<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bliesdalheim</id>
	<title>Bliesdalheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bliesdalheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bliesdalheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T18:53:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bliesdalheim&amp;diff=228877&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TeKaBe: Archivlinks geprüft, Bot-Markierungen entfernt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bliesdalheim&amp;diff=228877&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-07T07:34:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlinks geprüft, Bot-Markierungen entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                        = Bliesdalheim&lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = Gemeinde&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Gersheim&lt;br /&gt;
|Ortswappen                      = DEU Bliesdalheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Ortswappen-Beschreibung         = Wappen der ehemaligen Gemeinde Bliesdalheim&lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 49.174167&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 7.237778&lt;br /&gt;
|Bundesland                      = DE-SL&lt;br /&gt;
|Höhe                            = 224 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe-von                        = 212&lt;br /&gt;
|Höhe-bis                        = 390&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug                      = DE-NHN&lt;br /&gt;
|Fläche                          = 3.71&lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 590&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum           = 2019&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 1974-01-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 66453&lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 06843&lt;br /&gt;
|Poskarte                        = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
|Bild                            = Bliesdalheim Drohne.jpg&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung               = Blick auf Bliesdalheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bliesdalheim Katholische Kirche 01.JPG|mini|Die katholische &amp;#039;&amp;#039;[[St. Wendelinus (Bliesdalheim)|Pfarrkirche St. Wendelinus]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bliesdalheim Protestantische Kirche 01.JPG|mini|hochkant|Die evangelische Kirche von Bliesdalheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bliesdalheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im [[Dialekte im Saarland|örtlichen Dialekt]] &amp;#039;&amp;#039;Dalem&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der Gemeinde [[Gersheim]] im [[Saarpfalz-Kreis]] ([[Saarland]]) mit 580 Einwohnern. Bis Ende 1973 war Bliesdalheim eine eigenständige Gemeinde im [[Landkreis Homburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bliesdalheim liegt im Südosten des Saarlandes und mitten im [[Biosphärenreservat Bliesgau]], nur wenige Kilometer von der deutsch-französischen Grenze entfernt. An dem Ort vorbei fließt die [[Blies]]. Die Gemarkung nimmt eine Fläche von 371 ha ein. Davon werden etwa 68 ha landwirtschaftlich genutzt, rund 60 ha sind mit Wald bewachsen. Die Gemarkung des Dorfes grenzt an die Gemarkungen der [[Blieskastel]]er Ortsteile [[Böckweiler]], [[Breitfurt]] sowie [[Wolfersheim]] und an die der Gersheimer Ortsteile [[Herbitzheim (Gersheim)|Herbitzheim]] und [[Walsheim (Gersheim)|Walsheim]]. Nordöstlich von Bliesdalheim erhebt sich der [[Großer Kahlenberg|Kahlenberg]] (401 m ü. NN), die höchste Erhebung im Bliesgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Aus der Zeit vor der Gründung des Dorfes stammen [[Jungsteinzeit|neolithische]] Steinbeile (ca. 4. Jt. v. Chr.), [[Hallstattzeit|hallstattzeitliche Grabhügel]]&amp;lt;ref&amp;gt; Walter Reinhard: Gersheim-Bliesdalheim, HOM (SL). Grabhügel im &amp;quot;Großen Wald&amp;quot;. In: S. Rieckhoff/J. Biel (Hrsg.), Die Kelten in Deutschland (Stuttgart 2001), S. 340–341&amp;lt;/ref&amp;gt; im „Großen Wald“ (8./7. Jh. v. Chr.) sowie drei römische Siedlungsplätze ([[Villa rustica|villae rusticae]]) (1.–4. Jh. n. Chr.). An einem davon, in der Flur „Heizwiesen“, fanden 1887, 2011 sowie 2013 Ausgrabungen&amp;lt;ref&amp;gt;[R. Echt/F. Fecht/A. Stinsky, Sondageschnitt in einer gallo-römischen villa rustica bei Bliesdalheim. Denkmalpflege im Saarland. Jahresbericht 2011 (Saarbrücken 2012), S. 63–66; R. Echt/F. Fecht/A. Stinsky, Fortsetzung der universitären Lehrgrabung in der römischen Villa von Bliesdalheim. Denkmalpflege im Saarland. Jahresbericht 2013 (Saarbrücken 2014), S. 62–66.]&amp;lt;/ref&amp;gt; statt, bei denen Mauerzüge von fünf Gebäuden, darunter ein Bad, angeschnitten werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Ein [[merowinger]]zeitliches Grab und die Endung -&amp;#039;&amp;#039;heim&amp;#039;&amp;#039; sprechen für eine Gründung im [[Frühmittelalter]] (6./7. Jahrhundert). Urkundlich tritt das Dorf erstmals im 13. Jahrhundert in Erscheinung. In den Regesten des [[Kloster Wörschweiler|Klosters Wörschweiler]] wird 1218 erwähnt, dass [[Gottfried III. (Sponheim)|Godefried Graf von Sponheim]] dem Kloster die Einkünfte seines Hofes zu &amp;#039;&amp;#039;Daleheim&amp;#039;&amp;#039; vermacht.&lt;br /&gt;
Die Regesten des Klosters Wörschweiler nennen an mehreren Stellen „Daleheim oder Dalheim“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=red./ott |url=https://www.wochenspiegelonline.de/news/article/800-jahre-bliesdalheim/ |titel=Ortsgeschichte – Bliesdalheim |werk= |hrsg= |datum=2018-04-21 |zugriff=2018-06-17 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180617165725/https://www.wochenspiegelonline.de/news/article/800-jahre-bliesdalheim/ |archiv-datum=2018-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 14. Jahrhundert ist erstmals eine Bliesmühle belegt. Der historische Ortskern liegt zwischen der Bliesbrücke und dem Kegelplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hochmittelalter]] hatte das Kloster Wörschweiler umfangreiche Besitzrechte an dem Dorf. Im Nordosten der Gemarkung des heutigen Dorfes existierte einst ein Nachbarort namens &amp;#039;&amp;#039;Sterrweiler&amp;#039;&amp;#039;, der spätestens im 16. Jahrhundert wüst fiel. Bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] war Bliesdalheim größtenteils im Besitz der Herzöge von [[Pfalz-Zweibrücken]] und diente als Gerichtsort für die pfalz-zweibrückischen Bliesdörfer. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort stark in Mitleidenschaft gezogen. Während 1624 noch 86 Einwohner überliefert sind, lebten nach Kriegsende noch drei Familien im Dorf. Um 1670 folgten weitere Zerstörungen im Zuge der [[Reunionspolitik|Reunionskriege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1798 gehörte der Ort, wie alle [[Linkes Rheinufer|linksrheinischen Gebiete]], zu [[Frankreich]]. Aufgrund der Beschlüsse auf dem [[Wiener Kongress]] (1815) war das Dorf ab 1816 eine [[Königreich Bayern|bayerische]] Gemeinde. Zur Unterscheidung von [[Heckendalheim]] führt der Ort seither den Namen des vorbeifließenden Flusses (Blies-) als Vorsilbe. Ab 1879 war der Ort an das Eisenbahnnetz der [[Bliestalbahn]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Versailler Vertrag]] stand das [[Saargebiet]] nach einem Mandat des [[Völkerbund]]es von 1920 bis 1935 unter französischer Verwaltung. Ab 1922 gab es im Dorf elektrisches Licht, ab 1927/28 fließendes Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Saarabstimmung]] wurde das Saargebiet 1935 an das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] angeschlossen. Am 1. September 1939, dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], wurde das Dorf evakuiert. Die Bewohner wurden in Sonderzügen nach [[Thüringen]], [[Oberfranken]] und den [[Odenwald]] verbracht. Erst im Mai 1941 durfte das Dorf wieder bewohnt werden. Deutsche Soldaten sprengten 1939 die alte steinerne Rundbogenbrücke über der Blies, die aus dem Jahr 1769 stammte. Im Dezember 1944 folgte eine zweite Evakuierung. 1939 und 1945 erfuhr der Ort starke Zerstörungen. 75 von 115 Anwesen wurden abgerissen. Dadurch verlor der Ort größtenteils seinen ursprünglichen Charakter als Bauerndorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1957 war das [[Saarland 1947 bis 1956|Saarland]] ein halbautonomer Staat unter französischem Protektorat. Nach der Volksabstimmung von 1955 erfolgte der Beitritt zur [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]]. 1956 wurde das Turbinenhaus der Bliesmühle stillgelegt, nachdem die übrigen Mühlengebäude bereits 1939/45 völlig zerstört worden waren. Nach mehreren Behelfsbrücken wurde 1960 die heutige Stahlbetonbrücke über die Blies errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsneugliederung]], die am 1. Januar 1974 wirksam wurde, gehört die ehemals eigenständige Kommune Bliesdalheim zur Gemeinde Gersheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=809}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute sind die meisten Einwohner Berufspendler in die umliegenden Städte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1.&amp;amp;nbsp;bis 3.&amp;amp;nbsp;Juni 2018 feierte Bliesdalheim seine 800 Jahre zurückliegende urkundliche Ersterwähnung (1218).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=red./ott |url=https://www.wochenspiegelonline.de/news/article/800-jahre-bliesdalheim/ |titel=Ortsgeschichte – Bliesdalheim |werk= |hrsg= |datum=2018-04-21 |zugriff=2018-06-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180617165725/https://www.wochenspiegelonline.de/news/article/800-jahre-bliesdalheim/ |archiv-datum=2018-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2020/21 wurde der Dorfplatz in Anlehnung an sein Erscheinungsbild im frühen 20. Jh. neugestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.academia.edu/83779956/Andreas_Stinsky_Der_Dorfplatz_in_Bliesdalheim_Ein_geschichtlicher_Rückblick_anlässlich_seiner_Neugestaltung_Saarpfalz_Zeitschrift_für_Geschichte_und_Regionalkultur_146_1_2021_S_30_39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1547&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1609&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1624&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1675&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1802&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1837&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1852&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1895&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1905&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1910&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1932&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1952&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1961&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1970&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1974&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2002&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2005&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2010&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 13&amp;lt;br /&amp;gt;Fam. || 75 || 86 || 3&amp;lt;br /&amp;gt;Fam. || 276 || 336 || 358 || 401 || 459 || 492 || 528 || 509 || 646 || 648 || 659 || 602 || 620 || 680 || 705 || 590&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister und Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
* Bürgermeister&lt;br /&gt;
*: 1963–1974: Alfons Kohl (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
*: 1974–1984: Alfons Kohl (CDU)&lt;br /&gt;
*: 1984–1989: Ludwig Kaden (SPD)&lt;br /&gt;
*: 1989–1994: Alfons Kohl (CDU)&lt;br /&gt;
*: 1994–2015: Klaus Fischer (CDU)&lt;br /&gt;
*: 2015–2024: Bernhard Welsch (CDU)&lt;br /&gt;
*: seit 2024: Georg Wittenmeier (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Landschaft ==&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung steht größtenteils der [[Muschelkalk]] an; nur an der nördlichen Gemarkungsgrenze ist der Obere [[Buntsandstein]] anzutreffen. Die Bliesaue stellt aufgrund des hohen Grundwasserstandes und regelmäßiger Überflutungen einen wichtigen Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten dar. Die Uferböschungen der Blies säumen [[Schwarzpappel]]n, [[Weiden (Botanik)|Weiden]] und bisweilen [[Schwarzerle]]nwälder. Nach Auswilderungen ist seit einigen Jahren wieder der [[Biber]] heimisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl nichts ist charakteristischer für den Bliesgau als seine [[Streuobstwiese]]n, die neben vereinzelten Ackerflächen die Talhänge prägen. Der Flurname „Rebenberg“ ist ein Zeugnis früheren Weinbaus, der in kleinem Umfang in der Region betrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Laubwald auf dem Höhenrücken östlich des Dorfes dominieren [[Rotbuche]]n und [[Stieleiche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Nordöstlich des Ortes liegt ein aus dem Buntsandstein herausgeschlagener [[Eiskeller]] mit einer Länge von 26&amp;amp;nbsp;m, einer Breite von 4,80&amp;amp;nbsp;m und einer Höhe von etwa 5&amp;amp;nbsp;m. Die Bearbeitungsspuren deuten auf eine Entstehungszeit im 18. Jahrhundert hin. Der Name rührt von der Nutzung der Höhle im 19. Jahrhundert als Eiskeller her, in den im Winter auf der Blies gebrochenes Eis eingelagert wurde. Der Eiskeller ist ein Winterquartier für Fledermäuse. In den Sommermonaten werden Führungen angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gersheim.de/content/blogcategory/30/121/ |wayback=20110719033026 |text=Gemeinde Gersheim - Sehenswürdigkeiten}} Auf: www.gersheim.de, abgerufen am 29. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katholische [[St. Wendelinus (Bliesdalheim)|Pfarrkirche St. Wendelinus]] (1801, 1919–1923 erweitert). Die kath. Pfarrei wurde 1893 durch eine große, testamentarische Vermögensschenkung des deutsch-französischen Barons [[Alexandre Louis Guillaume Jacomin de Malespine]] (1821–1893), Gutsherr auf dem Kirchheimer Hof, gestiftet, woraus später auch die Gelder für den Kirchenbau flossen. Für den Adeligen ist in dem Gotteshaus eine Dankinschrift vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche (Turm 1907, Kirchenschiff 1926/27). An einen bereits 1907 errichteten Turm wurde in den Jahren 1926 bis 1927 das Kirchenschiff im expressionistischen Stil angebaut. Architekt Schäfer aus Zweibrücken verwendete für die Fenstergewände den in der expressionistischen Architektur üblichen spitzwinkligen Giebel, der sich auch, mit Reliefs geschmückt, über dem Eingang findet. Ein um die Fenstergewände sich verkröpfendes Gesimsband verbindet die drei Fenster des Langhauses miteinander. Der Architekt verwendete Haustein nur für die Fenster- und Türgewände sowie die aufgemauerten Eckpfeiler des Langhauses, sonst sind alle Flächen verputzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Cholerakreuz, ein [[Flurkreuz|Wegekreuz]] von 1854 an der Ecke Bliestalstraße/Wendelinusstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eiskeller, die katholische Kirche und das Cholerakreuz sind in der [[Denkmalliste]] des Saarlandes als [[Einzeldenkmal#Nach dem Umfang des Denkmals|Einzeldenkmale]] aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saarland.de/dokumente/thema_denkmal/DLSaarpfalzKreis122011.pdf Denkmalliste des Saarlandes, Teildenkmalliste Saarpfalz-Kreis] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 29. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Liste befindet sich auch ein um 1800 errichtetes Bauernhaus in der Bliestalstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbildprägende und identitätsstiftende Bauten ===&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche (1801, 1919–23)&lt;br /&gt;
* Katholisches Pfarrhaus (1897)&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche (1907, 1926/27)&lt;br /&gt;
* Bauernhaus (um 1790) in der Wendelinusstraße&lt;br /&gt;
* Bauernhaus (um 1800) in der Bliestalstraße&lt;br /&gt;
* Bäckerei in der Bliestalstraße (vor 1845)&lt;br /&gt;
* ehemalige katholische Volksschule in der Bliestalstraße (vor 1845, Umbau 1905)&lt;br /&gt;
* Wohngebäude am Kegelplatz (19. und frühes 20. Jh.)&lt;br /&gt;
* ehemalige Arbeiterhäuser in der Bliestal- und Eisenbahnstraße (Anfang 20. Jh.)&lt;br /&gt;
* ehemalige Volks-, später Grundschule in der Wendelinusstraße (1951/52)&lt;br /&gt;
* ehemalige Zollhäuser (1920er-Jahre) in der Bliestalstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Turnen: TV 1898 Bliesdalheim&lt;br /&gt;
* Fußball: SG Herbitzheim-Bliesdalheim (1972 aus der Fusion SSG Bliesdalheim und SV Herbitzheim entstanden). Der Verein spielt in der Kreisliga A – Bliestal&lt;br /&gt;
* DRK-Ortsverein Bliesdalheim&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr&lt;br /&gt;
* Dorffreunde Bliesdalheim&lt;br /&gt;
* Obst- und Gartenbauverein Bliesdalheim&lt;br /&gt;
* Angelsportverein Bliesdalheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Grieser]] (1868–1955), Amtsrichter und Staatsanwalt im Bayerischen Staatsministerium der Justiz, Bürgermeister von [[Würzburg]], Landrat des Landkreises St. Ingbert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Maria Hugo]] (1871–1935), Bischof von Mainz (1921 bis 1935), Kämpfer gegen den Nationalsozialismus, 1911–1915 Pfarrer von Bliesdalheim.&lt;br /&gt;
* [[Sammy Vomáčka]] (* 1946 in [[Brandýs nad Labem]], bürgerlicher Name &amp;#039;&amp;#039;Jiří Vomáčka&amp;#039;&amp;#039;), aus [[Tschechien]] stammender [[Gitarrist]], lebt seit 2003 in Bliesdalheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Baus: Wissenswertes aus den Städten und Gemeinden. In: C. Lindemann (Hrsg.), Der Saarpfalz-Kreis (Stuttgart 1993), S. 232&lt;br /&gt;
* Bernhard H. Bonkhoff: Die Kunstdenkmäler der Saarpfalz (Homburg 1976), S. 57–59&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Echt]] / Frank Fecht / [[Andreas Stinsky]]: Fortsetzung der universitären Lehrgrabung in der römischen Villa von Bliesdalheim. Denkmalpfl. Saarl. Jahresber. 2013 (Saarbrücken 2014), S. 62–66&lt;br /&gt;
* [[Andreas Stinsky]]: Der Dorfplatz in Bliesdalheim. Ein geschichtlicher Rückblick anlässlich seiner Neugestaltung. Saarpfalz. Zeitschrift für Geschichte und Regionalkultur 146, 1/2021, S. 30–39 (https://www.academia.edu/83779956/Andreas_Stinsky_Der_Dorfplatz_in_Bliesdalheim_Ein_geschichtlicher_Rückblick_anlässlich_seiner_Neugestaltung_Saarpfalz_Zeitschrift_für_Geschichte_und_Regionalkultur_146_1_2021_S_30_39)&lt;br /&gt;
* Walter Weber: Bliesdalheimer Weissbuch. Von 1875 bis 2004 (Bliesdalheim 2005)&lt;br /&gt;
* Walter Weber: Die Geschichte der Bliesdalheimer Kirchen und Schulen (Bliesdalheim 1997)&lt;br /&gt;
* Gerd Weisgerber: Der „Eiskeller“ in Bliesdalheim. Bauweise, Datierung, Deutung und Bedeutung eines herausragenden technischen Denkmals. Saarpfalz. Bl. Gesch. Vlkde. 3/2004, S. 5–29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.Bliesdalheim.de Bliesdalheim im Internet]&lt;br /&gt;
* [http://swb.bsz-bw.de/DB=2.306/REL?PPN=24128452X Literatur über Bliesdalheim] in der [[Saarländische Bibliographie|Saarländischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Gersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4521453-0|LCCN=n96101166|VIAF=150264358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saarpfalz-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gersheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saarpfalz-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TeKaBe</name></author>
	</entry>
</feed>