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	<title>Blattader - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:41:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blattader&amp;diff=328486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seewolf am 2. September 2025 um 11:25 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-02T11:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Yellow autumn leaves.jpg|mini|Netzartige, gefiederte Blattaderung bei der [[Rotbuche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fagus sylvatica&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allium ursinum.JPG|mini|Parallele Blattaderung beim [[Bärlauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Allium ursinum&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blattadern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blattnerven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder in ihrer Gesamtheit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nervatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind die [[Leitbündel]] in den [[Blattspreite]]n (auch Lamina genannt) der [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]].&lt;br /&gt;
Sie dienen dem Zustrom von Wasser und Nährstoffen, dem Abtransport von [[Assimilation (Biologie)|Assimilaten]] sowie der mechanischen Verstärkung. In den Leitbündeln der Blattspreite liegt das Wasserleitsystem oder [[Xylem]] oben und das Assimilatleitsystem oder [[Phloem]] unten. Umhüllt und mechanisch verstärkt werden beide durch Bündelscheiden. Die Hauptadern des Blatts stehen oft nach unten hin vor und werden dann auch Blattrippen genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strasburger&amp;quot;&amp;gt;Joachim W. Kadereit, Christian Körner, Peter Nick, Uwe Sonnewald: &amp;#039;&amp;#039;Strasburger – Lehrbuch der Botanik.&amp;#039;&amp;#039; 38. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-662-61942-1. Abschnitt 3.3.1 Laubblatt, Seite 183. ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattadern bilden hierarchisch verzweigte Systeme, sie sind typischerweise zwischen vier- und siebenmal verzweigt. Die feinsten Adern enden blind im Blattgewebe, die Adern höherer Ordnung bilden ein Netz aus Zellen, die aderlose Bereiche, Areolen genannt, einschließen. Die mechanische Stabilität wird durch die Adern erster und zweiter Ordnung sichergestellt, die meist von der Spreitenbasis bis fast bis zum Blattrand durchlaufen. Die Adern dritter und höherer Ordnung verbinden diese Längsadern zu einem Netzwerk. Oft ist der Blattrand durch ein System starker Randadern (Marginalader), oder in geringem Abstand zum Blattrand verlaufende intramarginale Adern, verstärkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Beth Ellis, Douglas C. Daly, Leo J. Hickey, Kirk R. Johnson, John D. Mitchell, Peter Wilf, Scott L. Wing: &amp;#039;&amp;#039;Manual of leaf architecture&amp;#039;&amp;#039;. Cornell University Press, 2009. ISBN 978-0-8014-7518-4. Abschnitt Determining Vein Order and Type, Seite 47–56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Keine Zelle liegt dabei mehr als sieben weitere Zellen von der nächstgelegenen Blattader entfernt. Grund ist der um viele Größenordnungen effektivere Transport von Flüssigkeiten durch Röhrensysteme im Gegensatz zum Transport nur durch Diffusion im Parenchymgewebe selbst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strasburger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattadern sind in der klassischen Botanik ein Merkmal zur Bestimmung der Verwandtschaft. Dieses Merkmal ist allerdings nur begrenzt aussagekräftig, bei einigen Taxa lassen sich die Verwandtschaftsverhältnisse sehr gut anhand der Blattadern feststellen, bei anderen Taxa funktioniert das nicht.&lt;br /&gt;
In der [[Paläobotanik]] werden die Blattadern genutzt, um fossilisierte Blätter mit den Blättern heute lebender Arten zu vergleichen und die Verwandtschaft zu bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nervaturen ==&lt;br /&gt;
Die einfachste Form der Nervatur bei flächigen Blattspreiten ist die Gabel- oder Fächeraderung. Hier sind die relativ gleichförmigen Blattadern gabelteilig (dichotom) verzweigt. Sie enden blind am Blattrand. Gabeladerung findet sich bei [[rezent]]en Pflanzen nur bei Farnen und in den Blättern des [[Ginkgo]]. Noch einfacher sind die [[Mikrophyll]] genannten Blätter der [[Bärlapppflanzen]] und [[Schachtelhalme]]. Sie weisen immer nur ein einziges Leitbündel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Monokotyledonen]] oder einkeimblättrigen Pflanzen ist die Parallelnervatur typisch und kennzeichnend. Alle Hauptleitbündel verlaufen längs in der Blattspreite und mehr oder weniger parallel zueinander. Im Gegensatz zu gabeladrigen Blättern laufen die Hauptnerven zur Blattspitze hin wieder zusammen, die Spreite zwischen ihnen ist durch feine Queradern gegliedert. Bei einigen Monokotyledonen wie der Gattung [[Klivien|&amp;#039;&amp;#039;Clivia&amp;#039;&amp;#039;]] (Familie Amaryllisgewächse) ist dieses Netz stärker ausgebildet und gut sichtbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strasburger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Dikotyle]]n oder zweikeimblättrigen Pflanzen ist die Vielfalt der Blattformen und damit auch die Nervatur vielfältiger und oft komplizierter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet folgende Grundtypen:&amp;lt;ref&amp;gt;Beth Ellis, Douglas C. Daly, Leo J. Hickey, Kirk R. Johnson, John D. Mitchell, Peter Wilf, Scott L. Wing: &amp;#039;&amp;#039;Manual of leaf architecture&amp;#039;&amp;#039;. Cornell University Press, 2009. ISBN 978-0-8014-7518-4. Abschnitt Vein Characters, Seite 57 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* pinnate Nervatur mit einer deutlichen Hauptader, meist als Mittelrippe ausgebildet. Von dieser gehen meist federartig weitere Adern ab.&lt;br /&gt;
* palmate Nervatur mit drei oder mehr fast gleichstarken, vom Grund der Blattspreite ausgehenden Adern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten werden zur genauen Charakterisierung weitere Subtypen unterschieden. Eine aktinodrom palmate Nervatur besteht aus drei oder mehr Hauptnerven, die sich radial von einem Punkt aus verzweigen. Die Verzweigung ist handförmig. Bei einer akrodrom palmaten Nervatur verzweigen sich die Hauptadern ebenfalls von einem Punkt aus, laufen dann aber (mit Ausnahme der geraden Mittelader) bogenförmig und im Endabschnitt zueinander parallel. Flabellate Nervatur besteht aus feinen, im Basalteil zunächst parallelen Hauptadern, die sich zur Spitze hin weiter verzweigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Spezial- und Übergangsformen wurde eine komplizierte Spezialterminologie entwickelt, die aber wenig in Gebrauch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Victoria amazonica leaf closeup.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Victoria amazonica]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Vein sceleton hydrangea ies.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Hydrangea]]&amp;#039;&amp;#039; mit handförmiger Netznervatur&lt;br /&gt;
Taro leaf underside, backlit by sun - edit.jpg|Detailansicht eines [[Taro]]-Blattes mit erkennbarer Blattnervatur&lt;br /&gt;
Ginkgo Tree Ginkgo biloba Leaf Right 3008px.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Ginkgo biloba]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Tulip Tree Liriodendron tulipifera Leaf Underside Closeup 3008px.jpg|Blattunterseite eines Blattes des [[Tulpenbaum]]s (&amp;#039;&amp;#039;Liriodendron tulipifera&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blatt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seewolf</name></author>
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