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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Blasenmole</id>
	<title>Blasenmole - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:17:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blasenmole&amp;diff=149406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2025-08-31T12:03:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = D39.2&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Invasive Blasenmole&lt;br /&gt;
| 02-CODE = O01.0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Klassische Blasenmole&lt;br /&gt;
| 03-CODE = O01.1&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Partielle oder inkomplette Blasenmole&lt;br /&gt;
| 04-CODE = O01.9&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG = Blasenmole, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = JA02&lt;br /&gt;
| Data-01 = Molenschwangerschaft&lt;br /&gt;
| Code-02 = JA02.0&lt;br /&gt;
| Data-02 = Komplette Blasenmole&lt;br /&gt;
| Code-03 = JA02.1&lt;br /&gt;
| Data-03 = Partielle oder inkomplette Blasenmole&lt;br /&gt;
| Code-04 = JA02.Y&lt;br /&gt;
| Data-04 = Sonstige näher bezeichnete Molenschwangerschaft&lt;br /&gt;
| Code-05 = JA02.Z&lt;br /&gt;
| Data-05 = Molenschwangerschaft, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hydatidiform mole (1) complete type.jpg|mini|Histologisches Bild einer Blasenmole. HE-Färbung]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blasenmole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mola cystica&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Traubenmole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mola hydatidosa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Störung der [[Embryo]]nalentwicklung in der [[Schwangerschaft]]. Durch eine Erweiterung der kleinen [[Plazenta]]gefäße kommt es zu einer blasenartigen Umwandlung der Plazentazotten mit Einschmelzung des umgebenden Bindegewebes. Der [[Trophoblast]] zeigt eine gesteigerte [[Zellproliferation|Proliferationsaktivität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zwischen teilweiser (90 %) und vollständiger (10 %) Blasenmole unterschieden. Die Übergänge zwischen der destruierenden (invasiven) Blasenmole und dem [[Chorionepitheliom]] sind fließend und in der Literatur nicht einheitlich. Begleitend zu einer Blasenmole treten bis kindskopfgroße Luteinzysten des [[Eierstock]]s auf, die sich infolge der hohen [[Sekretion]] von [[Gonadotropin]] ([[Humanes Choriongonadotropin|hCG]]) im Sinne eines [[Ovarielles Hyperstimulationssyndrom|Überstimulationssyndroms]] bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Exaplan&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hamid Emminger, Thomas Kia |Titel=Exaplan: Das Kompendium der klinischen Medizin |Auflage=5. |Verlag=Urban &amp;amp; Fischer in Elsevier |Ort=München |Datum=2007 |ISBN=978-3-437-42462-5 |Seiten=1833 |Online={{Google Buch | BuchID=A49STHiLhawC}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathogenese ==&lt;br /&gt;
Zur kompletten (vollständigen) Blasenmole kommt es, wenn der mütterliche [[Haploidie|einfache]] Chromosomensatz der Eizelle (durch einen noch unbekannten Mechanismus) verlorengeht und der väterliche Chromosomensatz verdoppelt wird. Es resultiert also ein [[Diploidie|doppelter]] Chromosomensatz ohne mütterliches [[Genom|Erbgut]]. Hieraus entwickelt sich lediglich [[Trophoblast]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;gewebe&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, jedoch kein embryonales Gewebe. In 20 % der Fälle kommt es zu einer [[Malignität|malignen]] Entartung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur inkompletten (partiellen) Blasenmole kommt es, wenn eine Eizelle, die einen einfachen DNA-Satz enthält, von zwei [[Spermium|Spermien]] oder aber von einem Spermium mit doppeltem Chromosomensatz befruchtet wird. Es resultiert eine [[Triploidie]] väterlichen und mütterlichen Ursprungs. Hieraus entwickeln sich dann Trophoblastgewebe und embryonales Gewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anzeichen und Diagnose ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blasenmole Computertomographie axial.jpg|mini|Blasenmole im axialen Computertomographiebild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blasenmole Computertomographie sagittal.jpg|mini|Blasenmole im sagittalen Computertomographiebild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Molar pregnancy 0001.jpg|mini|Blasenmole im Ultraschall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeichen für eine Blasenmole können ein besonders schnell wachsender [[Uterus]] (Gebärmutter), ein hoch positiver [[Schwangerschaftstest]], das Fehlen der fetalen Herztöne sowie besonders starke [[Schwangerschaftserbrechen|Schwangerschaftsübelkeit]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Diagnose]] wird über erhöhte Werte für das [[Humanes Choriongonadotropin|humane Choriongonadotropin]] (&amp;#039;&amp;#039;β-hCG&amp;#039;&amp;#039;) sowie über die Darstellung der verdickten Plazenta in [[Ultraschall]]untersuchungen gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Beim Vorhandensein eines Embryos oder einer Embryonalanlage ist die Folge einer teilweisen Blasenmole der [[Fehlgeburt|Fruchtabort]]. Bei der vollständigen Blasenmole ist aufgrund der Pathogenese (siehe oben) und dem uniparentalen doppelten Chromosomensatz, der also ausschließlich vom Vater stammt, eine normale Entwicklung des [[Embryo]]s nicht möglich. Dies liegt an unterschiedlicher Aktivierung bzw. Inaktivierung von Genen durch [[Imprinting]]. Bei väterlich uniparentalem Chromosomensatz sind einzelne Gene vollständig inaktiviert, ohne dass auf dem homologen mütterlichen Allel eine funktionsfähige Kopie vorliegt. Andere Beispiele für Imprintingfehler nur einzelner Chromosomen sind das [[Prader-Willi-Syndrom]] und das [[Angelman-Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei fehlender Embryonalanlage findet ein gesteigertes Wachstum des [[Trophoblast]]en statt (teilweise auch zerstörend in das Gewebe der [[Gebärmutter]]), welches eine intakte Schwangerschaft vortäuschen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der gegebenen Entartungsgefahr der Blasenmole muss eine [[Kürettage|Ausschabung]] oder Absaugung der Mole erfolgen. Dieser Eingriff sollte so bald wie möglich nach Diagnosestellung durchgeführt werden. Danach werden die Blutspiegel des humanen Choriogonadotropins (hCG) kontrolliert, bis dieses nicht mehr nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
Invasive Blasenmolen werden z.&amp;amp;nbsp;T. auch mittels einer [[Chemotherapie]] behandelt, wobei sie oftmals gut auf eine [[Monotherapie]] mit [[Methotrexat]] ansprechen. Das Wiederholungsrisiko liegt bei etwa 1 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Manfred Stauber, Thomas Weyerstahl |Titel=Gynäkologie und Geburtshilfe |Reihe=Duale Reihe |Auflage=3 |Verlag=Georg Thieme Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2007 |ISBN=978-3-13-125343-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Onkologische Krankheiten}}&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plazentationsstörung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tumor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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