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	<title>Blumenfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GeorginoCapulli: add link</title>
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		<updated>2026-01-12T07:16:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;add link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den zur Stadt Tengen im Landkreis Konstanz gehörenden Ort Blumenfeld. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Blumenfeld (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Blumenfeld&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Tengen&lt;br /&gt;
| Ortswappen = Wappen Blumenfeld.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Blumenfeld&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 47/48/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 08/40/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe = 550&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner = 503&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2008-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 78250&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 07736&lt;br /&gt;
| Bild = Blumenfeld.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Blumenfeld im Jahr 1990&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blumenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der südbadischen Stadt [[Tengen]] im [[Landkreis Konstanz]] in [[Baden-Württemberg]]. Es war bis 1972 eine selbständige Gemeinde mit [[Stadtrecht]] und galt daher bis zu seiner Eingemeindung als eine der kleinsten Städte Deutschlands. Als Stadt existierte Blumenfeld vermutlich von der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis 1935 und nochmals von 1957 bis zu seiner Eingemeindung. Durch den Ort fließt das Flüsschen [[Biber (Rhein)|Biber]], welches unterhalb von [[Stein am Rhein]] in den [[Hochrhein]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Zeugnisse einer [[jungsteinzeit]]lichen Besiedelung Blumenfelds fanden sich in den [[Gewann]]en &amp;#039;&amp;#039;Einfang&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Hintere Breiten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Tengen |url=https://www.tengen.de/2086448 |titel=Blumenfeld |sprache=en |abruf=2026-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der [[Hallstattzeit]] stammen 15 Grabhügel im Wald des Gewannes &amp;#039;&amp;#039;Langholz&amp;#039;&amp;#039;. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1100 als &amp;#039;&amp;#039;Blumenegg&amp;#039;&amp;#039;. Das Dorf selbst war aus einer mittelalterlichen Burganlage des 11. Jahrhunderts hervorgegangen und erhielt vermutlich 1275 das Stadtrecht. Die erste gesicherte Nennung der Stadt ist aus dem Jahr 1362: &amp;#039;&amp;#039;Stat Blumenveld&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1292 war die Stadt im Besitz der Herren von [[Blumegg (Adelsgeschlecht)|Blumegg]]. In einem von 1439 bis 1450 dauernden Städtekrieg wurde die Stadt 1441–1442 vergeblich berannt. Am 7. August 1449 bekam Hans von [[Klingenberg (Adelsgeschlecht)|Klingenberg]] von König [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] das Recht, in Blumenfeld Jahrmärkte abzuhalten. Gleichzeitig wurde die [[Blutgerichtsbarkeit]] bestätigt. 1488 wurde die Stadt an Wolfgang von Klingenberg, [[Komtur (Amt)|Komtur]] des Deutschen Ordens auf der Insel [[Mainau]], verpfändet. Im Jahr 1499 belagerten Schweizer Truppen Blumenfeld und die 500 Mann Besatzung mussten zusammen mit den Einwohnern abziehen. Es kam 1511 wieder in den Besitz der [[Kommende#Kommenden der Ritterorden|Kommende]] Mainau. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Stadt mehrmals zerstört, weshalb kein Wohnhaus aus der Zeit vor 1648 mehr erhalten ist. Nur das [[Schloss Blumenfeld|Schloss]] sowie teilweise Pfarrkirche und Pfarrhaus sind Bauzeugnisse aus der Zeit vor 1618.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 fiel Blumenfeld dem [[Königreich Württemberg]] zu. Bereits 1806 wurde es nach der Auflösung der Deutschordenskommende Mainau ein [[Verwaltungsgliederung Badens|Badisches Bezirksamt]]. Blumenfeld blieb Bezirksamt bis 1857, welches seinen Sitz im Schloss hatte. Am 1. August 1857 wurde es mit dem [[Bezirksamt Engen]] vereinigt. Die Auflösung erfolgte 1936 zusammen mit der Eingliederung in den [[Landkreis Konstanz]]. Von 1853 bis 1864 hatte das [[Amtsgericht Blumenfeld]] seinen Sitz in Blumenfeld, danach wurde es nach Engen verlegt. Brände zerstörten 1907 Teile des südlichen Bebauungsringes und 1960 des nördlichen Bebauungsringes. 1966 brannte ein Fachwerkhaus neben dem Stadttor nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemals selbständige Gemeinde wurde am 1. Januar 1973 nach Tengen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=498}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Ortsvorsteher von Blumenfeld ist Edmund Sturm (Stand: Juli 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Wappen Blumenfeld.png&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde Blumenfeld&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In [[Tingierung#Metalle|Silber]] (weiß) ein gradarmiges [[Tingierung#Heraldische Farben|schwarzes]] [[Tatzenkreuz]], belegt mit einem grünen [[Herzschild]], darin eine goldene (gelbe) [[Lilie (Heraldik)|Lilie]]. &lt;br /&gt;
 |Quelle = [https://www.heraldry-wiki.com/wiki/Blumenfeld Wappenbeschreibung] bei „Heraldy of the world“; abgerufen am 29. Januar 2024.&lt;br /&gt;
 |Begründung = Blumenfeld war im Besitz des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]], der im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die Stadtrechte verlieh. Die Stadt verwendete nie eigene Siegel, sondern die Siegel des Ordenskommandanten. Das älteste eigene Siegel stammt aus dem Jahr 1840 und zeigt das [[Wappen Badens]], zu dem die Stadt nach 1806 gehörte, mit einer Heiligenfigur.&amp;lt;br /&amp;gt;Das [[Redendes Wappen|redende Wappen]] zeigt das Kreuz des Deutschen Ordens und als [[Wappenschild]] eine „Blume in einem grünen Feld“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klemens Stadler]] |Titel=Die Gemeindewappen des Bundeslandes Baden-Württemberg |Sammelwerk=Deutsche Wappen, Bundesrepublik Deutschland |Band=8 |Verlag=Angelsachsenverlag |Ort=Bremen |Datum=1971 |Seiten=26–30}} &amp;lt;!--([http://www.korpora.org/cgi-bin/Limas/quellen.pl?nummer=178 korpora.org]{{Toter Link|date=2018-04 |archivebot=2018-04-01 22:48:58 InternetArchiveBot |url=http://www.korpora.org/cgi-bin/Limas/quellen.pl?nummer=178 }} Abgerufen am 2. März 2009) --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Das Blumenfelder Wappen wurde ab 1860 entworfen und 1902 vom Stadtrat angenommen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Konstanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Blumenfeld.JPG|mini|Schloss Blumenfeld]]&lt;br /&gt;
;Schloss&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Blumenfeld}}&lt;br /&gt;
;Pfarrkirche St. Michael&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Michael (Blumenfeld)}}&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Pfarrkirche lässt sich bis 1100 zurückverfolgen. In diesem Jahr wurde die Kirche [[Michael (Erzengel)|St. Michael]] geweiht. Das Dokument darüber ist gleichzeitig die erste Erwähnung Blumenfelds. 1907/1908 erfolgte der Abriss und Neubau der Kirche unter der Leitung des Freiburger Architekten [[Raimund Jeblinger]]. Dabei blieb nur der [[Romanik|romanische]] Turm des Gotteshauses erhalten, wurde jedoch aufgestockt und neu gedeckt. Das [[Neugotik|neugotische]] Kirchenschiff besteht aus einer [[Pseudobasilika|Staffelhalle]] mit vereinzelten [[Jugendstil]]-Elementen im Inneren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tengen.de/pb/,Lde/907516.html |titel=Kirchenführer |werk=tengen.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160305183516/http://www.tengen.de/pb/,Lde/907516.html |archiv-datum=2016-03-05 |abruf=2021-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Pfarrhaus aus dem 16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Über dem Eingang des Pfarrhauses befindet sich ein Wappenstein mit der Jahreszahl 1582. Es finden sich darin Hinweise auf Hugo Dietrich von [[Landenberg|Hohenlandenberg]] und Werner [[Stauffenberg (Adelsgeschlecht)|Schenk von Stauffenberg]].&lt;br /&gt;
;Kaplaneihaus aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Das Haus wurde um 1750 gebaut und bis 1857 immer wieder umgebaut. In diesem Jahr wurde die [[Kaplan]]ei aufgehoben. Bei dem Haus befindet sich ein Bannstein. Dessen Hoheitszeichen, eine Steinscheibe mit Kreuzrelief, blieb erhalten. Der vermutete Standort war das Ende der Brücke zum Stadttor hin.&lt;br /&gt;
;Schul- und Rathaus&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts neu gebaut und beherbergt heute die Ortschaftsverwaltung, den Bürgersaal und ein kleines Schlachthaus.&lt;br /&gt;
;Stadttor aus dem 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Die Errichtung des Stadttores war um 1600. Allerdings ist der Oberbau jüngeren Datums.&lt;br /&gt;
;Nepomukstatue&lt;br /&gt;
Auf der Brücke befindet sich eine [[Johannes von Nepomuk|Nepomuk]]-Statue aus dem mittleren 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
;Grabmalstatue „Fides“&lt;br /&gt;
Erschaffen um 1750, steht sie heute unter einem Schutzdach der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--CHRONOLOGISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hamburger]] (1821–1904), deutsch-österreichischer Industrieller, Pionier der Papiererzeugung, geboren in Blumenfeld &lt;br /&gt;
* [[Natascha Ungeheuer]] (* 1937), Malerin, geboren in Blumenfeld&lt;br /&gt;
* [[Andreas Gruschke]] (1960–2018), Fotograf und Tibetologe, geboren in Blumenfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bürgermeisteramt Tengen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kleiner historischer Stadtführer Blumenfeld.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Freiburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Band VI. Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 797–802.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.tengen.de/pb/,Lde/907468.html Informationen zu Blumenfeld] auf der Website der Stadt Tengen&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenperlen.de/Perlen/Ba_Wue/blumenfeld.htm Deutschordensschloss Blumenfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Tengen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7792994-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tengen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1100]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksamtsstadt in Baden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeorginoCapulli</name></author>
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