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	<title>Bleisatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:56:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-11T18:52:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Lettern.jpg|mini|Bleisatzzeile einer Setzmaschine – ab 1886 ([[Linotype-Setzmaschine]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleisatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Verfahren zur Herstellung von [[Druckform]]en für den [[Buchdruck]].&lt;br /&gt;
Einzelne [[Letter]]n oder Einzelbuchstaben, die aus [[Letternmetall]], einer [[Blei]]-[[Zinn]]-[[Antimon]]-Legierung,  gegossen sind, werden zu der vollständigen Form einer Seite zusammengesetzt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Metal movable type.jpg|mini|[[Setzkasten]] mit [[Winkelhaken]] und vier Satzzeilen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-04-18-noerdlingen-rr-05.jpg|mini|Druckform in einer Druckmaschine]]&lt;br /&gt;
Nach dem Abdruck kann die Druckform wieder in ihre Einzelteile zerlegt („[[Ablegen (Buchdruck)|abgelegt]]“) und die Lettern neu verwendet werden. Voraussetzung dafür ist der Einzelletternsatz im [[Handsatz]] oder mit der [[Monotype-Setzmaschine]]. Maschinensatz mit gegossenen Zeilen, wie ihn die [[Linotype-Setzmaschine|Linotype-]] oder die [[Ludlow-Zeilengießmaschine|Ludlow-Gießmaschine]] liefern, wird nach der Nutzung wieder eingeschmolzen und neu gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
Funde aus der heutigen [[Volksrepublik China]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch zugehörige Abteilung und Dokumentation im Mainzer [[Gutenberg-Museum]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Korea]] lassen den Schluss zu, dass es dort bereits ähnliche Systeme gab. Die erste Mobilletterndruckmaschine aus Lehm wurde von dem Chinesen Bi Sheng (972–1051) erfunden. Die erste  aus Metall für lateinische Buchstaben wurde erst um 1440 von [[Johannes Gutenberg]] erfunden, der den Druck mit beweglichen Lettern oder „Mobilletterndruck“ damit neu entwickelte. Dabei unterscheiden sich die Satztechniken insofern, als der asiatische Satz auf Zeichenfolgen (bildzeichenhaften Worten) und der europäische auf separaten Buchstaben basiert. Neu war auf jeden Fall die Verwendung von Weichmetallen wie Blei und Zinn sowie die Konstruktion eines Gießinstruments mit auswechselbarer Matrize.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bleisatzarten ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet den [[Handsatz]] – die älteste Form, die erst in den 1970er Jahren weitgehend verschwand – und den [[Setzmaschine|Maschinensatz]]. Der Maschinensatz wird weiter in drei verschiedene Funktionsprinzipien unterteilt. &amp;#039;&amp;#039;Typensetzmaschinen&amp;#039;&amp;#039; verwenden die Schrifttypen aus dem Handsatz (z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Kastenbein-Setzmaschine]]). Das [[Ausschließen (Bleisatz)|Ausschließen]] der Zeilen wird nach wie vor per Hand ausgeführt bzw. nachkorrigiert. Bei der &amp;#039;&amp;#039;Einzelbuchstabensetz- und Gießmaschine&amp;#039;&amp;#039; Monotype werden von Matrizen neue Lettern gegossen. Bei &amp;#039;&amp;#039;Zeilenguss-Maschinen&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Linotype-Setzmaschine]], [[Typograph]]), besteht die Schriftzeile aus einem einzigen Stück. Deshalb muss eine fehlerhafte Zeile bei Zeilengießmaschinen neu gesetzt und abgegossen werden. Ausschluss und Formatierung erfolgen bereits im ersten Satzschritt und sind später nicht mehr korrigierbar. Die verschiedenen Techniken sind oft nebeneinander eingesetzt worden. Die Gießmaschinen konnten mit ca. 6000 Zeichen in der Stunde die Satzleistung eines Handsetzers (bis 1500 Zeichen) weit überbieten. Später wurden auch diese Maschinensatzarten durch neuere [[Satz (Druck)|Satztechnik]]en, wie den [[Fotosatz]] oder den [[Desktoppublishing|Computersatz]], abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setzersprache und -mathematik ==&lt;br /&gt;
Viele der typografischen Begriffe und Regeln aus der Zeit des Bleisatzes sind auch heute noch gültig und wurden sogar auf das [[Desktop-Publishing]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit der Handsatzmathematik war z.&amp;amp;nbsp;B. das Berechnen für die [[Textformatierung|Formatierung]]. Dabei geht es darum, durch systematische Kombination von Schrift- und Ausschlussmaterial ein genaues Rechteck herzustellen. Die Basis des typografischen Systems bilden der typografische Punkt und das dodekaedrische Rechenmodell ([[Typografischer Punkt|Punkt]], [[Cicero (Maß)|Cicero]] = 12&amp;amp;nbsp;pt, [[Konkordanz (Maß)|Konkordanz]] = 4 Cicero). Von ½ Punkt bis zur Größe mehrerer Konkordanzen gibt es Zwischenstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele aus der [[Setzersprache]] sind:&lt;br /&gt;
* [[Fliegenkopf]]&lt;br /&gt;
* [[Satzrechner]]&lt;br /&gt;
* [[Satzbrett]]&lt;br /&gt;
* [[Satzschließer]]&lt;br /&gt;
* [[Setzkasten]]&lt;br /&gt;
* [[Stehender Satz]]&lt;br /&gt;
* [[Laufweite]]&lt;br /&gt;
* [[Winkelhaken]]&lt;br /&gt;
* [[Hurenkind und Schusterjunge]]&lt;br /&gt;
* [[Zwiebelfisch (Buchdruck)|Zwiebelfisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eberhard Dilba: &amp;#039;&amp;#039;Typographie-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; und Lesebuch für alle, 2. Auflage, Books on Demand, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8334-2522-6.&lt;br /&gt;
* Sepp Dußler, Fritz Kolling: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Setzerei&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Verlag Dokumentation Saur KG, Pullach 1974, ISBN 3-7940-8703-8.&lt;br /&gt;
* Fritz Genzmer: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch des Setzers.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Ullstein Fachverlag, Berlin 1967.&lt;br /&gt;
* Josef Käufer: &amp;#039;&amp;#039;Das Setzerlehrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Verlag Blersch Stuttgart 1956.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Bleisatz: Ein Werkstattbuch |Autor=Heike Schnotale, Michael Wörgötter |Verlag=Rheinwerk Design |Ort=Bonn |Datum=2022 |ISBN=978-3-8362-8770-8}}&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der graphischen Verfahren. Ein Beitrag zur Geschichte der Technik&amp;#039;&amp;#039;. Historia Verlag, Dornstadt 1990, ISBN 3-9800257-4-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.druckkunst-museum.de/ Druckkunst-Museum] in Leipzig&lt;br /&gt;
* [https://www.verein-fuer-die-schwarze-kunst.de/ Verein für die Schwarze Kunst e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.bleikloetzle.de/ Handsatz im 21. Jahrhundert]&lt;br /&gt;
* [https://eberhard-dilba.homepage.t-online.de/ Typographie-Lexikon von Eberhard Dilba] mit 200 Seiten, über 900 Hauptstichwörtern und über 60 Abbildungen (PDF-Datei)&lt;br /&gt;
* [https://www.gutenberg-museum.de Gutenberg-Museum Mainz / Weltmuseum für Druckgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://www.druck-buchkultur.de Stelle für Druck- und Buchkultur / Historische Buchdruckerei — Galerie — Druckladen]&lt;br /&gt;
* [http://www.fontomtype.de/pages/2011/04/09/hot-metal-typesetting/ Bleisatz &amp;amp; Satzmaschinen in Bildern]&lt;br /&gt;
* [https://www.parnassia.org Offizin Parnassia Vättis Schweiz] aktive Schriftgiesserei – Monotype Bleisatz – Buchdruck&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=OgJeCd08Oco Privatmuseum Goldschagg Druck Satztechnik Blei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teil 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] Sehr ausführliche Dokumentation über die Geschichte. Von Handsatz bis Zeitungsrotation. Auf [[YouTube]]. Abgerufen am 20. Januar 2023. (deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=0aCmr832tHE Privatmuseum Goldschagg Druck Satztechnik Blei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teil 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=KYZGT0PvSpw Privatmuseum Goldschagg Druck Satztechnik Blei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teil 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4145930-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satz (Druck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochdruck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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