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	<title>Bled el Djerid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-05-21T14:31:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Tozeur-palmeraie.jpg|miniatur|Dattelpalmen in der Oase von Tozeur]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bled el Djerid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|بلاد الجريد|d=bilād al-ǧarīd|b=Land der Dattelpalmen}}) ist eine Region im Süden [[Tunesien]]s am Nordwestrand des Salzsees [[Chott el Djerid]]. Die Hauptorte des Bled el Djerid sind die Städte [[Tozeur]] und [[Nefta]]. Lebensgrundlage der Region ist von jeher die [[Oase]]nwirtschaft. Die ca. 50.000 Einwohner des Bled el Djerid setzen sich aus [[Araber]]n bzw. arabisierten [[Berber]]n und [[Haratin]], Nachkommen schwarzer [[Sklaven]], zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Bled el Djerid war bereits in [[Numider|numidischer]] Zeit bewohnt. Die [[Römisches Reich|Römer]] errichteten an der Südgrenze ihrer Provinz [[Africa]] Grenzfestungen zum Schutz gegen [[Nomaden|nomadisierende]] Wüstenstämme. In frühchristlicher Zeit war das Bled el Djerid eine Hochburg des Christentums mit Bischofssitzen in Thusurus (Tozeur) und Nepte (Nefta). Nach einer kurzen Phase der Herrschaft der [[Vandalen]] und [[Byzantinisches Reich|Byzantiner]] wurde das Bled el Djerid, ebenso wie der Rest Tunesiens, im 7. Jahrhundert von den [[Araber]]n erobert, die den [[Islam]] einführten. Im Mittelalter erlebten die Städte des Bled el Djerid aufgrund ihr Lage an den [[Karawane]]nrouten zwischen Subsahara-Afrika und dem Mittelmeer einen wirtschaftlichen Aufschwung, wodurch auch viele schwarze [[Sklave]]n in die Region kamen. Während der [[Osmanisches Reich|türkischen]] Zeit führten Aufstände gegen die hohe Besteuerung und Nomadeneinfälle zu einem Niedergang der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Bled el Djerid ist mit seinen ca. 1,6 Millionen Palmen das ertragreichste [[Oase]]ngebiet Tunesiens. Die namensgebenden [[Dattelpalme]]n liefern über die Hälfte der jährlichen Dattelernte des Landes. Trotz extremer klimatischer Bedingungen (Höchsttemperaturen bis 50&amp;amp;nbsp;°C, Jahresniederschlag zwischen 80 und 120&amp;amp;nbsp;mm) sind die Oasen sehr fruchtbar, da sie durch fossile Wasservorräte gespeist werden. Zur Bewässerung werden traditionell [[artesisch]]e Brunnen, neuerdings auch gebohrte Brunnen benutzt. Das Wasser wird nach einem bereits im 13. Jahrhundert festgelegten Verteilungssystem durch ein komplexes System aus kleinen Kanälen geleitet. Das Land ist sehr ungleich zwischen einigen Großgrundbesitzern und zahlreichen Kleinpächtern, die jeweils nur wenige Palmen besitzen, verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verstärkte Bohrung von Brunnen, das Bevölkerungswachstum in der Region und nicht zuletzt das Aufkommen des [[Tourismus]] führt zu einer Ausbeutung der fossilen Wasservorräte. Das Absinken des Grundwasserspiegels gefährdet die Lebensgrundlage der Oasenbauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Biledulgerid]], frühere Großregion im südlichen Maghreb mit gleicher Namensherkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://derstandard.at/1259282315852/Tunesien-Wettlauf-ums-Wasser-im-Land-der-Datteln Artikel im Standard]&lt;br /&gt;
* [http://tunesien.sasafi.de/Tunesien-Reise-Reportagen/Tunesien-Reise-Highlights11.html Reiseseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=33/54/58.25/N |EW=8/0/24.28/E |type=landmark |region=TN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tunesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement Tozeur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Enyavar</name></author>
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