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	<title>Blauer Nil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Seiten)</title>
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		<updated>2026-04-12T10:54:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Seiten)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Fluss. Zum gleichnamigen sudanesischen Staat siehe [[an-Nil al-azraq]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= &lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= Abbai&lt;br /&gt;
| LAGE= im Hochland von&amp;lt;br /&amp;gt;{{ETH}}&amp;lt;br /&amp;gt;und im Osten des&amp;lt;br /&amp;gt;{{SDN}}&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Nil&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Nil//Mittelmeer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= etwa&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 325000&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.grdc.sr.unh.edu/html/Polygons/P1663100.html GRDC - Pegel Khartoum.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 1783&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;VSVI&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.vsvi-mv.de/fileadmin/Medienpool/Seminarunterlagen/Brueckenbauseminar2010Linstow/2010_Vortrag_VSVI_MV_Sudan_Endfassung.pdf |text=Brücken über den Nil in Khartoum/Sudan |wayback=20160304211754 |archiv-bot=2022-10-12 01:32:59 InternetArchiveBot}} Dipl.-Ing. Gregor Gebert und Dr.-Ing. Andreas Reichelt, 2010, Seite 6, Auf: &amp;#039;&amp;#039;vsvi-mv.de&amp;#039;&amp;#039; (pdf; 14,2&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1 = Roseires Dam (1663800)//210000/48/Min. Monat Ø/155/1548/5703/9408/Max. Monat Ø&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1912–1982&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &amp;lt;ref name=&amp;quot;GRDC&amp;quot;&amp;gt;GRDC-Daten des [http://www.grdc.sr.unh.edu/html/Polygons/P1663800.html Pegels Roseires]. Der Durchfluss des unterhalb liegenden [http://www.grdc.sr.unh.edu/html/Polygons/P1663100.html Pegels Khartum] ist durch Verdunstungsverluste geringer (MQ: 1513&amp;amp;nbsp;m³/s).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE= Bei Gish Abay als [[Gilgel Abay]] (Kleiner Abbai)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagos&amp;quot;&amp;gt;[http://edepot.wur.nl/121719 Development and Management of Irrigated Lands in Tigray, Ethiopia] Eyasu Yazew Hagos, 2005, Seite 39 (Blatt 57), Auf: &amp;#039;&amp;#039;edepot.wur.nl&amp;#039;&amp;#039; (pdf).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gumindoga&amp;quot;&amp;gt;[http://www.itc.nl/library/papers_2010/msc/wrem/gumindoga.pdf Hydrologic impacts of Landuse change in the Upper Gilgel Abay River Basin, Ethiopia] Webster Gumindoga, 2010, Seite 6 (Blatt 19), Auf: &amp;#039;&amp;#039;itc.nl&amp;#039;&amp;#039; (pdf; 3,0&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 2730&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &amp;lt;ref&amp;gt;Die Quellhöhe ist Google Earth entnommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 10.969935&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 37.198312&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= ET-AM&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= [[Khartum]] / [[Omdurman]]&amp;lt;br /&amp;gt;Zusammenfluss mit dem [[Weißer Nil|Weißen Nil]] zum [[Nil]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
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| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 15/37/25/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 32/30/7/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= SD-KH&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= [[Beshlo|Bashilo]]; [[Jamma (Fluss)|Jamma]]; [[Muger]]; [[Guder (Fluss)|Guder]]; [[Didessa]]; [[Dabus]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Beles (Fluss)|Beles]]; [[Rahad]]; [[Dinder (Fluss)|Dinder]]&lt;br /&gt;
| SEEN= [[Tanasee]]&lt;br /&gt;
| STAUSEEN= [[Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre]], [[Roseires-Damm]], [[Sannar-Damm]]&lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= [[Bahir Dar]], [[Ad-Damazin]], [[Sannar (Sudan)|Sannar]], [[Wad Madani]], [[al-Chartum Bahri]], [[Khartum]]&lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| BILD1= Abbay OSM.png&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG= Verlauf des Blauen Nils und seiner Nebenflüsse&lt;br /&gt;
| BILD= Blue Nile near Bahar Dar.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Blauer Nil unterhalb Bahar Dar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blaue Nil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|النيل الأزرق&amp;amp;lrm;|DMG=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;an-nīl al-azraq&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, {{amS|ዓባይ}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abbai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{enS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blue Nile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abbay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist neben dem [[Weißer Nil|&amp;#039;&amp;#039; Weißen Nil&amp;#039;&amp;#039;]] einer der beiden Hauptstränge im [[Flusssystem]] des [[Nil]]s. Er verläuft durch [[Äthiopien]] und den [[Sudan]]. Auch wenn seine Wasserführung im Mittel größer ist als die des Weißen Nil, wird er heute als größter [[Nebenfluss]] des Nils betrachtet und weniger als gleichrangiger Quellfluss. Anders als der Blaue Nil stellt der Weiße Nil die zentrale Entwässerungslinie des [[Einzugsgebiet]]es dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name stellt eine ungenaue Übersetzung des arabischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;azraq&amp;#039;&amp;#039; dar, das neben &amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039; im Sudan auch &amp;#039;&amp;#039;dunkel&amp;#039;&amp;#039; bedeuten kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Editor Henri J. Dumont |Titel=The Nile: origin, environments, limnology and human use |Verlag=Springer |Ort=New York, N.Y. |Datum=2009 |ISBN=978-1-4020-9725-6 |Seiten=503 |Online=http://archive.org/details/nileoriginenviro0000unse |Abruf=2026-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dunkle Farbe des Blauen Nil wird durch das in großer Menge als [[Suspension (Geologie)|Schwebfracht]] mitgeführte feinkörnige Bodenmaterial verursacht, das aus dem [[Hochland von Abessinien|Abessinischen Hochland]] Äthiopiens stammt. Die mitgeführten Schwebstoffe machen den Blauen Nil zum [[Weißwasserfluss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BlauerNil.jpg|mini|links|Die Lage des Blauen Nils]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blaue Nil (amharisch: &amp;#039;&amp;#039;Abbai&amp;#039;&amp;#039;) entspringt als [[Gilgel Abay]] (Kleiner Abbai)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagos&amp;quot; /&amp;gt; bei Gish Abay&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gumindoga&amp;quot; /&amp;gt; auf etwa {{Höhe|2728}} Höhe. Er fließt vorwiegend in nordwestliche Richtung und mündet in den {{Höhe|1786}} hoch gelegenen [[Tanasee]]. Diesen verlässt der Blaue Nil als einziger natürlicher Abfluss am [[Chara-Chara-Wehr]] bei der Stadt [[Bahir Dar]] in südöstlicher Richtung. Seit der Inbetriebnahme des [[Tana Beles#Kraftwerk|Tana-Beles-Kraftwerks]] im Jahre 2010 hat der Tanasee einen weiteren Abfluss durch dieses Kraftwerk in den [[Beles (Fluss)|Beles]], der kurz vor der [[sudan]]esischen Grenze in den Blauen Nil mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30&amp;amp;nbsp;km nach dem Verlassen des Tanasees stürzt der Blaue Nil die [[Tisissat-Wasserfälle]] hinunter und fließt danach in Schluchten, die bis zu 1.200&amp;amp;nbsp;m tief sind und erst nach fast 800&amp;amp;nbsp;km an der sudanesischen Grenze enden. Diese kaum zugänglichen Schluchten bilden auch heute noch ein schwer zu überwindendes Verkehrshindernis. In ihnen fließt der Blaue Nil zunächst nach Südosten, dann nach Süden und schließlich, die Rechtswende vollendend, nach Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sudan fließt der Blaue Nil zunächst durch niedrige Hügel und [[mäander]]t anschließend durch die [[Dschazira-Ebene]], bis er sich unmittelbar nach [[Khartum]] und dem gegenüberliegenden [[al-Chartum Bahri]] bei [[Omdurman]] mit dem [[Weißer Nil|Weißen Nil]] zum Nil vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Länge des Blauen Nils werden unterschiedliche Angaben gemacht, die von 1.783&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref name=&amp;quot;VSVI&amp;quot; /&amp;gt; über 1.600&amp;amp;nbsp;km bis zu 1.450&amp;amp;nbsp;km reichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Längenangaben lassen meist offen, ob der Gilgel Abay mitgerechnet wurde und wie die sich immer wieder ändernden Mäander übermessen wurden. Außerdem sind die unzugänglichen Schluchten in Äthiopien möglicherweise bis heute nicht exakt vermessen worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässerdaten ==&lt;br /&gt;
Der Blaue Nil erhält sein Wasser aus den Bergen des [[Hochland von Abessinien|abessinischen Hochlandes]], d.&amp;amp;nbsp;h. aus dem Einzugsgebiet des [[Tanasee]]s und aus dem Bergland, das er anschließend durchquert. Die Wasserführung ist weitgehend von der [[Regenzeit]] zwischen Juni und September abhängig. Zu dieser Zeit führt der Blaue Nil bis zu sechzigmal so viel Wasser wie zur Trockenzeit und transportiert einen hohen Anteil an Sedimenten. Mit einiger zeitlicher Verschiebung kommt dieses Hochwasser im Sudan und in Ägypten an, wo es früher als [[Nilschwemme]] mit seinem fruchtbaren [[Nilschlamm]] von grundlegender Bedeutung für die Landwirtschaft war. Seit dem Bau des [[Assuan-Staudamm|Assuan-Hochdammes]] und weiterer Veränderungen hat die Nilschwemme nur noch eine geringe Bedeutung. Die Wasserführung des Blauen Nils kann von Jahr zu Jahr stark schwanken, im Mittel trägt der Blaue Nil etwa 69 % zur Wasserführung des Nils bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gs&amp;quot;&amp;gt;Greg Shapland: &amp;#039;&amp;#039;Rivers of Discord: International Water Disputes in the Middle East.&amp;#039;&amp;#039; C. Hurst &amp;amp; Co., London 1997, 1-85065-214-7, S. 67, {{Google Buch |BuchID=rveVbbDWD5MC |Seite=67 |Linktext=St. Martin&amp;#039;s Press, 1997}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchflussmenge des Flusses wurde 70 Jahre lang (1912–1982) am Pegel Roseires Dam, bei etwa 2/3 des Einzugsgebietes, in m³/s gemessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRDC&amp;quot; /&amp;gt; Die Wasserführung nimmt im weiteren Verlauf auf Grund von Bewässerung und Verdunstung ab. Zudem bekommt der Blaue Nil bis zum Zusammenfluss mit dem Weißen Nil im ariden Sudan kaum weiteres Wasser, zumal in der Region sehr viel für die Bewässerung der [[Landwirtschaft]] wieder entnommen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Chart&lt;br /&gt;
| Definition = Monthly stream discharges.chart&lt;br /&gt;
| Daten = GRDC-1663800 monthly discharge.tab&lt;br /&gt;
| Breite = 400&lt;br /&gt;
| Ausrichtung = left&lt;br /&gt;
| Rahmen = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung des Blauen Nils ist in Äthiopien insbesondere durch die Unzugänglichkeit der Schluchten des Abay und die geringe Verkehrserschließung des Hochlandes gehindert. Nach den beiden nur der Stromerzeugung dienenden kleinen [[Tis-Abay-Kraftwerke]]n wurde das [[Angereb Reservoir]] oberhalb des Tanasees nur zur Wasserversorgung der Stadt [[Gonder]] gebaut. Das [[Fincha-Kraftwerk]] in einem Seitental des Abay dient sowohl der Stromerzeugung als auch der Bewässerung, ebenso das 2010 in Betrieb gegangene [[Tana Beles#Kraftwerk|Tana-Beles-Kraftwerks]] an einem künstlichen Auslauf des Tanasees. Insbesondere das Fincha-Kraftwerk vermeidet das Sedimentationsproblem weitgehend, indem es sein Wasser aus einem über ihm im Hochland gelegenen See bezieht, der kaum Schwebstoffe enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 wurde der Bau der [[Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre]] begonnen, 2025 wurde die Talsperre fertig gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/international/riesenprojekt-fertig-gebaut-mega-staudamm-entzweit-nil-anrainer-staaten |titel=Mega-Staudamm entzweit Nil-Anrainer-Staaten |werk=SRF |datum=2025-07-08 |abruf=2025-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie steht nicht nur in einer unzugänglichen Gegend kurz vor der sudanesischen Grenze, weit entfernt von größeren Abnehmern. Als eines der größten Wasserkraftwerksprojekte Afrikas wird es die Menge des abfließenden Wasservolumens des Blauen Nils kontrollieren können, der als größter Zufluss des Nils Einfluss auf den durch den [[Assuan-Staudamm]] gebildeten [[Nassersee]] und damit auf die für Ägypten insgesamt verfügbare Wassermenge hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sudan wird das Wasser des Blauen Nils vor allem zur [[Bewässerung]] genutzt, in geringem Umfang auch zur [[Stromerzeugung]]. Das gilt insbesondere für das mehrfach erweiterte [[Dschazira-Projekt]], das ab 1925 durch den [[Sannar-Damm]] bewässert wurde, sowie für die angrenzende [[al-Managil]]-Erweiterung und das &amp;#039;&amp;#039;Rahad-Projekt&amp;#039;&amp;#039; auf der rechten Flussseite, die ihr Wasser seit 1966 vom [[Roseires-Damm]] erhalten. Das Volumen beider Stauseen wurde durch die sehr hohe [[Sedimentation]] reduziert, die der Blaue Nil mitführt. Die Stauseen werden deshalb jährlich über den [[Grundablass]] der Staumauern entleert, um dadurch die Sedimentation so weit wie möglich auszuspülen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessengegensätze ==&lt;br /&gt;
Der Nil ist buchstäblich lebensnotwendig für Ägypten, das über praktisch kein anderes Süßwasser verfügt. Ägypten hat deshalb seit langem die Position vertreten, dass niemand den Zufluss insbesondere aus dem Blauen Nil beeinträchtigen dürfe. In der Zeit der [[Britische Herrschaft in Ägypten|britischen Herrschaft in Ägypten]] und im [[Anglo-Ägyptischer Sudan|Sudan]] wurden Verträge geschlossen, in denen dies zum Ausdruck gebracht wurde. Im Vertrag von 1902 zwischen dem Vereinigten Königreich als Vertreter Ägyptens und des Sudans und dem [[Kaiserreich Abessinien]] über die Festlegung der gemeinsamen Grenzen erklärte Kaiser [[Menelik II.]], dass er ohne Zustimmung der Briten und des Sudans keine Bauten zulassen werde, die den Fluss beeinträchtigen würden. Im Vertrag von 1929 zwischen dem immer noch britisch dominierten Ägypten und dem durch die Briten vertretenen Anglo-Ägyptischen Sudan wurde das &amp;#039;&amp;#039;natürliche und historische Recht&amp;#039;&amp;#039; Ägyptens über das Nilwasser bekräftigt und jegliche Beeinflussung der Wassermenge ohne Zustimmung Ägyptens ausgeschlossen. 1959 vereinbarten die unabhängig gewordenen Länder Ägypten und Sudan eine bestimmte dem Sudan vorbehaltene Wassermenge, worauf Sudan dem Assuan-Hochdamm und dem weit in den Sudan hineinreichenden [[Nassersee]] zustimmte. Die Bedeutung dieser Verträge ist seitens der anderen Anrainerstaaten höchst umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kas.de/wf/doc/kas_6306-544-1-30.pdf Arthur Okoth-Owiro: &amp;#039;&amp;#039;The Nile Treaty.&amp;#039;&amp;#039;] Konrad Adenauer Foundation, Nairobi 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser Vertragslage war es insbesondere zu Zeiten des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] für Äthiopien kaum möglich, Geldgeber für Staudamm- und Kraftwerksprojekte zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So besteht für Äthiopien die paradoxe Situation, dass aus dem Land zwar (zusammen mit dem [[Atbara (Fluss)|Atbara]]) mehr als 80 % des Nilwassers für Ägypten kommen, der wasserreiche, aber arme Staat selbst auf eine umfangreiche Nutzung des Nils verzichten soll. Äthiopien versucht auf diplomatischem Wege, seinen Wasserbedarf geltend zu machen und innerhalb der Mechanismen der 1998 gegründeten [[Nile Basin Initiative]] (NBI) kooperative Lösungen mit Ägypten zu erzielen. Derzeit nutzt Äthiopien nur ca. 1 % des Nilwassers. Auf äthiopischer Seite wurde seit 2011 die [[Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre]] gebaut, gegen die Ägypten opponiert. Die äthiopische Regierung kündigte an, den Stauraum ab Juli 2020 zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ethiopianmonitor.com/2020/02/02/ethiopian-renaissance-dam-construction-making-progress/ &amp;#039;&amp;#039;Ethiopian Renaissance Dam Construction ‘Making Progress’.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;EthiopianMonitor.com.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Februar 2020, abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Satellitenaufnahmen im Sommer 2020 bestätigen dies.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dominic Johnson |Titel=Konflikt zwischen Äthiopien und Ägypten. Es wird ernst am Blauen Nil |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=2020-07-16 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Konflikt-zwischen-Aethiopien-und-Aegypten/!5695147/ |Abruf=2022-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/erste-flutung-des-nil-staudamms-in-aethiopien-erzuernt-aegypten-und-sudan-16872586.html &amp;#039;&amp;#039;Mega-Staudamm in Afrika. Äthiopien bezeichnet erste Flutung als „historisch“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[FAZ.net]].&amp;#039;&amp;#039; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.&amp;amp;nbsp;Juli 2020, abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Turbinen sind seit Februar 2022 einsatzbereit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf20220220&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3248061/ |titel=Stromproduktion an Megastaudamm in Äthiopien gestartet |werk=[[ORF.at]] |datum=2022-02-20 |abruf=2022-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fertigstellung wird zwischen 2023 und 2028 erwartet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiwo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jannik Deters |url=https://www.wiwo.de/technologie/wirtschaft-von-oben/wirtschaft-von-oben-126-grand-ethiopian-renaissance-dam-am-umstrittensten-staudamm-afrikas-beginnt-die-stromproduktion/27686628.html |titel=Am umstrittensten Staudamm Afrikas beginnt die Stromproduktion |werk=[[wiwo.de]] |hrsg=Wirtschaftswoche |datum=2021-10-09 |abruf=2022-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blue Nile Falls 01.jpg|mini|Der Wasserfall &amp;#039;&amp;#039;[[Tisissat-Wasserfälle|Tisissat]]&amp;#039;&amp;#039; („Rauchendes Wasser“) des Blauen Nils in der Nähe von [[Bahir Dar]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Europäer, der die Quellen des Blauen Nils bzw. des Gilgel Abay entdeckte, war [[Pedro Páez]] (1564–1622), ein in Äthiopien tätiger [[Jesuit]]en[[missionar]], der 1613 vom Tanasee aus zu den Quellen reiste. Seine Geschichte Äthiopiens (&amp;#039;&amp;#039;História da Ethiópia&amp;#039;&amp;#039;) blieb unveröffentlicht, so dass seine Entdeckung wieder in Vergessenheit geriet. Andere in Äthiopien lebende Europäer dürften den Tanasee und den Fluss (nicht aber seine Quellen) vor ihm gesehen haben, wie der portugiesische Forschungsreisende [[Pêro da Covilhã]] (1450–1530) oder [[Johannes Bermudes|João Bermudes]], der sich als Patriarch von Äthiopien ausgab und in seinen 1565 veröffentlichten Memoiren erstmals von den Tisissat-Wasserfällen berichtete. Der portugiesische Jesuit und Forschungsreisende [[Jerónimo Lobo]] (1593–1678) besuchte und beschrieb die Quellen 1622. Der schottische Afrikaforscher [[James Bruce]] (1730–1794) sah sie 1770 bei seinem zweijährigen Aufenthalt in Gonder erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lauf des Abay unterhalb der Wasserfälle mit seinen tiefen Schluchten und reißenden Stromschnellen blieb bis ins 20. Jahrhundert unerforscht. Versuche, ihn zu befahren, endeten schon nach wenigen Kilometern, so 1902 das Unternehmen des Amerikaners W. W. Macmillan und des Norwegers B. H. Jenssen, die vorhatten, den Fluss getrennt zu befahren und sich in der Mitte zu treffen. Major Cheesman gelang es in den Jahren 1925–1933 den Lauf zu erkunden, indem er zu Fuß oder mit [[Maultier]]en vom Hochland aus immer wieder an den Rand der Schluchten vordrang und so rund 8000&amp;amp;nbsp;km zurücklegte. 1930 benutzte ein Flugzeug den Blauen Nil zur Orientierung auf dem Flug von Addis Abeba nach Khartum. 1954 versuchten [[Herbert Rittlinger]] und seine Frau Marianne vom Tanasee aus den Fluss mit Faltbooten zu befahren, mussten wegen Angriffen durch Krokodile aber schon bald aufgeben. 1962 befuhren A. Amoudruz und weitere fünf Mitglieder des Canoe Club de Genève eine lange Strecke unterhalb der Abay-Brücke, wurden dann aber von Banditen überfallen, die zwei aus der Gruppe erschossen. 1965 gelang es dem Schweden Arne Rubin, von der Brücke aus mit einem Kajak trotz diverser Krokodilangriffe in neun Tagen nach Khartum zu fahren; allerdings verlor er in einer der letzten Stromschnellen seine Ausrüstung mit Kamera, Filmen und Notizen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Snailham&amp;quot;&amp;gt;Richard Snailham: &amp;#039;&amp;#039;The Blue Nile Revealed: The Story of the Great Abbai Expedition&amp;#039;&amp;#039;, Chatto &amp;amp; Windus, 1970, {{Google Buch |BuchID=l7pqm4qQBgQC |Linktext=2. Auflage 2005}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste vollständige Durchquerung gelang [[John Blashford-Snell]] und seiner Great Abbai Expedition 1968. Auf Bitten von Kaiser [[Haile Selassie]] stellte er ein Team von 60 britischen und äthiopischen Soldaten und Wissenschaftlern zusammen und ließ speziell konstruierte Boote bauen, mit denen seine Expedition den Blauen Nil in zwei Abschnitten bis zur sudanesischen Grenze durchfuhr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Snailham&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1972 befuhren Hinrich Finck, [[Rüdiger Nehberg]] und der Kameramann Michael Teichmann den oberen Abschnitt des Blauen Nils. Sie starteten unmittelbar stromabwärts der Tisissatfälle mit dem Ziel, die Mündung des Dabus zu erreichen. Hinrich Finck brach die Expedition vorzeitig ab, doch Rüdiger Nehberg und Michael Teichmann gelang die teilweise Durchquerung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rüdiger Nehberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Drei Mann, ein Boot, der Blaue Nil. Geschichte der Erstbefahrung.&amp;#039;&amp;#039; Cotta, Stuttgart 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003/2004 gelang den Amerikanern Pasquale Scaturro und Gordon Brown die erste Befahrung des Blauen Nils auf seiner gesamten Länge. Die Expedition endete an der Nilmündung ins Mittelmeer.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Bangs, Pasquale Scaturro: &amp;#039;&amp;#039;Mystery of the Nile.&amp;#039;&amp;#039; New American Library, New York 2005. Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Der Nil – durch die blaue Hölle: die abenteuerliche Erstbefahrung aller 5245 Nil-Kilometer.&amp;#039;&amp;#039; Frederking und Thaler, München 2006, ISBN 3-89405-276-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
30&amp;amp;nbsp;km südlich von Bahir Dar liegt das Dorf Tis Issat und die Tisissat-Wasserfälle. Hier stürzt der Blaue Nil 42 Meter in die Tiefe. Mit einer Breite von über 400 Metern während der Regenzeit sind es die zweitgrößten Wasserfälle Afrikas. Sie bestehen aus vier nebeneinanderliegenden Hauptfallbereichen. Die Tisissat-Wasserfälle gelten als eine der wichtigsten Touristenattraktionen Äthiopiens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rastlos&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rastlos.com/aethiopien/sehenswuerdigkeit/infos/blauer_nil_tisissat_wasserfaelle/ gemäß rastlos.com.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden allerdings sehr beeinträchtigt, seitdem große Wassermengen an den Fällen vorbei durch die nahegelegenen [[Tis-Abay-Kraftwerke]] geleitet werden und seit 2010 Wasser schon aus dem Tanasee zu den Tana-Beles-Kraftwerken abfließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebend ==&lt;br /&gt;
Der Blaue Nil gibt dem durchflossenen Bundesstaat im Sudan seinen Namen: [[an-Nil al-azraq]] ({{arS|النيل الأزرق&amp;amp;lrm;}}, engl. Blue Nile, deutsch Blauer Nil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Nilbrücken]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Talsperren am Nil]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Flüsse im Sudan]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der längsten Flüsse der Erde]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Flüsse in Äthiopien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Reiseberichte&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Pückler-Muskau]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Mehemed Alis Reich&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände, Hallberger, Stuttgart 1844; Nachdruck in 1 Band mit Kommentar und Anmerkungen. Manesse, Zürich 1985&lt;br /&gt;
* [[Kuno Steuben|Kuno S. Steuben]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Goldquellen der Pharaonen: Allein auf dem reißenden Nil&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Berlin/Frankfurt/Wien 1963&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Nehberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer Abenteuer: Blauer Nil und Rudolfsee.&amp;#039;&amp;#039; Kabel, Hamburg 1982, ISBN 3-921909-61-9&lt;br /&gt;
* [[Virginia Morell]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Blaue Nil: Eine Schlauchbootexpedition auf Äthiopiens geheimnisvollem Fluss&amp;#039;&amp;#039;, Goldmann, 2002, ISBN 978-3-442-71185-7&lt;br /&gt;
* Richard Bangs, Pasquale Scaturro: &amp;#039;&amp;#039;Der Nil – durch die blaue Hölle: die abenteuerliche Erstbefahrung aller 5245 Nil-Kilometer.&amp;#039;&amp;#039; Frederking und Thaler, München 2006, ISBN 3-89405-276-7 (englisches Original: &amp;#039;&amp;#039;Mystery of the Nile&amp;#039;&amp;#039;, New American Library, New York 2005, ISBN 978-0-451-21755-4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Fremdsprachig&lt;br /&gt;
* Robert Ernest Cheesman &amp;#039;&amp;#039;Lake Tana and the Blue Nile: An Abyssinian Quest.&amp;#039;&amp;#039; Macmillan and Co., Limited, 1936.&lt;br /&gt;
* Herbert Rittlinger: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzes Abenteuer. Vom Roten Meer zum Blauen Nil.&amp;#039;&amp;#039; F.A. Brockhaus, Wiesbaden 1955&lt;br /&gt;
* Arne Rubin, Ensam med Blå Nilen, Forum 1966&lt;br /&gt;
* Richard Snailham: &amp;#039;&amp;#039;The Blue Nile Revealed: The Story of the Great Abbai Expedition&amp;#039;&amp;#039;, Chatto &amp;amp; Windus, 1970, {{Google Buch |BuchID=l7pqm4qQBgQC |Linktext=2. Auflage 2005}}&lt;br /&gt;
* Alan Moorehead: &amp;#039;&amp;#039;The Blue Nile&amp;#039;&amp;#039;, revised edition, Harper and Row, New York 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Blue Nile|Blauer Nil}}&lt;br /&gt;
* Yacob Arsano: [http://e-collection.library.ethz.ch/eserv/eth:489/eth-489-01.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ethiopia and the Nile. Dilemmas of National and Regional Hydropolitics.&amp;#039;&amp;#039;] Diss. ETH Zürich, Center for Security Studies, 2007&lt;br /&gt;
* [https://diercke.westermann.de/content/der-nil-ein-fremdlingsfluss-978-3-14-100870-8-182-3-1 Nil] in der Online-Ausgabe des [[Diercke Weltatlas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4007065-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Amhara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Oromia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benishangul-Gumuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:An-Nil al-azraq]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sannar (Bundesstaat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Al-Dschazira (Bundesstaat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Al-Chartum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanasee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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