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	<title>Blond - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blond&amp;diff=103505&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: redundant zu DOI</title>
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		<updated>2026-04-08T18:59:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;redundant zu DOI&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Childrens Korca Albanians.jpg|mini|Kinder einer albanischen Schulklasse in [[Korça]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blond&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS}} für ‚hell‘) bezeichnet einen [[Farbton]] zwischen gelblich und bräunlich, im alltäglichen Sprachgebrauch fast ausschließlich eine [[Haarfarbe (Pigment)|Haarfarbe]]. Etwa zwei Prozent der Weltbevölkerung sind (im weitesten Sinne) blond.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.morgenpost.de/wissen-und-technik/article1093466/Bevorzugten_schon_Steinzeitmaenner_Blondinen.html |text=Bevorzugten schon Steinzeitmänner Blondinen?|archive-today=20120529005911}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frauen mit hellem Haar (egal ob natürlich oder blondiert) bezeichnet man üblicherweise als &amp;#039;&amp;#039;[[Blondine]]&amp;#039;&amp;#039;, untergegangen ist das Wort &amp;#039;&amp;#039;Blondin&amp;#039;&amp;#039; für einen blonden Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kulturen der westlichen Welt existieren zahlreiche [[Blondhaarigenstereotype]], die auf blondhaarige Personen bezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische Hintergründe ==&lt;br /&gt;
=== Arten ===&lt;br /&gt;
Farbvarianten sind &amp;#039;&amp;#039;aschblond&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;nordischblond&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;lichtblond&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;strohblond&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;weißblond&amp;#039;&amp;#039; (sehr hell, fast weiß), &amp;#039;&amp;#039;mittelblond&amp;#039;&amp;#039; (durchschnittlich blond), &amp;#039;&amp;#039;dunkelblond&amp;#039;&amp;#039; (dunkel, in Richtung braun), &amp;#039;&amp;#039;goldblond&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;weizenblond&amp;#039;&amp;#039; (in Richtung goldgelb), &amp;#039;&amp;#039;semmelblond&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;rotblond&amp;#039;&amp;#039; (in Richtung rot). Sehr hellblonde, oft [[Haarfärbung#Blondieren|gebleichte]] Haare nennt man auch &amp;#039;&amp;#039;platinblond&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;wasserstoffblond&amp;#039;&amp;#039; (abgeleitet vom verwendeten Bleichmittel [[Wasserstoffperoxid]]). Ein weiterer weit verbreiteter Farbton ist das sogenannte „gefärbt blond“, es ist heller als dunkelblond und nähert sich dem goldblond an. Es gibt auch gemischte Typen, hier können alle Farbformen bzw. -typen kombiniert miteinander vorkommen. Siehe auch [[Falb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Fischer-Saller_scale_of_hair_color.jpg|thumb|Fischer-Saller Haarfarbentafel]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Haarfärbung]] unterscheidet man heute als Hauptton (10/) Extra-Hellblond, (9/) Hell-Lichtblond, (8/) Lichtblond, (7/) Mittelblond und (6/) Dunkelblond.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.glamot.de/blog/26433/wofur-stehen-die-nummern-bei-einer-haarfarbe|title=Wofür stehen die Nummern bei einer Haarfarbe|publisher=Glamot|date=2017-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der nebenstehenden Fischer-Saller Haarfarbentafel steht (A) Extra-Hellblond, (B bis E) Hellblond, (F bis L) Mittelblond und (M bis O) Dunkelblond, sowie (V bis VI) für Rotblond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorkommen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Light hair coloration map.png|miniatur|Verbreitung der hellen Haarfarbe in [[Europa]] laut einer Studie über helles Haar aus dem Jahr 2006, die von der [[Universität St Andrews]] veröffentlicht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://cogweb.ucla.edu/ep/Frost_06.html|titel=Frost: Why Do Europeans Have So Many Hair and Eye Colors?|hrsg=Cogweb.ucla.edu|abruf=2025-02-18|archiv-datum=2018-02-27|archiv-url=https://web.archive.org/web/20180227072836/http://cogweb.ucla.edu/ep/Frost_06.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{legend|#FFFF00|80–100 %}}&lt;br /&gt;
{{legend|#FFC438|50–79 %}}&lt;br /&gt;
{{legend|#BF8A00|20–49 %}}&lt;br /&gt;
{{legend|#8B6500|1–19 %}}&lt;br /&gt;
{{legend|#201000|weniger als 1 %}}]]&lt;br /&gt;
Blonde Menschen gibt es heute vor allem in [[Nordeuropa|Nord-]], [[Westeuropa|West-]], [[Mitteleuropa|Mittel-]] und [[Osteuropa]] und bei den Nachfahren europäischer [[Einwanderer]] in den [[Vereinigte Staaten|USA]], [[Kanada]], [[Australien]], [[Neuseeland]], Süd-[[Brasilien]], [[Argentinien]], [[Südafrika]], [[Namibia]] und [[Sibirien]]. Sie sind aber auch in [[Nordafrika]] und in [[Vorderasien]] anzutreffen. So gibt es zum Beispiel im [[Libanon]] Bergregionen mit einem großen Anteil blonder Menschen. Auch in [[Marokko]] gibt es immer wieder blonde und blauäugige Angehörige der [[Berber]]. Da die genetische Herkunft der Nordafrikaner stark durch Mischungen aufgrund historischer Wanderungsbewegungen, darunter auch europäischer Abkunft, geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt;Lara R. Arauna, Javier Mendoza-Revilla, Alex Mas-Sandoval, Hassan Izaabel, Asmahan Bekada, Soraya Benhamamouch, Karima Fadhlaoui-Zid, Pierre Zalloua, Garrett Hellenthal, David Comas (216): Recent Historical Migrations Have Shaped the Gene Pool of Arabs and Berbers in North Africa. Molecular Biology and Evolution 34(2): 318–329, [[doi:10.1093/molbev/msw218]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist bei ihnen eine besonders hohe Variabilität nicht überraschend. Bei rein [[Indigene Völker|indigener]] Bevölkerung findet man sie allerdings fast nur in Europa, West- und Zentralasien. Bei den meisten blondhaarigen Kindern verdunkelt sich die Haarfarbe im Laufe der körperlichen Entwicklung, da in der Kindheit die Produktion der Melanine häufig gesteigert wird. Diesen Prozess bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;Nachdunkeln&amp;#039;&amp;#039;. Bei den Aborigines im westlichen Teil Australiens, besonders im Inneren des Landes, kommen ebenfalls aufgehellte Haare vor. Vor allem Kinder und Frauen zeigen diese hellen Haare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein kleiner Teil der indigenen Bevölkerung in [[Papua-Neuguinea]] und den [[Salomon-Inseln|Salomonen]] ist blond. Die Menschen dort haben eine sehr dunkle Hautfarbe und blonde Haare. Obwohl die genetische Ursache grundlegend anders ist (sie beruht auf einem seltenen [[Allel]] des Gens [[TYRP1]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nina G. Jablonski and George Chaplin (2017): The colours of humanity: the evolution of pigmentation in the human lineage. Philosophical Transactions of the Royal Society B 372: 20160349. [[doi:10.1098/rstb.2016.0349]]&amp;lt;/ref&amp;gt;), sind auch bei den ozeanischen Populationen vor allem Kinder häufig blond, während die Haarfarbe bei den Heranwachsenden nachdunkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Two blond males.jpg|Zwei blonde Männer (baltischer und skandinavischer Herkunft)&lt;br /&gt;
   Mika Haekkinen 2006.jpg|Der [[Finnen|finnische]] Rennfahrer [[Mika Häkkinen]]&lt;br /&gt;
   Blond Boy Swimming (Imagicity 63).jpg|Ein blonder Vanuatu-Junge&lt;br /&gt;
   MC 09-0081-308 - Flickr - NZ Defence Force.jpg|Kinder aus Mbarama, Salomon-Inseln&lt;br /&gt;
   Paris Hilton 3.jpg|[[Paris Hilton]] (2006)&lt;br /&gt;
   Hmongman.jpg|Ein blonder Mann der Hmong&lt;br /&gt;
   Starting in the saddle early.jpg|Ein blondes mongolisches Mädchen&lt;br /&gt;
   Uyghur girl in Turpan, Xinjiang, China - 20050712.jpg|Blonde Haare in Zentralasien: ([[Uiguren]]-Mädchen in [[Turpan]], [[Xinjiang]], China)&lt;br /&gt;
   Faces of Cape Verde2.jpg|Ein Mädchen von [[Cabo Verde]]&lt;br /&gt;
   Blondaj infanoj.jpg|Zwei Jungen aus Litauen und Deutschland &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vererbung ===&lt;br /&gt;
Haarfarbe entsteht durch die Einlagerung der [[Pigment (Biologie)|Farbpigmente]] [[Eumelanin]] und [[Phäomelanin]]. Überwiegt der Anteil an Phäomelanin das Eumelanin, führt es zu einer blonden oder rötlichen Färbung. Die endgültige Farbe wird durch die Menge an produziertem Phäomelanin ([[Katalysatoraktivität|Enzymaktivität]]) bestimmt. Da Phäomelanin im Vergleich zu Eumelanin wesentlich schwächer färbt, ist der Anteil an Blonden gegenüber Rothaarigen größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phäomelanin hat selbst einen rotblonden Farbton. Dies wird bei einer [[Blondierung]] sichtbar, wo zuerst das dunkle Eumelanin ausgewaschen wird und typisch ein [[Haarfärbung#Untertontabelle|rotstichiger Unterton]] auftritt. Blonde Haare entstehen im Vergleich zur [[Rot (Haarfarbe)#Genetik|Genetik roter Haare]] vor allem durch eine starke Verminderung der Eumalin-Produktion oder Melanin-Produktion insgesamt. Entsprechend sind gefundene Genorte oft auch Ursachen von [[Albinismus]] und [[Leuzismus]], bei der die Melanin-Produktion komplett ausfällt. Die Auswirkung des [[Leuzismus#Steel-Locus|Kit-Liganden am Steel-Locus]] ist bei Tieren beispielsweise schon länger bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blonde Haarfarbe ist [[rezessiv]], da schon ein einzelnes vollständiges [[Allel]] für die Melanin-Produktion am Genort hinreicht, um eine dunkle Haarfarbe zu erzeugen. Entsprechend sind viele dunkelhaarige Menschen europäischen Ursprungs auch Träger eines Allels für blonde Haare, sodass zwei dunkelhaarige Eltern durchaus lebenslang blonde Nachkommen haben können. Im Gegenzug können zwei naturblonde Elternteile keine dunkelhaarigen Kinder bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2018 waren 13 Genorte bekannt, die die Haarfarbe bestimmen. Nach einer Untersuchung von 300.000 Probanden konnte ein Team der Universität Rotterdam eine Korrelation zu 124 Genorten herstellen, davon eine auf dem X-Chromosom.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Sascha Karberg | url=http://www.tagesspiegel.de/wissen/erbgut-mehr-als-120-gene-entscheiden-ueber-die-haarfarbe/21180522.html | titel=Erbgut: Mehr als 120 Gene entscheiden über die Haarfarbe | werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] | datum=2018-04-17 |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gab es dabei einen Befund, dass Frauen deutlich häufiger auch im Erwachsenenalter natürlich blond bleiben, das Nachdunkeln der kindlichen hellen Haarfarbe also abgeschwächt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Julia Haase | url=https://www.welt.de/kmpkt/article175533342/Haare-Das-Geheimnis-warum-so-viele-Europaeerinnen-blond-sind.html | titel=Haare: Das Geheimnis, warum so viele Europäerinnen blond sind | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2018-04-18 |abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grund dafür ist noch unverstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer 2014 veröffentlichten Untersuchung wurde gezeigt, dass das Gen &amp;#039;&amp;#039;KITLG&amp;#039;&amp;#039; mit dem Ausmaß der Blondfärbung bei Nordeuropäern zusammenhängt.&amp;lt;ref&amp;gt;CA. Guenther et al.: &amp;#039;&amp;#039;A molecular basis for classic blond hair color in Europeans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nat Genet.&amp;#039;&amp;#039;, 46(7), 2014, S.&amp;amp;nbsp;748–752, PMID 24880339, [[doi:10.1038/ng.2991]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;KITLG&amp;#039;&amp;#039; kodiert für einen essentiellen Liganden (KIT-Ligand), dieser ist in der Entwicklung, Transport und Differenzierung verschiedenster Zellen im Körper entscheidend beteiligt, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Melanozyt]]en, [[Blutkörperchen|Blutzellen]] oder [[Gamet|Geschlechtszellen]]. Eine bestimmte [[Punktmutation]] in &amp;#039;&amp;#039;KITLG&amp;#039;&amp;#039; führt zu einer Hemmung des speziellen [[Transkriptionsfaktor]]s LEF1 (&amp;#039;&amp;#039;lymphoid enhancer-binding factor&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039;). LEF1 ist an der Entwicklung und Regeneration von Haarfollikelzellen beteiligt. Die Hemmung verursacht, dass in Haarfollikelzellen weniger Melanin synthetisiert wird (20 %). Damit erscheint das Haar heller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blonden Haare der Ureinwohner Ozeaniens scheinen sich unabhängig entwickelt zu haben. Man führt diese auf eine Veränderung im Protein [[TYRP1]] zurück. Ein Austausch einer Aminosäure in diesem hochkonservierten Enzym wird als Ursache angesehen und ist mit einem Vorkommen von 26 % in der Bevölkerung der Ureinwohner der [[Salomonen]] sehr verbreitet, anderswo jedoch nicht anzutreffen.&amp;lt;ref name=tyrp1&amp;gt;{{cite web | url = https://www.sciencemag.org/content/336/6081/554.abstract | title = Melanesian Blond Hair Is Caused by an Amino Acid Change in TYRP1 | first = Eimear E. | last = Kenny | first2 = Nicholas J. | last2 = Timpson | work = [[Science]] | date = 2012-05-04 | url-status = live | archiveurl = https://web.archive.org/web/20150924162756/http://www.sciencemag.org/content/336/6081/554.abstract | archivedate = 2015-09-24 | df = |language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=nat120503&amp;gt;{{cite web | url = https://www.nature.com/news/blonde-hair-evolved-more-than-once-1.10587 | title = Blonde hair evolved more than once | first = Zoë | last = Corbyn | work = Nature.com | date = 2012-05-03 | url-status = live | archiveurl = https://web.archive.org/web/20120505132418/http://www.nature.com/news/blonde-hair-evolved-more-than-once-1.10587 | archivedate = 2012-05-05 | df =  |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Entstehung gibt es verschiedene Theorien. Während der dänische Forscher Hans Eiberg die [[Augenfarbe]] Blau –&amp;amp;nbsp;die besonders häufig bei blonden Menschen auftritt&amp;amp;nbsp;– auf eine einzige Mutation im [[Mesolithikum]] Osteuropas zurückführt, sehen die deutschen Anthropologen Mark Stoneking und Michael Hofreiter die blonde und [[Rot (Haarfarbe)|rötliche Haarfarbe]] als Ergebnis vieler, mehrmals unabhängig voneinander erfolgter [[Mutation]]en des Gens MC1R. Diese Mutation habe sowohl bei den [[Neandertaler]]n als auch bei den modernen Menschen im eiszeitlichen Europa vor 20.000 bis 40.000 Jahren stattgefunden. Jonathan Rees, Dermatologe an der University of Edinburgh, und die Oxforder Genetikerin Rosalind Harding kamen zu dem Schluss, dass diese Mutation –&amp;amp;nbsp;die ebenfalls für die helle Hautfarbe verantwortlich ist&amp;amp;nbsp;– sich nur unter der schwachen Sonne Mittel- und Nordeuropas ausbreiten konnte. Während das neue Merkmal die betroffenen Menschen unter der starken [[UV-Strahlung]] des Südens benachteiligte, war es in Gebieten mit schwacher Sonneneinstrahlung oder häufig bedecktem Wetter vorteilhaft, da helle Haut die Bildung des essentiellen [[Vitamin D3|Vitamins D3]] bei geringer UV-Strahlung begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blonde Haarfarbe trat nach einer im Februar 2018 veröffentlichten [[aDNA]]-Studie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Iain Mathieson, Songül Alpaslan-Roodenberg, Cosimo Posth, Anna Szécsényi-Nagy, Nadin Rohland |Titel=The genomic history of southeastern Europe |Sammelwerk=Nature |Band=555 |Nummer=7695 |Datum=2018-02-21 |ISSN=0028-0836 |Seiten=197–203 |Online=https://www.nature.com/articles/nature25778 |Abruf=2018-11-07 |DOI=10.1038/nature25778}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum ersten Mal bei zwei Individuen, die um 15.000 v. Chr. bei Afontova Gora lebten, auf. Es handelte sich um Mammutjäger am Jenissei bei Krasnojarsk in Sibirien (4.100 Kilometer östlich von Moskau). Die bei ihnen gefundenen CC- und CT-Varianten von SNP rs12821256 gehen nach neueren Studien mit einer deutlich erhöhten Wahrscheinlichkeit einher, blonde Haare zu haben. Dieselben Gen-Varianten finden sich bei jeweils einem Jäger-Sammler-Individuum an den Ausgrabungsstätten Motala (Südschweden um 6.000 v. Ztr.), Samara (an der Wolga) und in der Ukraine, sowie bei einigen Individuen, die der spätneolithischen [[Jamnaja-Kultur]] und ihren Nachkommen ([[Schnurkeramische Kultur]]) zugezählt werden. Allgemein findet diese Studie bei den westeuropäischen Jäger-Sammlern dunkle Haut kombiniert mit blauen Augen, bei den osteuropäischen Jäger-Sammlern allerdings häufig hellere Haut kombiniert mit hellen Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Siehe Diskussionsseite|2=Der folgende Absatz}}&lt;br /&gt;
Der blonde, hellhäutige und blauäugige Menschentyp hat zwar heute seine größten Anteile an den Bewohnern Nordosteuropas, ist aber nach Ansicht von [[Genetik]]ern nicht dort entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Luigi Luca Cavalli-Sforza: &amp;#039;&amp;#039;Gene, Völker und Sprachen. Die biologischen Grundlagen unserer Zivilisation&amp;#039;&amp;#039;. 1996. Deutsche Ausgabe 1999, ISBN 3-446-19479-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach antiker Quellenlage fanden sich solche Menschen auch in Nordafrika ([[Libyerkrieg (Merenptah)|Libysche Invasion]] in Ägypten 1208 v.&amp;amp;nbsp;Chr.), Zentralasien (Stamm der [[Yuezhi]] laut chinesischer Quellen aus dem 2. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.) oder nördlich des schwarzen Meeres ([[Skythen]] nach [[Herodot]], 5. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Die [[Thraker]] nördlich des antiken Griechenland wurden von [[Xenophanes]] im frühen 5. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. als rotblond beschrieben. Erst die [[Dakerkriege]] im 2. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. haben den Landstrich entvölkert und die Ansiedlung aus dem Mittelmeerraum ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Anthropologie]] geht davon aus, dass diese Merkmale bei den ersten [[Mensch|modernen Menschen]] des [[Eiszeitalter|eiszeitlichen]] [[Eurasien]]s entstanden, als das Gros der Menschheit als Bewohner intensiv besonnter Gebiete noch dunkelhäutig, dunkeläugig und dunkelhaarig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Hamel: &amp;#039;&amp;#039;Das Werden der Völker in Europa&amp;#039;&amp;#039;. Tenea Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-86504-126-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die starke Ausbreitung der Merkmale „helle Haut“, „blonde Haare“ und „blaue Augen“ in Nordosteuropa gibt es neben der Vitamin-D3-Hypothese mehrere Alternativhypothesen. Der Edinburgher Physiologe Jeffrey Mogil stellte fest, dass Menschen mit MC1R-Genen vermindert schmerzempfindlich sind und auf ein Morphin verstärkt ansprechen. Daraus folgerte er, dass schmerzunempfindlichere Steinzeitmenschen möglicherweise einen [[Selektion (Evolution)|Selektionsvorteil]] hatten.&lt;br /&gt;
Der kanadische Anthropologe Peter Frost vertritt die Hypothese, dass die Ausbreitung vor etwa 10.000 bis 15.000 Jahren durch einen Männermangel zustande gekommen sei, den er als Folge immer gefährlicherer Jagdzüge sah. Der daraus folgende Frauenüberschuss habe dazu geführt, dass die Männer aus einer größeren Auswahl an Sexualpartnerinnen vor allem die exotischeren Blondinen bevorzugt hätten. Dies habe dann den hellhäutigen Typus durch „sexuelle Selektion“ begünstigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=Why Do Europeans Have So Many Hair and Eye Colors? |url=http://pages.globetrotter.net/peter_frost61z/European-hair-and-eye-color.htm |wayback=20080102011153}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Hypothese erregte 2005 viel Interesse in den Medien, wird aber von den meisten Fachleuten rundum abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thorwald Ewe: {{Webarchiv |url=http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=31892618 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal der Blondinen&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20150608051443}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bild der Wissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 6/2009, S.&amp;amp;nbsp;83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückgang ===&lt;br /&gt;
Es gibt immer wieder Thesen, dass es zu einem Aussterben der blonden Haarfarbe kommen soll. Irrtümliche Extrapolationen des Rückgangs, denen zufolge Menschen mit blondem Haar zu einem bestimmten Zeitpunkt spätestens ausgestorben sein müssten, werden seit 1865 immer wieder in den Nachrichten verbreitet; ein letzter Höhepunkt wurde im Jahr 2002 erreicht. Aus dem Prinzip der [[Rezessiv|rezessiven Vererbung]] folgt jedoch, dass eine Durchmischung zwar dazu führt, dass das Blond-Gen seltener phänotypisch ausgeprägt wird, jedoch genotypisch erhalten bleibt. Ohne zusätzlichen [[Selektionsdruck]] ist ein Aussterben im engeren Sinne somit höchst unwahrscheinlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zellbiologische Grundlagen der Vererbung&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tgs-chemie.de/zellbiolog__grundl_.htm |wayback=20090607195749 |text=tgs-chemie.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Bedeutung ==&lt;br /&gt;
=== Westen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Blondhaarigenstereotype}}&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] war das dem [[Gold]] entsprechende Blond die Haarfarbe der [[Gott|Göttinnen und Götter]], der [[Heroen]] und der [[Herrscher]]. Dementsprechend war das Haar der heute marmorweißen Skulpturen oftmals gelb gefasst oder vergoldet. Bei den [[Griechen|griechischen]] und [[Römisches Reich|römischen]] Schriftstellern galten [[Nordische Länder|nordische]] Stämme, einige der [[Germanen]], [[Kelten]], [[Slawen]] sowie die [[Iranische Völker|iranischen Völker]] der [[Skythen]], [[Sarmaten]] und [[Alanen]] als blond. Auch die [[Thraker]] wurden von [[Homer]] und [[Herodot]] als blond beschrieben. Die Römer handelten sogar mit blondem Haar für Perücken. Deren Käufer, meist männliche Römer, schenkten diese Haare ihren Frauen, die sich damit schmückten, indem sie sie in ihre Frisur einarbeiteten. Auch in anderen, südlicheren Ländern gab es vereinzelt blonde Menschen, etwa bei den [[Guanchen]], den Ureinwohnern der [[Kanaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] wurde das Blondsein zum typisch „germanischen“ Kennzeichen der sogenannten „[[Herrenrasse]]“ hin stilisiert, was vor allem in der [[Nationalsozialistische Filmpolitik|nationalsozialistischen Filmpolitik]] eine Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von [[Blondine]]n wurde durch Filmstars wie [[Marlene Dietrich]] oder [[Jean Harlow]] in den 1930er Jahren und [[Marilyn Monroe]] als „blonde [[Sexbombe]]“ in den 1950er Jahren verstärkt. Zu ihrem Image zählten Naivität und erotische Attraktivität. Weitere Stereotype sind die „kühle Blonde“ und das „blonde Gift“, die, dem Klischee zufolge, ihre Erscheinung kalkuliert und emotional distanziert einsetzen, sowie der blonde Engel, der sich durch eine strahlende und unwirkliche Erscheinung auszeichnet. Auch können die Haarfarben blond und dunkel die gute und die böse Protagonistin kennzeichnen, so wie in dem Märchen [[Frau Holle]] &amp;#039;&amp;#039;Goldmarie und Pechmarie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Studien seit den 1970er Jahren zeigen konsistent, dass blonde Frauen oft als attraktiver, sympathischer, besonders feminin sowie jünger eingeschätzt werden. In Attraktivitätsratings erzielen Blondinen im Mittel die höchsten Werte und Männer bevorzugen Blondinen gegenüber Brünetten und Rothaarigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Saul Feinman, George W. Gill |Titel=Sex Differences in Physical Attractiveness Preferences |Sammelwerk=The Journal of Social Psychology |Band=105 |Nummer=1 |Datum=1978-06-01 |ISSN=0022-4545 |DOI=10.1080/00224545.1978.9924089 |Seiten=43–52 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dennis E. Clayson, Micol R. C. Maughan |Titel=Redheads and Blonds: Stereotypic Images |Sammelwerk=Psychological Reports |Band=59 |Nummer=2 |Datum=1986-10-01 |ISSN=0033-2941 |DOI=10.2466/pr0.1986.59.2.811 |Seiten=811–816 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Evolutionary Social Psychology |Auflage=0 |Verlag=Psychology Press |Datum=2014-02-25 |ISBN=978-1-317-77948-3 |DOI=10.4324/9781315806082 |Online=https://www.taylorfrancis.com/books/9781317779483|Abruf=2025-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Piotr Sorokowski |Titel=Attractiveness of blonde women in evolutionary perspective: studies with two Polish samples |Sammelwerk=Perceptual and Motor Skills |Band=106 |Nummer=3 |Datum=2008-06 |ISSN=0031-5125 |DOI=10.2466/pms.106.3.737-744 |PMID=18712194 |Seiten=737–744 |Online=https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18712194|Abruf=2025-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David W. Johnston |Titel=Physical appearance and wages: Do blondes have more fun? |Sammelwerk=Economics Letters |Band=108 |Nummer=1 |Datum=2010-07-01 |ISSN=0165-1765 |DOI=10.1016/j.econlet.2010.03.015 |Seiten=10–12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael K. Price |Titel=Fund-raising success and a solicitor&amp;#039;s beauty capital: Do blondes raise more funds? |Sammelwerk=Economics Letters |Band=100 |Nummer=3 |Datum=2008-09-01 |ISSN=0165-1765 |DOI=10.1016/j.econlet.2008.02.028 |Seiten=351–354}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Medienanalysen belegen zugleich eine Überrepräsentation blonder Frauen auf US-Zeitschriftencovern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Melissa K. Rich, Thomas F. Cash |Titel=The American image of beauty: Media representations of hair color for four decades |Sammelwerk=Sex Roles |Band=29 |Nummer=1 |Datum=1993-07-01 |ISSN=1573-2762 |DOI=10.1007/BF00289999 |Seiten=113–124 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die vorgenannten Untersuchungen eine Präferenz für blonde Frauen belegen, weisen andere Studien auf gegenteilige oder differenzierte Ergebnisse hin. Eine britische Feldstudie etwa zeigte, dass Männer eine Frau in einem Nachtclub häufiger ansprachen, wenn sie blond war, sie jedoch mit brünettem Haar als attraktiver, intelligenter, kompetenter und sympathischer bewerteten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Viren Swami, Seishin Barrett |Titel=British men’s hair color preferences: An assessment of courtship solicitation and stimulus ratings |Sammelwerk=Scandinavian Journal of Psychology |Band=52 |Nummer=6 |Datum=2011-12 |ISSN=0036-5564 |DOI=10.1111/j.1467-9450.2011.00911.x |Seiten=595–600 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche Unterschiede lassen sich durch gesellschaftliche Schönheitsnormen, Modeeinflüsse und [[stereotyp]]e Zuschreibungen erklären, die regional und zeitlich variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutungen des Wortes ==&lt;br /&gt;
* Als blond werden helle [[Tabak]]e und Holzarten bezeichnet, etwa [[Eichenholz]]&lt;br /&gt;
* Blond ist als Substantiv auch ein Synonym für helles Bier, vor allem [[Pilsner Bier|Pils]] („ein kühles Blondes“)&lt;br /&gt;
* Auch Pferde mit an blondes Haar erinnernder [[Mähne]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Haflinger]]) oder Hunde, z.&amp;amp;nbsp;B. den [[Hovawart]], mit hellem Fell bezeichnet man als blond&lt;br /&gt;
* Wenn Zuchtformen des [[Guppy]]s eine helle bzw. gelbe Körperfarbe aufweisen, bezeichnet man diesen Grundton als blond&lt;br /&gt;
* Abgestorbenes, nicht mehr grünes Schilf oder Dünengras wird zuweilen blond genannt („blonde Dünen“)&lt;br /&gt;
* In Heinrich Manns &amp;#039;&amp;#039;Der Untertan&amp;#039;&amp;#039; (1918): „blonde Augen“ und „blondes Fleisch“.&lt;br /&gt;
* Im Musikinstrumentenbau bezeichnet englisch &amp;#039;&amp;#039;blonde&amp;#039;&amp;#039; eine das Holz farblich nicht verändernde Lackierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roderic Gorney: &amp;#039;&amp;#039;The Quest for Blondness: An Example Explored.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Human Agenda.&amp;#039;&amp;#039; Simond &amp;amp; Schuster, New York 1972, S.&amp;amp;nbsp;585–636 (englisch).&lt;br /&gt;
* Michaela Krützen: &amp;#039;&amp;#039;WeißBLOND. Das Haar, der Star.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Ullrich (Kunsthistoriker)|Wolfgang Ullrich]], [[Juliane Vogel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weiß. Ein Grundkurs.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 978-3-596-15758-7, S.&amp;amp;nbsp;103–143.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Blond hair|Blondes Haar|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|blond}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haarfarbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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