<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Blankenau</id>
	<title>Blankenau - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Blankenau"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blankenau&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T06:44:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blankenau&amp;diff=549555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ref. fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Blankenau&amp;diff=549555&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-07T14:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref. fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hosenfeld&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Blankenau.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/32/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/28/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 284 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.30&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 786&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW+NW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-hosenfeld.de/site-wurzel/de/leben-wohnen/ |titel=Leben &amp;amp; Wohnen |hrsg=Gemeinde Hosenfeld |abruf=2024-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36154&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06650&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Blanken-Hainz.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Das Dorf Blankenau im Hintergrund Hainzell&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blankenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer der acht [[Ortsteil]]en der Gemeinde [[Hosenfeld]] im [[Osthessen|osthessischen]] [[Landkreis Fulda]]. Das Dorf ist ländlich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausschnitt Landkarte Hochstift Fulda von Regerwill 1574.jpg|mini|Lage von Blankenau (&amp;#039;&amp;#039;Blanckenau&amp;#039;&amp;#039;) auf einer Kartes des Hochstifts Fulda von 1574]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Blankenau, dessen Zentrum sich auf {{Höhe|280|DE-NHN|link=true}} Höhe befindet, liegt im Westen des Landkreises Fulda unmittelbar an der Kreisgrenze zum [[Vogelsbergkreis]]. Geographisch wird das Dorf an den östlichen Ausläufern des [[Vogelsberg]]es zum Fuldaer Graben, der die [[Rhön]] und den Vogelsberg voneinander trennt, dem „Fuldaer Vogelsberg“ zugeordnet. Es ist 19&amp;amp;nbsp;km von der Kreisstadt [[Fulda]] entfernt. Blankenau wird vom Fulda-Zufluss Lüder durchflossen. In wesentlichen Teilen liegt die Talaue der Lüder/Schwarza im Gemarkungsgebiet von Blankenau im Auenverbund der Fulda und ist teilweise als [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle und historische Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung ===&lt;br /&gt;
Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Burg Blankenwald&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=5414 |titel=Burg Blankenwald, Landkreis Fulda |datum=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wüstung Galgenacker&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=5763 |titel=Galgenacker, Landkreis Fulda |datum=2023-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wüstung Liebel&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=6306 |titel=Liebel, Landkreis Fulda |datum=2023-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Pulvermühle&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=6686 |titel=Pulvermühle, Landkreis Fulda |datum=2023-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wüstung Staken&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=6982 |titel=Staken, Landkreis Fulda |datum=2018-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kloster der Vinzentinerinnen (Barmherzige Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul) in Blankenau&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=KL|ID=14370 |titel=Vinzentinerinnen (Barmherzige Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul) in Blankenau, Landkreis Fulda |datum=2021-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Benediktinerinnenkloster Blankenau&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=KL|ID=7691 |titel=Benediktinerinnenkloster Blankenau, Landkreis Fulda |datum=2021-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemarkung]] umfasst eine Fläche von 5,71&amp;amp;nbsp;km² und hat eine Flächenausdehnung von 4,8&amp;amp;nbsp;km in Nord-Süd-Richtung und von 5&amp;amp;nbsp;km in Ost-West-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Blankenau grenzt im Norden an die [[Gemarkung]] [[Stockhausen (Herbstein)|Stockhausen]] der (Stadt [[Herbstein]]) im [[Vogelsbergkreis]], im Osten an die Gemarkung [[Hainzell]], im Süden an die Gemarkungen [[Schletzenhausen]] und [[Hosenfeld]] (Landkreis Fulda) und im Westen an die Gemarkungen [[Zahmen]] der (Gemeinde [[Grebenhain]]) und [[Schlechtenwegen]] der (Stadt Herbstein) (beide ebenfalls im Vogelsbergkreis).&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blankenau2.jpg|mini|Blick auf Blankenau mit ehem. Klosterkirche und Hospital (links) und den Burgberg der ehem. Burg Blankenwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Blankenau ist zweifelsohne der geschichtsträchtigste Ort in der Gesamtgemeinde. Geschichtlich wurde Blankenau soweit bekannt erstmals in einer Urkunde über die Zerstörung der Burg derer von Blankenwald im Jahre 1264 erwähnt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Blankenwald}}&lt;br /&gt;
Sie trug einst eine vorgeschichtliche [[Wallanlage|Ringwallanlage]], die wohl dem Schutze des an dieser Stelle vorbeiführenden [[Ortesweg]]es, einer frühzeitlichen Handelsstraße aus der [[Wetterau]] kommend, diente. Dieser frühmittelalterliche Höhenweg führte über [[Herchenhain]]-[[Crainfeld]]-[[Steinfurt (Herbstein)|Steinfurt]]-[[Schlechtenwegen]]-Blankenau nach Fulda.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willi Görich]]: [[Ortesweg]], [[Antsanvia]] und Fulda in neuerer Sicht. Zur Heimführung des Bonfacius vor 1200 Jahren. In: Germania, Korrespondenzblatt der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts 33 (1955). Beilage 2. S. 68–88. S. 80, [[doi:10.11588/ger.1955.43631]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Später stand dort die Burg Blankenwald der Herren von Blankenwald, einer Seitenlinie der Herren von [[Schlitz (Adelsgeschlecht)|Schlitz]]. Diese Burg war im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eines der gefürchtetsten Raubritternester des Fuldaer Landes. Die Burg wurde deshalb vom damaligen Fuldaer [[Fürstabt]] [[Bertho II. von Leibolz|Bertho II.&amp;amp;nbsp;von Leibolz]] im Jahre 1264 erstürmt und geschleift. Reste der ehemaligen Burganlage sind heute noch feststellbar.&lt;br /&gt;
* 1327 fallen Anhänger des Königs Ludwig des Bayern in das Fuldaer Stiftsgebiet ein und verwüsten u.&amp;amp;nbsp;a. auch die Blankenauer [[Abtei]]. Um die daraus entstandene Not der Nonnen zu lindern, gestattet [[Papst]] [[Johannes XXII.|Johann der XXII.]] dem Kloster die Einverleibung der [[Pfarrei]] [[Wingershausen]] bei [[Schotten]].&lt;br /&gt;
* 1525 im beginnenden [[Bauernkrieg]] wird auch das Kloster Blankenau zerstört. Nur wenige Nonnen bleiben in den folgenden Jahren in Blankenau.&lt;br /&gt;
* 1656 wird das [[Propsteiamt Blankenau]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] [[Brandlos]], [[Hainzell]], Hosenfeld, [[Jossa (Hosenfeld)|Jossa]], [[Pfaffenrod]], [[Poppenrod]] und [[Schletzenhausen]] mit dem [[Weiler]] [[Gersrod]] gaben am 31. Dezember 1971 ihre Eigenständigkeit auf und wurden im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Hosenfeld [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ71&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 93 Abs. 55 |jahr=1972 |nr=3 |datum=1971-12-21 |seite=4 |seiten=84 |kbytes=5980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=394}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für alle nach Hosenfeld eingegliederten Gemeinden und die Kerngemeinde wurde je ein [[Ortsbezirk]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gemeinde-hosenfeld.de/rathaus/satzungen/ |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Hosenfeld |format=PDF;&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Blankenau  angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1803: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Hochstift Fulda]], [[Propsteiamt Blankenau]]&lt;br /&gt;
* 1803–1806: Heiliges Römisches Reich, [[Nassau-Oranien-Fulda|Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Fürstentum Fulda]], [[Propsteiamt Blankenau|Amt Blankenau]]&lt;br /&gt;
* 1806–1810: [[Erstes Kaiserreich|Kaiserreich Frankreich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Fulda (Militärverwaltung)&lt;br /&gt;
* 1810–1813: [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Fulda]], [[Distrikt Großenlüder]]&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Kurfürstentum Hessen]], [[Großherzogtum Fulda]], [[Amt Großenlüder]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Fulda]], [[Kreis Fulda]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;1822: [[Justizamt (Kurhessen)|Trennung zwischen Justiz]], [[Amtsgericht Großenlüder|Justizamt Großenlüder]] und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Fulda]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],  Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda, Gemeinde Hosenfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1812: || 52 Feuerstellen, 375 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Blankenau |width=450|float=none|maxEinwohner=750&lt;br /&gt;
|480|450|490|455|485|496|430|491|491|435|405|423|438|477|661|635|549|525|552&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,375)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,527)(1979,610)(1995,693)(2011,729)(2020,753)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Hosenfeld ([[Wohnsitz (Deutschland)|HW+NW]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Blankenau  729 Einwohner. Darunter waren 15 (2,1 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 150 Einwohner unter 18 Jahren, 291 zwischen 18 und 49, 129 zwischen 50 und 64 und 162 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 282 Haushalten. Davon waren 69 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 72 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 111 Paare mit Kindern, sowie 24 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 69 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 183 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || zwei [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 0,43 %), 461 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 99,57 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 6 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 1,64 %), 519 katholische (= 98,86 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengeschichte / Religion ==&lt;br /&gt;
=== Klostergründung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kloster Blankenau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospital des Klosters ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hospital St. Elisabeth vom Klostergarten 1.JPG|mini|Hospital St. Elisabeth vom Garten aus]]&lt;br /&gt;
Das im Jahre 1287 dem damaligen Kloster angeschlossene [[Hospital]] St.&amp;amp;nbsp;Elisabeth besteht noch heute im St.-Elisabethen-Weg 5. Es wurde 1919 von den Nonnen des Ordens der &amp;lt;!--[[Orden der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|--&amp;gt;Vinzentinerinnen&amp;lt;!--]]--&amp;gt; vom heiligen Vinzenz von Paul, mit seinem [[Mutterhaus]] [[Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul (Mutterhaus Fulda)|Fulda]], übernommen und bis Dezember 2012 betreut. Aufgrund der letzten nur geringen Belegungskapazität (23&amp;amp;nbsp;Pflegeplätze) war die Wirtschaftlichkeit nicht dauerhaft gesichert. Das Mutterhaus entschloss sich für eine neue Einrichtung mit 60&amp;amp;nbsp;Plätzen in Hosenfeld. Das Alten- und Pflegeheim St.&amp;amp;nbsp;Elisabeth Blankenau wurde im Dezember 2012 durch Umzug in den Kernort Hosenfeld verlegt und durch den Bischof von Fulda [[Heinz Josef Algermissen]] als Folgeeinrichtung am 14.&amp;amp;nbsp;Dezember 2012 feierlich eingeweiht und war infolge einer geeigneten Nachfolgenutzung bis Januar 2016 unbewohnt. Zwischenzeitlich wurde 2015 vom Orden das unter [[Denkmalschutzgesetz (Hessen)|Denkmalschutz]] stehende Gebäude in Privatbesitz veräußert. Seit 2016 wird das ehemalige Hospital von [[Flüchtlingskrise in Europa ab 2015|Flüchtlingen]] durch zugewiesene [[Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015|Flüchtlingsfamilien]] vom [[Landkreis Fulda]] bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Kapelle Hospital St. Elisabeth .jpg|mini|Innenansicht der alten Hauskapelle von St. Elisabeth ([[Profanierung|(aufgelöst)]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachklosterzeit und Umwandlung zur Propstei ===&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben des Klosters und den Auswirkungen des [[Konzil von Trient]] 1545 bis 1563 durften Frauenklöster nur noch in „befestigten Städten“ errichtet werden. Schon seit 1420 waren den Frauenklöstern des Fuldaer Hoheitsgebietes durch Fürstabt [[Johann I. von Merlau|Johannes von Merlau]] Pröpste für die Verwaltung weltlicher Angelegenheiten beigegeben. So verblieb nach der Auflösung des Klosters auch in Blankenau ein [[Propst]], um die Seelsorge und die ausgedehnten Besitzungen zu verwalten. Um 1600 wurde Blankenau in eine Propstei umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Türkensteuerregister 2 001.jpg|mini|links|Das „Amt Blankenau“, aus dem Türkersteuerregister von&amp;amp;nbsp;1605]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1605 wird das „Amt Blankenau“ in der [[Türkensteuerregister der Fürstabtei Fulda|Türkensteuerregister]] der [[Fürstabtei Fulda]] erwähnt, welches die Zahlungen der Untertanen an die Abtei ebenfalls zum „Fuldaer Anteil“ an der [[Türkensteuer]] auflistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreißigjähriger Krieg (1618–1648) ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Hochstifts Fulda und Blankenau war im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] nicht Hauptkriegsschauplatz. Erst drei Jahre nach Ausbruch kam er im Raum Fulda 1621 mit den protestantischen Söldnergruppen des [[Dodo zu Innhausen und Knyphausen|Dudo von Knipshausen]] und dem &amp;quot;[[Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel|Tollen Christian]]&amp;quot; an. Diese plünderten und [[Brandschatzung|brandschatzten]] die Ländereien, zündeten Kirchen und Klöster in [[Kloster Neuenberg|Neuenberg]] und [[Propstei Johannesberg|Johannesberg]] an und forderten Lösegelder. Dennoch war die Region, bedingt durch ihre Lage an der Grenze von katholischen und protestantischen Ländern und als Verkehrsknoten zwischen Nord und Süd, stark vom Krieg betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1622 zog der Freischarenführer, Herzog Christian von Braunschweig, genannt der &amp;quot;tolle Christian&amp;quot;, mit seinem Heer von Fulda, das er nicht einnehmen konnte, über Haimbach, Rodges, Hainzell und Blankenau in Richtung der Wetterau. Hierbei hatte besonders Blankenau unter den Plünderungen des vorbeiziehenden Söldnerhaufens zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit bestiegen fünf der Pröpste Blankenaus den fürstäbtlichen Thron in Fulda, zwei davon haben die bischöfliche Würde erlangt. Bis zum Jahre 1734 wurden die Blankenauer Pröpste nach ihrem Tode in der Propsteikirche (frühere Klosterkirche) bestattet. 1960 wurden bei der Renovierung der Kirche die Grüfte aufgedeckt und die Toten „recognosciert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Propsteiamt Blankenau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1700 ließ Propst Bernard von Reinach (1699–1732) das heute noch vorhandenen Propsteischloss nach den Plänen des [[Franziskanische Orden|Franziskanerarchitekten]] Antonius Peyer vom [[Kloster Frauenberg (Fulda)|Kloster Frauenberg]] in Fulda errichten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Propstei Blankenau.JPG|mini|Ostseite des Propstschlosses Blankenau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Propstei Blankenau.jpg|mini|Eingang zum ehem. Klosterbezirk mit Klosterkirche und Propstei Blankenau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pröpste von Blankenau ===&lt;br /&gt;
Die Liste der Pröpste des Klosters in Blankenau ist lückenhaft und nicht mehr vollständig zu ermitteln. Bei der Urkunden- und Geschichtsrecherche des früheren Klosters sind in den unterschiedlichsten Urkunden die Namen der für das Kloster handelnden Personen genannt. Aufgrund des Fehlens genauer Aufzeichnungen vor 1565 wird in der Geschichtsforschung davon ausgegangen, dass es sich um den jeweiligen Propst des Klosters handelt. Sofern kein genauer Zeitraum der jeweiligen Amtszeit eines Propstes vorliegt handelt es sich um das Jahr der Verfassung einer Urkunde mit der jeweiligen Namensnennung. In Blankenau war das [[Propsteiamt Blankenau]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Propstei ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph von Hettersdorf last ptovost of Kloster Blankenau.jpg|mini|links|Der letzte Propst von Blankenau: Joseph von Hettersdorf]]&lt;br /&gt;
Propst Josef [[Hettersdorf (Adelsgeschlecht)|von Hettersdorf]] (1776–1802) musste 1802 die Aufhebung der Propstei durch [[Napoleon]] erleben. Blankenau kam daraufhin mit dem gesamten Gebiet der Fürstabtei Fulda zunächst an den Prinzen von Oranien, wechselte in der Folgezeit häufig die politische Zugehörigkeit, um zuletzt Staatsdomäne des preußischen Staates zu werden. Nach der Auflösung der Domäne 1906 wurden die weitläufigen Ländereien zu Gunsten des Staates meistbietend veräußert. Der [[Bischöflicher Stuhl|Bischöfliche Stuhl]] in Fulda kaufte das Propsteigebäude zurück, das seitdem als Wohnung des jeweiligen Pfarrers und als Pfarrhaus für die Pfarrei St. Simon und Judas, genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Kloster- und Propsteikirche verblieb mit der Auflösung der Propstei durch die [[Säkularisation]] in 1802 den Blankenauern als [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Pfarrkirche]] erhalten und wird heute noch genutzt. Unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten erfolgte im Jahre 1962 eine grundlegende Sanierung der [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]].&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachkriegszeit bis 1973&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hosenfeld Blankenau Friedhofstrasse Denkmal WW f.png|mini|Das Kriegerdenkmal für die beiden Weltkriege unterhalb des Friedhofes]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 wurden die politischen Entscheidungen in Blankenau zunächst von der amerikanischen Militärregierung getroffen. Mit der landesweiten [[Entnazifizierung]] wurden auch in Blankenau alle Funktionsträger wie Lehrer, Bürgermeister, Beamte der ehemaligen [[Nazidiktatur]] und viele andere auf ihre politische Vergangenheit und Parteizugehörigkeit zur [[NSDAP]] überprüft. In Blankenau blieb der seitherige Bürgermeister Leo Schlitzer bis zum Juli 1946 im Amt, bevor die damalige Gemeindevertretung in einer Sitzung am 10.&amp;amp;nbsp;September 1946 als neuen Bürgermeister Josef Dietz wählte. Dieses Amt übte er unter schwierigsten Verhältnissen (Unterbringung von 210 Flüchtlingen und Heimatvertriebenen) bis zur ersten demokratischen [[Kommunalwahl]] in 1948 aus. Bei dieser Wahl wurde erstmals auch die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] (Gemeinderat) von der wahlberechtigten Bevölkerung neu gewählt. Nach erfolgter [[Konstituierende Sitzung|Konstituierung]] des ersten Blankenauer Nachkriegsparlamentes am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1948, erfolgte in der gleichen Sitzung die Wahl des neuen ehrenamtlichen Bürgermeisters. Diese wählte zum ersten demokratisch gewählten Nachkriegsbürgermeister von Blankenau wieder Josef Dietz. Damit wurde er in seiner Funktion bestätigt. Bei den folgenden Kommunalwahlen in den Jahren 1948, 1952, 1956, 1960 und den jeweils anschließenden Bürgermeisterwahlen (durch die jeweils gewählte Gemeindevertretung) wurde er erneut in seinem Amt bestätigt. Josef Dietz leitete die Geschicke der Gemeinde in den Nachkriegsjahren bis 1964. In seiner Amtszeit erlebte Blankenau eine Um- und Aufbruchzeit, die durch zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur bekleidet wurden. So wurde unter anderem der Kindergarten, die Schule, sowie die Wasserversorgung neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1964 wurde als zweiter Bürgermeister nach dem Krieg Karl Faulstich durch die Gemeindevertretung gewählt. Dieses Amt bekleidete er acht Jahre bis zur [[Gebietsreform]] des Landes Hessen 1972/73. Unter Bürgermeister Karl Faulstich wurde die begonnene Verbesserung der Infrastruktur im Ort kontinuierlich fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung seit 1973&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Gebietsreform]] im Lande Hessen und der Eingliederung von Blankenau in die neue Gemeinde Hosenfeld zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 ging das Bürgermeisteramt in Blankenau unter und wurde entsprechend der Gesetzeslage durch einen [[Ortsvorsteher]], der durch den [[Ortsbeirat]] gewählt wird, ersetzt. Die Stellung des Bürgermeisters wurde ab diesem Zeitpunkt durch den gewählten hauptamtlichen [[Bürgermeister]] der neuen Großgemeinde Hosenfeld ersetzt (siehe Bürgermeister von [[Hosenfeld]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister und Ortsvorsteher von Blankenau seit 1900 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Titel&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!von&lt;br /&gt;
!bis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
| Weber, Bonifatius&lt;br /&gt;
| 18..&lt;br /&gt;
| 1901&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Kropp, Wilhelm&lt;br /&gt;
| 1901&lt;br /&gt;
| 1908&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Appel, Philipp&lt;br /&gt;
| 1908&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Schlitzer, Leo&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Dietz, Josef&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| 1964&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Faulstich, Karl&lt;br /&gt;
| 1964&lt;br /&gt;
| 1972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ortsvorsteher]]&lt;br /&gt;
| Schnabel, Willi&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
| Deigert, Waldemar&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
| Weber, Siegfried&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| heute&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für den Ortsteil Blankenau besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinden Blankenau) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 63,57 %. Alle Kandidaten gehörten der Bürgerliste Blankenau an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06631014/html5/Blankenau.html |titel=Ortsbeiratswahl Blankenau |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Hosenfeld |abruf=2024-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat wählte  Hubert Krah zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-hosenfeld.de/site-wurzel/de/rathaus-politik/politik/ortsbeiraete/ |titel=Ortsvorsteher Ortsbezirk Blankenau |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Hosenfeld |abruf=2024-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blankenau; Bonifatiusbildstock.JPG|mini|Der Bonifatiusbildstock am Popsteiplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blankenau ist mit der Pfarrkirche ein Ort an der [[Bonifatius-Route]] und Stempelstelle für den [[Pilgerausweis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftliche Einrichtungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bildergalerie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Blankenau; Friedhofskapelle.JPG|Die Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
 Blankenau; Friedhof Pieta.JPG|Die [[Pietà]] in einer Grotte&lt;br /&gt;
 Blankenau; Schwesterngrabanlage.JPG|Die Grabanlage für die Ordensschwestern des Hospitals (Altenheim) und Pfarrer von Blankenau&lt;br /&gt;
 Hosenfeld Blankenau Kirche W db.png|Die ehemalige Klosterkirche ist jetzt Pfarrkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die notwendige dörfliche [[Infrastruktur]] stellen das [[Dorfgemeinschaftshaus|Bürgerhaus]] und angegliederter [[Malteser Hilfsdienst|Malteser]]Garage der örtlichen Maltesergruppe sicher. Dem Dorfgemeinschaftshaus mit Schießstand des Schützenvereins ist ein [[Kinderspielplatz]] für die kleinsten Einwohner angegliedert.&lt;br /&gt;
Eine [[Gefriergemeinschaft|Gemeinschaftsgefrieranlage]] sowie ein Sportlerhaus mit Fußballspielfeld. Ein gemeindlicher [[Friedhof]] befindet sich im Ort. Unterhalb des Friedhofes ist das örtliche [[Kriegerehrenmal]] gelegen. Weiter gibt es ein [[Feuerwehrhaus]]. Zwei [[Backhaus|Dorfbackhäuser]] aus dem 19. Jahrhundert und ein Malteserstützpunkt in der ehemaligen Lehrerwohnung der früheren [[Volksschule]] ergänzen das Angebot. Der Betrieb des örtlichen [[Kindergarten]]s ist 2018 mangels Kindernachwuchs eingestellt worden. Das Gebäude im St. Elisabethenweg 4 neben dem ehemaligen Spital (Altenheim) soll veräußert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturdenkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hosenfeld-Blankenau; Linde bei der ehemaligen Amtswirtschaft.JPG|mini|links|Der imposante Anblick der Amtslinde vor der 1744 von Propst Adalbert von Walderdorff errichteten Amtswirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blankenau; Die Herrgottseiche von 1947.JPG|mini|Die Herrgottseiche von 1947 bei Blankenau mit erneuertem [[Kruzifix]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Linde bei der ehemaligen Amtswirtschaft von 1744 ist ein [[Naturdenkmal]] in der bebauten Ortlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: {{Hauptartikel|Liste der Naturdenkmale in Hosenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abgegangenes Naturdenkmal &amp;quot;Herrgottseiche Blankenau&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zirka 600 Jahre alte Eiche mit einem Stammumfang von 3,50 m Durchmesser stand bis zum 13. Mai 1941 an der Stelle der heutigen „Herrgottseiche“. Die durch einen Blitzschlag ausgebrannte Baumruine wurde durch eine Neupflanzung im Jahre 1947 ersetzt.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstöcke ==&lt;br /&gt;
Ein [[Bildstock]], von altdeutsch &amp;#039;&amp;#039;stock&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;stoc&amp;#039;&amp;#039; ‚etwas in die Höhe Ragendes, in Hessen als &amp;#039;&amp;#039;Heiligenstock&amp;#039;&amp;#039;, in Österreich und Bayern auch als &amp;#039;&amp;#039;Marterl&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Marter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Materle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Materla&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wegstock&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kreuz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, in der [[Schweiz]] als &amp;#039;&amp;#039;Helgenstöckli&amp;#039;&amp;#039;, (meist das Abbild eines Heiligen, einer Szene mit Heiligen oder des gekreuzigten Christus) trägt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hosenfeld Blankenau Hosenfelder Weg Bildstock f.png|Hosenfelder Weg / Ecke Friedberger Straße&lt;br /&gt;
Hosenfeld Hainzell Blankenauer Strasse 12 Bildstock f.png| Blankenauer Straße 12 zwischen Hainzell und Blankenau&lt;br /&gt;
Hosenfeld Hainzell Blankenauer Strasse 12 Bildstock det.png|Sockelinschrift&lt;br /&gt;
Blankenau; Bonifatiusbildstock.JPG| Der Bonifatiusbildstock am Propsteiplatz&lt;br /&gt;
Hosenfeld Blankenau Luedertalstrasse 8 Bildstock d.png|Lüdertalstraße 8&lt;br /&gt;
Hosenfeld Blankenau Luedertalstrasse 28 Bildstock d.png|Lüdertalstraße 28&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhold Reuß: &amp;#039;&amp;#039;Blankenau. Eine Chronik in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. Blankenau 1986&lt;br /&gt;
* Bund der Heimatfreunde Blankenau 1959 e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Blankenau. Geschichte und Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Fulda 1999&lt;br /&gt;
* [[Stefan Arend]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Mundart von Blankenau im Jahre 1880. Ein Blick in den Deutschen Sprachatlas.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch des Landkreises Fulda 2000, 27. Jahrgang, S.&amp;amp;nbsp;143–150.&lt;br /&gt;
* Anna Bálint: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und historische Adelssitze im Kreis Höxter.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Kreis Höxter. Höxter 2002, ISBN 3-00-009356-7, S. 40–41.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Hosenfeld-Blankenau |GND=3038054-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-hosenfeld.de/ &amp;#039;&amp;#039;Hosenfeld.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Hosenfeld.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=5411| titel=Blankenau, Landkreis Fulda}}&lt;br /&gt;
* ehemalige Propstei Blankenau bei Welt-der-Wappen: [http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/aktuell/galerien4/galerie2653.htm Beschreibung und Photos, Schwerpunkt Heraldik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=5411| titel=Blankenau, Landkreis Fulda| datum=2019-07-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=154&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|SeitenID=RA2-PA154}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=14 |seiten=10 und 66 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=14 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hosenfeld}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=3038054-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hosenfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
	</entry>
</feed>