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	<title>Blaugas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:23:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blaugas&amp;diff=101108&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Revert auf Version von :Benutzer:Nassauer27 (17:37 Uhr, 25. Mai 2024). Grund: keine Verbesserung des Artikels</title>
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		<updated>2025-07-21T14:52:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Nassauer27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Nassauer27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:Nassauer27&lt;/a&gt; (17:37 Uhr, 25. Mai 2024). Grund: keine Verbesserung des Artikels&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blaugas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine ab dem Jahr 1903 zuerst in Deutschland produzierte Variante des [[Stadtgas]]es und das erste [[Flüssiggas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfindung ==&lt;br /&gt;
Erfinder war der Apotheker und Chemiker [[Hermann Blau]], Schüler von [[Adolf von Baeyer]], nach dem das Gas benannt wurde. Er unternahm Versuche zur Trennung von Gasgemischen und stellte ein Leuchtgas her, das im Gegensatz zum Stadtgas keine giftigen Bestandteile in Form von [[Kohlenstoffmonoxid]] hatte. Es wurde in Stahlflaschen versendet und diente der Beleuchtung, dem Kochen und Heizen ähnlich [[Propan]]gasflaschen, von denen es nach dem Ersten Weltkrieg schließlich verdrängt wurde, als Propan als Nebenprodukt der Benzinherstellung vermarktet wurde. Im November 1903 erhielt Blau auf seine Erfindung ein Patent&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent&lt;br /&gt;
 | Land = DE&lt;br /&gt;
 | V-Nr = 158198&lt;br /&gt;
 | Typ = Erteilung&lt;br /&gt;
 | Titel = Verfahren zur Herstellung eines hochwertigen versandfähigen Leuchtgases aus Destillationsgasen&lt;br /&gt;
 | A-Datum = 1903-11-03&lt;br /&gt;
 | V-Datum = 1905-02-11&lt;br /&gt;
 | Erfinder = Hermann Blau&lt;br /&gt;
 | DB = &lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die erste Fabrik entstand in [[Augsburg]]-Oberhausen in der Auerstraße in Gemeinschaft mit dem Unternehmer [[Ludwig August Riedinger]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BG01&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Müller |url=https://www.ihk-nuernberg.de/de/wir-ueber-uns/Geschichte/bayerisches-wirtschaftsarchiv/exponate-des-jahres-2018/blaugas-aus-bayern222/ |titel=Blaugas aus Bayern |titelerg= |hrsg=IHK Nürnberg für Mittelfranken e. V. |werk=www.ihk-nuernberg.de |datum= |abruf=2024-05-25 |sprache= |format= |kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Das Gas hat mit rund 62,8&amp;amp;nbsp;[[Joule|MJ]] pro Kubikmeter einen höheren [[Brennwert]] als Steinkohlegas und besteht zur Hälfte aus [[Olefine]]n, zu 37 % aus Methan und [[Paraffin]]en, zu 6 % aus Wasserstoff und aus Luft.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach der Website Gaswerk-Augsburg, siehe Weblinks. Nach Bernhard Neumann, Lehrbuch der Chemischen Technologie und Metallurgie, Springer 1939, S. 156, bestand es aus 48 % schweren und 36 % leichten Kohlenwasserstoffen, 6 % Wasserstoff, 2 % Kohlensäure und 8 % Luft.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Flasche kostete 1916 anderthalb Reichsmark. Eine Stahlflasche fasste 2,12&amp;amp;nbsp;m³ (unkomprimiert) Gas bei etwa 100&amp;amp;nbsp;bar Druck (ca. 20 l Füllmenge der Flasche) und reichte ungefähr für vierzehn Tage als Leuchtmittel. Besondere Vorteile hatte es an Orten, an denen Stadtgas nicht über Leitungen gelangte, wie abgelegenen Schlössern, Berghütten, Leuchttürmen und Bojen, in Eisenbahnen, Schiffen und auf Kraftwagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BG02&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://gaswerk-augsburg.de/wissen/blaugasfabrik-augsburg-oberhausen/ |titel=Blaugasfabrik Augsburg-Oberhausen |titelerg= |hrsg=Gaswerksfreunde Augsburg e. V. |werk=gaswerk-augsburg.de |datum= |abruf=2024-05-25 |sprache= |format= |kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung ==&lt;br /&gt;
Es wurde aus thermischer Zersetzung von Kohlenwasserstoffen (besonders Destillate aus [[Braunkohle]] und [[Ölschiefer]], aber auch anderen Mineralölen) gewonnen. Im Gegensatz zum Vorgehen bei Ölgas, das ab 1909 von der Firma Pintsch hergestellt wurde, ebenfalls in Stahlflaschen versandt wurde und Destillationstemperaturen von 900 bis 1000 Grad Celsius hatte, um das Öl möglichst vollständig zu vergasen, benutzte das Blaugas-Verfahren niedrigere Temperaturen von 550 °C bis 600 °C und eine stärkere Vorverdichtung. Leicht kondensierbare (benzinartige) Kohlenwasserstoffe wurden dabei abgeschieden (anfangs noch durch zusätzliche Kühlung), bevor die Endverdichtung in den Flüssiggasflaschen erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Polytechnisches Journal|Dokumentencode=ar331032 |Autor=Sander |Titel=Ueber die Gewinnung und Verwendung von Blaugas |Jahr=1916 |Seiten=155–162 }} Nach dem Aufsatz von Hugo Lieber in Metallurgical and Chemical Engineering, Band 12, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertrieb ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1908 wurde die Deutsche Blaugasgesellschaft in eine GmbH umgewandelt und es entstanden Fabriken in Wien, Budapest, Bukarest, St. Petersburg, in den USA, Kanada und Kuba. In Holland und Dänemark entstanden Fabriken speziell für [[Leuchttürme]]. Es gab auch schon bald ähnliche Verfahren und Produkte in Konkurrenz zu Blaugas (so ab 1909 Ölgas). Durch Elektrizität und Propangas vom Markt verdrängt, schloss die Augsburger Fabrik 1933 (der Hauptbetrieb wurde nach Norddeutschland verlegt). Blaugas fand aber noch einmal Verbreitung als Treibgas für Zeppelinmotoren, weshalb 1929 eine Fabrik in [[Friedrichshafen]] entstand. Das Gas war etwa so dicht wie Luft und hatte deshalb große Vorteile als Treibstoff für Zeppeline (siehe [[Auftriebsausgleich]]). Es wurde 1928 bis 1937 im [[LZ 127]] verwendet (teilweise in Mischung mit Butan und Propan).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altlasten ==&lt;br /&gt;
2013 machte die ehemalige Blaugasfabrik in Augsburg Schlagzeilen, als Altlasten (Belastung des Bodens mit [[Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe|PAK]]s) auf dem ehemaligen Fabrikgelände bekannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Bei-Blaugas-sehen-Umweltschuetzer-rot-id24709636.html Klaus Utzni:  Bei Blaugas sehen Umweltschützer rot. 80 Jahre nach Stilllegung einer Fabrik ist das Grundwasser in Gefahr]. Augsburger Allgemeine Zeitung, 5. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://gaswerk-augsburg.de/wissen/blaugasfabrik-augsburg-oberhausen/ Website zum Blaugas bei Gaswerk Augsburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtkraftstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brenngas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgemisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftschifffahrttechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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