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	<title>Blockbau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T17:21:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blockbau&amp;diff=1233006&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Olaf Studt: /* Bautechnik */ als was, nicht als wem</title>
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		<updated>2026-01-17T22:10:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bautechnik: &lt;/span&gt; als was, nicht als wem&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oppidum manching osttor.JPG|mini|Als Blockbau rekonstruiertes Osttor des [[Oppidum von Manching]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckverband in Rundholz.JPG|mini|Einfache Eckverkämmung bei Rundhölzern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwalbenschwanzverbindung1.JPG|mini|Verzinkung im Schwalbenschwanz-verband]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blockbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Blockwerk&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gewättbau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Strickbau&amp;#039;&amp;#039;, Schweizerdeutsch &amp;#039;&amp;#039;Fleck(en)&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine [[Holzbau]]technik, die bereits seit dem [[Neolithikum]] bekannt ist. Es handelt sich um eine [[Massivbau]]weise, die vor allem in Europa und Asien verbreitet ist und überwiegend im Hausbau ([[Blockhaus]]) und für andere feste Bauwerke eingesetzt wird. Dazu zählen beispielsweise [[Befestigungsanlage]]n, [[Brunnenbau|Brunnen-]] und [[Wasserbau]]werke, [[Gründung (Bauwesen)|Gründungs- und Fundamentbauwerke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blockbauweise ist neben der [[Ständerbauweise]] die zweite grundlegende Konstruktionsform im Holzbau. Die Kombination, also in einen Ständerrahmen eingefasstes Block- oder Bohlenwerk, nennt man [[Ständerbohlenbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bautechnik ==&lt;br /&gt;
Die Blockwand, die in der Regel auf einem Steinfundament oder Hartholzrahmen (Fußbäumen) aufliegt, entsteht durch das Aufeinanderschichten liegender Hölzer. Die Länge des zur Verfügung stehenden Stammholzes bestimmt die Größe des im Grundriss meist rechteckigen oder quadratischen Bauwerks. Die Hölzer können als [[Rundholz]], abgeflachtes oder vierkantig geflächtes Holz (Schweizerdeutsch: gefleckt, Flecken, Fleck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.idiotikon.ch/idtkn/id1.htm#!page/11191/mode/1up Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Flecke&amp;#039;&amp;#039;] im Schweizerischen Idiotikon, Band 1, Spalte 1191.&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder gesägtes Kantholz ([[Balken]]) verbaut sein. Bei Rundholz kommt abwechslungsweise das dünnere Zopfende über das dickere Stammende des Stammes zu liegen, um das volle Holz auszunutzen. Die derart geschichteten Wände durchdringen sich an den Ecken mithilfe von [[Verkämmung#Kämmung|Verkämmungen]] oder [[Verblattung]]en der einzelnen Hölzer (das eigentliche &amp;#039;&amp;#039;Zimmer&amp;#039;&amp;#039;, von dem [[Zimmerer|Zimmermann]] und [[Zimmer]] den Namen haben, oder &amp;#039;&amp;#039;Schrot&amp;#039;&amp;#039; genannt). Die Bäume können nur geschlichtet, oder untereinander [[Holzverbindung #Holznagel|vernagelt (verdübelt)]] sein, bündig dicht oder mit einer Dichtfüllung (etwa Moos oder Werg), für luftige Bauten (Stadel, [[Scheune]]n und Heuschober) auch auf Abstand. Bei mehrräumigen Bauten können die Innenwände, sofern sie massiv gebaut sind, ebenfalls mit den Außenwänden verkämmt oder verblattet sein; sie sind dann als senkrechte Reihen von [[Balkenkopf|Balkenköpfen]] von außen erkennbar (verziert als [[Zierschrot|Zier-, Mal-, Klingschrot]]). Weiterentwicklungen der Neuzeit tendieren zu verzinkten Ecken, die nur um weniges oder gar nicht aus der Fassadenebene vorstehen. Außerdem geht man im modernen Blockbau zu [[Holzverbindung#Spundung|gespundeten]] oder mit [[Nut-Feder-Verbindung]] gedichtetem Blockwerk über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Blockbau galt seit jeher als eine der ursprünglichsten Bauweisen der westlichen Kulturkreise; [[Vitruv]] (II,1,4) beispielsweise subsumiert die &amp;#039;&amp;#039;kolchische&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- [[Kolchis]] ? --&amp;gt; Blockbautradition – gemeint ist die antike Region [[Paphlagonien]] in der heutigen Türkei – unter die „Anfänge“ des Hausbaus, die bei den „auswärtigen Völkerschaften“ zu seiner Zeit noch tradiert wurden. Tatsächlich gibt es inzwischen viele Belege dafür, dass die Blockbautechnik bereits in prähistorischer Zeit eine gängige Bauweise vor allem in Mitteleuropa war. Sie kam seit dem Neolithikum beim Brunnenbau,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bandkeramischer Brunnenbau|Brunnenbau]] abgerufen am 4. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab dem 2.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. auch beim Hausbau zum Einsatz, eine wichtige Fundstätte hierfür ist das schweizerische Savognin [[Padnal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1429|Savognin|Autor=Jürg Rageth|Datum=2016-12-09|Abruf=2019-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Eisenzeit wurde die Bauweise auch für Hügelgrabkammern verwendet, bedeutende Beispiele hierfür sind die [[Tumulus|Tumuli]] von [[Gordion]] oder die [[skythisch]]en Fürstengräber&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20061212 |text=Fürstengräber |wayback=20120111120858}} abgerufen am 4. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; im russischen [[Altai-Gebirge]]. In römischer Zeit finden sich Hinweise auf Befestigungsanlagen und Wachtürme in Blockbauweise, Vitruv II, 9, 59 beschreibt einen entsprechenden Turm im Zusammenhang mit der Einnahme der Stadt [[Larignum]] durch Julius Caesar. Im Hausbau dürfte die Bauweise bis heute kontinuierlich verwendet worden sein, auch wenn die ältesten noch stehenden&lt;br /&gt;
[[Blockhaus|Blockhäuser]] erst aus dem Mittelalter stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Der nachfolgende Abschnitt }}&lt;br /&gt;
Eine Renaissance erlebt das Blockhaus, das seit der frühen Neuzeit als wenig brandfest, dauerhaft und insgesamt veraltet galt, im zeitgenössischen Holzbau, wo es – alle Brandschutzvorschriften erfüllend – in der [[Fertighaus]]technik eine wichtige Rolle spielt, und modernen Ansprüchen [[Energieeffizientes Bauen|energieeffizienten]] und [[Nachhaltiges Bauen|nachhaltigen Bauens]] entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Phleps]]: &amp;#039;&amp;#039;Holzbaukunst – Der Blockbau.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 1942.&lt;br /&gt;
* [[Adelhart Zippelius]]: &amp;#039;&amp;#039;Vormittelalterliche Zimmerungstechnik in Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rheinisches Jahrbuch für Volkskunde]] 5, 1954, S. 7–52.&lt;br /&gt;
* [[Peter Donat (Archäologe)|Peter Donat]]: &amp;#039;&amp;#039;Haus, Hof und Dorf in Mitteleuropa vom 7. bis 12. Jahrhundert. Archäologische Beiträge zur Entwicklung und Struktur der bäuerlichen Siedlung&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften zur Ur- und Frühgeschichte 33). Akademie-Verlag Berlin 1980.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ländlicher Hausbau in Skandinavien vom 6. bis 14. Jahrhundert : Stova – Eldhus – Bur&amp;#039;&amp;#039; (= [[Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters]], Beiheft 5), Habelt, Bonn 1989, ISBN 3-7927-0989-9.&lt;br /&gt;
* Cornelia Weinmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Hausbau in Skandinavien vom Neolithikum bis zum Mittelalter. Mit einem Beitrag zur interdisziplinären Sachkulturforschung für das mittelalterliche Island&amp;#039;&amp;#039; (= Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker 106). De Gruyter, Berlin/Boston 1994, ISBN 978-3-11-187065-6.&lt;br /&gt;
* E. L. Kohler: &amp;#039;&amp;#039;The Lesser Phrygian Tumuli. Part 1. The Inhumations.&amp;#039;&amp;#039; 1995.&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Kienlin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die hölzerne Grabkammer von Tatarli: Ein hochentwickeltes Beispiel antiker anatolischer Blockbautradition aus dem 5. Jh. vor Christus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Martin Bachmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bautechnik im antiken und vorantiken Kleinasien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Byzas.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Istanbul 2009, S. 211–224.&lt;br /&gt;
* Rengert Elburg, Petra Herold: &amp;#039;&amp;#039;Tiefe Einblicke in die Vergangenheit. Der jungsteinzeitliche Brunnen aus Altscherbitz gibt Aufschluss über das Leben vor 7100 Jahren&amp;#039;&amp;#039;. In: Archæo – Archäologie in Sachsen 7, 2010, S. 23–27.&lt;br /&gt;
* [[Uta Hassler]], F. Altherr, Alexander von Kienlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Appenzeller Strickbau. Untersuchungen zum ländlichen Gebäudebestand in Ausserrhoden.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 2011.&lt;br /&gt;
* J. Weiner: &amp;#039;&amp;#039;Neolithische Brunnen. Bemerkungen zur Terminologie, Typologie und Technologie mit einem Modell zur bandkeramischen Wasserversorgung.&amp;#039;&amp;#039; In: Brunnen der Jungsteinzeit. Internationales Symposium Erkelenz 27. bis 29. Oktober 1997. (= Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland 11). Köln 1998. S. 193–213.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Log cabin corner joints|Blockhaus Eckverbindungen}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4146022-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzbauweise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blockhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform aus Holz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Olaf Studt</name></author>
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