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	<title>Blickkontakt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:13:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blickkontakt&amp;diff=392889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Justitia25: /* Blickkontakt bei höheren Primaten */ Verlinke Drohstarren</title>
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		<updated>2025-07-03T09:50:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Blickkontakt bei höheren Primaten: &lt;/span&gt; Verlinke Drohstarren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Augensprache&lt;br /&gt;
|4=Blickkontakt&lt;br /&gt;
|2=Januar 2024|1=[[Benutzer:M2k~dewiki|M2k~dewiki]] ([[Benutzer Diskussion:M2k~dewiki|Diskussion]]) 13:00, 20. Jan. 2024 (CET)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannequin from the USA around 1959 - Eye contact with the viewer.jpg|mini|hochkant=0.8|Schaufensterpuppe um 1959 aus den [[Vereinigte Staaten|USA]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20200204hyokei02.jpg|mini|hochkant|Nonverbale Kommunikation beim gegenseitigen in die Augen sehen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:William-Adolphe Bouguereau (1825-1905) - At the Edge of the Brook (1879).jpg|mini|hochkant|William-Adolphe Bouguereau (um ??)]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blickkontakt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man den wechselseitigen Blick zweier Personen in die [[Auge]]n, wenn dieser von beiden wahrnehmbar ist. Es handelt sich um ein &amp;#039;&amp;#039;dynamisches [[Sehereignis]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blickkontakte sind ein wichtiges Ausdrucksmittel der [[Körpersprache]] (hier: [[Mimik]]) und ein zentraler Bestandteil der [[Nonverbale Kommunikation|nonverbalen Kommunikation]]. Kaum eine andere Mimik vermag einen so facettenreichen [[Ausdruck (Verhalten)|Ausdruck]] zu vermitteln (das Auge als &amp;#039;&amp;#039;Spiegel der Seele&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blickkontakt kann rein nonverbal erfolgen oder Inhalte eines [[Gespräch]]es begleiten sowie die [[Merkmal|Charakteristik]] einer Kommunikation unterlegen, da Blicke die [[Emotion]]en, Stimmungen bzw. die Absicht einer Person transportieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blickkontakt bei höheren Primaten ==&lt;br /&gt;
Als Teil des [[Sozialverhalten]]s regelt Blickkontakt maßgeblich die Interaktion in der Horde bzw. der Gesellschaft. Menschliche nonverbale Kommunikation weist aufgrund des gemeinsamen evolutionären Erbes Ähnlichkeiten zu der anderer Primaten auf. Affen- und Menschenbabys entwickeln auf ganz ähnliche Weise bestimmte kommunikative Gesten, die auch das Blickverhalten einschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/gesten-menschen-und-affenbabys-kommunizieren-aehnlich-a-904350.html &amp;#039;&amp;#039;Gesten – Menschen und Affenbabys kommunizieren ähnlich.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;spiegel.de&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Juli 2013, abgerufen am 17. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blicke als [[Drohstarren]] gehören bei Mensch und Tier einerseits zum „Repertoire aggressiven Verhaltens“ (Eibl-Eibesfeldt), des Drohverhaltens, andererseits zum Sexualverhalten, weswegen die Interpretation des Blickes wesentlich ist. So lässt sich beobachten, dass sich die Augenlider (Öffnung, [[Lidschlag]]) und die [[Pupille]]ngröße verändern. Ferner sind beispielsweise die [[Blickbewegung]] und die Dauer des Blickkontakts beobachtbar. Die [[Augenbewegung|Blickrichtung]] wird durch das Weiße im Auge ([[Sclera]]) erkannt. Die Sclera ist beim Menschen etwa dreimal größer als bei den mehr als 200 Arten nichtmenschlicher Primaten, wodurch die Blickrichtung deutlich besser zu erkennen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Tomasello]]: &amp;#039;&amp;#039;Warum wir kooperieren.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-26036-4, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim menschlichen Kind stellt das [[Soziales Lächeln|soziale Lächeln]] einen Meilenstein in dessen emotionaler und sozialer [[Entwicklungspsychologie|Entwicklung]] dar und ist in der Regel an Blickkontakt gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vermeidung von Blickkontakt kann auf eine [[soziale Phobie]], [[Persönlichkeitsstörung]] oder [[Entwicklungsstörung]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Autismus]]) hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blickkontakte als Übermittler wichtiger Informationen ===&lt;br /&gt;
Blickkontakt besteht gewöhnlich bei Begrüßungen, Gesprächen und bei gemeinsam ausgeführten [[Handeln|Handlungen]] oder bei Handlungen, die beiderseits von Wichtigkeit sind. Ein nicht erwiderter, ausweichender oder leerer Blick wird oft als negativ (Desinteresse, Herabwürdigung) oder auch Schüchternheit empfunden; dies gilt nicht, wenn der Empfänger um die Begleitumstände des Kommunikators weiß. Blickkontakte haben eine große Bedeutung beim Transport von Aussagen wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Aggression]], [[Traurigkeit]], [[Ärger]], [[Angst]], [[Liebe]] und [[Unschuld]]sbeteuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich Wilhelm Barfuss]], Autor des Buches &amp;#039;&amp;#039;Populäres Lehrbuch der Optik&amp;#039;&amp;#039;, stellte folgende Behauptung auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Der Blick ist das Fenster zur Stärke oder Schwäche bzw. zur [[Intelligenz]] eines Menschen. Nur ein intelligenter Mensch kann die verschiedenen Gefühle, die in Blicken liegen richtig anwenden, weiß, in welchen Situationen welcher Blick angewendet werden muss. Ich möchte keineswegs arrogant erscheinen oder mich selbst loben, aber ich habe schon immer den passenden Blick für bestimmte Situationen beherrscht.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen, die durch Blickkontakt übermittelt werden, werden intensiver [[Wahrnehmung|wahrgenommen]] als solche ohne diesen (vgl. [[Aufmerksamkeit]]). Je häufiger respektive länger der Blickkontakt besteht, umso wirkungsvoller wird die [[Nachricht]] vom Empfänger aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dauer des Blickkontakts ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Staring eye.jpg|mini|hochkant|Starren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je wichtiger eine [[Aussage]] oder eine Handlung für den Sender ist, desto länger dauert der Blickkontakt und desto wichtiger ist dieser für den Transport der Nachricht. Abgesehen davon kann auch Blickkontakt bestehen, wenn Sender und Empfänger sehr an einer Kommunikation interessiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist es keineswegs so, dass sich zwei Menschen während eines Gesprächs permanent in die Augen blicken. Der Sender schaut immer wieder am Empfänger vorbei. Die Aufnahme des Blickkontaktes [[signal]]isiert dem Kommunikanten, dass der [[Rezipient]] [[Aufmerksamkeit]] wünscht oder nach einem Redebeitrag in die Empfängerrolle wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft ist es schwierig, die richtige Dauer des Blickkontaktes zu finden. Zu wenig Kontakt kann Desinteresse, Miss-/Nichtachtung, Unsicherheit, Verlegenheit, Schüchternheit oder [[Lüge]] transportieren. Ein sehr intensiver Blickkontakt beinhaltet hingegen eine besonders bedeutsame Kommunikation aus Sicht des Senders. &amp;lt;!--Was ist mit Intensität gemeint? Wohl nicht nur eine überlange Dauer, sondern auch bewegter Blick oder auch Augenbrauengesten oder offene Lider?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dauer des Blickkontakts kann eine positive (Transport von [[Sympathie]], der Wichtigkeit der [[Nachricht]], der Wichtigkeit des Gesprächspartners o.&amp;amp;nbsp;ä.) oder eine negative Bedeutung haben (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Dominanz (Psychologie)|Dominanz]], [[Bedrohung]], Herausforderung). Sie kann fragend, zustimmend oder ablehnend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langes fokussiertes Ansehen ohne sonstige Kommunikation wird vom Empfänger häufig als unangenehm, unhöflich und/oder abwertend empfunden und wird als Anstarren (&amp;#039;&amp;#039;Stielaugen&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Eine Steigerung wäre das Drohstarren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine britische Studie ermittelte die bevorzugte Blick-Dauer aus Sicht der angesehenen Probanden als 3,3 Sekunden (Preferred Gaze Duration (PGD)). Der Großteil bevorzugte Blickkontakt von 2 bis 5 Sekunden Dauer als angenehm, unter 1 Sekunde und über 9 Sekunden Dauer wurde von allen als unangenehm empfunden. Diese Dauern sind unabhängig von dabei auftretenden Emotionen. Ältere Männer haben jedoch gerne längerdauernden Blickkontakt mit Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://science.orf.at/v2/stories/2785593/ &amp;#039;&amp;#039;Wann der Blickkontakt unangenehm wird.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;orf.at&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juli 2016, abgerufen am 14. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rsos.160086 &amp;#039;&amp;#039;Pupil dilation as an index of preferred mutual gaze duration.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Royal Society Open Science.&amp;#039;&amp;#039; Juli 2016, Band 3, Nr. 7, {{Doi|10.1098/rsos.160086}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Häufigkeit des Blickkontaktes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wink.JPG|mini|hochkant|Zwinkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufige [[Blickbewegung]]en können eine Musterung bedeuten oder auf [[Unsicherheit]] bzw. [[Nervosität]] des Senders hindeuten. Blinzeln kann Sympathie oder Nervosität transportieren. Der rasche [[Lidschlag]] transportiert oft Nervosität oder Unsicherheit, während der langsame Lidschlag (manchmal mit einem Auge) oft mit einem Lächeln verbunden ist und [[Sympathie]] transportiert, besonders beim [[Augengruß]], aber auch beim Zwinkern. Letzteres ist eine in Europa gängige Mimik, vor allem beim [[Flirt]]en. Das Zwinkern kann dem Empfänger unangenehm sein, wenn sich beide nicht gut genug kennen oder ein Beteiligter keine Annäherung wünscht (vgl. [[Partnerwahl]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eye contact encouraged or tolerated - 001.jpg|mini|hochkant|Förderung des Blickkontakts durch Begrenzung des sichtbaren Gesichts auf die Augen. Zum [[Flirt]]en (mit der Kamera) oder Duldung einer Film- oder Fotoaufnahme durch die eigene Anonymität bei gleichzeitiger Beobachtung des Gegenübers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturelle Unterschiede beim Blickkontakt ===&lt;br /&gt;
Die Informationen, die durch Blickkontakt übermittelt werden, können von Personen aus verschiedenen [[Interkulturelle Kommunikation|Kulturen]] unterschiedlich empfunden werden. So wird z.&amp;amp;nbsp;B. in westlichen Kulturen ein direkter Blickkontakt als vertrauensbildend und seine Vermeidung als Zeichen der Unaufrichtigkeit empfunden. In nichtwestlichen Kulturen gelten u.&amp;amp;nbsp;U. andere Konventionen. So wird der direkte Blickkontakt in China oder Japan dagegen häufig als offensiv empfunden und daher vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortumfeld ==&lt;br /&gt;
[[Datei:La Diseuse de bonne aventure, Caravaggio (Louvre INV 55) 02.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Die Wahrsagerin&amp;#039;&amp;#039;, [[Michelangelo Merisi da Caravaggio|Caravaggio]] (um 1594)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Augenblick im Sinne von [[Gegenwart]] oder im Sinne einer kurzen [[Zeitintervall|Zeitspanne]] hat auch Eingang in die Sprache gefunden. Beispiele: Die [[Interjektion]] „Einen Augenblick!“ steht für die Bitte um [[Geduld]], die einem Kommunikationspartner gilt. Der Ausspruch „im Augenblick“ steht für eine gegenwärtige [[Situation]]. „Jeden Augenblick“ heißt, dass ein [[Ereignis]] unmittelbar bevorsteht oder praktisch dauernd stattfindet. „Einen Blick auf jemanden werfen“ bedeutet, dass eine Person jemanden im Blickfeld hat, weil sie an ihm interessiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[böser Blick]] ist die vermeintliche Belegung eines [[Fluch]]es oder eines [[Magie|Zaubers]] alleine durch Blickkontakt durch eine [[Hexe]] bzw. einen Hexer oder [[Zauberer|Magier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gespräch zwischen zwei Personen wird als „Vier-Augen-Gespräch“, und nicht etwa als „Vier-Ohren-Gespräch“ bezeichnet, was die Bedeutung des Blickkontakts bei dieser Gesprächsform hervorhebt. Auf „gleicher Augenhöhe“ verhandeln bedeutet, dass sich die Gesprächspartner als ebenbürtig betrachten. Jemandem „etwas von den Augen ablesen“ heißt seine Gefühle, eventuell auch momentane Gedanken an der Mimik seiner Augen zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gedankenwelt.de/wie-wir-die-gefuehle-eines-anderen-an-seinen-augen-ablesen-koennen/ |titel=Wie wir die Gefühle eines anderen an seinen Augen ablesen können |werk= Auf:  &amp;#039;&amp;#039;gedankenwelt.de&amp;#039;&amp;#039;| datum=2018-02-16 |sprache=de |abruf=2021-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Das Sein und das Nichts&amp;#039;&amp;#039; beschreibt [[Jean-Paul Sartre]] das Anblicken einmal als einseitige Form des Besitzergreifens (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|possession}}&amp;#039;&amp;#039;) des Anderen, aber auch wechselseitig als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|objectivation}}&amp;#039;&amp;#039;, als selbstreflexive Konstruktion des Ich. Im Blickkontakt wird der andere sozusagen erst als Sein geschaffen, ja geboren in seiner Nacktheit. Diese Form der &amp;#039;&amp;#039;Entstehung&amp;#039;&amp;#039; bezieht Sartre auf die Grundlage des [[Ich]]s (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|fondement de moi}}&amp;#039;&amp;#039;). Der Mensch erkennt sich also im anderen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jean-Paul Sartre]], Arlette Elkaïm-Sartre: &amp;#039;&amp;#039;L’être et le néant&amp;#039;: Essai d’ontologie phénoménologique&amp;#039;&amp;#039;  (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothèque des idées.&amp;#039;&amp;#039;). Librarie Gallimard, Paris 1943, {{OCLC|}1077045}}, Kapitel 3, Absatz&amp;amp;nbsp;1, S. 404 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gedanke wurde von der Psychologie aufgegriffen, siehe → [[Spiegelstadium]], [[Spiegelung (Psychologie)|Spiegelung]] und die Theorie von [[Donald W. Winnicott]], dass der Blickkontakt der Mutter als Vorstadium des [[Spiegelstadium#Rezeption und Kritik|Spiegelstadiums]] aufzufassen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Bei der Begegnung von Unbekannten vermittelt der Blickkontakt erste wichtige Informationen ([[Eindruck|erster Eindruck]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Augengruß]] ist ein kurzer Blickkontakt, der nur zum Grüßen dient. Beim Kennenlernen zwischen Menschen, die eine [[Partnerschaft|Beziehung]] beabsichtigen, ist der erste ausdrucksstarke Blickkontakt von erheblicher Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekanntes ([[Kinderspiel|Kinder-]])[[Spiel]] ist das [[Blickduell]], wo man sich absichtlich gegenseitig lange in die Augen blickt, bis einer zuerst wegschaut oder anfängt zu [[Lachen (Ausdrucksform)|lachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autismus|Autistische]] Menschen sind oft nicht in der Lage, verbale und nonverbale Nachrichten in einem Gespräch &amp;#039;&amp;#039;gleichzeitig&amp;#039;&amp;#039; zu verarbeiten. Typischerweise führt das dazu, dass Autisten ihr Gegenüber umso weniger ansehen, je intensiver sie sich mit dem Inhalt des Gespräches beschäftigen. Dies führt beim Gesprächspartner leicht zu Verwirrung bzw. wird als Ausdruck von [[Verlegenheit]] oder Desinteresse fehlinterpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Präsentationen, [[Verkaufsgespräch]]en oder Lehrveranstaltungen steigert der Blickkontakt mit dem Publikum dessen Aufmerksamkeit und Interesse (vgl. [[AIDA-Modell]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Tomasello]]: &amp;#039;&amp;#039;Warum wir kooperieren.&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Why We Cooperate.&amp;#039;&amp;#039;) Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-26036-4.&lt;br /&gt;
* [[Hilarion Petzold|Hilarion G. Petzold]]: &amp;#039;&amp;#039;Psychotherapie &amp;amp; Babyforschung&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Kraft liebevoller Blicke. Säuglingsbeobachtungen revolutionieren die Psychotherapie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Innovative Psychotherapie und Humanwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 56). Junfermann, Paderborn 1995, ISBN 3-87387-122-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eye contact|Blickkontakt}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://science.orf.at/science/news/27702 &amp;#039;&amp;#039;Direkter Augenkontakt macht glücklich.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;science.orf.at&amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |date=2023-02-12 |url=http://science.orf.at/science/news/27702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blickkontakt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhetorik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Justitia25</name></author>
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