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	<title>Blauer Affenthaler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:50:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blauer_Affenthaler&amp;diff=336811&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Veliensis: Lesbarkeit</title>
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		<updated>2023-07-12T22:06:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lesbarkeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blaue Affenthaler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rebsorte|Rotweinsorte]]. Es handelt sich um eine aus [[Deutschland]] stammende Sorte, die früher häufig in [[Württemberg]] und dort insbesondere am unteren und mittleren [[Neckar]] sowie im [[Enz]]- und [[Remstal]] angebaut wurde. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] geriet die Sorte aufgrund ihrer säuerlichen [[Wein]]e sowie der Aufgabe des [[Gemischter Satz|gemischten Satzes]] in Vergessenheit, bis 2004 zwei intakte Stöcke in [[Kaisersbach]] und [[Steinheim an der Murr]] wiederentdeckt wurden. Andreas Jung wies auf einen Zusammenhang zwischen dem Affenthaler und der im Anbaugebiet [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]] als Schwarzer Österreicher bekannten Sorte hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.traubenshow.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1363:erfassung-rebengenetischer-ressourcen-in-deutschland&amp;amp;catid=196:autochtone-sorten&amp;amp;Itemid=398 |wayback=20140826115717 |text=Erfassung Rebengenetischer Ressourcen in Deutschland: Verschollene Rebsorten klären Sortengeschichte |archiv-bot=2023-06-17 02:20:50 InternetArchiveBot }} von &amp;#039;&amp;#039;Andreas Jung&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der blaue Affenthaler ist trotz eines ähnlichen Synonyms nicht mit dem [[Blauer Arbst|blauen Arbst]] verwandt. Beide Sorten wurden jedoch im 19. Jahrhundert im Anbaugebiet [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]] häufig verwechselt und standen vermutlich gemeinsam in den Weinbergen (→ [[Gemischter Satz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abstammung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unklar, alte Sorte. Eine Verwandtschaft zur Familie des [[Heunisch (Rebsorte)|Heunisch]] scheint zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
In der [[Ampelographie]] wird der [[Habitus (Biologie)|Habitus]] folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist hellgrün und mittelwollig bis weißwollig behaart. Die Jungblätter sind spinnwebig behaart und von gelblicher Farbe.&lt;br /&gt;
* Die mittelgroßen Blätter sind rundlich, fünflappig und mittelstark gebuchtet. Die Stielbucht ist eng offen bis geschlossen. Das Blatt ist stumpf gezahnt. Die Zähne sind im Vergleich der Rebsorten mittelbreit angelegt. Die Blattoberfläche (auch Spreite genannt) ist blasig derb.&lt;br /&gt;
* Die meist walzen- bis kegelförmige Traube ist mittelgroß und sehr dichtbeerig bis kompakt. Die rundlichen Beeren sind klein und von blau-schwarzer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trauben reifen Anfang bis Mitte Oktober, physiologisch ca. eine Woche später als die des [[Gutedel]]s und damit auch etwas später als der [[Spätburgunder]]. Der Blaue Affenthaler gilt damit als früh reifend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
Die Rebsorte Blauer Affenthaler ist auch unter den Namen Affenthaler, Kleiner Trollinger, Morillon Aigret, Pineau Aigret und Säuerlicher Burgunder bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Rebsorten|Affentaler|Weinbau in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VIVC|79}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Pierre Galet]] |Titel=Dictionnaire encyclopédique des cépages |Auflage=1. |Verlag=Hachette Livre |Jahr=2000 |ISBN=2-0123633-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotweinsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Veliensis</name></author>
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