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	<title>Bliesgau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:18:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bliesgau&amp;diff=100456&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15296: Vielleicht ist irgendwo auch eine Kuh im Bild versteckt. Ich sehe hier aber nur (Haus-)Rinder.</title>
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		<updated>2026-01-01T17:57:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vielleicht ist irgendwo auch eine Kuh im Bild versteckt. Ich sehe hier aber nur (Haus-)Rinder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Naturraum und den historischen Bliesgau. Hier geht es zum UNESCO-[[Biosphärenreservat Bliesgau]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfaelzerwaldkarte Saar-Blies-Gau.png|mini|250px|Der Saar-Bliesgau und angrenzende Gebiete]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BliesgauWeide.jpg|mini|250px|Weide im Bliesgau mit Rindern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bliesgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in historischer Verwendung einen fränkischen [[Gau]] im Flussgebiet der [[Blies]], eines rechten Zuflusses der [[Saar]], und in moderner Verwendung die Landschaft und einen [[Naturraum]] im Südosten des [[Saarland]]es und dem angrenzenden [[Lothringen]]. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln, weiten Streuobstwiesen und [[Muschelkalk]]boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der eher geologisch abzugrenzenden, traditionell &amp;#039;&amp;#039;Bliesgau&amp;#039;&amp;#039; genannten Landschaft zu unterscheiden ist das [[Biosphärenreservat Bliesgau]], das weitere [[Liste der naturräumlichen Einheiten im Saarland|Naturräume]] wie Teile des [[Homburger Becken]]s, das [[Sankt Ingbert-Kirkeler Waldgebiet]] und die [[St. Ingberter Senke]] einschließt, aber auch Teile des Naturraums Bliesgau ausspart.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.biosphaere-bliesgau.eu/images/biosphaerenreservat/zonierung.jpg Karte des Biosphärenreservats Bliesgau], abgerufen am 5. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der [[Naturraum]] Bliesgau, der gelegentlich auch Saar-Blies-Gau genannt wird, bildet im [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] eine eigene Haupteinheit (durchlaufende Nummerierung: 181) innerhalb des [[Pfälzisch-Saarländisches Muschelkalkgebiet|Pfälzisch-Saarländischen Muschelkalkgebietes]] ([[Naturräumliche Großregionen Deutschlands|Großregion]] &amp;#039;&amp;#039;3. Ordnung&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Artikel [[Nordfranzösisches Schichtstufenland]] und Artikel [[Liste der naturräumlichen Einheiten im Saarland]]&amp;lt;/ref&amp;gt; welches wiederum zum [[Nordfranzösisches Schichtstufenland|Nordfranzösischen Schichtstufenland]] (Großregion 2. Ordnung) gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geographie.giersbeck.de/Saarland_Naturraeume_Schneider-Werle_vs_Quasten.pdf Systeme Schneider/Werle (Blätter Saarbrücken und Trier/Mettendorf) vs Quasten auf einer Karte] (PDF, 2,0 MB) – in beiden Grenzziehungen beinhaltet der Bliesgau alle auf „181“ beginnenden Kennziffern.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er liegt südöstlich von [[Saarbrücken]] und umfasst unter anderem das Gebiet der Stadt [[Blieskastel]] und der beiden Gemeinden [[Gersheim]] und [[Mandelbachtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten wird der Bliesgau begrenzt vom [[Homburger Becken]] und nimmt seinen nördlichen Anfang bei [[Ingweiler (Homburg)|Ingweiler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 159&amp;quot;&amp;gt;Helga Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 159]] Saarbrücken.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1972. → [http://geographie.giersbeck.de/karten/159.pdf Online-Karte] (PDF, 4,3 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dort zieht er sich östlich von [[Webenheim]], [[Mimbach (Blieskastel)|Mimbach]] und [[Böckweiler]] bis nach [[Peppenkum]], wobei [[Altheim (Blieskastel)|Altheim]] zum [[Zweibrücker Hügelland]] gerechnet wird. Im Süden findet er seine Fortsetzung  nach [[Frankreich]] hinein bis südlich von [[Gros-Réderching]] und [[Oermingen]]. Er setzt sich von [[Saargemünd]] (frz. Sarreguemines) östlich der Saar an [[Kleinblittersdorf]] vorbei bis [[Fechingen]] fort. Westlich schließt sich das [[Mittleres Saartal|Mittlere Saartal]], nördlich der [[Saarbrücken-Kirkeler Wald]] an. Von [[Bischmisheim]] schließt der Bliesgau ostwärts die Orte [[Ensheim (Saarbrücken)|Ensheim]], [[Heckendalheim]], [[Aßweiler]] und [[Biesingen (Blieskastel)|Biesingen]] ein und wendet sich nordostwärts nach [[Blieskastel]] über [[Bierbach|Bierbach an der Blies]] bis fast nach [[Wörschweiler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bliesgau umfasst die Naturräume&lt;br /&gt;
* 181.0 Vorderer Bliesgau&lt;br /&gt;
** 181.00 Saarbach-Woogbach-Gründe (Bischmisheimer Riedel)&lt;br /&gt;
** 181.01 Ommersheimer Kalkplatte&lt;br /&gt;
* 181.1 Bliesgauhochflächen&lt;br /&gt;
** 181.10 Saar-Blies-Hochflächen&lt;br /&gt;
** 181.11 Kahlenberghochfläche&lt;br /&gt;
* 181.2 Hinterer Bliesgau&lt;br /&gt;
** 181.20 Mittleres Bickenalbtal&lt;br /&gt;
** 181.21 Schloßhübel&lt;br /&gt;
* 181.3 Unteres Bliestal&lt;br /&gt;
** 181.30 Blieskasteler Bliestal&lt;br /&gt;
*** 181.300 Ingweiler Talweitung&lt;br /&gt;
*** 181.301 Blieskasteler Taltrichter&lt;br /&gt;
** 181.31 Gersheimer Bliestal&lt;br /&gt;
** 181.32 Bliesransbacher Schlingen&lt;br /&gt;
* 181.4 Saargemünder Saartal&lt;br /&gt;
** 181.40 Saargemünder Becken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung des Bliesgaus ist mit {{Höhe|401.1|DE-NN|link=true}} der [[Großer Kahlenberg|Große Kahlenberg]] bei [[Breitfurt]], auf dem die Ruine des Aussichtsturms &amp;#039;&amp;#039;Alexanderturm&amp;#039;&amp;#039; steht. Sein tiefster Punkt liegt mit {{Höhe|194|DE-NN|link=true}} bei [[Welferding]]. Er wird entwässert von der [[Blies]] und im westlichen Teil vom [[Saarbach (Saar)|Saarbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gollenstein.jpg|mini|250px|[[Gollenstein]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ältesten Siedlungsspuren stammen aus der mittleren [[Steinzeit]]. Bekannt ist der [[Gollenstein]], ein 4000 Jahre alter [[Menhir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell aus der späten Bronzezeit und der sich anschließenden Eisenzeit gibt es viele archäologische Funde. Bei [[Rubenheim]] (Ortsteil von [[Gersheim]]) und [[Wolfersheim]] (Stadtteil von [[Blieskastel]]) wurde ein großes Grabhügelfeld entdeckt. Bei [[Reinheim (Gersheim)|Reinheim]] (Ortsteil von Gersheim) wurde 1954 ein [[Keltisches Fürstinnengrab von Reinheim|keltisches Fürstinnengrab]] gefunden. Es ist heute Teil des [[Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim|Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim]]. In dieser Anlage befinden sich auch Überreste einer [[Gallo-römische Kultur|gallo-römischen]] Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gau Bliesgau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heiliges Römisches Reich 1000.PNG|miniatur|300px|Die mittelalterlichen Gaue um 1000]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reich]] bestand im Flussgebiet der [[Blies]] ein [[Gau]] namens Bliesgau. Frühmittelalterliche Bezeichnungen für diesen Bliesgau waren &amp;#039;&amp;#039;pagus Blesinse&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bliasahgouwe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Blesitchowa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bliesichgoue&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Blisgowe&amp;#039;&amp;#039; und ähnlich. Ein kompaktes Reihengräber-Gebiet markiert den Kern des frühmittelalterlichen Bliesgaus im 6. und 7. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Puhl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Belegorte des 8. bis 11. Jahrhunderts verbreiten sich über das gesamte Einzugsgebiet der Blies. Genannt werden die Orte [[Ernstweiler]], [[Eschringen]], [[Habkirchen]], [[Hornbach]], [[Illingen (Saar)|Illingen]], [[Ixheim]], [[Lendelfingen]], [[Medelsheim]], [[Mimbach (Blieskastel)|Mimbach]], [[Neumünster (Ottweiler)|Neumünster]], [[Niederlinxweiler]], [[Ratzwiller|Ratzweiler]], [[Rimling]]en, [[Schiffweiler]] und [[Walsheim (Gersheim)|Walsheim]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Puhl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gerhard Köbler]] |Hrsg= |Titel=Historisches Lexikon der Deutschen Länder: die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart |Sammelwerk=Beck Historische Bibliothek |Band= |Nummer= |Auflage=7. |Verlag=C.H.Beck |Ort=München |Datum=2007 |ISBN=978-3-406-54986-1 |Seiten= |Online=https://books.google.de/books?id=Fc9r8BbvIsUC&amp;amp;pg=PA72&amp;amp;dq=historisches+lexikon+bliesgau+72&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwju4MOg3ZPPAhULBywKHXZMDS0Q6AEIHDAA#v=onepage&amp;amp;q=historisches%20lexikon%20bliesgau%2072&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Norden und Osten grenzte der frühmittelalterliche Bliesgau an das Waldland des &amp;#039;&amp;#039;[[Vosagus]]&amp;#039;&amp;#039;, im Süden an den [[Eichelgau]], im Westen an den [[Rosselgau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Puhl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sitz der Gaugrafschaft (&amp;#039;&amp;#039;comitatus Blesinse&amp;#039;&amp;#039;), die vom 9. bis zum 11. Jahrhundert den Bliesgau und den Rosselgau umfasste, ist 1046 Habkirchen belegt. Nach 1100 kam der Name außer Gebrauch, um seit dem frühen 18. Jahrhundert in der gelehrten Literatur neu aufzuleben. Als Gaugrafen sind bezeugt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Puhl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fmg.ac/Projects/MedLands/LOTHARINGIAN%20(UPPER)%20NOBILITY.htm#_Toc447794454 &amp;#039;&amp;#039;GRAFEN von BLIESGAU, GRAFEN von BLIESCASTEL, GRAFEN von HÜNEBURG.&amp;#039;&amp;#039;] Foundation for Medieval Genealogy, abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erenfried, 888 Graf im Bliesgau, 895 Graf im [[Scarponnois|Scarponagau]], bis 904 bezeugt&lt;br /&gt;
* Odaker, 893 Graf im Bliesgau, 901–902 Graf im [[Ardennengau]]&lt;br /&gt;
* Hartung, 960 Graf im Bliesgau&lt;br /&gt;
* Folmar I., 982 Graf im Bliesgau&lt;br /&gt;
* dessen Sohn Folmar II., († 1026 oder später), Gründer von St. Rémy in Lunéville, Graf im Bliesgau&lt;br /&gt;
* dessen Urenkel Gottfried III., Graf im Bliesgau 1075/98&lt;br /&gt;
* dessen Nachkommen bezeichneten sich als [[Grafschaft Blieskastel|Grafen von Blieskastel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche Kirchen ===&lt;br /&gt;
Als Mutterkirche für einen Teil des Bliesgaus wurde die Pfarrkirche [[St. Martin (Habkirchen)|St. Martin]] in Habkirchen schon im Jahre 819 schriftlich erwähnt. Die mittelalterliche Besiedlung des Bliesgaus wird weiter durch romanische Rundtürme in [[Bebelsheim]], [[Erfweiler-Ehlingen|Erfweiler]] und [[St. Markus (Reinheim)|Reinheim]] dokumentiert. Die Kirchen sind in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr erhalten. Die [[Stephanuskirche (Böckweiler)|Stephanuskirche]] in Böckweiler stammt in ihrer heutigen Form aus dem 11. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauernhaus und Dorfbild ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bliesgau Bauernhaus.JPG|mini|Bauernhaus im Bliesgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die Dörfer noch die ursprüngliche Bebauung mit Bauernhäusern zeigen, findet man oft eng bebaute Straßen, in denen sich die Einfirsthöfe eng aneinanderreihen. Dabei handelt es sich meist um „[[Südwestdeutsches Einhaus|breitgegliederte Einhäuser]]“ mit steilem Dach, die mit der breiten [[Traufseite]] zur Straße hin stehen. Das breite Tor, das in die [[Tenne]] führt, liegt normalerweise zwischen dem Wohnteil und dem Stallteil ([[Mittertennhaus]]). [[Heinz Ellenberg|Ellenberg]] erklärt den Haustyp und die enge Anordnung mit der im Bliesgau früher üblichen [[Realerbteilung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Ellenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Bauernhaus und Landschaft in ökologischer und historischer Sicht&amp;#039;&amp;#039;, Ulmer, Stuttgart 1990, S. 442 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biosphärenreservat ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Biosphärenreservat Bliesgau.svg|mini|Logo des Biosphärenreservats]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Biosphärenreservat Bliesgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 2009 wurden große Teile des Bliesgaus und angrenzender Landschaften durch die [[UNESCO]] als deutsches [[Biosphärenreservat]] anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://portal.unesco.org/science/en/ev.php-URL_ID=7661&amp;amp;URL_DO=DO_TOPIC&amp;amp;URL_SECTION=201.html &amp;#039;&amp;#039;22 New Sites Join the UNESCO&amp;#039;s World Network of Biosphere Reserves.&amp;#039;&amp;#039; (Englisch)] Informationsseite zu den 22 neuen Biosphärenreservaten auf der Website der UNESCO, vom 26. Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle im Bliesgau liegenden Gemeinden hatten sich dafür eingesetzt. Für eine rasche Umsetzung wurde im Mai 2001 ein Förderverein &amp;#039;&amp;#039;Freunde der Biosphärenregion Bliesgau e. V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet, dem 2006 der Zusammenschluss der Kommunen Blieskastel, Mandelbachtal, Gersheim, Kleinblittersdorf, Kirkel, Homburg und St. Ingbert zum &amp;#039;&amp;#039;Zweckverband Biosphärenreservat Bliesgau&amp;#039;&amp;#039; folgte. Diesem Zweckverband gehören außerdem der Saarpfalz-Kreis und das Saarland als Mitglieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Umwelt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Biosphärenreservat Bliesgau.png|mini|250px|Lage des Biosphärenreservats Bliesgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bliesgau ist geprägt durch eine charakteristische Naturlandschaft, die sich aus weit ausladenden Streuobstbeständen, artenreichen Magerwiesen-Typen, ausgedehnten Buchenwäldern und einer von der stark mäandrierenden [[Blies]] durchzogenen [[Flussaue|Auenlandschaft]] zusammensetzt. Eine Besonderheit des Bliesgaus liegt in der Vielfalt seiner Landschaftstypen mit dem Ineinandergreifen unterschiedlicher Groß- und Kleinstlebensräume. Die Landschaft ist gekennzeichnet durch weit schwingende sanfte Hügel, sie ist durch eine jahrtausendelange Nutzung von Menschen geprägt und stellt als Kulturlandschaft den Lebensraum für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten dar. Der Bliesgau verfügt über die größte Dichte an bedrohten Arten und Lebensraumtypen im südwestdeutschen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bliesgau finden sich etwa 80 Prozent des gesamten saarländischen Vorkommens&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.biosphaere-bliesgau.eu/index.php/de/aktuelles/presse-2011/282-fip-streuobst „Ehrensache Natur – Freiwillige in Parks“: Das Biosphärenreservat Bliesgau startet die nächste Mitmach-Aktion im Lebensraum Streuobstwiese] Pressemitteilung des Biosphärenreservats Bliesgau vom 10. Oktober 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; an [[Steinkauz|Steinkäuzen]], die in Deutschland stark gefährdet sind. Eine Rarität stellt eine der größten Populationen des [[Skabiosen-Scheckenfalter]]s dar, und auf den [[Muschelkalk]]böden finden sich nahezu die Hälfte der in Deutschland vorkommenden [[Orchideen]]arten. Eine der größten Orchideenwiesen befindet sich auf der Gemarkung der Gemeinde Gersheim. In den Auwäldern der Blies leben [[Biber]]familien und an einigen [[Prallhang|Prallhängen]] der Blies kann man die Bruthöhlen des [[Eisvogel]]s entdecken. Am Naturschutzgebiet [[Höllengraben (Naturschutzgebiet)|Höllengraben]] befindet sich eine Herde mit [[Heckrind]]ern, [[Wasserbüffel]]n und [[Konik|Konik-Wildpferden]], ein [[Weißstorch]]ennest sowie Populationen von [[Graureiher]]n, [[Entenvögel|Wildenten]], [[Feldgänse]]n und anderen seltenen Tierarten. Weitere Weißstorchhorste finden sich an der Fischerhütte in Beeden, in Ingweiler an der Blies und in Webenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle bei der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft Bliesgau spielt die Beweidung durch Rinder, Schafe und Ziegen. Durch eine extensive Beweidung wird der Erhalt der landschaftlichen Eigenarten gesichert und die Lebensbasis von bedrohten Tier- und Pflanzenarten sichergestellt. Durch den Einsatz von Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind ([[Thüringer Waldziege]] u. a.), leistet die [[Naturlandstiftung Saar]] einen weiteren Beitrag zur Arterhaltung im Bliesgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Anliegen der [[Ökologie]] und den Prinzipien der [[Nachhaltigkeit]] hat sich [[Spohns Haus]] in Gersheim verschrieben. Das ökologische Bildungszentrum mit angeschlossenem Schullandheim vermittelt in vielfacher Weise [[Bildung für nachhaltige Entwicklung]] (BNE), eines der wichtigsten Ziele der [[UNESCO]]. Spohns Haus wurde bereits zum vierten Mal mit dem entsprechenden Gütesiegel der UNESCO ausgezeichnet ([[Weltdekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erneut Unesco-Auszeichnung für Spohns Haus&amp;#039;&amp;#039;. In: Saarbrücker Zeitung, Ausgabe St. Ingbert, 8. März 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Für den [[Naturraum]] Bliesgau sind mehrere Naturschutzgebiete ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.saarpfalz-kreis.de/dokumente/NSGListe.pdf |wayback=20150924093150 |text=saarpfalz-kreis.de }}, abgerufen am 2. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als besonders schutzwürdige Biotoptypen werden u. a. genannt: Kalkhalbtrockenrasen, wärmeliebende Gebüsche, Salbeiglatthaferwiesen und Orchideen-Buchenwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionalprinzip und Tourismus ==&lt;br /&gt;
Ebenfalls den Prinzipien der Nachhaltigkeit und der regionalen Produktvermarktung hat sich der [[Zweckverband Biosphärenreservat Bliesgau]] verschrieben. Seine Bestrebungen zielen auf die Schaffung von wirtschaftlichem Mehrwert für die Region im handwerklichen, landwirtschaftlichen und touristischen Dienstleistungsbereich ab. Unter einem eigenen gemeinsamen [[Prädikat (Qualität)|Label]] vertreiben zahlreiche Betriebe ihre Produkte sowohl in der Region („Von der Region für die Region“) als auch überregional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter touristischen Aspekten hat sich der Bliesgau, gelegentlich auch als „Toskana des Saarlandes“ bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Durch-die-Toskana-des-Saarlandes;art2814,3296071 Kerstin Joost-Schäfe: &amp;#039;&amp;#039;Durch die „Toskana des Saarlandes“&amp;#039;&amp;#039;] In: Saarbrücker Zeitung vom 18. Mai 2010, Seite B3, aufgerufen am 28. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; dem [[Sanfter Tourismus|Sanften Tourismus]] verschrieben. Auf eine ausufernde touristische Infrastruktur wurde und wird verzichtet. Geworben wird mit Naturdenkmalen und historisch gewachsenen Strukturen (siehe &amp;#039;&amp;#039;Touristische Ziele&amp;#039;&amp;#039;). Schwerpunkte im touristischen Bereich bilden [[Wandern]] und [[Radwandern]], Natur- und Kulturerlebnisse sowie kulinarische Angebote. Durch Einflüsse aus dem benachbarten Frankreich hat sich im Laufe von Jahrzehnten im Bliesgau eine gastronomische Kultur entwickelt, die zu den Spitzenleistungen im deutsch-französischen Sprachraum zu zählen ist. Eine inzwischen überregional prosperierende Veranstaltung sind die jährlich im Oktober stattfindenden „Bliesgau-Lammwochen“, während der Spitzenköche aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Lothringen, darunter Sterne-Köche, Gerichte von regionalen Lämmern anbieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saarpfalz-touristik.de/saarpfalz/event/detail/688817/181905245 |titel=18. Bliesgau Lammwoche |werk=Saarpfalz-Touristik |abruf=2020-12-24 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Projekt wird begleitet von Kunstausstellungen und will Kunst und Gastronomie in Verbindung bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.k4-galerie.de/k4_forum/ausstellungen/m2006-09-lammwoche/m2006-09.htm Galerie k4 (Saarbrücken) Ausstellung zur Bliesgau-Lammwoche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakobswege im Bliesgau Karte.jpg|mini|Jakobswege im Bliesgau]]&lt;br /&gt;
Vom Bliesgau als Ausgangsbasis sind zahlreiche [[Großregion (Saar-Lor-Lux)|touristisch interessante Ziele]] in den Nachbarräumen der [[Großregion (Saar-Lor-Lux)|Großregion Saar-Lor-Lux]] in Tagestouren zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jakobsweg ===&lt;br /&gt;
Durch den Bliesgau führt der Teilabschnitt [[Hornbach]] – [[Metz]] des traditionellen [[Jakobsweg]]s, und zwar auf zwei alternativen Routen. Die südliche führt von Hornbach über die [[Wintringen (Saarland)|Wintringer Kapelle]] und die französische Stadt [[Saargemünd|Sarreguemines]] in Richtung [[Saint-Avold]], die nördliche über Blieskastel, Gersheim und [[Saarbrücken]] ins französische [[Forbach (Moselle)|Forbach]]. Südwestlich von Forbach treffen beide Routen wieder zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Ziele im Bliesgau ==&lt;br /&gt;
* [[Gollenstein]] bei [[Blieskastel]]&lt;br /&gt;
* [[Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim]] (Kelto-römische Ansiedlung mit grenzübergreifenden archäologischen Ausgrabungen)&lt;br /&gt;
* Barocke Altstadt von [[Blieskastel]]&lt;br /&gt;
* Historischer Weiler [[Gräfinthal]] mit Kloster (wiedergegründet 1993), Kulturzentrum Haus Wulfinghoff, Naturbühne, Hotel, Gastronomie in der Gemeinde [[Mandelbachtal]]&lt;br /&gt;
* Würzbacher Weiher in [[Niederwürzbach]]&lt;br /&gt;
* Ruine des Aussichtsturms &amp;#039;&amp;#039;Alexanderturm&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Großer Kahlenberg|Großen Kahlenberg]] bei [[Breitfurt]]&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet [[Höllengraben (Naturschutzgebiet)|Höllengraben]] bei [[Beeden]] mit seltenen Tierarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Foto-Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wiesenlandschaft Böckweiler.jpg|Landschaftsbild im Bliesgau bei [[Böckweiler]]&lt;br /&gt;
Euphydryas aurinia.jpg|Skabiosen-Scheckenfalter&lt;br /&gt;
Dactylorhiza majalis auf Orchideenwiese.jpg|Orchideenwiese bei Gersheim&lt;br /&gt;
Himantoglossum hircinum Saarland 06.jpg|Warme Kalktrockenrasen sind der bevorzugte Standort der [[Bocks-Riemenzunge]] (&amp;#039;&amp;#039;Himantoglossum hircinum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Spohns-Haus 1.jpg|Ökologisches Bildungszentrum [[Spohns Haus]]&lt;br /&gt;
Haus Lochfeld 5.JPG|[[Haus Lochfeld]] mit Bliesgaulandschaft&lt;br /&gt;
Landschaft zwischen Blickweiler und Wolfersheim.JPG|Landschaft zwischen [[Blickweiler]] und [[Wolfersheim]]&lt;br /&gt;
Blick vom Hölschberg.JPG|Blick vom Hölschberg bei [[Biesingen (Blieskastel)|Biesingen]] in den Bliesgau&lt;br /&gt;
Thueringerwaldziege.jpg|Thüringer Waldziege im Bliesgau&lt;br /&gt;
Reinheim Ausgrabungen 2.JPG|Kelto-römische Ausgrabungsstätte in [[Reinheim (Gersheim)|Reinheim]]&lt;br /&gt;
Reinheim St.Markus 6.JPG|Kirche [[St. Markus (Reinheim)]]&lt;br /&gt;
Bliesgau Bebelsheim Kirche 3.1.jpg|Kirche mit Rundturm in [[Bebelsheim]]&lt;br /&gt;
Blieskastel-Orangerie 0497.jpg|Orangerie (Reste der ursprüngl. Schlossanlage) in [[Blieskastel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ingbert|Ingobertus]], Namensgeber von [[Sankt Ingbert|St. Ingbert]]&lt;br /&gt;
* [[Wendelin|Wendalinus]], Namensgeber von [[St. Wendel]]&lt;br /&gt;
* [[Pirminius]], Namensgeber von [[Pirmasens]]&lt;br /&gt;
* [[Marianne von der Leyen]] (1745–1804), Regentin in Blieskastel 1775–1793&lt;br /&gt;
* [[Joseph Wendel|Joseph Kardinal Wendel]] (1901–1960), Erzbischof von München 1952–1960&lt;br /&gt;
* [[Andreas Hamm]] (1824–1894), Glockengießer und Gründer der Heidelberger Druckmaschinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Stinsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Bliesgau. Natur – Menschen – Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Nünnerich-Asmus-Verlag, Oppenheim a. Rhein 2020, 5. Aufl. 2022, ISBN 978-3-96176-106-7&lt;br /&gt;
* [[Andreas Stinsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Bliesgau. Eine einzigartige Kulturlandschaft im Wandel&amp;#039;&amp;#039;. Saarpfalz. Zeitschrift für Geschichte und Regionalkultur 147, 1/2022, S. 6–17. (https://www.academia.edu/83779836/Andreas_Stinsky_Der_Bliesgau_Eine_einzigartige_Kulturlandschaft_im_Wandel_Saarpfalz_Zeitschrift_für_Geschichte_und_Regionalkultur_147_1_2022_S_6_17)&lt;br /&gt;
* Dieter Dorda/Olaf Kühne/Volker Wild (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Bliesgau. Natur und Landschaft im südöstlichen Saarland&amp;#039;&amp;#039;. Institut für Landeskunde im Saarland, Saarbrücken 2006, ISBN 978-3-923877-42-3&lt;br /&gt;
* Dieter Dorda: &amp;#039;&amp;#039;Arten, Biotope und Landschaften im Biosphärenreservat Bliesgau&amp;#039;&amp;#039; (Saarbrücken 2021)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Faszination Bliesgau. Fotos und Lyrik.&amp;#039;&amp;#039; Fotografien von Karlheinz Schinder und Richard Schorn. Lyrik von Uta Abel. Imprint Knischetzky im [[Röhrig Universitätsverlag]], St. Ingbert 2017. ISBN 978-3-96227-000-1.&lt;br /&gt;
* Manuela Kerchner: &amp;#039;&amp;#039;Vegetationskundliche Untersuchung von Mähwiesengesellschaften im Saar-Bliesgau.&amp;#039;&amp;#039; 1999.&lt;br /&gt;
* Simone Jung: &amp;#039;&amp;#039;Die zukünftige Entwicklung des deutsch-französischen Grenzraums Bliesgau-Südwestpfalz-Pays de Bitche: Überlegungen auf der Grundlage des Europäischen Raumentwicklungskonzeptes (EUREK).&amp;#039;&amp;#039; [Dipl.-Arbeit Univ. Kaiserslautern]. Kaiserslautern 2001. (Westpfalz-Informationen 108)&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Michael H. Schmitt&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Blies : Gestalterin einer Landschaft&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gollenstein Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Blieskastel&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-935731-79-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Dieter Dorda, Olaf Kühne, Volker Wild&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Bliesgau: Natur und Landschaft im südöstlichen Saarland&lt;br /&gt;
   |Reihe=Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde im Saarland|BandReihe= 42&lt;br /&gt;
   |Ort=Saarbrücken&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-923877-42-3&lt;br /&gt;
   |Seiten=303}}&lt;br /&gt;
* Peter Michael Lupp: &amp;#039;&amp;#039;Leitbild für die Gestaltung von Oberflächenbelägen der landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich und touristisch genutzten Wege im Biosphärenreservat Bliesgau. Ein Beitrag zur behutsamen Inwertsetzung einer spezifischen Kulturlandschaft.&amp;#039;&amp;#039; Biosphärenzweckverband Bliesgau, Blieskastel 2009, ISBN 978-3-923405-33-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://swb.bsz-bw.de/DB=2.306/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=29&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=bliesgau Literatur über den Bliesgau] in der [[Saarländische Bibliographie|Saarländischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
* [http://www.biosphaere-bliesgau.eu/ Biosphärenzweckverband Bliesgau]&lt;br /&gt;
* [http://www.biosphaere-bliesgau.eu/index.php/de/biosphaerenverein-bliesgau Freunde der Biosphärenregion Bliesgau e. V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.wandernmithans.de/ Wanderungen im Bliesgau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Puhl&amp;quot;&amp;gt;Roland W. L. Puhl: &amp;#039;&amp;#039;Die Gaue und Grafschaften des frühen Mittelalters im Saar-Mosel-Raum. Philologisch-onomastische Studien zur frühmittelalterlichen Raumorganisation anhand der Raumnamen und der mit ihnen spezifizierten Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Sprache im Saar-Mosel-Raum.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13). SDV – Saarbrücker Druck und Verlag, Saarbrücken 1999, ISBN 3-930843-48-X (Zugleich: Saarbrücken, Universität, Dissertation, 1996). S. 118–136 (Bliesgau).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Blieskastel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Pfälzisch-Saarländischen Muschelkalkgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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