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	<title>Bliszczyce - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:11:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bliszczyce&amp;diff=2847397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-01T22:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Bliszczyce&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bleischwitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat          = Głubczyce&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Głubczycki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Branice&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Branice&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 4&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 48.60&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 45&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 27.41&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 556&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 13. Juli 2014&amp;lt;ref&amp;gt;[https://branice.pl/710/324/solectwa-w-gminie-branice.html?Page=1 Schulzenämter Gmina Branice] (poln.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 300–380&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 48-140&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = OGL&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bliszczyce&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Bleischwitz&amp;#039;&amp;#039;, {{csS|Blížčice}}) ist ein Ort in der [[Gmina Branice|Stadt-Land-Gemeinde Branice]] im [[Powiat Głubczycki]] der [[Woiwodschaft Opole]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Opawa in Bliszczyce.jpg|mini|links|Die Oppa bei Bliszczyce]]&lt;br /&gt;
Bliszczyce liegt fünf Kilometer nordwestlich von [[Branice]], 15 Kilometer südwestlich von [[Głubczyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Leobschütz&amp;#039;&amp;#039;) und 67 Kilometer südlich von [[Opole]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppeln&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Nizina Śląska|Schlesischen Tiefebene]] an der Landesgrenze zu Tschechien, die von der [[Opava (Fluss)|Oppa]] gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Lewice (Branice)|Lewice]] (&amp;#039;&amp;#039;Löwitz&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Michałkowice (Branice)|Michałkowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Michelsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Osten und Branice (&amp;#039;&amp;#039;Branitz&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten. Jenseits der Grenze zu Tschechien liegt im Nordwesten die Stadt [[Krnov]] (&amp;#039;&amp;#039;Jägerndorf&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-04 Bliszczyce 12.jpg|mini|Katharinakirche]]&lt;br /&gt;
„Blizschitz“ wurde 1248 erstmals urkundlich erwähnt. Damals gehörte es zur [[Markgrafschaft Mähren]]. 1278 wurde der Or als &amp;#039;&amp;#039;Blesic&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1279 schenkte die böhmische Königin [[Kunigunde von Halitsch]] den Ort der Stadt [[Krnov|Jägerndorf]]. 1318 gelangte es zusammen mit Jägerndorf an das [[Přemysliden|přemyslidischen]] [[Herzogtum Troppau]], das ein Lehen der [[Krone Böhmen]] war. Nach der Teilung des Herzogtums Troppau 1377 gelangte Bleischwitz an das damals neue gebildete [[Herzogtum Jägerndorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu Landkarte in: Georg Beier: &amp;#039;&amp;#039;Die Dörfer des Kreises Leobschütz&amp;#039;&amp;#039;. Dülmen 1990, ISBN 3-87595-277-4, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;, dessen Regent Herzog [[Johann I. (Troppau-Ratibor)|Johann I.]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, Stammtafeln auf S. 600–601.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1430 wurde erstmals eine Kirche im Ort erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.diecezja.opole.pl/index.php/parafie/wg-dekanatow Geschichte St. Katharina Kirche] (&amp;#039;&amp;#039;polnisch&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1479 ist es in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Bliznice&amp;#039;&amp;#039; und 1484 als &amp;#039;&amp;#039;Blizincze&amp;#039;&amp;#039; belegt. Der Ortsname leitet sich wahrscheinlich vom slawischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Bliża&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bliżek&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Stanisław Drzażdżyński: &amp;#039;&amp;#039;Die Slavischen Ortsnamen des Kreises Leobschütz&amp;#039;&amp;#039;. Leobschütz, 1896. S. 8 [https://www.sbc.org.pl/dlibra/publication/225116/edition/212785/content Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1665 ist in Bleischwitz eine Schule belegt, die 1850 ein neues Schulgebäude erhielt. 1672 wurde die heutige steinerne Kirche erbaut, sie ersetzte einen hölzernen Vorgängerbau. Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Bleischwitz wie der größte Teil [[Schlesien]]s 1742 an [[Preußen]]. Kirchlich gehörte es weiterhin zum [[Erzbistum Olmütz|Bistum Olmütz]], wobei der an Preußen gefallene Teil des Bistums vom 1742 gegründeten Kommissariat [[Kietrz|Katscher]] verwaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neugliederung der [[Provinz Schlesien]] gehörte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Bleischwitz ab 1816 zum [[Landkreis Leobschütz]], mit dem sie bis 1945 verbunden blieb. 1818 bestanden in Bleischwitz 27 Bauern, 26 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 59 Häusler sowie ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] und eine katholische Kirche mit Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geographisch-statistisches Handbuch über Schlesien und die Grafschaft Glatz.&amp;#039;&amp;#039; [https://books.google.de/books?id=PNcAAAAAcAAJ Band 2.] Breslau und Jauer 1818&amp;lt;/ref&amp;gt; 1845 waren es eine katholische Pfarrkirche, eine katholische Schule, ein Nebenzollamt, eine Brennerei, zwei Wassermühlen und 174 Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 975, davon 15 evangelisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1865 waren es 32 Bauern- sowie 77 beackerte und 36 Leerhäuslerstellen, außerdem zwei Wassermühlen und eine Ölschlägerei. An der Schule wurden damals 182 Schüler von zwei Lehrern unterrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Triest]]: [http://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;client=firefox-a &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039;] Breslau 1865&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1874 gehörte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Bleischwitz zum [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Branitz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/obschles/leobsch/branitz.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Branitz&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1885 wurden 1229 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg fielen 67 Soldaten aus dem Ort. Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] am 20. März 1921 stimmten 1041 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und niemand für die Zugehörigkeit zu Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: [http://www.sbc.org.pl/dlibra/docmetadata?id=36999 Literatur], {{Webarchiv | url=http://home.arcor.de/oberschlesien-bw/abstimmung/leobschuetz.htm | wayback=20170124233023 | text=Tabelle in digitaler Form}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bleischwitz verblieb beim [[Weimarer Republik|Deutschen Reich]]. 1933 lebten im Ort 1415 Einwohner. 1939 waren es 1351 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=leobschuetz.html|name=Landkreis Leobschütz in Oberschlesien}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erreichte im März 1945 die [[Rote Armee]] den Ort. Durch eine Gegenoffensive konnten die sowjetischen Soldaten gestoppt werden. Erst nach der endgültigen Kapitulation drangen sowjetische Soldaten in das Dorf ein. Im Zweiten Weltkrieg fielen 108 Soldaten aus Bleischwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Bleischwitz 1945 an Polen. Nachfolgend wurde es in „Bliszczyce“ umbenannt und der [[Woiwodschaft Schlesien (1945–1950)|Woiwodschaft Schlesien]] eingegliedert. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde am 15. Juli 1946 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|vertrieben]]. 1950 gelangte Bliszczyce an die Woiwodschaft Opole. Seit 1999 gehört es zum Powiat Głubczycki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-04 Bliszczyce 14.jpg|mini|Ortsbild mit Wegkapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-04 Bliszczyce 11.jpg|mini|Historisches Fuhrwerk der Feuerwehr]]&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;Katharinakirche&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kościół św. Katarzyny Aleksandryjskiej&amp;#039;&amp;#039;) wurde erstmals 1430 erwähnt. Der steinerne Bau stammt aus dem Jahr 1672. 1906 wurde die Kirche saniert und ausgebaut. 1943 mussten die Kirchenglocken als Metallspende abgegeben werden. Der Kirchenbau steht seit 1948 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nid.pl/pl/Informacje_ogolne/Zabytki_w_Polsce/rejestr-zabytkow/zestawienia-zabytkow-nieruchomych/stan%20na%2030.09.2020/OPO-rej.pdf Denkmäler Woiwodschaft Opole] S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen Soldaten des Dorfes im Ersten Weltkrieg auf dem Dorffriedhof.&lt;br /&gt;
* [[Neugotisch]]e Wegekapelle mit [[Laterne (Architektur)|Laterne]] und [[Helm (Architektur)|Spitzhelm]]&lt;br /&gt;
* Wegkapellen&lt;br /&gt;
* Steinerne Wegekreuze&lt;br /&gt;
* Historisches Fuhrwerk der Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Alfons Tracki]] (1896–1946), deutscher katholischer Geistlicher, wirkte in Albanien, Märtyrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Beier: &amp;#039;&amp;#039;Bleischwitz – Kreis Leobschütz OS.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1982&lt;br /&gt;
* Georg Beier: &amp;#039;&amp;#039;Bleischwitz – Kreis Leobschütz OS.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1986&lt;br /&gt;
* Georg Beier: &amp;#039;&amp;#039;Die Dörfer des Kreises Leobschütz 1914–1946&amp;#039;&amp;#039;. Oberschlesischer Heimatverlag Dülmen, 1990. ISBN 3-87595-277-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gmina Branice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4007112-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Branice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1248]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angerdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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