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	<title>Blasentang - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blasentang&amp;diff=798954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Änderungen von 217.253.57.242 (Diskussion) auf die letzte Version von SchlurcherBot zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blasentang&amp;diff=798954&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-04T14:07:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/217.253.57.242&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/217.253.57.242&quot;&gt;217.253.57.242&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:217.253.57.242&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:217.253.57.242 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:SchlurcherBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:SchlurcherBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;SchlurcherBot&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Blasentang&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Fucus vesiculosus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Fucus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Fucaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Fucales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Braunalgen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Phaeophyceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stramenopile&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Stramenopiles&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Fucus vesiculosus Wales.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Blasentang (&amp;#039;&amp;#039;Fucus vesiculosus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fucus vesiculosus - UK 3.jpg|miniatur|Thallus mit Gasblasen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:fucus vesiculosus.jpeg|mini|Wuchsform unter Wasser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fucus conceptacle.tif|mini|Konzeptakel mit [[ostiole]], mikroskopische Vergrößerung eines etwa 0,3&amp;amp;nbsp;mm großen Ausschnitts]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blasentang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fucus vesiculosus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine im Nordatlantik sowie in der Nord- und Ostsee weit verbreitete [[Braunalgen|Braunalge]]. Er wird unter anderem als Heilmittel verwendet. Seine Bestände in der Ostsee sind in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Blasentang ist eine mehrjährige Großalge ([[Seetang]]) mit einer Länge von meist 10 bis 30 cm (selten länger). An der Basis ist er mit einer Haftplatte mit dem Untergrund verbunden. Der lederartig derbe, braungrüne [[Thallus]] ist abgeflacht, in einer Ebene gabelig verzweigt und von einer Mittelrippe durchzogen. Kennzeichnend und namensgebend sind die Gasblasen, die beidseitig der Mittelrippe paarig angeordnet sind und in den Gabelungen einzeln stehen. Sie verleihen der Alge Auftrieb im Wasser. Den Blasentang bedeckt eine Schleimschicht, die ihn bei Ebbe vor Austrocknung schützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermehrung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fucus&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind [[Diplont]]en ohne [[Generationswechsel]]. Im Sommer finden sich an den Thallusenden geschwollene Fruchtkörper mit gallertigem Inhalt und warziger Oberfläche. Diese so genannten Rezeptakeln enthalten krugförmig eingesenkte Konzeptakeln, in denen die [[Gameten]], Eizellen und Zoosporen gebildet werden. Männliche und weibliche Gameten werden beim Blasentang auf verschiedenen Thalli gebildet ([[Diözie]]). Bei ansteigender Flut treten die [[Geschlechtszellen]] durch die porenartigen Öffnungen der Konzeptakeln aus. Die Eizellen sondern ein [[Pheromon]] (Fucoserraten) ab, das die Samenzellen anlockt.&lt;br /&gt;
Die Gameten sind maximal zwei Stunden lebensfähig und breiten sich höchstens 2 bis 10 Meter weit aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pehlke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die befruchtete Zygote setzt sich fest und wächst zu einem neuen diploiden Thallus heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptreifezeit reicht von September bis Mai. Im Juni und Juli degenerieren die vorjährigen Fruchtkörper und an den Thallusenden entstehen neue Rezeptakeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Blasentangs umfasst die Küstenregionen des [[Atlantik]]. Von [[Nordeuropa]], der [[Nordsee]] und [[Ostsee]] ist er bis zu den [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] und [[Marokko]] verbreitet. In [[Amerika]] kommt er von [[Kanada]] bis zur [[Karibik]] vor, auch an der Küste von [[Brasilien]] wurde er gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Algaebase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wächst in der Brandungszone und oberen [[Gezeitenzone]] auf festem Untergrund wie Felsen, Steinen und Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der deutschen [[Nordsee]] ([[Deutsche Bucht]]) gibt es größere Bestände vor allem bei [[Helgoland]]. Im [[Wattenmeer]] ist der Blasentang auf Mauern und Muschelbänke beschränkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wattenmeer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückgang in der Ostsee ===&lt;br /&gt;
An der deutschen [[Ostseeküste]] war der Blasentang bis zum 20. Jahrhundert auf Hartsubstrat überall verbreitet und kam bis in Meerestiefen von 14 Metern vor. Seit 2004 wurde hier, insbesondere in der [[Mecklenburger Bucht]], ein extremer Rückgang beobachtet. Heute findet man nur noch wenige einzelne Tange und nur noch zwei Bestände ([[Wustrow]] und [[Salzhaff]]), die auf den Flachwasserbereich bis maximal 2 m Wassertiefe beschränkt sind. Dieser Rückgang konnte weder durch den Salzgehalt des Wassers noch durch die Verfügbarkeit von Licht oder Hartsubstrat erklärt werden. Als Ursache dafür werden [[Raumkonkurrenz]] mit [[Miesmuschel]]n, Fraß durch [[Isopoden]] oder Schädigung der Keimzellen durch [[Ölverschmutzung]] angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pehlke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der [[Kieler Bucht]] wachsen die meisten Tange nur noch in einer Tiefe von 2 Metern, einzelne Exemplare kommen bis 3,5 Meter Tiefe vor. Die potentiell durch das Licht ermöglichte Wachstumsgrenze wurde hier bei 4 bis 6 Metern Tiefe ermittelt. Es wird vermutet, dass der Bewuchs durch Algen oder aufsitzende [[Rankenfußkrebse]] die Tange beschattet und somit das Vordringen in größere Tiefen verhindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Asseln|Meerasseln]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Idotea]]&amp;#039;&amp;#039; fressen an den Tangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pehlke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tallus des Blasentangs wird von aufsitzenden [[Alge]]n besiedelt ([[Epiphyt]]en), beispielsweise von &amp;#039;&amp;#039;[[Ceramium]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Enteromorpha]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohde&amp;quot; /&amp;gt; sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Elachista fucicola]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kornmann&amp;quot; /&amp;gt; Als aufsitzende Tiere treten [[Vielborster]] (&amp;#039;&amp;#039;Polydora&amp;#039;&amp;#039;) und [[Rankenfußkrebse]] (&amp;#039;&amp;#039;Balanus improvisus&amp;#039;&amp;#039;) auf, letztere können besonders in größerer Wassertiefe die Tange fast vollständig überziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Volkstümlich wurde der Blasentang auch Meereseiche, See-Eiche, Bläretung, Höckertang, Schweinetang&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vonarburg&amp;quot; /&amp;gt;, Klever, Steinklever&amp;lt;ref&amp;gt;[https://biodiversitylibrary.org/page/53427835 Wissenschaftliche Meeresuntersuchungen. Sechster Bericht der Kommission zur wissenschaftlichen Untersuchung der deutschen Meere, in Kiel für die Jahre 1882 bis 1891.]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder schlicht Tang genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 155. ([http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n173/mode/2up online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] von &amp;#039;&amp;#039;Fucus vesiculosus&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch {{person|[[Carl von Linné]]}} in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, S. 1158. Diese Art ist die Typusart (Lectotypus) der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Fucus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Algaebase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] von &amp;#039;&amp;#039;Fucus vesiculosus&amp;#039;&amp;#039; {{person|L.}} sind &amp;#039;&amp;#039;Halidrys vesiculosus&amp;#039;&amp;#039; {{person|(L.) Stackh.}} und&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Virsodes vesiculosum&amp;#039;&amp;#039; {{person|(L.) Kuntze}}. Als weitere Synonyme gelten &amp;#039;&amp;#039;Fucus axillaris&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;subecostatus&amp;#039;&amp;#039; {{person|J. Agardh}}, &amp;#039;&amp;#039;Fucus axillaris&amp;#039;&amp;#039; f. &amp;#039;&amp;#039;balticus&amp;#039;&amp;#039; {{person|(C. Agardh) Kjellm.}}, &amp;#039;&amp;#039;Fucus balticus&amp;#039;&amp;#039; {{person|C. Agardh}}, &amp;#039;&amp;#039;Fucus divaricatus&amp;#039;&amp;#039; {{person|L.}}, &amp;#039;&amp;#039;Fucus excisus&amp;#039;&amp;#039; {{person|Forsskål}} und&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fucus inflatus&amp;#039;&amp;#039; {{person|L.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Algaebase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Blasentang existiert auch eine Form ohne Gasblasen, die an stark der Brandung ausgesetzten Stellen vorkommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seaweed&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Varietäten von &amp;#039;&amp;#039;Fucus vesiculosus&amp;#039;&amp;#039; werden unterschieden ({{person|Guiry}} in Algaebase, 2012):&amp;lt;ref name=&amp;quot;Algaebase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* var. &amp;#039;&amp;#039;compressus&amp;#039;&amp;#039; {{person|Kjellm.}}&lt;br /&gt;
* var. &amp;#039;&amp;#039;vadorum&amp;#039;&amp;#039; {{person|Aresch.}}&lt;br /&gt;
* var. &amp;#039;&amp;#039;linearis&amp;#039;&amp;#039; {{person|(Huds.) Kützing}}&lt;br /&gt;
* var. &amp;#039;&amp;#039;volubilis&amp;#039;&amp;#039; {{person|Goodenough &amp;amp; Woodward}}&lt;br /&gt;
* f. &amp;#039;&amp;#039;mytili&amp;#039;&amp;#039; {{person|(Nienburg) Nienhuis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Blasentang wird vielseitig als [[Futtermittel|Tiernahrung]], [[Nahrungsmittelzusatzstoff]], in der [[Düngemittel]]-Industrie, für industrielle Anwendungen und [[Lebensmittelverarbeitung]] verwendet. Die Ernte erfolgt ausschließlich aus Wildbeständen. Die angegebene Erntemenge (2005: 84 t) scheint im Vergleich mit anderen [[Seetang]]-Arten vergleichsweise gering.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schories&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
Blasentang enthält bis zu 0,1 bis 0,5 % [[Iod]], außerdem [[Brom]], [[Beta-Carotin]], [[Alginsäure]], [[Polyphenole]] mit antibiotischer Wirkung, [[Xanthophyll]]e ([[Fucoxanthin]]), [[Polysaccharide]] und [[pektin]]artige [[Schleimstoffe]]. Für den Schleimstoff [[Fucoidan]] wurde eine immunstimulierende Wirkung bei [[Krebs (Medizin)|Krebs]] nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vonarburg&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem besitzt der Blasentang einen hohen Gehalt an [[Mineralstoff]]en und [[Spurenelement]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ruperez&amp;quot; /&amp;gt; Wie alle Algen reichert er aber auch [[Arsen]] und Schwermetalle wie [[Blei]] und [[Cadmium]] an, die in den zubereiteten Produkten nachweisbar sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Almela&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Verwendung ===&lt;br /&gt;
Die [[Pharmahersteller|Pharmaindustrie]] verwendet Blasentang zur Gewinnung von [[Alginat]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schories&amp;quot; /&amp;gt; Der Blasentang wird in Irland und Frankreich zur Herstellung von Seetang-Extrakt für [[Kosmetik]]produkte genutzt. Als Tangbäder werden die getrockneten Algen auch in der [[Thalassotherapie]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seaweed&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines hohen [[Jod]]gehaltes wurde Blasentang seit dem 17. Jahrhundert zur [[Kropf]]behandlung angewendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madaus&amp;quot; /&amp;gt; In der Pflanzenheilkunde wird er bei [[Schilddrüsenunterfunktion]], [[Heuschnupfen]], [[Arterienverkalkung]] und [[Schuppenflechte]] eingesetzt. Um eine Überdosierung mit Iod zu vermeiden, darf er nicht bei Schilddrüsenüberfunktion sowie in der Stillzeit und Schwangerschaft eingenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vonarburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vermutet wurde, dass die Wirkstoffe des Blasentangs den [[Grundumsatz]] erhöhen, wurde er seit der Mitte des 19. Jahrhunderts auch zur Behandlung von [[Adipositas]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madaus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Nutzung ===&lt;br /&gt;
In Schottland wurde Blasentang als Dünger verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madaus&amp;quot; /&amp;gt; Heute werden aus ihm [[Mikronährstoff (Medizin)|Mikro-Nährstoffe]] für [[Futtermittel]] bei der Tierhaltung gewonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schories&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lokal wird Blasentang auch als Verpackungsmaterial für die [[Hummer]]zucht und den Transport von [[Pierwurm|Pierwürmern]] genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schories&amp;quot; /&amp;gt; Eine mögliche Verwendung als [[Brennstoff]] ([[nachwachsender Rohstoff]]) wird untersucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ross&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* P. Kornmann, P.H. Sahling: &amp;#039;&amp;#039;Meeresalgen von Helgoland – Benthische Grün-, Braun- und Rotalgen.&amp;#039;&amp;#039; Biologische Anstalt Helgoland, Hamburg, 1983. {{ISSN|0017-9957}}, S. 162–165. (Abschnitte Beschreibung, Vermehrung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Fucus vesiculosus|Blasentang (Fucus vesiculosus)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://klima-media.de/2011/05/09/wechselwirkungen-in-einem-oekosystem-kleine-veraenderungen-drastische-folgen/ |wayback=2017-01-18 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wechselwirkungen in einem Ökosystem: kleine Veränderungen – drastische Folgen.&amp;#039;&amp;#039;}} In: klima-media.de [http://klima-media.de/2011/05/09/wechselwirkungen-in-einem-oekosystem-kleine-veraenderungen-drastische-folgen/ (Anmeldung mit Konto und Password)]&lt;br /&gt;
* Annett Stein: [https://www.n-tv.de/wissen/In-der-Ostsee-waechst-der-wohl-groesste-Klon-der-Welt-article25600697.html &amp;#039;&amp;#039;Millionen Kopien einer Alge: In der Ostsee wächst der wohl größte Klon der Welt&amp;#039;&amp;#039;] bei [[n-tv]] vom 3. März 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Algaebase&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael D. Guiry und G.M Guiry |url=https://www.algaebase.org/search/species/detail/?species_id=87 |titel=Fucus vesiculosus Linnaeus 1753 |titelerg=World-wide electronic publication, National University of Ireland, Galway |werk=algaebase.org |hrsg=Algaebase |sprache=en |abruf=2023-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Almela&amp;quot;&amp;gt;Concepción Almela, M. Jesús Clemente, Dinoraz Vélez, Rosa Montoro: &amp;#039;&amp;#039;Total arsenic, inorganic arsenic, lead and cadmium contents in edible seaweed sold in Spain&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Food and Chemical Toxicology]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 44, 2006, S. 1904–1905 [http://wildmanwildfood.com/Library/Totalarsenic,leadandcadmiuminedibleseaweedproductssoldinSpain.pdf PDF-Datei]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kornmann&amp;quot;&amp;gt;P. Kornmann, P.H. Sahling: &amp;#039;&amp;#039;Meeresalgen von Helgoland - Benthische Grün-, Braun- und Rotalgen.&amp;#039;&amp;#039; Biologische Anstalt Helgoland, Hamburg, 1983. {{ISSN|0017-9957}}, S. 121&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madaus&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Madaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Biologischen Heilmittel&amp;#039;&amp;#039;, 1938. Auf [https://www.henriettes-herb.com/eclectic/madaus/fucus.html &amp;#039;&amp;#039;Henriettes Herbal Homepage&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pehlke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Constanze Pehlke, Uwe Selig und Hendrik Schubert |Titel=Verbreitung und Ökophysiologie von Fucus – Beständen der Mecklenburger Bucht (südliche Ostseeküste) |TitelErg=Distribution and ecophysiology of bladder wrack (Fucus vesiculosus) in the Mecklenburg Bight (southern Baltic Sea) |Hrsg=Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften |Sammelwerk=Rostocker&lt;br /&gt;
Meeresbiologische Beiträge |Nummer=20 |Ort=Rostock |Datum=2008 |Sprache=de en |Seiten=123–142 |Online={{Webarchiv |url=http://www.biologie.uni-rostock.de/oekologie/literature/RMB/RMB%2020/RMB(20)%20123-142.pdf |wayback=20151228134224 |text=&amp;#039;&amp;#039;archivierter Text&amp;#039;&amp;#039;}} |Format=PDF |KBytes=2467 &amp;lt;!--|Abruf=2023-06-17--&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohde&amp;quot;&amp;gt;Sven Rohde, Claas Hiebenthal, Martin Wahl, Rolf Karez, Kai Bischof: &amp;#039;&amp;#039;Decreased depth distribution of Fucus vesiculosus (Phaeophyceae) in the Western Baltic: effects of light deficiency and epibionts on growth and photosynthesis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;European Journal of Phycology&amp;#039;&amp;#039;, Band 43 (2), S. 143–150, 2008. {{doi|10.1080/09670260801901018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ross&amp;quot;&amp;gt;A.B. Ross, J.M. Jones, M.L. Kubacki, T. Bridgeman: &amp;#039;&amp;#039;Classification of macroalgae as fuel and its thermochemical behaviour&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bioresource Technology]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 99 (14), 2008, S. 6494–6504. [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960852407009716 Zusammenfassung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ruperez&amp;quot;&amp;gt;P Rupérez: &amp;#039;&amp;#039;Mineral content of edible marine seaweeds&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Food Chemistry]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 79 (1), 2002, S. 23–26 [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0308814602001711 Zusammenfassung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schories&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Schories, Uwe Selig und Christof Schygula |Titel=Nutzung mariner Organismen zur Senkung der Nährstoff-Belastung in den Küstengewässer an der Deutschen Ostseeküste – Potentiale und Grenzen |TitelErg=Potential and limitation in the utilisation of marine organisms as biofilters in coastal waters of the Baltic Sea |Hrsg=Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften |Sammelwerk=Rostocker Meeresbiologische Beiträge |Nummer=15 |Ort=Rostock |Datum=2006 |Sprache=de en |Seiten=87–104 |Online={{Webarchiv |url=http://www.biologie.uni-rostock.de/oekologie/literature/RMB/RMB-15/RMB-Band-15-Schories-et-al-Nutzung-87-104.pdf |wayback=20070612014428 |text=&amp;#039;&amp;#039;archivierter Text&amp;#039;&amp;#039;}} |Format=PDF |KBytes=222 &amp;lt;!--|Abruf=2023-06-17--&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seaweed&amp;quot;&amp;gt;Michael Guiry: [https://www.seaweed.ie/descriptions/Fucus_vesiculosus.php &amp;#039;&amp;#039;The Seaweed Site: information on marine algae: Fucus vesiculosus&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vonarburg&amp;quot;&amp;gt;Bruno Vonarburg: &amp;#039;&amp;#039;Homöotanik 4. Extravagante Exoten&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Georg Thieme, 2005. ISBN 3-8304-7228-5, S. 285–286 [http://books.google.de/books?id=BGV02BgSiZoC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;vq=blasentang&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=blasentang&amp;amp;f=false Google-E-Book]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wattenmeer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schutzstation-wattenmeer.de/wissen/pflanzen/pflanzen-im-meer/blasentang/?sword_list |titel=Der Blasentang (Fucus vesiculosus) |titelerg=Pflanzen im Meer |werk=schutzstation-wattenmeer.de |hrsg=[[Schutzstation Wattenmeer]] e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de-DE |abruf=2023-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunalgen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alge (Lebensmittel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebewesen in menschlicher Nutzung und Haltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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