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	<title>Blesewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:07:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blesewitz&amp;diff=373717&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: vorlage GOV</title>
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		<updated>2026-03-16T17:11:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vorlage GOV&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/49/33/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/37/0/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Blesewitz in VG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
|Amt               = Anklam-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 11 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17392&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03971&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13075013&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 7BU&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Rebelower Damm 2 17392 Spantekow&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.amt-anklam-land.de/cms/front_content.php?idcat=49 www.amt-anklam-land.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Frank Zibell&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blesewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in der Nähe der Stadt [[Anklam]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Sie wird vom [[Amt Anklam-Land]] mit Sitz in der Gemeinde [[Spantekow]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Blesewitz liegt nördlich der [[Bundesstraße 197]] und südlich der [[Bundesstraße 199]]. Anklam liegt etwa sieben Kilometer nordöstlich der Gemeinde. Die [[Bundesautobahn 20]] ist über die [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] &amp;#039;&amp;#039;Anklam&amp;#039;&amp;#039; (etwa 20&amp;amp;nbsp;km) zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
* Neu Sanitz&lt;br /&gt;
* Alt Sanitz&lt;br /&gt;
* Blesewitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neu Sanitz ===&lt;br /&gt;
Neu Sanitz wurde urkundlich als „Nyenzagenicz“ 1345 erstmals erwähnt. Erst 1851 nennt der Ort sich Neu Sanitz. Der Ort wurde als [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]]/[[Meierhof]] in der [[Wüstung|wüsten]] Feldmark von Sanitz angelegt, war aber zu Nerdin als Pertinenz, d.&amp;amp;nbsp;h. Teil eines [[Landgut]]es, gehörig. Namensdeutung siehe Alt Sanitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu Sanitz hatte zum Vorwerk noch zusätzlich einige kleine verstreute Siedlungshöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1895 wurde Neu Sanitz von der Kleinbahnstrecke Anklam-Gellendin-Dennin berührt, die aber im Gegensatz zu anderen Kleinbahnstrecken 1945 nicht demontiert wurde, sondern erst 1969. Der Ort hatte einen eigenen Haltepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alt Sanitz ===&lt;br /&gt;
Alt Sanitz wurde erstmals 1258 als „de Zaiens“ urkundlich genannt, 1631 mit „Sanitz“ und dann ab 1851 mit Alt Sanitz. Das bedeutet als [[Slawen|slawische]] Gründung „Heubach“. Der Ort fiel vermutlich im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[Wüstung|wüst]], denn er wurde erst 1764 von eingewanderten Familien neu angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alt Sanitz wurde 1895 ebenfalls von der Kleinbahnstrecke Anklam-Gellendin-Dennin tangiert und hatte ebenfalls einen Haltepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort bestand aus einer zusammenhängenden [[Kate (Hütte)|Katenzeile]] und besaß eine Bockwindmühle. Auffällig sind südlich des Ortes eine Vielzahl von Lesesteinwällen, die aus den abgesammelten Steinen von den Ackerflächen bestanden und als Abgrenzungen der Viehweiden dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landgemeinde Alt Sanitz wurde in den 1920er Jahren mit Neu Sanitz und Blesewitz zur Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Sanitz&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/anklam.htm |titel=Landkreis Anklam Stand 1910 |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221004071458if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?pommern/anklam.htm |archiv-datum=2022-010-04 |abruf=2026-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kreis-anklam.de/ |wayback=20170414073843 |text=Gemeindeverzeichnis Kreis Anklam Stand 1935 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sanitz wiederum wurde 1935 Teil der Großgemeinde Pelsin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=anklam.html|name=Kreis Anklam}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich der Auflösung der pommerschen Großgemeinden nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entstand aus Alt Sanitz, Neu Sanitz und Blesewitz die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Sanitz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genwiki&amp;quot;&amp;gt;{{GOV|objekt=Landkreis Anklam |val=Adm_143012 |abruf=2026-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Blesewitz wurde am 1. Januar 1951 aus der Gemeinde Sanitz ausgegliedert. Am 31. Dezember 1952 wurde Sanitz nach Blesewitz eingemeindet. So kamen beide Orte wieder zusammen, diesmal aber unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Blesewitz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blesewitz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blesewitz Gutshaus Süd.jpg|mini|Gutshaus Blesewitz]]&lt;br /&gt;
Blesewitz wurde als &amp;#039;&amp;#039;Blaseviz&amp;#039;&amp;#039; 1326 erstmals urkundlich genannt. Erst 1658 wird der aktuelle Name genannt. Der slawische Gründungsname bedeutet so viel wie „kahle Fläche“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd.&amp;amp;nbsp;2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S.&amp;amp;nbsp;10 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blesewitz ist ein Gutsdorf, das sich aber später zum Angerdorf entwickelte, mit Kirche und Kirchhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige ritterschaftliche Gut Blesewitz gehörte der Familie Kolbe, die sowohl in Mecklenburg, als auch in Pommern ansässig war. Die nicht adlige Familie war als Mühlenbesitzer zu Reichtum gekommen und kaufte Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mehrere Güter, darunter Charlottenhof, Rossin und Pritzlow. Blesewitz kam Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts an die Familie. Letzter Besitzer war Paul Kolbe, er hatte hier 865&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]], davon 100&amp;amp;nbsp;ha Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Bodenreform in Deutschland|Bodenreform]] und zu [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]]-Zeiten wurde das um erbaute Gutshaus als Wohnhaus für Umsiedler und später als ländliches Kulturhaus genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubertus Neuschäffer: &amp;#039;&amp;#039;Vorpommerns Schlösser und Herrenhäuser.&amp;#039;&amp;#039; Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, 1993, ISBN 3-88042-636-8, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von der kompakten Gutsanlage sind noch fast alle Gebäude und deren Umfeld einschließlich Park erhalten, lediglich in DDR-Zeiten zum Teil verändert (Dächer usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeister) aus 6 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 26. Mai 2019 hatte folgende Ergebnisse&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.amt-anklam-land.de/cms/upload/Amt_Anklam-Land/Amt_selbst/Wahlen_2019/GV_Blesewitz_Wahl_2019.pdf |wayback=20210214225853 |text=Wahlergebnisse auf www.amt-anklam-land.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CFCFCF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot; | Partei/Bewerber&lt;br /&gt;
! Prozent&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Reihenfolge nach Stimmenanteil&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  Wählergruppe Sanitz/Blesewitz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |82,58&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  Einzelbewerberin Lorenz-Klöting&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |13,20&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde ist Frank Zibell, er wurde mit 74,19 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.amt-anklam-land.de/cms/upload/Amt_Anklam-Land/Amt_selbst/Wahlen_2019/BM_Blesewitz_Wahl_2019.pdf |wayback=20210215081235 |text=Wahlergebnisse auf www.amt-anklam-land.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2016 wurden 48,2 Prozent der Stimmen für die [[Alternative für Deutschland|AfD]] und 17,3 Prozent für die NPD abgegeben. Damit erreichte das Dorf eine gewisse Bekanntheit als Hochburg [[Rechtspopulistisch|rechtspopulistischer]] und [[Rechtsextremismus|rechtsextremer]] Parteien.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.laiv-mv.de/static/LAIV/Abt4.Statistisches%20Amt/Dateien/Publikationen/B%20VII%20Wahlen/Landtagswahlen/B%20721E/B721E%202016%2001.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flagge, Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch [[Flagge]]. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem [[Wappen Pommerns|Wappenbild des Landesteils Vorpommern]] geführt. Es zeigt einen aufgerichteten [[Greif (Wappentier)|Greifen]] mit aufgeworfenem Schweif und der Umschrift „GEMEINDE BLESEWITZ * LANDKREIS VORPOMMERN-GREIFSWALD“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.amt-anklam-land.de/cms/upload/Blesewitz/Satzungen/HS_Blesewitz_2015-signed.pdf |wayback=20191221160440 |text=Hauptsatzung § 1 Abs. 2 }} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Blesewitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blesewitz Kirche Nordwest.jpg|mini|[[Kirche Blesewitz]]]]&lt;br /&gt;
* Die [[Kirche Blesewitz]] besteht aus dem eingezogenen [[Chor (Architektur)|Chor]] aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und dem [[Tonnengewölbe|tonnengewölbten]] [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, beide getrennt durch den [[Triumphbogen (Kirchenbau)|Triumphbogen]]; Westturm aus Holzfachwerk.&lt;br /&gt;
* Zweigeschossiges Gutshaus Blesewitz aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit zwei späteren Seitenflügeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Festland.&amp;#039;&amp;#039; (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Band 2). Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5181810-3|VIAF=134536101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1951]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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