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	<title>Blodeuwedd - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T10:24:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blodeuwedd&amp;diff=1275553&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Format</title>
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		<updated>2025-04-24T15:36:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blodeuwedd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Blodeuedd&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|blo&amp;#039;deiweð}}], &amp;#039;&amp;#039;blodeu&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;blodeuyn&amp;#039;&amp;#039;, [[Walisische Sprache|walisisch]] „Blüte“) ist eine weibliche Sagengestalt der [[Keltische Mythologie|keltischen Mythologie]] von [[Wales]] aus der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[Math fab Mathonwy]]&amp;#039;&amp;#039; („Math, der Sohn Mathonwys“), dem [[Mabinogion|vierten Zweig des Mabinogion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Blodeuwedd wurde von [[Gwydyon]] und [[Math]], dem König von [[Gwynedd]], aus [[Eiche]], [[Ginster]] und [[Mädesüß]] erschaffen. Aus diesen Materialien leitet sich auch ihr Name, &amp;quot;aus Blumen geboren&amp;quot; oder &amp;quot;Blumengesicht&amp;quot;, ab. &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Und dann nahmen sie die Blüten der Eiche, die Blüten des Ginsters und die Blüten des Mädesüß, und aus diesen erschufen sie das schönste und anmutigste Mädchen, das jemals ein Mensch erblickte. Und man taufte sie mit der Taufzeremonie, die sie damals hatten&amp;lt;ref&amp;gt;Nach mittelalterlichem walisischen Recht war das Tragen eines Namens unabdingbar für alle Rechtsgeschäfte; da der Erzähler allerdings die christliche Taufe nicht in einer vorchristlichen Sage unterbringen konnte, verwendete er diese Redewendung einige Male im Mabinogion. Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch der walisischen Kelten&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;127, Anm.&amp;amp;nbsp;31,1f, 146, Anm.&amp;amp;nbsp;88,5.&amp;lt;/ref&amp;gt; und nannte sie Blodeuwedd.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch der walisischen Kelten&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blodeuwedds Erzeugung diente einem einzigen Zweck, ihrer Vermählung mit Gwydyons Neffen [[Llew Llaw Gyffes]]. Dieser durfte nämlich laut der &amp;#039;&amp;#039;[[Geis (Mythologie)|Geis]]&amp;#039;&amp;#039; („Tabu“, „Verbot“), den seine Mutter [[Arianrhod]] aus Zorn über ihn verhängt hatte, keine menschliche Frau heiraten. Die hübsche Blodeuwedd wurde so die Gemahlin von Llew, da sie nicht gegen diese &amp;#039;&amp;#039;Geis&amp;#039;&amp;#039; verstieß. Eines Tages verreiste Blodeuwedds Ehemann, um Math zu besuchen. Während der Abwesenheit Llews, durchstreifte eine Jagdgesellschaft die Umgebung von Blodeuwedds Haus. Einem der jungen Jäger, [[Goronwy|Goronwy Pybyr]], bot sie ihre Gastfreundschaft an, dabei verliebten sich die beiden ineinander und planten den Tod von Llew. Die Beseitigung des Ehemanns war jedoch kompliziert, da er nur unter bestimmten Bedingungen sterben konnte. Goronwy musste deshalb ein ganzes Jahr lang damit verbringen, einen mythischen [[Speer]] zu schnitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dies erledigt war, fragte Blodeuwedd ihren Ehegatten zum wiederholten Male, auf welche Art und Weise man ihn ermorden könne. Der naive Llew demonstrierte es seiner Ehefrau. Er ließ sich ein Bad ein und band eine [[Ziegen|Ziege]] daneben an, die ihm beim Ausstieg aus der Wanne helfen sollte. Als Llew sich nun erhob und mit einem Fuß auf dem Badewannenrand und mit dem anderen auf der Ziege stand, konnte er getötet werden. Goronwy kam hervor und schleuderte seinen vergifteten Speer auf ihn. Er traf jedoch nur seine Seite, und so konnte Llew in Form eines [[Adler (Biologie)|Adlers]] ins [[Nantlle Valley]] fliehen. Llews Onkel Gwydyon suchte Llew und verwandelte ihn wieder in einen Menschen. Nach etwa einem Jahr Genesungszeit tötete Llew seinen Nebenbuhler Goronwy mit demselben Speer und Blodeuwedd wurde von Gwydyon in eine [[Eulen|Eule]] verzaubert, als Strafe für ihre Untreue. So konnte sie nur noch bei Nacht einsam umher streifen und ihr Gesicht sollte nie mehr das Tageslicht erblicken.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch der walisischen Kelten&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;87&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Clarus: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;272&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensänderung ==&lt;br /&gt;
Der anfängliche Name des Blumenmädchens in der Sage lautete &amp;#039;&amp;#039;Blodeuedd&amp;#039;&amp;#039;, was auf die Mehrzahl &amp;#039;&amp;#039;blodeu&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;blodeuyn&amp;#039;&amp;#039; ([[Kymrische Sprache|kymrisch]] für „Blüte“) schließen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der keltischen Religion und Kultur&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;45&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine zweite Möglichkeit ergibt sich aus kymrisch &amp;#039;&amp;#039;blawd&amp;#039;&amp;#039; („Blume“), was dem [[Irische Sprache|irischen]] &amp;#039;&amp;#039;bláth&amp;#039;&amp;#039; entspricht und aus dem [[Keltische Sprachen|keltischen]] erschlossenen Wort &amp;#039;&amp;#039;*blāto-&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Namen und Wörter keltischen Ursprungs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Fluch, den Gwydion über sie verhängt, wird sie als &amp;#039;&amp;#039;Blodeu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;edd&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Dies ist die  kymrische Bezeichnung für Eule. Wortwörtlich übersetzt bedeutet es „Blütengesicht“, was bei der Eule auf die kreisförmig um die Augen angeordneten Gesichtsfedern bezogen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch der walisischen Kelten&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;146, Anm.&amp;amp;nbsp;88,5; 94,17; 94,34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste inselkeltischer Mythen und Sagen#Mythen und Sagen aus Wales und Britannien|Mythen und Sagen aus Wales und Britannien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Götter und Sagengestalten]]&lt;br /&gt;
* [[Mabinogion]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Frauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der keltischen Religion und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 466). Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5.&lt;br /&gt;
* Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Sagenbuch der walisischen Kelten|Das Sagenbuch der walisischen Kelten. Die vier Zweige des Mabinogi]]&amp;#039;&amp;#039;. Dtv München, April 1999, ISBN 3-423-12628-0.&lt;br /&gt;
* Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Namen und Wörter keltischen Ursprungs.&amp;#039;&amp;#039; C.H.&amp;amp;nbsp;Beck OHG, München 2003, ISBN 3-406-49470-6.&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Clarus]]: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe Patmos Verlag, Düsseldorf, 2000, 2. Auflage, ISBN 3-491-69109-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walisische Sagengestalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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