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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Blindprobe</id>
	<title>Blindprobe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T09:35:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blindprobe&amp;diff=268855&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: zus. Links</title>
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		<updated>2024-11-12T09:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zus. Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blindprobe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man im Bereich der [[qualitativ]]en [[Chemische Analyse|chemischen Analyse]] ein Vorgehen, das die Funktionstüchtigkeit und Gebrauchstauglichkeit der gewählten [[Nachweisreaktion|Nachweismethode]] sicherstellen soll. Man unterscheidet dabei folgende Vorgehensweisen:&lt;br /&gt;
* Bei der positiven Blindprobe wird die nachzuweisende Substanz dem Analyse[[gemisch]] zugesetzt. Daher muss die Nachweisreaktion eintreten. Tritt in diesem Fall die Nachweisreaktion (im Allgemeinen ein [[Fällung|Niederschlag]] oder eine Farbreaktion) nicht ein, so ist der Test unzuverlässig, weil entweder die [[Reagenz]]ien [[Alterung (Chemie)|überaltert]] sind oder weil das zu analysierende Gemisch Komponenten enthält, welche die Nachweisreaktion hemmen.&lt;br /&gt;
* Bei der negativen Blindprobe werden nur die Reagenzien der Nachweisprozedur unterworfen, ohne die zu untersuchende Substanz hinzuzufügen. In diesem Fall muss die Nachweisreaktion negativ sein, d.&amp;amp;nbsp;h. die typische Nachweisreaktion darf &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; stattfinden, da die entsprechende Substanz nicht enthalten ist. Tritt die Nachweisreaktion doch ein, so sind die Reagenzien verunreinigt und für diesen Nachweis unbrauchbar, oder es liegt ein [[systematischer Fehler|systematischer Verfahrensfehler]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
*Die positive Blindprobe stellt sicher, dass die gesuchte Substanz gefunden wird, wenn sie vorhanden ist. &lt;br /&gt;
*Die negative Blindprobe stellt sicher, dass die gesuchte Substanz nicht gefunden wird, wenn sie nicht vorhanden ist.&lt;br /&gt;
*Die doppelte Blindprobe, also sowohl die positive als auch die negative zusammen, stellen die [[Zuverlässigkeit (Technik)|Zuverlässigkeit]] des angewandten Verfahrens für den vorliegenden Fall sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[quantitative Analyse|quantitativen Analytischen Chemie]] versteht man unter Blindprobe eine Probe, die mutmaßlich frei vom zu bestimmenden Stoff (dem [[Analyt]]en) ist. Theoretisch müsste eine solche Probe den Analysenwert null ergeben. Bei Relativmethoden ([[Instrumentelle Analytik]]) ist theoretisch der Messwert null zu erwarten (z. B. kein [[Peak]] sichtbar). In der Praxis kann aber ein [[Messsignal]] entweder durch unvermeidbare [[Stoffreinheit#Verunreinigung_(Kontamination)|Kontamination]] der verwendeten [[Reagenz]]ien mit dem Analyten oder durch Störeinflüsse ([[Matrixeffekt]]e, [[Interferenz (Analytik)|Interferenz]]en) hervorgerufen werden. Der so erhaltene Wert heißt [[Blindwert]]. Blindwerte begrenzen das Nachweisvermögen eines Analyseverfahrens. Die [[Nachweisgrenze|Nachweis-]] und [[Bestimmungsgrenze]] kann anhand einer Blindprobe mit Hilfe des Blindwertes und seiner statistischen Schwankung ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
J. Strähle, E. Schweda: &amp;#039;&amp;#039;Jander · Blasius – Einführung in das anorganisch-chemische Praktikum.&amp;#039;&amp;#039; 14. Auflage. Hirzel, Stuttgart 1995, ISBN 978-3-77-760672-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analytische Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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