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	<title>Blickensderfer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:03:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blickensderfer&amp;diff=1305735&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: falsche Aufzählungszeichen entfernt (Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte), deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2020-02-15T20:21:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Aufzählungszeichen entfernt (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte&quot; title=&quot;Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte&quot;&gt;Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte&lt;/a&gt;), deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Blickensderfer typewriter 2.jpg|mini|Blickensderfer No. 5]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blickensderfer No 6 Schreibmaschinenmuseum Partschins.jpg|mini|Blickensderfer No. 6, deutsche Ausführung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blickensderfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Schreibmaschine]], die von [[George C. Blickensderfer]] (1850–1917) als [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] 1893 in den [[Vereinigte Staaten|USA]] vorgestellt wurde. Sie gilt als rein mechanischer Vorläufer der [[Schreibmaschine#Kugelkopfschreibmaschine|Kugelkopfschreibmaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Modelle 1 und 3 offenbar nur in geringen Stückzahlen produziert wurden, kam das erste erfolgreiche Serienmodell 1898 als &amp;#039;&amp;#039;Blickensderfer No. 5&amp;#039;&amp;#039; auf den Weltmarkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;museum&amp;quot;&amp;gt;Beschreibung im virtuellen Schreibmaschinenmuseum [http://www.typewritermuseum.org/collection/index.php3?machine=blick1&amp;amp;cat=ks www.typewritermuseum.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch ihr [[Zylinder (Geometrie)|zylindrisches]] [[Typenrad]] (einem [[Schreibmaschinen-Kugelkopf|Kugelkopf]] nicht unähnlich) war sie handlich und leicht zu transportieren. Sie sollte deshalb mit den Reiseschreibmaschinen von [[Remington-Schreibmaschine|Remington]] konkurrieren; bekannt wurde sie aber wegen ihres Typenrads. Während einfache Modelle für 35 Dollar angeboten wurden, musste sich die Blickensderfer mit einem Preis von 100 Dollar allerdings gegen die besten Modelle ihrer Zeit behaupten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;museum&amp;quot;/&amp;gt; 1902 fertigte Blickensderfer auch die erste elektrische Schreibmaschine, die &amp;#039;&amp;#039;Blickensderfer Electric&amp;#039;&amp;#039; aus [[Aluminium]]. Dieses Modell unterschied sich technisch nur durch die fehlende [[Kippachse]] und den beweglichen Papierträgerwagen von den späteren Kugelkopf-Schreibmaschinen von [[IBM]]. Dennoch wurde sie kein Erfolg, die Gründe hierfür sind spekulativ. Die unterschiedlich genormten [[Stromnetz]]e (unterschiedliche [[Elektrische Spannung|Spannungen]], teilweise noch [[Gleichstrom]]netze) hatten sicher ihren Einfluss. Weltweit sind heute nur noch drei Geräte dieses Modells bekannt. Das Nachfolgemodell No. 7 war wieder ein handbetriebenes. Mit der letzten Ausführung des Modells No. 8 kam 1908 auch eine [[Tabulatortaste|Tabulatormechanik]] mit fester Schrittweite hinzu. Die Produktionsstätte befand sich in [[Stamford (Connecticut)|Stamford]], [[Connecticut]] (USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blickensderfer No. 5 kam mit nur 250 Bauteilen aus im Vergleich zu 2500 Teilen einer üblichen Standard-Schreibmaschine. Deshalb war sie sehr viel kleiner und leichter als die großen Schreibtischgeräte ihrer Zeit. Das Typenrad konnte ähnlich wie die späteren Kugelköpfe von IBM leicht entfernt werden, um die [[Schriftart]] zu ändern. Von den heutigen Typenrädern unterscheidet es sich durch die Zylinderform. Hier waren die Typen rund um den Zylinder in mehreren Ebenen übereinander angeordnet, während bei den modernen Typenrädern alle Typen in einer Ebene Platz finden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeweils drei übereinanderliegende Tasten drehten den Zylinder um den gleichen Winkel. Dies waren 10 unterschiedliche Grundwinkel, die mithilfe einer [[Umschalttaste]] (Großbuchstaben) und einer [[Alt (Taste)|Alttaste]] für Ziffern und Sonderzeichen (&amp;#039;&amp;#039;Cap&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Fig&amp;#039;&amp;#039; genannt) um Zwischenschritte zu insgesamt 30 Anschlagpositionen ergänzt wurden. Die Tasten der mittleren und oberen Reihe verschoben den Zylinder längs seiner Achse zur jeweils nächsten Ebene, wo die Typen in drei Reihen zu je 30 Typen um das „Zylinderrad“ herum angeordnet waren. Schließlich schlug die Type mit einer Kippbewegung der ganzen Baugruppe von oben auf die Walze. Statt eines [[Farbband]]es färbte ein Farbröllchen die Typen ein&amp;lt;ref&amp;gt;Werner von Eye: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Schreibmaschine und des Maschinenschreibens&amp;#039;&amp;#039;. Georg Achterberg, Verlag für Berufsbildung GmbH, Berlin 1958&amp;lt;/ref&amp;gt;. Alle Bewegungen wurden von der Schreibtaste aus gleichzeitig von Hand gesteuert. Mit ihrer komplizierten Technik waren diese Geräte eine herausragende Leistung mechanischer Ingenieurskunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl technisch ein Rückschritt, wurden zwischen 1904 und 1934 sehr viel einfachere Schreibmaschinen produziert, die sogenannte Zeigerschreibmaschine &amp;#039;&amp;#039;[[Mignon (Schreibmaschine)|Mignon]]&amp;#039;&amp;#039; von [[AEG]]. Sie arbeitete ebenfalls mit Typenzylindern, wurde aber über eine wesentlich einfachere Mechanik bedient. Der Schreiber führte einen Zeiger über ein Buchstabenfeld, wobei die Bewegung mechanisch auf zwei Achsen übertragen wurde, um die Drehrichtung des Zylinders zu ändern und die Ebenen zu verschieben. Diese Geräte waren besonders preiswert und dadurch im privaten Anwendungsbereich außerordentlich erfolgreich. Von diesem Typenzylinder unterscheidet sich das Typenrad der Blickensderfer durch die größere Anzahl nebeneinander liegender Typen und weniger Ebenen, wodurch aus dem Zylinder die Form eines Rades entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tastaturbelegungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blickensderfer USA (DHIATENSOR) keyboard layout.png|mini|hochkant=1.8|Tastaturbelegung der in den USA angebotenen Modelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blickensderfer German keyboard layout 1906.png|mini|hochkant=1.8|Deutsche Tastaturbelegung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merkmal der Blickensderfer-Schreibmaschine war die veränderte [[Tastaturbelegung]]. Die untere Reihe der Schreibtasten enthielt die im [[Englische Sprache|Englischen]] am häufigsten verwendeten Buchstaben DHIATENSOR, um die Effizienz zu steigern. Es sind mindestens zwei Belegungen für nicht-[[alphanumerische Zeichen]] bekannt, daneben existieren eine [[Tastaturbelegung|QWERTY]]-Anordnung&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel für die [http://www.officemuseum.com/IMagesWWW/1897_Blickensderfer_No._7_OM.JPG QWERTY-Anordnung]&amp;lt;/ref&amp;gt; und weitere Belegungen für andere Sprachversionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel für den [http://site.xavier.edu/polt/typewriters/blick5.jpg polnischen Zeichensatz]&amp;lt;/ref&amp;gt; DHIATENSOR-Tastaturen finden eine kurze Erwähnung im Roman &amp;#039;&amp;#039;Distraction&amp;#039;&amp;#039; von [[Bruce Sterling]], als logische Entwicklung einer QWERTY-basierten Technikkultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Robert Blickensderfer, Paul Robert: &amp;#039;&amp;#039;The Five Pound Secretary. An illustrated history of the Blickensderfer Typewriter.&amp;#039;&amp;#039; The Virtual Typewriter Museum, 2003, ISBN 90-74999-05-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Blickensderfer Typewriter Co.}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Richard Milton |url=http://www.portabletypewriters.co.uk/portable_typewriters_blickensderfer.htm |titel=Blickensderfer typewriters |hrsg=The Portable Typewriter Website |datum=2004 |zugriff=2017-03-08}}&lt;br /&gt;
* [http://www.typewritermuseum.org/collection/index.php3?machine=blick1&amp;amp;cat=ks Informationen zur &amp;#039;&amp;#039;Blickensderfer No. 1&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;No. 3&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.typewritermuseum.org/collection/index.php3?machine=blick5&amp;amp;cat=ks Informationen zur &amp;#039;&amp;#039;Blickensderfer No. 5&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.typewritermuseum.org/collection/index.php3?machine=blick7&amp;amp;cat=ks Informationen zur &amp;#039;&amp;#039;Blickensderfer No. 7&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.typewritermuseum.org/collection/index.php3?machine=blickel&amp;amp;cat=ks Informationen zur &amp;#039;&amp;#039;Blickensderfer Electric&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.typewritermuseum.org/collection/index.php3?machine=blick8&amp;amp;cat=ks Informationen zur &amp;#039;&amp;#039;Blickensderfer No. 8&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreibmaschinenmodell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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