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	<title>Blansingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blansingen&amp;diff=190864&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-05T17:42:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Efringen-Kirchen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen blansingen.gif&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 47.6916&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 7.5414&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 362&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.58&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 495&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Efringen-Kirchen |url=https://www.efringen-kirchen.de/startseite/gemeinde/infos_+zahlen+_+fakten.html |titel=Infos, Zahlen &amp;amp; Fakten |sprache=de |abruf=2024-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-10-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79588&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07628&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemeindegliederungskarte Efringen-Kirchen-Blansingen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Blansingen im Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
|Poskarte                = Deutschland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Bild                   = Blansingen, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 425.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Blansingen (1985)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blansingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1. Oktober 1974 ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Efringen-Kirchen]] im [[Landkreis Lörrach]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Blansingen liegt nördlich des Kernortes Efringen-Kirchen. Östlich verläuft die [[Bundesstraße 3|B 3]] und unweit westlich die [[Bundesautobahn 5|A 5]]. Dort fließt der [[Rhein]] und bildet hier die [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich]]. Das 34,0 [[Hektar|ha]] große [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Eichholz-Buchholz]] liegt ebenfalls unweit westlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Blansingens Gemarkung ist nahezu vollständig von einem mehr oder weniger dicken, fruchtbare Böden garantierenden [[Löss]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;polster bedeckt. Löss ist Feinstmaterial, das in den [[Kaltzeiten]] des Eiszeitalters aus den vegetationsarmen Schotterfeldern des Rheins ausgeblasen und im Umland deponiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.lgrb-bw.de/?view=lgrb_geola_geo |titel=LGBR Kartenviewer |hrsg=LGBR Regierungspräsidium Freiburg i. Br. |abruf=2022-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur am &amp;#039;&amp;#039;Engeberg&amp;#039;&amp;#039; und am gesamten Westhang zwischen Rheinweiler und Kleinkems (bereits jenseits der Gemarkungsgrenze) – tritt der tiefere Untergrund zutage. Es sind Sedimente, die in der [[Tertiär]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;zeit (Eozän bis Oligozän) im einsinkenden [[Oberrheingraben]] abgelagert wurden: Kalke, Kalksandsteine mit [[Konglomerat (Gestein)|Konglomeraten]], Mergel, Tone. Die Kalksandsteine waren einst das wichtigste Baumaterial des Dorfes. Auch die Stützmauern am Rebhang über dem Kleinkemser Sträßchen bestehen aus diesem teilweise geröllführenden Gestein (alter Steinbruch in z.&amp;amp;nbsp;T. konglomeratischen Kalksandsteinen am &amp;#039;&amp;#039;Buchholz&amp;#039;&amp;#039;-Waldrand).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=O. Wittmann u. a. |Hrsg=Geologisches Landesamt Baden-Württemberg |Titel=Geologische Karte 1: 25 000, Erläuterungen zu Blatt 8311 Lörrach |Ort=Stuttgart |Datum=1987 |Seiten=32-33}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Tertiärschichten lagert der [[Jura (Geologie)|Jura]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kalk des Isteiner Klotzes, der nord- und ostwärts in die Tiefe abtaucht. Bei Kleinkems steht er noch über Tage an, ebenso entlang der B 3 bis zur Einmündung der Blansinger Kreisstraße. Geologisch gesehen ist unter dem Isteiner Klotz nicht nur die Felspartie bei Istein zu verstehen, sondern das ganze Gebiet zwischen Rheinweiler, Welmlingen, Wintersweiler und Efringen-Kirchen, in dem der Jurakalk noch über Tage ansteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=wie Anm. 2 |Datum= |Seiten=64}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um vor 163 bis 157 Mio. Jahren in einem Flachmeer abgesetzte [[Oberjura]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kalke, unten massigen Korallenkalk und über diesem gebankten Nerineenkalk, die in den alten Steinbrüchen von Istein/Kleinkems und dem großen neuen Steinbruch bei Huttingen zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Isteiner Klotz und die ihn umgebende Tertiärhügellandschaft ist Teil der Vorbergzone des Schwarzwaldes, gehören also zu den Schollen, die am Rand des einsinkenden Grabens in einer gewissen Höhenlage verharrten, sodass sie sich heute am Fuße des Schwarzwaldes über der Schotterebene des Rheines erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste bekannte urkundliche Erwähnung des Dorfes datiert von 1094, wobei der Name in der Form &amp;#039;&amp;#039;Plansingen&amp;#039;&amp;#039; geschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Bader]]: &amp;#039;&amp;#039;Die notitia fundationis des Klosters St. Georgen auf dem Schwarzwalde vom 11. und 12. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, 9. Jg. (1858), S. 213. [https://archive.org/details/bub_gb_m4wVAAAAYAAJ/page/212/mode/2up Internet Archive]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um eine 1530 erstellte Abschrift der Stiftungschronik des [[Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald|Klosters St. Georgen]]. Nicht zweifelsfrei belegt ist ein Zusammenhang zwischen den Stiftern des Klosters und einem Hesso von Blansingen, dessen Geschlecht&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Julius Kindler von Knobloch]]: &amp;#039;&amp;#039;Oberbadisches Geschlechterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: A - Ha, Heidelberg, 1898, S. 96. [https://doi.org/10.11588/diglit.1467#0100 Digitalisat der UB Heidelberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; als Dorfherren angenommen wird. Die Zuschreibung einer Gerichtshoheit dieser Adelsfamilie erfolgte nur auf Basis des im Ort anzutreffenden Flurnamens &amp;#039;&amp;#039;im Gerichtsstuhl&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Fritz Schülin: Ortsgeschichte Blansingen S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blansinger Grundbesitz der [[Waldeck (Adelsgeschlecht, Schwarzwald)|Herren von Waldeck]] kam 1113 durch Schenkung an das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St. Blasien]]. Das Kloster und seine Propsteien [[Kloster Weitenau|Weitenau]] und [[Schloss Bürgeln#Propstei Bürgeln des Klosters St. Blasien bis zur Reformation|Bürgeln]] waren die großen Grundbesitzer im Ort. Deren Besitz ging 1803 infolge des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es an das [[Kurfürstentum Baden]] und danach an das [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum]] über. Zuvor hatten die [[Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg|Markgrafen von Hachberg-Sausenberg]] nur geringen Grundbesitz im Dorf, aber wegen der [[Schirmvogtei|Kastvogtei]] über den Klosterbesitz seit Ende des 15. Jahrhunderts die hohe und niedere Gerichtsbarkeit. Einige Rechte verpfändeten oder verliehen die Markgrafen im 17. und 18. Jahrhundert zeitweise an die Herren von [[Rotberg (Adelsgeschlecht)|Rotberg]]. Das Dorf war im 18. Jahrhundert der Sitz einer evangelischen Seitenlinie dieses Geschlechts.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Landkreis Lörrach, S. 684.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1760 gab es Bestrebungen die gemeinsame Gemarkung mit Kleinkems aufzuteilen, was aber erst 1841 mit einer neuen Grenzziehung zwischen den beiden Dörfern abgeschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Landkreis Lörrach, S. 683.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde teilte das Schicksal der Markgrafschaft Baden und war immer wieder von den kriegerischen Auseinandersetzung zwischen [[Habsburg]]ern und [[Haus Bourbon|Bourbonen]] betroffen. Nach der napoleonischen Neuordnung Südwestdeutschlands wurde die [[Verwaltungsgliederung Badens|Verwaltungsgliederung]] im [[Großherzogtum Baden]] neu geordnet und Blansingen kam 1805 vom [[Oberamt Rötteln]] zum neuen [[Bezirksamt Schliengen]] und 1810 zum [[Bezirksamt Kandern]]. Nach dessen Auflösung 1819 wurde Blansingen dem [[Landkreis Lörrach|Bezirksamt Lörrach]] zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Religion ==&lt;br /&gt;
=== Einwohner ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der Einwohner von Blansingen entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14842&amp;amp;T=V052&amp;amp;doTable Bevölkerungsentwicklung: Blansingen 1852–1970], aufgerufen am 1. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efringen-kirchen.de/startseite/gemeinde/infos_+zahlen+_+fakten.html Einwohner 2011–2019], aufgerufen am 1. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; margin-right:1em&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1852 || 445&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1871 || 439&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1880 || 433&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1890 || 388&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1900 || 364&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1910 || 367&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1925 || 354&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;float:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1933 || 365&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1939 || 346&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1950 || 377&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1956 || 382&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1961 || 377&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1970 || 357&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2011 || 532&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;float:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2014 || 526&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2018 || 514&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2019 || 503&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2020 || 503&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2021 || 488&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2022 || 495&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blansinger Kirche Ostseite.jpg|mini|Blansinger Peterskirche von Osten]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der historischen Zugehörigkeit zur Markgrafschaft Baden-Durlach in der 1556 die Reformation eingeführt wurde, ist noch immer der weitaus überwiegende Anteil der Bevölkerung evangelisch und gehört zur &amp;#039;&amp;#039;Kirchengemeinde Blansingen-Welmlingen-Kleinkems&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ekima.info/gemeinden/blansingen-welmlingen-kleinkems Homepage der Kirchengemeinde; abgerufen am 12. Dezember 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Katholiken werden von der &amp;#039;&amp;#039;Seelsorgeeinheit Kandern-Istein&amp;#039;&amp;#039; betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kath-kandern-istein.de/ Homepage der katholischen Kirchengemeinde St. Franz von Sales, Kandern - St. Michael, Istein; abgerufen am 1. Mai 2023.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zugehörigkeit zu den Religionsgemeinschaften verteilte sich in der Vergangenheit wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14842&amp;amp;T=V71&amp;amp;doTable &amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit 1858 und 1925: Blansingen&amp;#039;&amp;#039;], aufgerufen am 1. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14842&amp;amp;T=V53&amp;amp;doTable &amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit: Blansingen&amp;#039;&amp;#039;]; aufgerufen am 13. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Religionszugehörigkeit in Kleinkems&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Jahr || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Religion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! evangelisch !! katholisch !! sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || 92,8 % || 7,2 % || 0,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 96,9 % || 2,8 % || 0,3 % &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 95,5 % || 4,0 % || 0,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 93,4 % || 4,5 % || 2,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 89,9 % || 7,8 % || 2,2 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|Gemeindereform in Baden-Württemberg]] wurde Blansingen per 1. Oktober 1974 in die neue Großgemeinde Efringen-Kirchen eingegliedert. Der Gemeinderat der bis dahin selbständigen Gemeinde Blansingen stimmte am 7. Juni 1974 mit Vorbehalt der Neubildung der Gemeinde Efringen-Kirchen zu und hielt im Protokoll fest: „Beim Zusammenschluß der Gemeinden in der gesetzlich beschlossenen Gemeindereform beugen wir uns nur dem Zwang. Wir schließen diese sogenannte freiwillige Vereinbarung nur, weil wir darin für unsere Gemeinde, zumindest in der Übergangszeit, eine bessere Entwicklungsmöglichkeit sehen, als durch den Zusammenschluß kraft Gesetzes ohne jede Einwirkungsmöglichkeit zum 1. Januar 1975.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Gertrud Ritter: Auszüge aus Gemeinderats-Protokollen 1924–1983. In: Fritz Schülin et al., bearbeitet von Helmut Fehse: Ortsgeschichte Blansingen, Efringen-Kirchen 1998, S. 188–203; hier S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Efringen-Kirchen hat seit der Gemeindereform 1974 die [[unechte Teilortswahl]] und will diese auch beibehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/die-unechte-teilortswahl-bleibt-in-efringen-kirchen-unangetastet--247175283.html Victoria Langelott: &amp;#039;&amp;#039;Die unechte Teilortswahl bleibt in Efringen-Kirchen unangetastet.&amp;#039;&amp;#039; In: Badische Zeitung vom 9. März 2023.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Blansingen steht gemäß Hauptsatzung ein Sitz im Gemeinderat zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efringen-kirchen.de/site/Efringen-Kirchen/get/documents_E-1428857760/efringen-kirchen/Dateien/Buergerservice/Rathaus/Ortsrecht/2-Hauptsatzung-AI1.pdf §13 der Hauptsatzung der Gemeinde Efringen-Kirchen; PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Der Ort hat einen Ortschaftsrat mit 6 Mitgliedern. Ortsvorsteherin ist Andrea Wahler.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efringen-kirchen.de/blansingen.html siehe Homepage der Gemeinde Efringen-Kirchen; abgerufen am 13. Mai 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
„In Gold ein roter Schrägbalken, belegt von einem silbernen Schwert mit goldenem Griff.“&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Huber: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Landkreis Lörrach&amp;#039;&amp;#039;, Konstanz 1984, S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wappen wurde erst 1905 angenommen. Das Wappen weist auf die einstige badische Landeshoheit hin. Das hinzugefügte Schwert soll „die Gerichtsbarkeit des ehemaligen örtlichen Adelsgeschlechtes“&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Huber: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Landkreis Lörrach&amp;#039;&amp;#039;, Konstanz 1984, S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt; darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die evangelische [[Peterskirche (Blansingen)|Peterskirche]] wurde 1457 errichtet und enthält einen bemerkenswerten Bilderzyklus aus dem 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Wilhelm Friesenegger]] (1796–1859), Maler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3799513531}} S. 683–687&lt;br /&gt;
* [[Fritz Schülin]] et al., bearbeitet von Helmut Fehse: &amp;#039;&amp;#039;Ortsgeschichte Blansingen&amp;#039;&amp;#039;, Efringen-Kirchen 1998&lt;br /&gt;
* Walter Sick: &amp;#039;&amp;#039;Wem gehört der Wald? Aus der Bannteilung von Blansingen und Kleinkems.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Markgräflerland, Heft 1/1966, S. 56–59. [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1966-01/0058 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Fritz Schülin: &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus zum „Römischen Hof“ in Blansingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Markgräflerland, Heft 2/3 1969, S. 114–115. [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1969-02-03/0052 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Fritz Schülin: &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Beitrag zur Ortsgeschichte von Blansingen. Bemerkenswertes aus der Leutrum’schen Handschrift um 1740.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Markgräflerland, Heft 1/2 1975, S. 114–119. [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1975-01-02/0116 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* [[Erhard Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein 25 Jahre dauernder Schulstreit zwischen Blansingen und Welmlingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Markgräflerland, Band 1/2011, S. 152–153. [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-2011-01/0154 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen und Leipzig, 1901, Fünfter Band – Kreis Lörrach, S. 4–5 [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm5/0010 Digitalisat der UB Heidelberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Efringen-Kirchen#Blansingen|Blansingen}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14842|Titel=Blansingen+-+Altgemeinde~Teilort|Linktext=Archivmaterial|Abruf=2023-05-16}}&lt;br /&gt;
* [https://www.efringen-kirchen.de/26346.html &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Blansingen&amp;#039;&amp;#039; auf der Homepage der Gesamtgemeinde Efringen-Kirchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geographie (Efringen-Kirchen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1094]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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