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	<title>Bleidenstadt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:57:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bleidenstadt&amp;diff=382080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bleidenstadt&amp;diff=382080&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-07T07:56:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bleidenstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Taunusstein&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Bleidenstadt.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/8/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/8/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 336 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 310&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 454&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.76&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 8078 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-11&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.taunusstein.de/portal/dokumenteplus-900000077-29880.html?ordner=1&amp;amp;containerSort=0&amp;amp;schwelle_zuklappen=0&amp;amp;naviID=900000084&amp;amp;brotID=900000084 &amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstatistik Taunusstein.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt. Stadt Taunusstein. Abgerufen im November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-10-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65232&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06128&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = 2016-Taunusstein-Bleidenstadt.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick über Bleidenstadt von Norden, rechts im Bild der Fernmeldeturm Hohe Wurzel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleidenstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der lokalen Mundart &amp;#039;&amp;#039;Bleischt&amp;#039;&amp;#039;, ist der größte Stadtteil von [[Taunusstein]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Rheingau-Taunus-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geografische Lage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleidenstadt liegt im westlichen [[Hintertaunus]], im Südwesten der [[Taunusstein|Stadt Taunusstein]] am Oberlauf der [[Aar (Lahn)|Aar]], die hier nördlich parallel zum Taunushauptkamm westwärts fließt. Der größte Teil des Siedlungsgebietes liegt südlich der Aar, zieht sich von dort aus an der Nordabdachung des Taunushauptkammes hinauf und endet an dessen Bewaldungsgrenze in etwa {{Höhe|430}} Höhe. Im Westen bildet der Taleinschnitt des Aar-Zuflusses &amp;#039;&amp;#039;Roßbach&amp;#039;&amp;#039; eine natürliche Grenze, nach Osten schließt sich nahtlos der Stadtteil Hahn an. Höchster Punkt der Gemarkung ist die [[Hohe Wurzel (Taunus)|Hohe Wurzel]] ({{Höhe|618}}). Nach dem Ort benannt ist der [[Bleidenstadter Kopf]] ({{Höhe|388.5}}) südöstlich des Taunusübergangs [[Eiserne Hand (Taunushauptkamm)|Eiserne Hand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachbarorte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angrenzende Orte sind [[Hahn (Taunusstein)|Hahn]], [[Watzhahn]], [[Seitzenhahn]] (alle Taunusstein), [[Hohenstein (Untertaunus)|Hohenstein]] und [[Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte Bleidenstadts lässt sich in mehrere große Abschnitte gliedern. Sie beginnt um das Jahr 800 mit etwa 700 Jahren [[Kloster]]zeit. Nach der Umwandlung des Klosters in ein weltliches Ritterstift im Jahr 1495 folgten zweimal 150 Jahre Stiftszeit: von 1495 bis in den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und von 1650 bis zur [[Säkularisation]]. Dann folgten 150 Jahre [[Herzogtum Nassau]] und [[Preußen]]. Seit Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gehört Bleidenstadt zu Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
Dokumentierte Erwähnungen des Ortes sind (in Klammern jeweils das Jahr der Erwähnung):{{LAGIS|ref=lagis|titel=Bleidenstadt, Rheingau-Taunus-Kreis |ID=10755|datum=2014-04-04 |zugriff=2014-07-08}}&lt;br /&gt;
* Blidenstat (812)&lt;br /&gt;
* Bleidinstat (995)&lt;br /&gt;
* Blidenstat (1000, auch 812?)&lt;br /&gt;
* Blijdenstad (1184)&lt;br /&gt;
* Blidenstath (1189)&lt;br /&gt;
* Blidenstad (1213?, 1251)&lt;br /&gt;
* Blidinstad (1235)&lt;br /&gt;
* Blydinstat (1261)&lt;br /&gt;
* Blidinstat (1269)&lt;br /&gt;
* Bleydenstat (1516)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klosterzeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 812 wurde Bleidenstadt zum ersten Mal in einer Urkunde zur Weihe des [[Benediktinerkloster]]s durch Erzbischof [[Richulf]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/llist?nodeid=g190176&amp;amp;page=1&amp;amp;reload=true&amp;amp;sorting=41 Archivalien zum Kloster St. Ferrutius Bleidenstadt] im Hessischen Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden.&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt.  Kaiser [[Karl der Große]] übertrug dem [[Kurmainz|Erzbistum Mainz]] das Gebiet ungefähr zwischen dem [[Taunushauptkamm]], der [[Lahn]], der &amp;#039;&amp;#039;Hohen Straße&amp;#039;&amp;#039; (der heutigen [[Bundesstraße 260|&amp;#039;&amp;#039;Bäderstraße&amp;#039;&amp;#039;]]) und der [[Bundesstraße 417|&amp;#039;&amp;#039;Hühnerstraße&amp;#039;&amp;#039;]] zur Verwaltung. Die Verbindung nach Mainz über den Taunuskamm gewährleistete der &amp;#039;&amp;#039;Alte Mainzer Weg&amp;#039;&amp;#039; und der Rast- und Lagerplatz &amp;#039;&amp;#039;An der Unner&amp;#039;&amp;#039; nahe dem Seitzenhahner Quellgebiet. Zudem wird auch eine Niederlassung des Klosters in der heutigen Klarastraße in Mainz erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Dietz-Lenssen |Titel=Klöster und Stifte in Mainz, Zwischen Pracht und Verfolgung |Hrsg=Stefan Schmitz |Auflage=0 |Verlag=Verlag Bonewitz |Ort=Bodenheim bei Mainz |Datum=2017 |ISBN=9783981843828 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um das Jahr 1000 wurde als Westgrenze des Pfarrsprengels die Aar bestimmt und die Abtei neu besetzt, vermutlich mit Mönchen aus [[Stift St. Alban vor Mainz|St. Alban zu Mainz]] sowie aus [[Kloster Seligenstadt|Seligenstadt]]. Die von [[Abtei Gorze|Gorze]] ausgehende [[Klosterreform von Gorze|Klosterreform]] vermittelte neue Impulse. Mitte des 12. Jahrhunderts fiel die Vogtei über Bleidenstadt an die [[Haus Nassau|Grafen von Nassau]]. Im Sinne der [[Hirsauer Reform]] versuchte die Abtei, sich vom Einfluss des [[Liste der Bischöfe von Mainz|Erzbischofs von Mainz]] zu lösen, ohne jedoch die alte Rechtsstellung aufheben zu können. Ähnliche Anstrengungen im 14. Jahrhundert kamen ebenfalls nicht zum Ziel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Hessen.&amp;#039;&amp;#039; 3. überarbeitete Auflage, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1389 wurde der Osttrakt des Klosters durch Brandstiftung zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftszeit ===&lt;br /&gt;
1495 wurde das Kloster in ein weltliches [[Stift (Kirche)|Ritterstift]] umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OP&amp;quot; /&amp;gt; Während des Dreißigjährigen Krieges verließ 1631 die Dienerschaft das Stift [[Ferrutius|St. Ferrutius]] und zog sich ins Mutterstift St. Alban nach Mainz zurück. Erst nach dem Krieg wurde das Stift Bleidenstadt wiederbelebt und bestand bis zur Säkularisation. Das Stiftsterritorium unterstand der Regierung des [[Geschichte des Bistums Mainz|Fürsterzbischofs von Mainz]]. Einige Häuser des Dorfes Bleidenstadt (das Dorf gehörte zur Grafschaft Wehen), die den Dreißigjährigen Krieg überstanden hatten, gruppierten sich an der Ostgrenze des Stifts (heute „Bleischter Eck“). Das Dorf dehnte sich in der Folgezeit bis zur so genannten &amp;#039;&amp;#039;Hellers Mühle&amp;#039;&amp;#039; (Bleidenstadter Dorfmühle) aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1713 stellte Pfarrer Brühl eine Personenliste seines evangelischen Kirchspiels auf. Das Dorf Bleidenstadt hatte 57 Personen; davon 12 mit katholischer Konfession. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Stift St. Ferrutius in Bleidenstadt etwa 200 Personen. Nach langen Verhandlungen zwischen dem nassauischen [[Amt Wehen]] und dem Stift Bleidenstadt wurde 1776 auf dem Territorium des Stifts, direkt neben der Pfarrkirche St. Ferrutius, eine fiskalische (staatliche) Schule erbaut, das heutige katholische Pfarrhaus. Erst 100 Jahre später, im Jahr 1879, wurde eine weitere Schule im „Bleischter Eck“ erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Säkularisation ===&lt;br /&gt;
Am 20. Dezember 1802 wurde die Säkularisation des Stiftes St. Ferrutius durch [[Nassau-Usingen]] vollzogen. Zusammen mit Bleidenstadt gehörte es zur Zeit des Herzogtums Nassau zum Amt Wehen. Nach der [[Preußische Annexionen 1866|Annexion des Herzogtums]] durch Preußen nach dem verlorenen [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] wurde der Ort 1867 dem neu errichteten [[Untertaunuskreis]] im [[Regierungsbezirk Wiesbaden]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F000102-0008, Bleidenstadt-Taunus, Siedlung für Flüchtlinge.jpg|mini|Eine neu errichtete Wohnsiedlung für [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Heimatvertriebene]] in Bleidenstadt, 1952]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg zählte Bleidenstadt um die 900 Einwohner. Innerhalb von zehn Jahren verdreifachte sich die Einwohnerzahl und verdoppelte sich in den nächsten zehn Jahren noch einmal. 1970 hatte der Ort 5487 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1971 [[Gemeindefusion|fusionierte]] die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Bleidenstadt im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] mit fünf Nachbarorten freiwillig zur neuen Stadt &amp;#039;&amp;#039;Taunusstein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=39 |jahr=1971 |datum=1971-09-15 |seite=35 |seiten=1603 |fundstelle=Punkt 1320; Abs. 15. |kbytes=9150}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit wurde Bleidenstadt ein Stadtteil von Taunusstein.&lt;br /&gt;
Für alle nach Taunusstein eingegliederten Gemeinden wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.taunusstein.de/downloads/datei/OTAwMDAwMDM1Oy07L3Vzci9sb2NhbC9odHRwZC92aHRkb2NzL3RhdW51c3N0ZWluL3RhdW51c3N0ZWluL21lZGllbi9kb2t1bWVudGUvaGF1cHRzYXR6dW5nLnBkZg%3D%3D#page=2 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Taunusstein |format=PDF;&amp;amp;nbsp;90&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=2019-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt im Überblick die Herrschaftsgebiete und Staaten, in denen Bleidenstadt lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1444: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Haus Nassau]], [[Amt Wehen]]&lt;br /&gt;
* ab 1738: Heiliges Römisches Reich, [[Nassau-Usingen|Fürstentum Nassau-Usingen]] (Teilbesitz), Amt Wehen&lt;br /&gt;
* 1787: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Nassau-Usingen, Amt Wehen (nassauischer Teil; [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbarer]] Teil: Ritterstift St. Ferrutius zu Bleidenstadt)&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Herzogtum Nassau]] ([[Mediatisierung]]), Amt Wehen&lt;br /&gt;
* ab 1812: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Amt Wehen&lt;br /&gt;
* ab 1816: Herzogtum Nassau&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Herzogtum Nassau war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als Vorläufer des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Amt Wehen&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreisamt Langen-Schwalbach]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz [[Justizamt Wehen]] bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Amt Wehen&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]], [[Hessen-Nassau|Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Wiesbaden|Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Untertaunuskreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Wehen]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Untertaunuskreis]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Untertaunuskreis&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Untertaunuskreis, Stadt Taunusstein&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Oktober 1971 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Taunusstein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Rheingau-Taunus-Kreis]], Stadt Taunusstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1593: 33 [[Hausgesess|Haushaltungen]]&lt;br /&gt;
* 1615: 38 Haushaltungen&lt;br /&gt;
* 1629: 30 Haushaltungen&lt;br /&gt;
* 1717: 25 Wohnhäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Bleidenstadt |width=450|float=none|maxEinwohner=7200&lt;br /&gt;
|527|551|617|649|698|732|655|673|704|758|828|824|915|1059|1487|1706|2332|2712|4180&lt;br /&gt;
|vor1834=(1821,473)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,5487)(1980,-1)(1990,-1)(2000,7375)(2011,7223)(2015,7637)(2020,8007)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Taunusstein&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=10 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210830223224/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S1.pdf#page=10 |archiv-datum=2021-08-30 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}325  [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 46,16 %), 370 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 52,56 %), 9 [[Judentum|jüdische]] (= 1,28 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1213 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 44,68 %), 1426 katholische (= 52,52 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für Bleidenstadt besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Bleidenstadt) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern. Seit den Kommunalwahlen 2021 gehören ihm zwei Mitglieder der [[SPD]], drei der [[CDU]], zwei der [[Wählergruppe|FWG]] und zwei Mitglieder des [[Bündnis 90/Die Grünen]] an. Ortsvorsteher ist  Michael Türckheim ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.taunusstein.de/allris/gr020?GRLFDNR=18 |titel=Ortsbeirat Bleidenstadt |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Taunusstein |abruf=2021-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 25. Juni 1955 durch das [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessische Innenministerium]] genehmigt.&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Im [[Heroldsbild#Teilung und Spaltung, Ständerung|gespaltenen]] Schild vorne in Weiß ein durchgehendes rotes [[Kreuz (Heraldik)|Kreuz]], hinten in Schwarz eine goldene [[Lilienzepterstern|Lilienhaspel]] am Spalt.&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Bleidenstadt&lt;br /&gt;
|Quelle = {{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Bleidenstadt, Untertaunuskreis, Regierungsbezirk Wiesbaden |fundstelle=Punkt 735 |nr=28 |jahr=1955 |datum=1955-06-25 |seite=2 |seiten=686 |kbytes=322}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Eine Aufstellung der Kulturdenkmäler in Bleidenstadt findet sich in der [[Liste der Kulturdenkmäler in Taunusstein#Bleidenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die katholische Pfarrkirche St. Ferrutius ====&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche [[Ferrutius|St. Ferrutius]] ist eine der ältesten Kirchen östlich des [[Rhein]]s. Erstmals erwähnt wurde sie vor rund 1200 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Homepage der katholischen Kirchengemeinde St. Ferrutius |url=http://home.arcor.de/katholisches-taunusstein/bleidenstadt/kirche/index.html |wayback=20100912203030}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Kirchenbau wurde von 1685 bis 1718 errichtet, über dem Hauptportal prangt die Statue des heiligen Ferrutius aus dem 17. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OP&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.taunusstein.de/inhalte/1026940/bleidenstadt/index.html |wayback=20160725133504 |text=Ortsportrait im Internetauftritt der Stadt Taunusstein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Gebäude befinden sich ein im Chor eingebauter hochgotischer Wandtabernakel aus Sandstein, ein Taufstein von 1696, eine spätbarocke Madonnenfigur und eine mit barockem [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] versehene Orgel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monasterium|pfad=DE-StAW/BleidenstadtCan/fond|titel=Fond: Bleidenstadt, Stift St. Ferrutius (975-1790)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die evangelische Kirche St. Peter auf dem Berg ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Peter auf dem Berg}}&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche beinhaltet das älteste Steindenkmal des Stadtteils, eine Grabplatte des 1363 verstorbenen Pfarrers Johannes von Spangenberg. Der Turm ist im unteren Teil romanischen Ursprungs. An der Ostseite der Kirche über dem Eingangsportal befinden sich Ornamente in einem Rosenfenster aus Sandstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OP&amp;quot; /&amp;gt; Ursprünglich war St. Peter auf dem Berg die katholische Pfarrkirche der Dorfbevölkerung. Nach der [[Reformation]] wurde sie zur evangelischen Kirche umgewidmet, die katholische Gemeinde nutzt seitdem die ehemalige Stiftskirche St. Ferrutius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Peter steht auf einem Hangvorsprung südlich der Aar und damit von St. Ferrutius aus gesehen „auf dem Berg“. Dennoch liegt die Kirche niedriger als der Großteil des heutigen Bleidenstadt, dessen Wohngebiet sich seitdem beträchtlich nach Süden hangaufwärts erweitert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
14217 Bleidenstadt Stift Kirche3.JPG|Kath. Pfarrkirche St. Ferrutius&lt;br /&gt;
2020 St. Peter Bleidenstadt.jpg|St. Peter auf dem Berg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Pfortenhaus des Klosters und Stiftes ====&lt;br /&gt;
Das Pfortenhaus in der Stiftstraße 15 gilt als ältestes Steinhaus von Bleidenstadt.&lt;br /&gt;
Bleidenstadt (Kloster und Stift) hatte Zehntrechte, einen eigenen Markt und Gerichtsbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Erbleihhof des Ritterstifts St. Ferrutius in Bleidenstadt ====&lt;br /&gt;
Der Erbleihhof des Ritterstifts St. Ferrutius in Bleidenstadt gehörte zum Gesamtgebäudekomplex des Klosters und späteren Stifts. 1803 wurde es im Rahmen der Säkularisation vom Herzogtum Nassau vereinnahmt. Schon während der Abwesenheit der Dienerschaft des Ritterstiftes St. Ferrutius, die 1631 ins Mutterstift St. Alban in Mainz geflüchtet war, wurden die Anwesen des Stifts in Bleidenstadt, der Erbleihhof in der Stiftstraße und der Schafhof, von der Familie Halm versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Juni 1669 erhielt Peter Halm aus dem Stift Bleidenstadt (um 1620 geboren) den Erbleihhof auf Lebenszeit, sein Bruder Jakob die Erbleihe des Schafhofes. Jakob war verheiratet mit Gertrud Pump, der Schwester der Stiftsmüllerin Agnes Schuck. Sie hatten 10 Kinder. Peter Halm heiratete um 1662 Anna Maria Lufft († 28. Dezember 1689), sie hatten sieben Kinder.&lt;br /&gt;
Als Peter Halm am 29. Januar 1696 starb, stand keiner seiner Söhne für die Erbleihe zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Die [[Erbleihe]] ging an seinen Schwiegersohn Sebastian Ring, der die älteste Tochter Anna Catharina (* 7. Februar 1664) am 16. Januar 1685 geheiratet hatte.&lt;br /&gt;
Vor der Hochzeit hatte sich Sebastian Ring mit seinem Bruder Christoph im Bauernhof Stiftstraße 2 niedergelassen. Die Brüder Ring waren Söhne des wohlbeständigen Bauers Joh Adam Ring aus Hettenhain. Christoph war Schuhmacher (Sutor) und hatte 1689 eine Johannette Lill geheiratet. Sie hatten neun Kinder.&lt;br /&gt;
Nun musste sich Sebastian Ring, entsprechend einer Forderung aus dem ihm gegebenen Erbleihbrief vom 23. Juni 1696, aus seiner [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|hessen-kasselschen]] [[Leibeigenschaft]] freikaufen. Erst danach konnte ihm der Erbleihhof übergeben werden.&lt;br /&gt;
Der endgültige Erbleihbrief ist vom 14. Januar 1698 und spricht die Erbleihe auf drei Generationen aus. 1791 stand der erst 10-jährige Anton (* 1781) zur Erbfolge an. Sein Stiefvater Christian Bretz, Erbleiher des Spechtischen Hofes in Hahn, trat in die Vormundschaft. 25-jährig übernahm bestimmungsgemäß 1806 Anton Ring (†&amp;amp;nbsp;1828) den Hof. Das Hofgut wurde entsprechend der Säkularisationsverträge zur Verpachtung ausgeschrieben und beim zweiten Ausschreibungstermin  an den Bleidenstadter Schultheißen [[Christian Gottlieb]] auf 30 Jahre für eine Pacht von 48½ Malter (1 Malter = 110 Liter) Korn und 60 Malter Hafer verpachtet.&lt;br /&gt;
In den rund 130 Jahren des Hofes in den Händen der Familie Ring wurde das Anwesen auch &amp;#039;&amp;#039;Ringsches Hofgut&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
1858 starb Christian Gottlieb. Das Gut hatte 1828 eine Größe von 72 [[Morgen (Einheit)|Morgen]], 72 [[Quadratrute|Ruthen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Maße vor 1868: 1 Morgen = 3400 m² (danach 2553 m²), 1 Ruthe = 21,25 m² (danach 14,18 m²)&amp;lt;/ref&amp;gt; 13 Schuh Ackerland und 26 Morgen, 100 Ruthen und 8 Schuh Wiesen. Dazu kamen noch 14 Ruthen und 8 Schuh Gartenland. Das Gebiet wird noch heute als &amp;#039;&amp;#039;Hofäcker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hofwiesen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Klosterbrücke über die Aar im Hahner Weg (Klosterweg) ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bleidenstadt Klosterbrücke.jpg|mini|Klosterbrücke]]&lt;br /&gt;
Der Brückenübergang der Aar datiert aus der Gründungszeit des Klosters Anfang des 9. Jahrhunderts. Die Brücke befindet sich auf der Planungslinie (Zenitlinie) der Klosterkonstruktion, die vom Schafhof zum Chor der Ferrutiuskirche, der Brücke selbst, dann zum Lehenshof (Stiftischer Hof) in Hahn über den Halberg zur Burg in Neuhof verläuft. Sie ist die älteste befestigte Brücke im oberen Aartal und des Wehener Grundes. 1779 wurde die Brücke auf Kosten des Stifts saniert. Ursprünglich hatte die heute noch bestehende Bruchsteinbrücke zwei Korbbögen und Wellenbrecher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Galgenwiese ====&lt;br /&gt;
Nördlich des Klosters Bleidenstadt zwischen dem alten Bett der Aar und der früher auch einmal als &amp;#039;&amp;#039;Galgenweg&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Vogtlandstraße befinden sich die &amp;#039;&amp;#039;Galgenwiesen&amp;#039;&amp;#039;. Sie sind im Osten durch die Klosterbrücke begrenzt und reichen bis zum Hopfengartenweg an der Gärtnerei.&lt;br /&gt;
In ihrer Mitte war der Gerichtsplatz nahe der heutigen Kreuzung Vogtlandstraße/Am Schillberg.&lt;br /&gt;
Das Kloster und in Folge das Stift hatten eine eigene Gerichtsbarkeit. Die Rechtsprechung erfolgte in der Regel durch 14 Personen – 12 Schöffen, dem Gerichtsmann und dem [[Schultheiß]]en. Insbesondere Grenz- und Nutzungsstreitigkeiten wurden hier geregelt. Akten über Verfahren und Urteile existieren nicht, da nur mündlich verhandelt wurde.&lt;br /&gt;
Ein [[Galgen]] stand etwas erhöht im Hang und somit zur Abschreckung von weit her schon sichtbar, aber bereits außerhalb der Stiftsgrenze. Die Grenze säumte eine dichte Hecke entlang des Galgenweges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grenzsteine des Stifts St. Ferrutius von 1747 ====&lt;br /&gt;
Der im Eingangsbereich des Anwesens Stiftstraße 16 bei Renovierungsarbeiten eingemauerte [[Grenzstein]] befindet sich genau gegenüber dem Pfortenhaus des ehemaligen Klosters Bleidenstadt. Ein weiterer Grenzstein ist eingemauert in die Garagenwand der Aarstraße 63. Ein  Grenzstein steht noch an der Abzweigung der Vogtlandstraße (Ferrutiusweg) vom Hahner Weg (Klosterweg). Diese Steine stehen bis zu 10 Meter Genauigkeit auf ihrem Ursprungsfeld. Ein weiterer Stiftsgrenzstein steht als Dekoration im Vorgarten des Anwesens Stephanstraße 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Salva Guardia ====&lt;br /&gt;
Wie die Grenzsteine des Stifts befanden sich auch die Schutzschilde um das zu schützende Kloster- und Stiftsgebiet.&lt;br /&gt;
Nach Pfarrer Fenner von Fenneberg (1888) befindet sich eine solche [[Sauvegarde|Salva Guardia]] (Schutzschild) im Staatsarchiv. Diese buntfarbige Blechtafel hat die Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Kaiserliche Salva Guardia&amp;#039;&amp;#039;. Abgebildet sind die deutsche Kaiserkrone, ein Kreuz, die Freiherrenkrone. In einem darunter abgebildeten Schild sieht man drei Schwalben, drei Lilien, fünf rote Kugeln. Den Abschluss bilde ein achteckiges Kreuz, das wohl die Nachbildung des Stiftskreuzes sein mag und darunter die Unterschrift: &amp;#039;&amp;#039;Ritterstift Bleidenstatt&amp;#039;&amp;#039;. Die Salva Guardia wurde dem Kloster und folgenden Stift Bleidenstadt ausgestellt von den deutschen Kaisern um das Anwesen vor [[Brandschatzung]], Plünderung und Zerstörung in Kriegszeiten zu bewahren.&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 wurde das Überbleibsel aus Kloster- und Stiftszeit St. Ferrutius Bleidenstadt vom Hessischen Landesamt für Denkmalpflege zum geschützten Kulturgut ausgezeichnet. Am Fronleichnamstag, dem 3. Juni 2010 wurde zur Kennzeichnung eine Emailletafel mit dem blauweißen Emblem der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten|Haager Konvention]] am Turm der Pfarrkirche St. Ferrutius angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Bleidenstadter Stiftsmühle ====&lt;br /&gt;
Als 1323 Wehen die [[Stadtrecht]]e verliehen wurden, verlor das Kloster Bleidenstadt seine „Hoheitsrechte“ über [[Wehen (Taunusstein)|Wehen]] und besonders auch seinen dortigen Besitz, wie den Wehener Schafhof (ab 1700 dann Heckenmühle) und die Aarmühle, auch Arden- und Ahrermühle genannt. So wurde für die Versorgung des Klosters Bleidenstadt ein Mühlenneubau notwendig. Graf Gerlach (Bruder des Fürstbischofs zu Mainz) übergab allen Landbesitz, der nicht ausdrückliches Eigentum der Kirche oder der Klöster war, aus der Hand der Klöster oder kirchlichen Herren in die der weltlichen Fürsten. Als die neue Mühle des Klosters stand, wurde sie vom Wehener Grund her, als Pfaffenmühle bezeichnet. Diese Bezeichnung finden wir noch auf alten Landkarten Anfang des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
Hatte man bisher hauptsächlich Wert darauf gelegt, das obere Aartal zu erschließen, also den dann bezeichneten Wehener Grund, war man nun gezwungen von dem Anspruchsgebiet Wehens unabhängig zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aartal westlich von Bleidenstadt war nicht erschlossen. Ein Weg ins Aartal vor [[Bad Schwalbach]] verlief nördlich von Bleidenstadt, bis heute als „Alter Schwalbacher Weg“ bezeichnet. Man hatte einen Übergang der Aar mit der Bleidenstadter Klosterbrücke im heutigen Hahner Weg und der &amp;#039;&amp;#039;Schaffsbrück&amp;#039;&amp;#039; am Schafhof, bei den heutigen Tennisplätzen unterhalb des Hängesfelsens. Die Aar hat ab der Schafsbrücke ein starkes Gefälle von etwa 4 Metern bis zur Stiftsmühle. Auch ein großer [[Weiher (Gewässer)|Weiher]] war hier um 1700 durch die Arbeit vom Müller Wingart entstanden. Der Stiftsweiher ist in unserer Zeit wieder verschwunden, da die Mühle auf Turbinenbetrieb umgestellt wurde. An dieser Furth errichtet das Kloster die neue Mühle, die heutige Stiftsmühle. Von den alten Mühlengebäuden ist nichts mehr zu sehen, da ein Brand 1928 die Mühle vernichtete. Sie wurde aber in erheblich abgeänderter Form wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Bleidenstadter Dorfmühle ====&lt;br /&gt;
Diese Mühle wird auch &amp;#039;&amp;#039;Hellersmühle&amp;#039;&amp;#039; genannt. Am 25. Dezember 1702 erteilte Fürst [[Georg August (Nassau-Idstein)|Georg August von Nassau]] dem Zimmergesellen und Müller Johann Engel Wingart die Erlaubnis &amp;#039;auf der Hohl Wieß der Witwe Claudy Gros in unserem Dorf Bleidenstadt&amp;#039; eine Mühle zu errichten. Wingart war der Schwiegersohn des Stiftsmüllers Matthias Scheffgen.&lt;br /&gt;
Die Mühle wurde direkt neben der vor ein paar Jahren vorher gebauten Backstube der Familie Johannes Gros errichtet.&lt;br /&gt;
Wingart verstarb frühzeitig und seine Witwe verkaufte um 1722 die Mühle an den Müller Martin Schrank, der die Mühle 1744 an seinen Sohn Joh Friedrich, der mit der Schlackenmüllerstochter Anna Maria Mehler verheiratet war, vererbte.&lt;br /&gt;
1753 waren Gros und Anna Maria Schrank, geb. Mehler beide verwitwet und heirateten. Sie führten die Mühle bis 1783, danach übernahm der Stiefsohn von Gros, Wilhelm Schrank, die Mühle.&lt;br /&gt;
1807 kaufte, der aus der Bungesmühle bei Laufenselden stammende Johann Peter Heller, seit 1803 in Bleidenstadt verheiratet, die Bleidenstadter Mühle von Wilhelm Schrank.&lt;br /&gt;
1858 wurde die Mühle durch einen großen Neubau an der Aarstraße erweitert, der noch heute als Bäckerei besteht.&lt;br /&gt;
1882 kam es noch einmal zu einem Besitzerwechsel, nachdem 1881 der junge Müller Peter Heller verstarb. Er hinterließ seine Ehefrau Florentine Ernst mit drei Kindern. Die Witwe heiratete den aus der Müllersfamilie Mehler aus der Hängesmühle stammenden Jakob Möhler aus [[Würges]]. Als dieser 1906 starb – er hinterließ vier eigene Kinder – übernahm sein Stiftsohn Jakob Heller, verheiratet mit Margarethe Bieroth, die Mühle. Der Mahlbetrieb wurde 1940 eingestellt. Die Wirtschaftsgebäude, alte Stallungen und die Scheune wurden 1960 abgerissen. Der Gebäudekomplex ist erhalten und dient Wohnzwecken.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Private Webseite |url=http://www.heinzwilhelmi.com/Ortschroniken/Hahn/Die_Schlackenmuehle.html |wayback=20170126152410  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* „Bleischter Kerb“ (immer am letzten August-Wochenende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* [[TSV Bleidenstadt]]&lt;br /&gt;
* 1. Bleidenstadter Carnevalsgesellschaft 1953 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Sängervereinigung Bleidenstadt-Watzhahn 1891 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Bleidenstadt 1893 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religiöse Gemeinschaften ===&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirchengemeinde Bleidenstadt und Born&amp;lt;ref&amp;gt;https://bleidenstadt-born.ekhn.de/startseite.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Katholisches Pfarramt St. Ferrutius&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.heiligefamilie.net/index.php/kirchorte/bleidenstadt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kirche anders (Freie evangelische Gemeinde)&amp;lt;ref&amp;gt;https://kircheanders.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Der Kinderbetreuung dienen in Bleidenstadt folgende Einrichtungen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.taunusstein.de/familie-jugend-senioren/kinder/unsere-kitas/ Stadt Taunusstein: Unsere KiTas]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Kindertagesstätte Taunusstraße“&lt;br /&gt;
* Katholische „Kita St. Ferrutius“&lt;br /&gt;
* [[Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland|ASB]]-„Kita Wasserdrachen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bleidenstadt gibt es eine [[Grundschule]] und ein [[Gymnasium]]:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.taunusstein.de/familie-jugend-senioren/schulen/ Stadt Taunusstein: Schulen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grundschule „Regenbogenschule“&lt;br /&gt;
* „Gymnasium Taunusstein“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Bleidenstadt.jpg|mini|Bahnhof Bleidenstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Bleidenstadt führt die [[Bundesstraße 275]], die in ganz Taunusstein „Aarstraße“ heißt. Deren Strecke wird in Bleidenstadt von der [[Bundesstraße 54]] mitgenutzt, die über die [[Eiserne Hand (Taunushauptkamm)|Eiserne Hand]] von [[Wiesbaden]] kommt. Die Aarstraße wurde in den 1850er Jahren erbaut und in den 100 Folgejahren allgemein nur als &amp;#039;&amp;#039;Chaussee&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleidenstadt besitzt einen Haltepunkt an der [[Aartalbahn]], die 1983 stillgelegt wurde, auf der jedoch ab 1986 [[Museumsbahn|Museumszüge]] der [[Nassauische Touristik-Bahn|Nassauischen Touristik-Bahn]] verkehrten. Seit deren Betrieb 2007 stark eingeschränkt werden musste, findet in Bleidenstadt kein Zugverkehr mehr statt. Das 1891 aus zweifarbigen Backsteinen errichtete eingeschossige Empfangsgebäude ist typisch für das Aartal. Das Gebäude, das heute als evangelisches Gemeindehaus genutzt wird, steht gemeinsam mit den Gleisanlagen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=14225|titel=Bahnhof Bleidenstadt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen des Projekts [[Stadtbahn Wiesbaden]] war zwischen 1998 und 2001 eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs zwischen [[Bad Schwalbach]] und [[Wiesbaden]] im Gespräch. Heute existieren erneut Planungen zur Reaktivierung der Aartalbahn als Stadt- oder Regionalbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Joseph Lauteren]], * 19. Juli 1783 in Bleidenstadt, † 6. August 1834 in [[Breuberg]], Großherzoglich Hessischer Landrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christof Noll und Johannes Burkardt: &amp;#039;&amp;#039;Bleidenstadt&amp;#039;&amp;#039;. In: Friedhelm Jürgensmeier u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen&amp;#039;&amp;#039; (Germania Benedictina 7 Hessen), Eos, St. Ottilien 2004, S. 73–90. ISBN 3-8306-7199-7.&lt;br /&gt;
* [https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/llist?nodeid=g190176&amp;amp;page=1&amp;amp;reload=true&amp;amp;sorting=41 Archivalien zum Kloster St. Ferrutius Bleidenstadt] im Hessischen Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116321717 |GND=4088458-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.taunusstein.de/portal/seiten/bleidenstadt-900000042-29880.html &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Bleidenstadt.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Taunusstein.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=439015010|titel=Bleidenstadt, Rheingau-Taunus-Kreis}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alt-seitzenhahn.de/Bleidenstadt/index.html &amp;#039;&amp;#039;Historische Aufnahmen von Bleidenstadt.&amp;#039;&amp;#039;] In: www.alt-seitzenhahn.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Taunusstein}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4088458-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Taunusstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rheingau-Taunus-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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