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	<title>Blattartiger Zitterling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:13:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blattartiger_Zitterling&amp;diff=2213050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HaeB: /* Weblinks */  WP:WEB #1: verlinkte Seite muss das genaue Artikelthema behandeln</title>
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		<updated>2025-03-23T04:42:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;  &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WEB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WEB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WEB&lt;/a&gt; #1: verlinkte Seite muss das genaue Artikelthema behandeln&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name = Blattartiger Zitterling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName = Phaeotremella foliacea&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor = ([[Christian Hendrik Persoon|Pers.]])&amp;lt;!--1800--&amp;gt; [[Wedin, J.C. Zamora &amp;amp; Millanes]]&amp;lt;!--2016--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName = Phaeotremella&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name = &lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName = Phaeotremellaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name = Zitterlingsartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName = Tremellales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName = Tremellomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName = Agaricomycotina&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang = Unterabteilung&lt;br /&gt;
| Bild = Tremella foliacea Pers 8935 2007-11-29.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Blattartiger Zitterling&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name = &lt;br /&gt;
| Taxon6_Name = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blattartige&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotbraune Zitterling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella foliacea&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Viacheslav Spirin, Vera Malysheva, Andrey Yurkov, Otto Miettinen, Karl-Henrik Larsson |Titel=Studies in the Phaeotremella foliacea group (Tremellomycetes, Basidiomycota) |Sammelwerk=Mycological Progress |Band=17 |Nummer=4 |Datum=2018-04 |ISSN=1617-416X |Seiten=451–466 |DOI=10.1007/s11557-017-1371-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Synonym (Taxonomie)|syn.]] &amp;#039;&amp;#039;Tremella foliacea&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tremella neofoliacea&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Cryptococcus skinneri&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;) ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie [[Phaeotremellaceae]]. Er wächst ausschließlich an abgestorbenem Nadelholz, insbesondere [[Fichten|Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea&amp;#039;&amp;#039;) und parasitiert dort am [[Blutender Nadelholz-Schichtpilz|Blutenden Nadelholz-Schichtpilz]] (&amp;#039;&amp;#039;Stereum sanguinolentum&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Chee-Jen Chen |Titel=Morphological and Molecular Studies in the Genus Tremella |Sammelwerk=Bibliotheca Mycologica |Band=174 |Nummer= |Auflage= |Verlag=J. Cramer |Ort= |Datum=1999 |ISSN=0067-8066 |Seiten=1–225}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Ein Fruchtkörperbüschel kann einen Durchmesser von bis zu 12&amp;amp;nbsp;cm und eine Höhe von 6&amp;amp;nbsp;cm erreichen. Es entspringt einer faltigen Ansatzstelle und besteht aus wellig verbogenen, abgerundeten und manchmal tütenartig eingerollten Lappen. Die Konsistenz des bräunlichen Fleisches ist zäh-gallertig. Bei feuchter Witterung sind die aufgequollenen, elastischen Gebilde rot- bis fleischbraun, seltener ockergelblich oder blasser gefärbt. Im Alter werden sie fast schwarzbraun. Bei Trockenheit schrumpfen die Fruchtkörper stark zu einer hornartigen, braunen Masse zusammen. Die sporenbildende Fruchtschicht überzieht im Gegensatz zu den [[Drüslinge]]n die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Basidie]]n sind vierzellig und dementsprechend viersporig, längs bis etwas schräg septiert, eiförmig bis subglobos, etwas dickwandig und messen 12–18 × 10–14 μm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Meistens sind die Epibasidien 20 bis 30, maximal 50&amp;amp;nbsp;µm lang und 2–4&amp;amp;nbsp;µm dick. An der Spitze sind die Basidien nicht oder nur schwach bis auf 5&amp;amp;nbsp;µm erweitert. Die [[Hyphe]]n im Subhymenium sind querverbunden. Die [[Spore]]n sind glatt, dünn- bis etwas dickwandig und zunächst farblos-hyalin, werden aber im Laufe des Ausreifens bräunlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie sind subglobos bis breit ellipsoid und messen 5,3–9,1(−10.2) × 4,7–8,5 (−9.5) µm, das Verhältnis aus Länge und Breite liegt im Durchschnitt bei 1,16&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. Die Sporen bilden Keimschläuche oder durch [[Knospung]] meist annähernd runde Sekundärsporen aus. In den basalen Lappen der [[Fruchtkörper]] treten häufig auffällige, angeschwollene, breit ellipsoide bis subglobose, bis 25 µm im Durchmesser große Zellen auf, die dünn- bis sehr dickwandig sind und ellipsoide bis subglobose [[Konidie]]n bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Diese asexuellen Sporen messen 4–10 × 3–7 μm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die glatten, farblosen Hyphen messen 2–4(-6)&amp;amp;nbsp;µm im Durchmesser und können im Subhymenium bis zu 10&amp;amp;nbsp;µm dick werden. Sie sind meist dickwandig, gallertartig, können aber in jungen Stadien gelegentlich dünnwandig sein. [[Haustorien]] treten selten auf und besitzen [[Schnalle (Mykologie)|Schnallen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Blattartige Zitterling wächst nur an Nadelholz und erzeugt in dessen Inneren durch den Abbau von [[Zellulose]], [[Hemizellulose]] und des Holzstoffs [[Lignin]] eine [[Weißfäule]].  Darüber hinaus parasitiert er den [[Blutender Nadelholz-Schichtpilz|Blutenden Nadelholz-Schichtpilz]] (&amp;#039;&amp;#039;Stereum sanguinolentum&amp;#039;&amp;#039;). Die Art kann ganzjährig gefunden werden, in den heißen Sommermonaten geht die Zahl der Funde zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Angaben zur Verbreitung und Ökologie des Blattartigen Zitterlings beziehen sich auf das gesamte Artenaggregat rund um &amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella foliacea&amp;#039;&amp;#039; und sind daher nicht auf diese Art übertragbar. Alle Angaben aus Laubwaldgesellschaften sind fragwürdig bzw. kritisch zu überprüfen und nur dann glaubwürdig, wenn sie entsprechend an Nadelholz auftraten. Funde an Laubholz sind zu revidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tremella foliacea 72635 MushroomObserver cropped.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella frondosa&amp;#039;&amp;#039;, ein Doppelgänger des Blattartigen Zitterlings, wächst an Laubholz und parasitiert [[Schichtpilze]] (&amp;#039;&amp;#039;Stereum&amp;#039;&amp;#039;).|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Exidia saccharina 73251 MushroomObserver cropped.jpg|mini|Der ähnliche Kandisbraune Drüsling (&amp;#039;&amp;#039;Exidia saccharina&amp;#039;&amp;#039;) wächst nur an Nadelholz und besitzt auf der Oberfläche feine Drüsenwärzchen.]]Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Phaeotremella]]&amp;#039;&amp;#039; enthält einige Arten, die makroskopisch dem Blattartigen Zitterling sehr ähneln und früher nicht von diesem unterschieden wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Phaeotremella fuscosuccinea]]&amp;#039;&amp;#039; ist die einzige Art der Gattung, die ebenfalls auf Nadelholz wächst und auf dem [[Blutender Nadelholz-Schichtpilz|Blutenden Nadelholz-Schichtpilz]] parasitiert. &amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella fuscosuccinea&amp;#039;&amp;#039; ist bislang nur aus Taiwan und dem östlichsten Bereichen Russlands bekannt. Diese Art unterscheidet sich vom Blattartigen Zitterling durch braune Fruchtkörper, die an den Lappenrändern heller, rosa-ockerlich gefärbt sind, während Fruchtkörper des Blattartige Zitterling einheitlich braun sind und zum Rand hin nicht auffallend heller werden. Zudem sind die Sporen von &amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella fuscosuccinea&amp;#039;&amp;#039; deutlicher ellipsoid, was sich im durchschnittlich größeren Länge-Breite-Quotienten ausdrückt. Er beträgt im Schnitt um 1,3.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella&amp;#039;&amp;#039; kommen nur an Laubholz vor und parasitieren an anderen Wirten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,1787.0.html |titel=Schlüssel des Phaeotremella-foliacea-Komplexes |werk=Forum der [[Bayerische Mykologische Gesellschaft|Bayerischen Mykologischen Gesellschaft]] |abruf=2020-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Häufig und weit verbreitet ist &amp;#039;&amp;#039;[[Phaeotremella frondosa]]&amp;#039;&amp;#039;, die an diversen Laubhölzern am [[Rötender Runzel-Schichtpilz|Rötenden Runzel-Schichtpilz]] (Stereum rugosum) und dem [[Striegeliger Schichtpilz|Striegeligen Schichtpilz]] (&amp;#039;&amp;#039;Stereum hirsutum&amp;#039;&amp;#039;) parasitiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Typischerweise zeigt sie hell kandisbraune Fruchtkörper, die in der Regel nicht schwärzen, während &amp;#039;&amp;#039;[[Phaeotremella fimbriata]]&amp;#039;&amp;#039;, welche nur an [[Erlen (Gattung)|Erle]] (&amp;#039;&amp;#039;Alnus&amp;#039;&amp;#039;) wächst und hier aber ebenfalls am Rötenden Runzel-Schichtpilz parasitiert, im Alter komplett schwarz verfärbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Selten kann jedoch auch &amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella frondosa&amp;#039;&amp;#039; schwärzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Sporengrößen unterscheiden sich meist, aber nicht immer, da auch hier die Merkmale überlappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Funde an Erle am Rötenden Runzel-Schichtpilz sind daher ohne [[DNA-Sequenzierung|Sequenzierung]] nur bestimmbar, wenn sich die Sporenmaße der aufgesammelten Kollektion nicht im Überlappungsbereich beider Arten befinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Es gibt aber noch weitere, schwärzende &amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella&amp;#039;&amp;#039;-Arten an Laubholz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verwechslung ist auch mit dem [[Kandisbrauner Drüsling|Kandisbraunen Drüsling]] (&amp;#039;&amp;#039;Exidia saccharina&amp;#039;&amp;#039;) möglich. Der Pilz bildet jedoch kleinere Fruchtkörper und die Oberfläche ist mit feinen Drüsenwärzchen besetzt. Auch er wächst ausschließlich an Nadelholz, parasitiert aber nicht an Schichtpilzen. Da der Blattartige Zitterling jedoch nicht unbedingt den Fruchtkörpern seines Wirts aufsitzt, ist der Parasitismus meist nicht ohne weiteres erkennbar. Mikroskopisch kann der Kandisbraune Drüsling leicht durch die zylindrischen, gekrümmten Sporen identifiziert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Art mit ähnlichem Aussehen ist der [[Buchen-Schlauchzitterling]] oder Trugzitterpilz (&amp;#039;&amp;#039;Ascotremella faginea&amp;#039;&amp;#039;), der an abgestorbenen Stämmen und Ästen der Buche und anderen Laubgehölzen wächst und daher schon aufgrund des Suibstrats nicht mit dem Blattartigen Zitterling verwechselt werden kann. Im Gegensatz zum Blattartigen Zitterling ist der Fruchtkörper zudem gekröseartig oder hirnartig gewunden und nicht gelappt. Mit Hilfe des Mikroskops kann er leicht bestimmt werden, weil seine Sporen in [[Ascus|Schläuchen]] statt an längs geteilten [[Basidie|Ständern]] heranreifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Phylogenie ==&lt;br /&gt;
[[Christian Hendrik Persoon]] beschrieb &amp;#039;&amp;#039;Tremella foliacea&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1799 (pub. 1800 in &amp;#039;&amp;#039;Observationes mycologicae&amp;amp;nbsp;2&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Persoon1800&amp;quot; /&amp;gt; 1822 veröffentlichte [[Elias Magnus Fries]] eine Beschreibung in seinem sanktionierenden Werk &amp;#039;&amp;#039;Systema Mycologia&amp;amp;nbsp;2&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fries1822&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Person|Chen&amp;amp;nbsp;(1998)}} erkannte, dass es sich bei dem Blattartigen Zitterling im weiten Sinn um eine Sammelart handelt und nannte die Artengruppe &amp;#039;&amp;#039;foliacea&amp;#039;&amp;#039;-Klade.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Diese Klade umfasst Arten mit bräunlichen bis rötlich-braunen, auffällig blattartigen Fruchtkörpern, einem fest strukturierten, stark querverbundenen Hymenium und Subhymenium, fehlenden Hyphidien in der Fruchtschicht und einer in der Natur oft nicht sichtbaren Wirtsbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere genetische Studien zeigen, dass die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella&amp;#039;&amp;#039; neben Arten mit kräftigen Fruchtkörpern auch die eher unauffälligen Arten rund um den [[Schmalsporiger Mehlscheiben-Zitterling|Schmalsporigen Mehlscheiben-Zitterling]] (&amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella mycophaga&amp;#039;&amp;#039;) umfasst, die den Wirtsfruchtkörpern immer aufsitzen und so die Wirtsbindung klar zeigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fell2000&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=X.-Z. Liu, Q.-M. Wang, M. Göker, M. Groenewald, A.V. Kachalkin |Hrsg= |Titel=Towards an integrated phylogenetic classification of the Tremellomycetes |Sammelwerk=Studies in Mycology |Band=81 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2015-06 |ISBN= |Seiten=85–147 |DOI=10.1016/j.simyco.2015.12.001}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb der Ordnung der Zitterlingsartigen im engen Sinn (Tremellales s. str.) steht die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella&amp;#039;&amp;#039; sehr basal und bildet zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Gelidatrema spencermartinsiae]]&amp;#039;&amp;#039; die Schwestergruppe zu den mittlerweile 10 weiteren Familien innerhalb dieser Ordnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Aus diesem Grund wurde die Familie der Phaeotremellaceae beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Speisewert ===&lt;br /&gt;
--&amp;gt;Frische, überbrühte Fruchtkörper des Blattartigen Zitterlings können zu Salaten und Suppen verarbeitet werden. Allerdings haben sie nur wenig Eigengeschmack.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fell2000&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jack&amp;amp;nbsp;W. Fell, Teun Boekhout, Alvaro Fonseca, Gloria Scorzetti and Adele Statzell-Tallman: &amp;#039;&amp;#039;Biodiversity and systematics of basidiomycetous yeasts as determined by large-subunit rDNA D1/D2 domain sequence analysis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Systematic and Evolutionary Microbiology.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;50, 2000, [[doi:10.1099/00207713-50-3-1351]], S.&amp;amp;nbsp;1351–1371.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fries1822&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Elias Magnus Fries]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/01453/0212.htm Tremella foliacea.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Systema Mycologicum.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Nr. 1, 1822, S.&amp;amp;nbsp;212–213.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ewald Gerhardt: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Pilze.&amp;#039;&amp;#039; BLV Verlag, München 2002, ISBN 3-405-14737-9, S.&amp;amp;nbsp;484.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Persoon1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Christian Hendrik Persoon]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k973699/f110.image.pagination.r=Observationes+mycologicae+persoon.langEN Tremella foliacea.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Observationes mycologicae.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, 1800, S.&amp;amp;nbsp;98.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Phaeotremella foliacea|Blattartiger Zitterling (&amp;#039;&amp;#039;Phaeotremella foliacea&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nahuby.sk/atlas-hub/Tremella-foliacea/rosolovka-lupenovita/rosolovka-listovita/ID548 Verbreitung von &amp;#039;&amp;#039;Tremella foliacea&amp;#039;&amp;#039; in der Slowakei mit Bildergalerie (slowakisch)]. Auf Nahuby.sk.&lt;br /&gt;
* Frank Moser: [http://www.natur-lexikon.com/Texte/FM/002/00150-blattartiger-Zitterling/FM00150-blattartiger-Zitterling.html Artportrait des Blattartigen Zitterlings im Natur Lexikon]. Auf: Natur-Lexikon.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tremellomycetes (Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HaeB</name></author>
	</entry>
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