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	<title>Blausteinsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blausteinsee&amp;diff=106419&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bene66: Änderungen von Glasi1 (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-04T09:20:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Glasi1&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Glasi1&quot;&gt;Glasi1&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Glasi1&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Glasi1 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aka&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|BILD = Blausteinsee Westufer 2005.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Blausteinsee, Westufer&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 50/51/18/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 06/16/27/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|LAGE = &lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = &lt;br /&gt;
|ABFLUSS = &lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = &lt;br /&gt;
|HÖHE = 129&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 1&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 46&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Künstlicher See / Ehemaliger Braunkohletagebau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blausteinsee.jpg|mini|Blausteinsee, dahinter das [[Kraftwerk Weisweiler]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blausteinsee-schild.jpg|mini|hochkant|Hinweisschild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blausteinsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – offiziell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freizeit- und Erholungsschwerpunkt Blausteinsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – ist ein etwa 100 [[Hektar]] großer und bis zu 46 Meter tiefer künstlicher See nördlich von [[Eschweiler]] in der [[Städteregion Aachen]] im westlichen [[Nordrhein-Westfalen]]. Er entstand im Rahmen der [[Rekultivierung]] des ehemaligen [[Tagebau|Braunkohletagebaus]] [[Tagebau Zukunft|Zukunft]] im [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Braunkohlerevier]] durch die Auffüllung des [[Tagebaurestloch]]s mit [[Oberflächenwasser]] und dient heute als [[Naherholungsgebiet]] für die umliegenden Städte. Sein Wasserspiegel befindet sich {{Höhe|129|DE-NN|link=true}}. Das Gesamtfüllvolumen beträgt zirka 25 Millionen [[Kubikmeter]]. Mit der Befüllung wurde 1994 begonnen. Jährlich werden 3,8 Millionen m³ Wasser aus [[Sümpfen|Sümpfungsbrunnen]] des [[Tagebau Inden|Tagebaus Inden]] in den See gepumpt, damit dieser seinen aktuellen Pegel beibehält. Nach Aussage der Städteregion Aachen wird diese Speisung mit Sümpfungswasser noch bis in das Jahr 2061 erforderlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreiber des Blausteinsees ist die Freizeitzentrum Blaustein-See GmbH, die 1982 als kommunale Trägergesellschaft der Kommunen [[Aldenhoven]], [[Alsdorf]], Eschweiler, [[Stolberg (Rheinland)|Stolberg]] und [[Würselen]] gegründet wurde. Ziel dieser Gesellschaft ist die Schaffung und Unterhaltung eines attraktiven Freizeit- und Erholungsschwerpunktes für die Bevölkerung der Städteregion Aachen nebst benachbarter Kreise und die Koordinierung sämtlicher Aktivitäten im Bereich des Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zum Blausteinsee, Eschweiler - Mapillary (06SG3tZl69shZgIGJd-T2w).jpg|mini|Badestrand]]&lt;br /&gt;
Der Blausteinsee liegt vollständig auf dem Stadtgebiet von Eschweiler; nur der nördlich angrenzende Schlangengraben liegt zur Hälfte auf dem Gebiet der Gemeinde [[Aldenhoven]]. Am südlichen Seeufer schließt sich übergangslos der Stadtteil [[Dürwiß]] mit seinem bewaldeten Naherholungsbereich mit [[Freibad]] und Jugendverkehrsgarten an, am östlichen Seeufer der Zwillingsstadtteil [[Fronhoven]]/[[Neu-Lohn]]. Der See wird von einem 80 bis 130 Meter breiten [[Grüngürtel]] umgeben, in welchem sich Wanderwege und separate Reitwege sowie eine 10,3&amp;amp;nbsp;km lange [[Inline-Skate|Skaterstrecke]] befinden. Insgesamt ist der Freizeit- und Erholungsschwerpunkt in der so genannten Seemulde rund 180 Hektar groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tauchzone mit Einstiegshilfe und Füllstation liegt am Nordwestufer, der Badebereich mit Badestrand und Gastronomiebereich am Westufer, während die nördliche, nordöstliche und östliche Uferzone [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
Der Blausteinsee ist biologisch noch jung. [[Nesseltiere]], [[Krebstiere|Krebse]], [[Wasserschnecken]], [[Amphibien]] und Schwärme von kleinen bis mittelgroßen Fischen wie die karpfenartigen [[Rotfeder]]n und [[Rotauge]]n ([[Weißfische]]) sowie [[Barschartige|Barsche]] und [[Aalartige|Aale]] sind im See zu beobachten, und im Uferbereich beginnen sich die ersten Wasserpflanzen auszubreiten. Die unmittelbare Umgebung des Sees ist durch weite Felder, Baumreihen, Feldgehölze und Hecken geprägt. Der 80 bis 130 Meter breite Grüngürtel besteht aus [[Laubbäume]]n, Sträuchern, Wiesen und sich selbst überlassenen Flächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Nordöstlicher Blausteinsee&amp;#039;&amp;#039; mit 86,9&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] Flächengröße ausgewiesen. Von den ca. 100 Hektar des Blausteinsees gehören ca. 33 Hektar Wasserfläche zum Naturschutzgebiet. Der See ist ein [[oligotroph]]er (nährstoffarmer) See. Im See kommen verschiedene [[Armleuchteralgen]] in größerer Tiefe vor. Der See ist insbesondere in den Wintermonaten, wenn die stehenden Gewässer der Umgebung zufrieren, ein überregional bedeutsames Rast- und Nahrungshabitat für Wasservögel. Regelmäßige [[Wintergast|Wintergäste]] sind z. B. [[Gänsesäger]], [[Zwergsäger]], [[Schellente]], [[Tafelente]] und [[Zwergtaucher]]. Wegen des schwankenden Wasserspiegels des Sees bilden sich entlang der Uferlinie immer wieder neue, teilweise vegetationsarme Lebensräume mit [[Pionierart]]en, die u. a. für Amphibien wie die [[Kreuzkröte]] ideale Lebensbedingungen darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Astacus leptodactylus Blausteinsee 05.jpg|[[Flusskrebse|Sumpfkrebs]]&lt;br /&gt;
 Blausteinsee Tierwelt 03.jpg|[[Rotauge]]&lt;br /&gt;
 Blausteinsee Tierwelt 06.jpg|[[Wasserschnecken|Wasserschnecke]]&lt;br /&gt;
 Blausteinsee Tierwelt 09.jpg|[[Seefrosch]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlangengrabental ==&lt;br /&gt;
Das Schlangengrabental um den Schlangengraben ist eine rund 3,5 Kilometer lange und zwischen 150 und 400 Meter breite Mulde nördlich des Sees in Richtung Aldenhoven. Ihre [[Böschung]]en sind bewaldet. In dieser lang gestreckten, im südlichen, seenahen Teil als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Mulde sind feuchte und wechselfeuchte [[Biotop]]e angelegt worden.&lt;br /&gt;
Der Schlangengraben nimmt [[Regenwasser]] der umliegenden Felder sowie das überlaufende Wasser des Sees&amp;lt;!--- ? wirklich ? ---&amp;gt; auf und leitet es nach Norden in einen naturnah gestalteten [[Regenüberlauf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die in der [[Börde]]nlandschaft anzutreffenden [[Löss]]böden können sehr viel Feuchtigkeit speichern. Somit führt das Schlangengrabental nur nach starken Regenfällen Wasser. Bei der Verkippung der oberen Schichten hat der [[Absetzer]] seinen Ausleger seitlich derart geschwenkt, dass der Forstkies locker aufeinander fiel und sich eine heute noch erhaltene rippenförmige Bodenstruktur ergab. Anschließend wurden die Flächen nicht eingeebnet und der Boden nicht verdichtet, so dass er besser Wasser aufnehmen kann. Forstkies ist ein [[Substrat (Boden)|Substrat]] aus [[Kies]] und Lösslehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassersport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blausteinsee Segler.JPG|mini|Segler auf dem Blausteinsee]]&lt;br /&gt;
Der Blausteinsee entwickelte sich schnell zum Anziehungspunkt für Freizeitsportler. Am westlichen Ufer des Sees wurde ein [[Sporttauchen|Tauchgebiet]] eingerichtet. Die Sichtweite beträgt wegen des sandigen Untergrunds abhängig von der Anzahl der Taucher ein bis sieben Meter, besonders gut ist die Sichtweite unter 25 Meter Tauchtiefe. Im See wurden verschiedene Tauchziele als Attraktionen versenkt, zum Beispiel ein [[Unimog 435|Unimog]], ein [[Jolle]]nwrack, eine Engelsfigur und Bäume.&amp;lt;ref&amp;gt;der Eschweiler Tauchclub hat eine Unterwasserkarte angefertigt, siehe [www.blausteinsee.com/tauchen www.blausteinsee.com/tauchen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Kanu]]ten, [[Rudern|Ruderer]], [[Schwimmen|Schwimmer]], [[Segeln|Segler]] und [[Windsurfen|Windsurfer]] nutzen den Blausteinsee. [[Kite-Surfen]] und Modellboote sind auf dem See verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich wird der &amp;#039;&amp;#039;Erich-Berschkeit-Pokal&amp;#039;&amp;#039; in Form einer [[Regatta]] ausgetragen. [[Erich Berschkeit]] war 1984 bis 1986 Eschweiler Bürgermeister und setzte sich entscheidend für den See ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung an die vergangene Landschaft ==&lt;br /&gt;
Rund um den Blausteinsee erinnern mehrere Gedenksteine und Wegkreuze an die hier abgebaggerten Ortschaften. Eine Übersichtstafel mit zahlreichen Luftaufnahmen steht an der [[Lohn (Eschweiler)#Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn|Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn]]. Ein 15&amp;amp;nbsp;km langer, ausgewiesener &amp;#039;&amp;#039;Historischer Pfad&amp;#039;&amp;#039; führt auf Aldenhovener und Eschweiler Gemeindegebiet als Rundgang um den See. Seine Stationen sind die neuen Weiler [[Weiler Hausen]] und [[Weiler Langweiler]] sowie das [[Erberich]]er Kreuz, das Neulandkreuz und die mit Informationstafeln ausgestatteten Gedenksteine an [[Langendorf (Eschweiler)|Langendorf]], [[Langweiler (Aldenhoven)|Langweiler]], [[Laurenzberg]], [[Lürken]], [[Obermerz]] und das Rittergut Hausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1981 arbeitete die Stadt Eschweiler Konzepte für einen Eschweiler See aus; [[1979]] hatte sich bereits der Verein &amp;#039;&amp;#039;Segelklub Eschweiler See&amp;#039;&amp;#039; gegründet. 1982 begann die Umsiedlung der Bevölkerung aus Erberich, Langendorf, Laurenzberg, Lürken, Langweiler und Obermerz hauptsächlich nach Neu-Lohn und Fronhoven. Die &amp;#039;&amp;#039;Blausteinsee GmbH&amp;#039;&amp;#039; wurde als kommunale [[Verwaltungsträger|Trägergesellschaft]] der Kommunen [[Aldenhoven]], [[Alsdorf]], Eschweiler und [[Würselen]] gegründet und der geplante Eschweiler See in Blausteinsee umbenannt. Der Blausteinsee war somit das erste interkommunale Projekt der [[Region Aachen]]&amp;lt;!--BKS!--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber war die alte Gemarkung &amp;#039;&amp;#039;Am blauen Stein&amp;#039;&amp;#039; nördlich von Dürwiß. Schon in alten [[Flurkarte]]n und Deutschen [[Grundkarte]]n findet sich dieser Name. Er geht auf das ehemals an der Provinzialstraße zwischen Dürwiß und Fronhoven stehende 3,50 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Fronhovener Kreuz&amp;#039;&amp;#039; zurück, ein [[Wegkreuz]] aus dem 17. oder 18. Jahrhundert, nicht auf einen [[Blaustein (Naturstein)|Blausteinbruch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1987 im [[Tagebau Zukunft|Braunkohletagebau Zukunft-West]] die letzte von 530 Millionen [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] Braunkohle gefördert worden war, wurde mit der Rekultivierung begonnen. Im Frühjahr 1994 verließ der letzte [[Absetzer]] den Tagebau. Das ehemalige Abbaufeld der Tagebaue Zukunft und Zukunft-West ist knapp 23 Quadratkilometer groß. Zur selben Zeit wurde die Zufahrtsstraße &amp;#039;&amp;#039;Zum Blausteinsee&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Oktober 1994 begann die Befüllung des Blausteinsees. Die Wasserfontäne befand sich etwa in Seemitte rund 500 m vom Ufer entfernt und spritzte mit etwa 210 [[Liter]]n Wasser pro Sekunde 40 m in die Höhe. Jährlich flossen bis zu 6,7 Millionen Kubikmeter Wasser in den See, und für die Erstbefüllung waren mindestens 75 Millionen Kubikmeter erforderlich, da bis zu 50 Millionen Kubikmeter Wasser versickerten bzw. verdunsteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1997 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Verband der wassersporttreibenden Vereine Blausteinsee 1997 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der aus der seit 1982 bestehenden &amp;#039;&amp;#039;Interessengemeinschaft Blausteinsee&amp;#039;&amp;#039; hervorging. Am 12. August 2000 wurde der Blausteinsee offiziell eröffnet und ein provisorisches [[Container]]dorf errichtet. 2002 errichteten der &amp;#039;&amp;#039;Segelklub Eschweiler See&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Alsdorfer Segelclub&amp;#039;&amp;#039; eine eigene [[Liegeplatz|Steganlage]]. Seit August 2003 patrouillierten Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes am Blausteinsee, um zu verhindern, dass wild gegrillt, gebadet und Naturschutzzonen betreten werden. Im August 2004 wurde ein Teil des Sees zum Schwimmen freigegeben, und im Jahr 2005 erreichte er seine endgültige Größe von etwa 100 [[Hektar]] (1 &amp;lt;math&amp;gt;km^2&amp;lt;/math&amp;gt;) bei einer maximalen Tiefe von 46&amp;amp;nbsp;m. Ein großer [[Findling]] am Westufer erinnert an die Erstbefüllung und Eröffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== EuRegionale 2008: Ankerpunkt Blausteinsee ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines langfristig angelegten Projekts wird der Blausteinsee in den neu entstehenden Landschaftspark [[Eschweiler]]/[[Inden (Rheinland)|Inden]] mit Namen [[Indeland]] als ein Projekt der &amp;#039;&amp;#039;[[Regionale 2008|EuRegionale 2008]]&amp;#039;&amp;#039; integriert. Dieser [[Landschaftspark]] soll die gesamte rekultivierte Fläche des [[Tagebau Inden|Tagebaus Inden]] unter dem Themenbereich &amp;#039;&amp;#039;Wasser&amp;#039;&amp;#039; zusammenfassen. Ein ähnliches Vorhaben wurde bereits vor Jahrzehnten bei der Rekultivierung im Südrevier des Rheinischen Braunkohlereviers im heutigen [[Naturpark Rheinland]] westlich von [[Köln]] umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 2007 warf zur Eröffnung der Bauphase der nordrhein-westfälische Bauminister [[Oliver Wittke]] symbolisch einen [[Anker]] in den See. Bis August 2008 wurde am „Ankerpunkt Blausteinsee“ eine [[Seebühne]] mit einer [[Tribüne (Architektur)|Tribüne]] für 950 Zuschauer errichtet. Seither entstanden auch das Seezentrum mit Aussichtsplattform, Vereinsunterkünfte, [[Gastronomie]] und eine so genannte Wasserschule. An den Gesamtkosten von 4,2 Mio. Euro beteiligte sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 1,3 Mio. Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Flächenversiegelung|Versiegelung]] des Untergrundes des Blausteinsees wurde ein neues Verfahren angewandt. Somit gilt er als ein [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] für den zwischen 2035 und 2050 geplanten [[Indescher See|Indeschen See]] im benachbarten [[Tagebau Inden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Blausteinsee, Eschweiler - Mapillary (n0yv03hEJ1EO5HJhsudS2g).jpg|Seebühne&lt;br /&gt;
Zum Blausteinsee, Eschweiler - Mapillary (uRKWWmKWaW4h l0p5XRzjA).jpg|Seebühne von der Aussichtsplattform aus aufgenommen&lt;br /&gt;
Zum Blausteinsee, Eschweiler - Mapillary (SKoMD8VWx1oNor cmno5jg).jpg|Aussichtsplattform von unten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blausteinsee-Lageplan.svg|mini|250px|Lage des Sees]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blausteinsee liegt in unmittelbarer Nähe der Landstraße&amp;amp;nbsp;238 zwischen Eschweiler, Dürwiß, Neu-Lohn/Fronhoven, Aldenhoven und Jülich. Die nächsten Anschlussstellen sind &amp;#039;&amp;#039;Aldenhoven&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Bundesautobahn 44|A&amp;amp;nbsp;44]] sowie &amp;#039;&amp;#039;Eschweiler-West&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Eschweiler-Ost&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Bundesautobahn 4|A&amp;amp;nbsp;4]]. Radwege sind ausgeschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zum Blausteinsee, Eschweiler - Mapillary (YuVvi85HFJDrB-DnmwPgwA).jpg|mini|links|Bushaltestelle „Blausteinsee“]]&lt;br /&gt;
Die beiden nächsten ganzjährig angefahrenen Bushaltestellen sind am Südufer &amp;#039;&amp;#039;Freibad&amp;#039;&amp;#039; bei Dürwiß und in der Nähe des Ostufers &amp;#039;&amp;#039;Wiesenstraße&amp;#039;&amp;#039; bei Fronhoven der Linie&amp;amp;nbsp;6. In den Sommerferien wird der Blausteinsee seit 2013 durch die Stadtbuslinie EW&amp;amp;nbsp;5 (Blausteinsee-Shuttle) angefahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Aseag : {{Webarchiv |url=http://www.avv.de/fileadmin/sites/avv/download_FTP/Linienplaene/ew5_avv.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Blausteinsee-Shuttle Sonderfahrplan&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140703015543}} (PDF). Abgerufen am 3. Juli 2014. (Memento)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|EW5}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|6}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Bahnstation ist der von der [[Euregiobahn]] bediente [[Eschweiler Talbahnhof]] an der [[Bahnstrecke Mönchengladbach–Stolberg]]. Dort startet in den Sommerferien der Blausteinsee-Shuttle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Peter Bailly, Franz Josef Holzapfel: &amp;#039;&amp;#039;Eschweiler entdecken. Die Wanderwege des Eifelvereins Eschweiler mit Beschreibung der heimatkundlichen Sehenswürdigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Eifelverein Eschweiler, Düren 2002, ISBN 3-921805-24-4.&lt;br /&gt;
* Bezirksregierung Münster als Obere Flurbereinigungsbehörde in Zusammenarbeit mit dem Amt für Agrarordnung Euskirchen: &amp;#039;&amp;#039;Historischer Pfad rund um den Blausteinsee (Erinnerungen an die Orte Lürken, Laurenzberg, Langweiler, Obermerz und Langendorf).&amp;#039;&amp;#039; Broschüre.&lt;br /&gt;
* Leo Braun: &amp;#039;&amp;#039;Der Blausteinsee. Woher kommt der Name Blausteinsee?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Eschweiler Geschichtsvereins.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, 2001, {{ISSN|0724-7745}}, S. 8–14.&lt;br /&gt;
* Adam Elsen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Eschweiler in Daten (1800 bis 1993),&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Eschweiler Geschichtsvereins.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Eschweiler Geschichtsverein, Eschweiler 1993, {{DNB|94246642X}}.&lt;br /&gt;
* Christiane Krahn: &amp;#039;&amp;#039;Die bandkeramischen Siedlungen im oberen Schlangengrabental. Studien zur bandkeramischen Besiedlung der Aldenhovener Platte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Ausgrabungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 57). von Zabern, Mainz 2006, ISBN 3-8053-3658-6.&lt;br /&gt;
* Tischvorlagefür die 23. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln am 13. Dezember 2019, Anfrage der Fraktion DIE LINKE und die Vertreterin der PIRATEN Einleitung von Sümpfungswasser, zukünftige Einspeisung von Wasser in den Blausteinsee sowie dessen Wasserqualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Blausteinsee}}&lt;br /&gt;
* [http://www.blausteinsee.com/ Offizielle Homepage rund um den Blausteinsee]&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|ACK-124|Nordöstlicher Blausteinsee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel = Blausteinsee&lt;br /&gt;
|dateiname = De-Blausteinsee-article.ogg&lt;br /&gt;
|dauer = 17:15&lt;br /&gt;
|größe = 7,7 MB&lt;br /&gt;
|sprecher = Blik&lt;br /&gt;
|geschlecht = männlich&lt;br /&gt;
|dialekt = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid = 140870162&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2015-04-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|13. Oktober 2006|22531326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7783512-8|VIAF=219930183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in der Städteregion Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebaurestsee im Rheinischen Revier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betauchter See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indeland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in der Städteregion Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eschweiler)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bene66</name></author>
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