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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bloch-Wand</id>
	<title>Bloch-Wand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T20:02:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bloch-Wand&amp;diff=148592&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Verallgemeinerungen */ BKL Fix</title>
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		<updated>2026-01-30T09:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verallgemeinerungen: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Domain wall vectors.svg|mini|200px|Bloch-Wand: Magnetisierungsübergang&amp;amp;nbsp;B zwischen zwei entgegengesetzt magnetisierten [[Weißscher Bezirk|Weißschen Bezirken]]&amp;amp;nbsp;A und&amp;amp;nbsp;C&amp;lt;br&amp;gt;(Die Länge der eingezeichneten Vektorpfeile soll konstant sein.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DWconfiguration.png|mini|300px|Bloch-Wand&amp;amp;nbsp;b)&amp;lt;br&amp;gt;im Vergleich zur Néel-Wand&amp;amp;nbsp;a)&amp;lt;br /&amp;gt;(Darstellung gegenüber der ersten Abb. um&amp;amp;nbsp;90° gegen den Uhrzeigersinn gedreht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bloch-Wand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;blochsche Wand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach dem schweizerisch-amerikanischen Physiker [[Felix Bloch]]) bezeichnet man in [[ferromagnetisch]]em Material einen Übergangsbereich zwischen den [[Weiss-Bezirk]]en unterhalb der [[Curie-Temperatur]], in dem sich die Orientierung der [[magnetisches Moment|magnetischen Momente]] so ändert, dass sie mit zunehmendem Abstand&amp;amp;nbsp;(~&amp;amp;nbsp;x) zum Weiss-Bezirk mehr und mehr in der Wandebene verdreht sind; dadurch weisen sie genau in der Mitte zwischen den Weiss-Bezirken nicht in die gleiche Richtung wie in den Weiss-Bezirken (also z.&amp;amp;nbsp;B. in die&amp;amp;nbsp;+y- bzw.&amp;amp;nbsp;-y-Richtung), sondern in die Vertikalrichtung&amp;amp;nbsp;(~&amp;amp;nbsp;z).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgt der Übergang hingegen so, dass die magnetischen Momente auch im Übergangsbereich in der Horizontalebene verbleiben, also in der x-y-Ebene, so spricht man von einer [[Néel-Wand]]. Diese kommt, wie dem unten angegebenen Kompendium von A.&amp;amp;nbsp;Hubert und R.&amp;amp;nbsp;Schäfer entnommen werden kann, seltener vor als die Bloch-Wand, außer in [[dünne Schicht|dünnen Schichten]] und speziellen Situationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
In der ersten Graphik stellt die (nicht eingezeichnete) zentrale Vertikalebene durch&amp;amp;nbsp;B die eigentliche Ebene der Bloch-Wand dar. Die [[Magnetisierung]] ist hier &amp;#039;&amp;#039;nach oben&amp;#039;&amp;#039; gerichtet&amp;amp;nbsp;(M&amp;amp;nbsp;~&amp;amp;nbsp;z), während sie in den Gebieten&amp;amp;nbsp;A bzw.&amp;amp;nbsp;C gleichförmig &amp;#039;&amp;#039;nach rechts&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;links&amp;#039;&amp;#039; zeigt (M&amp;amp;nbsp;~&amp;amp;nbsp;+y bzw. ~&amp;amp;nbsp;-y). Die eigentliche Blochwand ist nur „ungefähr“ definiert; z.&amp;amp;nbsp;B. kann man dazu das gesamte Zwischengebiet&amp;amp;nbsp;B zählen, mit Ausnahme ganz schmaler Streifen an den beiden eingezeichneten Grenzlinien, wo die Winkelabweichung vom Grenzwert einen sehr kleinen, aber endlichen Wert unterschreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoßen zwei Weiss-Bezirke mit unterschiedlicher – meist entgegengesetzter – Magnetisierungsrichtung aneinander, so ändert sich diese Richtung in den Bloch-Wänden fließend. Der Grund für den allmählichen Übergang liegt im energetischen Kompromiss zwischen&lt;br /&gt;
* der kurzreichweitigen Austauschenergie, die innerhalb eines Weiss-Bezirks die [[Spin]]s parallel ausrichtet, und&lt;br /&gt;
* der langreichweitigen [[Dipol-Dipol-Wechselwirkung]], die die Spins antiparallel auszurichten versucht.&lt;br /&gt;
Die Magnetisierung bleibt dabei – im Gegensatz zur Néel-Wand – immer parallel zur Wandebene, d.&amp;amp;nbsp;h., die Magnetisierung dreht sich [[Helix|helikal]]. Dadurch zeigt die Magnetisierung der Bloch-Wand an der Materialoberfläche aus der Ebene heraus, und es entsteht ein magnetisches Streufeld, das z.&amp;amp;nbsp;B. über die [[Bittersche Streifen|bitterschen Streifen]] detektiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe der Weiss-Bezirke (Domänen) liegt meist unter 100&amp;amp;nbsp;µm, und die Dicke der Bloch-Wände beträgt meist einige hundert&amp;amp;nbsp;[[Atomabstand|Atomabstände]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Wolfgang Bergmann | Titel=Werkstofftechnik 2: Werkstoffherstellung - Werkstoffverarbeitung - Werkstoffanwendung  | Verlag=Carl Hanser Verlag | Auflage=3 | Ort=München/Wien | Jahr=2002 | Seiten=573 | Online = {{Google Buch|BuchID=HJtJvi1aUfgC|Seite=573}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bloch-Wände wären unendlich dick, wäre nicht die Energie der [[Magnetische Anisotropie|magnetischen Anisotropie]], zu deren Quadratwurzel die Dicke der Bloch-Wände umgekehrt proportional ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;d_{BW} \sim \frac 1 \sqrt{E_A}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anisotropieenergie trägt bei, weil die Spins innerhalb der Bloch-Wand zum Großteil in schwere Magnetisierungsrichtungen weisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bloch-Wände werden von [[Gitterfehler]]n, [[Korngrenze]]n, [[Inklusion (Mineralogie)|Einschlüssen]] oder inneren [[Spannung (Mechanik)|Spannungen]] am Ort gehalten. Ein [[hartmagnetischer Stoff]] hat viele Gitterfehler und behindert so die Bewegung der Bloch-Wände stark. Durch Anlegen eines äußeren Magnetfelds ändert sich die Position der Bloch-Wände sprunghaft – dies nennt man [[Magnetischer Barkhausen-Effekt|Barkhausen-Sprünge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verallgemeinerungen ==&lt;br /&gt;
Analog spricht man von Bloch-Linien bzw. Bloch-Punkten, wenn von einer Linie bzw. von einem Punkt ausgehend die Magnetisierung in [[Topologie (Mathematik)|topologisch]] nichttrivialer Weise von der Richtung abhängt.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Döring:  [https://pubs.aip.org/aip/jap/search-results?page=1&amp;amp;q=Point%20Singularities%20in%20Micromagnetism&amp;amp;fl_SiteID=1000029 &amp;#039;&amp;#039;Point Singularities in Micromagnetism&amp;#039;&amp;#039;], J. Appl. Phys. 39, 1006 (1968).&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere topologische Verallgemeinerung werden als [[Skyrmion]]en bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Werkstoffe in der Elektrotechnik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Carl Hanser Verlag, München Wien, 1982, ISBN 3-446-13553-7.&lt;br /&gt;
* [[Horst Stöcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Physik.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Verlag Harry Deutsch, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-8171-1628-4.&lt;br /&gt;
* Alex Hubert und Rudolf Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Magnetic  Domains&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Springer 2000, ISBN 3-540-64108-4 (sehr umfangreiches Kompendium)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4146014-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festkörperphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felix Bloch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Domain wall (magnetism)#Bloch wall]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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