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	<title>Blauenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:49:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blauenthal&amp;diff=574006&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:F4:9745:F1BC:EC91:4D69:9D33:CB97: Ergänzung Gastronomie</title>
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		<updated>2025-06-09T14:21:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung Gastronomie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Blauenthal&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Eibenstock&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50/30/51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 12/37/32/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe = 470&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche =&lt;br /&gt;
| Einwohner = 60&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14521170.pdf | wayback=20170801194912 | text=Kleinräumiges Gemeindeblatt (Zensus 2011) für Eibenstock, Stadt}}, [[Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen]], September 2014 (PDF; 0,23 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 08309&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 037752&lt;br /&gt;
| Poskarte = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blauenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Eibenstock]] im [[Erzgebirgskreis]], der sich im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus einem [[Eisenhammer]] entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blauenthal 110429 AMA fec (3).JPG|mini|Oberer Abschnitt des Blauenthaler Wasserfalls (April 2011)]]&lt;br /&gt;
Blauenthal liegt im Tal der [[Zwickauer Mulde]] östlich der [[Talsperre Eibenstock]] unweit der Mündung der [[Große Bockau|Großen Bockau]] in die Zwickauer Mulde in einer Höhenlage von {{Höhe|470|De-NN}}. Blauenthal liegt nach der [[Liste der naturräumlichen Einheiten in Sachsen|Naturraumkarte von Sachsen]] in der [[Geochore|Mesogeochore]] „Eibenstocker Bergrücken“ und gehört zur Mikrogeochore „Blauenthaler Mulde-Tal“.{{GeoQuelle|DE-SN|NR}}&amp;lt;br&amp;gt;Wahrzeichen des Ortes ist der [[Blauenthaler Wasserfall]]. Ein Fels in der Nähe trägt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Teufelsfels&amp;#039;&amp;#039;. In einer Sage wird über einen Arbeiter berichtet, dort habe er die „gelbe Blume“ gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.erzgebirgs-treff.de/Dicknischl/Himmelschlussel/himmelschlussel.html Die Erzählung vom Himmelschlüsselchen in Unterblauenthal], abgerufen am 2. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Neidhardtsthal]]&lt;br /&gt;
 | NORD= [[Burkhardtsgrün (Zschorlau)|Burkhardtsgrün]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Bockau]]&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Wolfsgrün]]&lt;br /&gt;
 | OST=&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Eibenstock]]&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Wildenthal (Eibenstock)|Wildenthal]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Sosa (Eibenstock)|Sosa]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Blauenthal erhielt seinen Namen nach dem Gründer des dortigen Hammerwerkes, [[Andreas Blau (Unternehmer)|Andreas Blau]]. Der Ort wurde schon in einer der ältesten Karte der Länder des [[August (Sachsen)|Kurfürsten August]], die [[Hiob Magdeburg]] im Jahr 1566 zeichnete, als &amp;#039;&amp;#039;Plauenthal&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90007626#%7Chome Link zur Karte in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsentstehung durch Gewerbeansiedlung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blauenthal.jpg|mini|Lithographie (1841)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blauenthal Tal der Großen Bockau.jpg|mini|Blauenthal (um 1910)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammerherrenhaus Blauenthal.jpg|mini|hochkant|[[Hammerherrenhaus]] Blauenthal (April 2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Blauenthal.jpg|mini|Kirche Blauenthal (2011)]]&lt;br /&gt;
Von mittelalterlichen Siedlungsspuren in unmittelbarer Nähe zeugt ein [[Teufelsschloss (Eibenstock)|Ringwall]] ca. 750 m südlich des Orts.&lt;br /&gt;
Blauenthal wurde in Abgrenzung zu [[Wolfsgrün]] (Oberblauenthal) früher auch Unterblauenthal genannt. Der Ort ist aus einem Hammerwerk hervorgegangen, das 1536 von [[Andreas Blau (Unternehmer)|Andreas Blau]] angelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Otfried Wagenbreth und Eberhard Wächtler: &amp;#039;&amp;#039;Technische Denkmale in der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, 4. Aufl. 1989, unveränderter Nachdruck 2015, Springer Verlag Berlin Heidelberg  2015, S. 94 [https://books.google.de/books?id=ccS9BwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA94 Digitalisat], abgerufen am 31. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Blauenthal errichtete er den ersten sächsischen Blechhammer und wurde somit zum Begründer der [[Weißblech]]erzeugung im Erzgebirge. Zu dem Werk gehörten ein [[Hochofen]], Preß- und Schleifwerk, zwei Frisch- und Stabfeuer, zwei Blechfeuer und eine Zinnhütte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Schiffner]]: &amp;#039;&amp;#039;Alte Hütten und Hämmer in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von Werner Gräbner, in Reihe: Freiberger Forschungshefte - Kultur und Technik - D 14, Akademie-Verlag, Berlin 1959, S.&amp;amp;nbsp;105ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Besitzern in den folgenden Jahrzehnten gehörten [[Jeremias Siegel]], [[Heinrich Siegel (Hammerherr)|Heinrich Siegel]] (bis 1669), dessen acht Kinder (bis 1671), Andreas Siegel (bis 1674) und Friedrich Siegel (bis 1707), der laut Schlussstein mit den Initialen „FS 1677“ das Herrenhaus erneuern ließ. Unter diesem sind 1681 drei Blechfeuer nebst Hohofen auf diesem Hammerwerk erwähnt. Nach Versteigerung 1730 kam Blauenthal in den Besitz von [[Johann Heinrich Hennig]] auf [[Carlsfeld (Eibenstock)|Carlsfeld]], nachdem es zuvor Friedrich Siegel besaß, der sich durch die Hochwasserschäden zu [[Johanni]] 1721 verschuldet hatte. Im Jahr 1832 wird Ludwig Reichel als Besitzer erwähnt, der hier Eisengießerei betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Marggraf: &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgische Hammerherrenhäuser.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft [[Erzgebirgische Heimatblätter]], 1994, S.&amp;amp;nbsp;51ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem im Jahr 1841 erschienenen &amp;#039;&amp;#039;Saxonia. Museum für Sächsische Vaterlandskunde&amp;#039;&amp;#039; heißt es über Blauenthal:&lt;br /&gt;
{{Zitat|ein bedeutendes Hammerwerk, schon um 1500 gegründet und nach einer aus Nürnberg stammenden Familie Blau benannt, jetzt dem Herrn C. L. Reichel zugehörig, hat ein bethürmtes Schloß, 1 Hohofen, 4 Frisch-, Stab- und Blechfeuer, 1 Zinnhütte, 1 Schleif- und 4 Pochwerke, bedeutende Holzung und Viehzucht, 1 Schäferei, gute Brauerei und Brennerei, 1 Mahl- und 1 Schleifmühle, 1 Ziegelei, 1 Gasthaus etc. […] Es zählt über 20 Häuser mit mehr als 300 Einwohnern, welche nach Eibenstock eingepfarrt sind. Es hat aber seine eigene Schule, zu welcher sich auch Wolfsgrün hält, und einen Saal zu einigen kirchlichen Handlungen.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Ohne Verf.: &amp;#039;&amp;#039;Saxonia. Museum für Sächsische Vaterlandskunde&amp;#039;&amp;#039;. Fünfter Band in 24 Lieferungen, mit 72 lithographierten Beilagen, bei Eduard Pietzsch und Comp., gedruckt bei B. G. Teubners Officin in Dresden, 1841, Seite 108 [https://books.google.de/books?id=ZPs-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=104 Digitalisat], abgerufen am 22. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Carl Reichel, Sohn des Ludwig Reichel, wurde das Hüttenwerk 1882 in eine Holzstofffabrik umgerüstet, die in der Folge in den 1890er Jahren von der Fa.&amp;amp;nbsp;Gustav Toelle in [[Niederschlema]] und [[Auerhammer]] übernommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Ebisch: &amp;#039;&amp;#039;Alte Produktionsstätten der Holzschliff-, Pappen- und Papierindustrie in den Tälern der Zwickauer Mulde, des Schwarzwassers und der Mittweida und ihren Nebenflüssen.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzenberg 2001, S.&amp;amp;nbsp;49ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort befinden sich u.&amp;amp;nbsp;a. das leerstehende Herrenhaus des ehemaligen Hammerwerks, das &amp;#039;&amp;#039;Parkhotel Forelle&amp;#039;&amp;#039; und der [[Blauenthaler Wasserfall]], der ursprünglich als Überlauf des Werkgrabens der Holzstofffabrik angelegt worden war.&lt;br /&gt;
Neben dem Wasserfall befindet sich im Turmalingranit die 10,6 m lange Blauenthalhöhle, im Sächsischen Höhlenkataster der Höhlenforschergruppe Dresden unter Nr. EG-49 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 wurde Blauenthal mit den Ortsteilen Spitzleithe, [[Wolfsgrün]] und [[Neidhardtsthal]] nach Eibenstock eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Eine evangelisch-lutherische Kirchgemeinde gibt es in Blauenthal seit 1910. Viele Jahre kamen die Gemeindemitglieder in Wohnungen zusammen. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]s konnten in Eibenstock Teile einer Baracke gekauft werden, in der bis Kriegsende Rüstungsproduktion stattgefunden hatte. Aus diesen Teilen entstand die erste kleine Kirche. 1982 begann der Bau der jetzigen Kirche, die 1983 geweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Eibenstock-Carlsfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Kirchennachrichten&amp;#039;&amp;#039;, September 2018, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortslogo ===&lt;br /&gt;
Seit 2012 haben die Eibenstocker Ortsteile Blauenthal, Wolfsgrün und Neidhardtsthal ein gemeinsames Ortslogo. Die Elemente Wasser, Hammerwerke, Wasserkraft und Bergbau spiegeln die historischen und gegenwärtigen Begebenheiten der Orte wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Logo ist zweigeteilt. Der obere Teil ist in grün gehalten. Drei schwarze Hämmer auf der rechten Seite symbolisieren die Hammerherrenhäuser der drei Ortsteile. Das Wasserrad auf der linken Seite symbolisiert die Wasserkraft, welche z.&amp;amp;nbsp;B. an der Staumauer der [[Talsperre Eibenstock]] in Neidhardtsthal heute noch genutzt wird. Das untere blaue Feld ist wellenförmig vom oberen Feld abgetrennt. Dies steht symbolisch für die [[Zwickauer Mulde]], welche durch alle drei Ortsteile fließt. In dem blauen Feld befinden sich Hammer und Schlegel in gekreuzter Form, symbolisch für den Bergbau in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1551 || 2 [[besessene Mann]],&amp;lt;br /&amp;gt; 7 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1791 || 7 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || 328&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871 || 254&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 177&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 221&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925 || 241&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || 403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946 || 438&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 549&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964 || 433&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990 || 303&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Blauenthal besitzt eine kleine Kirche mit einem freistehenden Glockenturm, in dem abwechselnd Gottesdienste der ev.-lutherischen Kirchgemeinde Eibenstock und der Landeskirchlichen Gemeinschaft Blauenthal stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Ortsteil gibt es ein kleines Gewerbegebiet, in dem vor allem [[Erzgebirgische Volkskunst|erzgebirgisches Kunstgewerbe]] erzeugt wird: eine Schnitzstube und eine Kunstgusswerkstatt. Zu DDR-Zeiten waren Baufirmen im Ort vertreten, von deren Lagergebäuden noch einige genutzt werden. Auch eine überregional aktive Spedition hat ihren Sitz in Blauenthal. An der Straße in Richtung Aue wird seit Jahrzehnten in einem Steinbruch der Blauenthaler [[Granit]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2013 bezog die Bockauer Firma Zeeh, Heiztechnik und Behälterbau,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeeh-speicher.de/index.htm], Internetseite, abgerufen am 28. August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; im neuen Industriegebiet des Bahnhofsbereichs eine 120 mal 20 Meter große Fertigungshalle sowie das ausgebaute ehemalige Bahnhofsgebäude.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Class 228 at Blauenthal, July 1992.jpg|1992: Bahnhof mit Gleisen und Lokomotive der Baureihe [[DR-Baureihe V 180|228]]&lt;br /&gt;
 Blauenthal Bahnhof2.JPG|2013: saniertes Empfangsgebäude Muldentalradweg&lt;br /&gt;
 Blauenthal Bahnhof 3.jpg|2013: Fabrikneubau auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände&lt;br /&gt;
 Steinbruch Blauenthal in Sachsen 2H1A5018WI.jpg|Granitsteinbruch&lt;br /&gt;
 Steinmuster 3338.JPG|Blauenthaler Granit auf der Leipziger Fachmesse „Denkmal“ (2014)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Gastwirtschaften boten Wanderern oder anderen Touristen Essen und Unterkunft, das &amp;#039;&amp;#039;Parkrestaurant und Hotel Forelle&amp;#039;&amp;#039;, zu DDR-Zeiten ein [[FDGB]]-Ferienheim, und das Hotel &amp;#039;&amp;#039;Zimmersacher&amp;#039;&amp;#039;, zu DDR-Zeiten genutzt als Ferienheim des [[Volkseigener Betrieb|volkseigenen Betriebes]] Karosseriewerke Dresden. Beide gastronomischen Betriebe existieren mittlerweile nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eibenstocker Verwaltung ließ Wege sanieren und Straßen befestigen. Die Einwohner konnten in den Jahren ab 1990 schrittweise ihre Wohnhäuser sanieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Restaurant Forelle.jpg|mini|Parkrestaurant Forelle (2011)]]&lt;br /&gt;
Bis zum Bau der [[Talsperre Eibenstock]] hatte Blauenthal Eisenbahnanschluss an die Bahnstrecke [[Bahnstrecke Chemnitz–Aue–Adorf|Chemnitz–Aue–Adorf]]. Die letzte Fahrt auf dem Streckenabschnitt nach Adorf fand im Oktober 1975 statt, nach Aue fuhren noch bis 1995 Züge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trasse der stillgelegten Eisenbahn von [[Aue (Sachsen)|Aue]] über Blauenthal nach [[Wolfsgrün]] ist asphaltiert und wird seit 2013 als Teil des [[Mulderadweg|Muldentalradwanderweges]] genutzt. Am ehemaligen Bahnhof in Blauenthal entsteht seit 2013 ein Radweg-Kreuzungspunkt. Von hier zweigt die von [[Aue (Sachsen)|Aue]] kommende [[Karlsroute]] ab, welche durch das Tal der [[Große Bockau|Großen Bockau]] über den [[Erzgebirge|Erzgebirgskamm]] weiter ins tschechische [[Karlovy Vary|Karlsbad]] führt. Der Muldentalradweg soll bis [[Schönheiderhammer]] fortgeführt werden. Von dort plant die Gemeinde [[Schönheide]] die Fortsetzung bis [[Wilzschhaus]], die Planung  bis [[Muldenhammer]] ist ebenfalls in Arbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Schönheider Wochenblatt Nr. 10/2015 vom 6. März 2015, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Ortslage führt die Bundesstraße [[B 283|283]] von [[Adorf/Vogtl.|Adorf]] nach [[Aue (Sachsen)|Aue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|12|123|bis=126|Unter-Blauenthal}}&lt;br /&gt;
* [[Albert Schiffner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Führer im Muldenthale, von des Voigtlands Höhen bis zur Vereinigung beider Mulden&amp;#039;&amp;#039;. In 16 Lieferungen, enthaltend 37 Ansichten, nach der Natur aufgenommen von Gustav Täubert, lithographiert von J. Riedel, Verlag von Gustav Täubert, Dresden (o. J., 1848) ([https://digital.ub.uni-leipzig.de/mirador/index.php#2f331033-108b-4dcb-a7cf-f1403fd08165 Digitalisat in der Universitätsbibliothek Leipzig])&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Sieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Blauenthal.&amp;#039;&amp;#039; In: Glückauf, Kultur- und Heimatblätter der Kreise Aue und Schneeberg 4 (1957)5, S. 89–92&lt;br /&gt;
* [[Carl Schiffner]]: &amp;#039;&amp;#039;Alte Hütten und Hämmer in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet von Werner Gräbner, in Reihe: Freiberger Forschungshefte – Kultur und Technik – D 14, Akademie-Verlag, Berlin 1959, S. 104–106&lt;br /&gt;
* {{WdH|11|Lemma=Blauenthal}} S.&amp;amp;nbsp;118–122.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jörg Siegel |Titel=Die Nutzung der Wasserkraft in Blauenthal und Zimmersacher |Hrsg=Stadt Eibenstock |Sammelwerk=Am Auersberg – Schriften zur Geschichte |Band=9 |Ort=Eibenstock |Datum=2018 |ISBN=978-3-00-061531-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Blauenthal}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/gallery/freitext/blauenthal Historische Fotos] von Blauenthal in [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]] / [[Deutsche Fotothek]], abgerufen am 23. April 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Eibenstock}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1115270508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirgskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Erzgebirgskreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eibenstock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerwerk im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Zwickauer Mulde]]&lt;/div&gt;</summary>
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