgerichtsbezirke Fürstenberg, Feldberg, Woldegk und Friedland (1. Hälfte)&amp;#039;&amp;#039;. Brünslow (E. Brückner), Neubrandenburg 1925, S. 42–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.blumenow.de/ www.blumenow.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Fürstenberg/Havel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1178691705|VIAF=131155105758676320001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberhavel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Fürstenberg/Havel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstenberger Werder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberhavel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1309]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
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