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	<title>Blauer Silvaner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:34:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blauer_Silvaner&amp;diff=747983&amp;oldid=prev</id>
		<title>84.245.121.159 am 30. Mai 2025 um 18:11 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-30T18:11:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Rebsorte&lt;br /&gt;
| Art                = vinifera&lt;br /&gt;
| Farbe              = rot&lt;br /&gt;
| Name               = Blauer Silvaner&lt;br /&gt;
| Synonyme           = &lt;br /&gt;
| Synonyme-Abschnitt = ja&lt;br /&gt;
| Bild               = Schwarzer Silvaner Weinsberg 20080927.jpg&lt;br /&gt;
| Herkunft           = Deutschland&lt;br /&gt;
| bekannt seit       = &lt;br /&gt;
| Weißweintraube         = ja&lt;br /&gt;
| Tafeltraube        = &lt;br /&gt;
| Rosinentraube      = &lt;br /&gt;
| Unterlage          = &lt;br /&gt;
| Züchter            = Rebschule Steinmann&lt;br /&gt;
| Züchtungsjahr      = 1964&lt;br /&gt;
| Zuchtnummer        = &lt;br /&gt;
| Markteinführung    = &lt;br /&gt;
| VIVC               = 11804&lt;br /&gt;
| VIVC-Synonym       = &lt;br /&gt;
| Elternsorte1       = &lt;br /&gt;
| Elternsorte2       = &lt;br /&gt;
| Kreuzung           = &lt;br /&gt;
| Mutation           = Grünem [[Silvaner]]&lt;br /&gt;
| Abstammung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;blaue Silvaner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rebsorte|Weißweinsorte]], die heute nur noch selten angebaut wird. Die Farbe der Trauben variiert von einem hellen Grauton bis zu einem tiefen Violett. Die Sorte ist durch eine [[Mutation]] aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Silvaner|Grünen Silvaner]]&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Die Rebsorte wurde ab 1964 aus Beständen von &amp;#039;&amp;#039;Grünem Silvaner&amp;#039;&amp;#039; herausselektioniert und ist seit 1984 als Ertragsrebsorte in Deutschland zugelassen. Heute stehen circa 20 Hektar &amp;#039;&amp;#039;Blauer Silvaner&amp;#039;&amp;#039; im Ertrag. Es existiert zurzeit nur ein [[Klonen|Klon]] (ST 25), der in der [[Rebschule]] Steinmann in [[Sommerhausen]] erhalten und vermehrt wird. Die Rebschule ist gleichzeitig auch der deutsche Erhaltungszüchter. Seit 2003 versuchen Winzer und Forscher im Anbaugebiet Saale-Unstrut, aus alten, über 100-jährigen Stöcken einen weiteren Klon zu selektionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist hellgrün und mittelwollig behaart. Die Jungblätter sind spinnwebig behaart und von gelblicher Farbe.&lt;br /&gt;
* Die mittelgroßen [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind rundlich, meist ganz oder schwach dreilappig und wenig gebuchtet (siehe auch den Artikel [[Blattform]]). Die Stielbucht ist V-förmig, offen bis geschlossen. Das Blatt ist nur schwach gezähnt. Die Zähne sind im Vergleich der Rebsorten sehr breit angelegt. Die Blattoberfläche (auch Spreite genannt) ist kaum blasig.&lt;br /&gt;
* Die meist walzenförmige Traube ist selten geschultert, mittelgroß und mittel dichtbeerig bis kompakt. Die rundlichen Beeren sind mittelgroß und von dunkelrot-violetter Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Blaue Silvaner&amp;#039;&amp;#039; ist kräftig im Wuchs, fruchtbar und liefert – dank der starken Blütenfestigkeit – gleichmäßig hohe Erträge in frostsicheren Lagen. Die Trauben reifen Anfang bis Mitte Oktober, physiologisch ca. 2 Wochen später als die des &amp;#039;&amp;#039;[[Gutedel]]s&amp;#039;&amp;#039;. Silvaner ist anfällig gegen [[Oidium|echten Mehltau]] und aufgrund der mittelmäßigen Holzreife winterfrostempfindlich. Sehr gute Qualitäten können mit alten Rebstöcken und einer ausreichenden Ertragsregulierung erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blaue Silvaner ist mittelkräftig im Ertrag, mittel- bis spätreifend und ist bis zur Traubenreife vom &amp;#039;&amp;#039;Grünen Silvaner&amp;#039;&amp;#039; so gut wie nicht zu unterscheiden. Die Rebsorte ist eine Varietät der [[Edle Weinrebe|Edlen Weinrebe]] (&amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weine sind meist etwas kräftiger als die vom &amp;#039;&amp;#039;Grünen Silvaner&amp;#039;&amp;#039; und können, wenn die Trauben etwas auf der [[Maische]] standen, auch ein Hauch von Zwiebelhautfarbe zeigen. Das [[Bouquet (Wein)|Bukett]] ist meist vom Duft nach reifen gelben Früchten geprägt mit Nuancen von frischen Kräutern je nach Boden und Ausbauart des Weines.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
Blauer Österreicher, Blauer Reifler, Blauer Schönfeilner, Blauer Zierfahndler, Bodenseeburgunder, Bodenseetraube, Schwarzer Österreicher, Schwarzer Silvaner, Sylvaner Bleu, Zirifandel Schwarz, Silvaner Schwarz, Silvaner Blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Silvaner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{VIVC|11804}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Rebsorten&amp;#039;&amp;#039;, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003, ISBN 3-921156-53-X&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel=Dictionnaire encyclopédique des cépages&lt;br /&gt;
| Autor=[[Pierre Galet]]&lt;br /&gt;
| Verlag=Hachette&lt;br /&gt;
| ISBN=978-2-0123-6331-1&lt;br /&gt;
| Jahr=2000&lt;br /&gt;
| Ort=Paris&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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