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	<title>Blackface - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;EwuBambune: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-02-03T19:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur antarktischen Landspitze siehe [[Blackface Point]]. Zur antarktischen Gebirgswand siehe [[Black Face]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Minstrel PosterBillyVanWare.jpg|mini|Reproduktion eines Minstrel-Show-Plakats aus dem Jahre 1900. Es zeigt die Verwandlung von „weiß“ nach „schwarz“.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blackface&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Theater]]- und Unterhaltungsmaskerade, die in den [[Minstrel Show]]s des 18. und 19. Jahrhunderts in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] populär war. Dabei schminkten sich weiße Darsteller mit gebranntem Kork schwarz und spielten einen [[Schwarze]]n. Die Darstellung schwarzer Menschen durch dunkel geschminkte weiße Menschen wird im Deutschen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blackfacing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in etwa &amp;#039;&amp;#039;Gesichtsschwärzung&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Die Praxis wird heute, auch ohne direkten Bezug zu den Minstrel-Shows, häufig als [[Rassismus|rassistisch]] eingestuft und kritisiert. &amp;#039;&amp;#039;Blackfacing&amp;#039;&amp;#039;, eine Entlehnung des englischen Substantivs &amp;#039;&amp;#039;blackface&amp;#039;&amp;#039;, wurde in Deutschland zum [[Anglizismus des Jahres]] 2014 gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.anglizismusdesjahres.de/anglizismen-des-jahres/adj-2014/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Anglizismus des Jahres, Jury, Berlin, 27. Januar 2015&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150130122710}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine [[Maske]] hatte in der klassischen Tradition des [[Narr]]en aus der italienischen [[Commedia dell’arte]] die Funktion, dem dahinter verborgenen Sprecher [[Narrenfreiheit]] zu gewähren. Dieser {{&amp;quot;|konnte so seine Späße ungehindert treiben und musste keine Konsequenzen fürchten. Durch diese Maske konnten die Minstrels auch ernsthafte Kritik äußern, ohne richtig ernst genommen werden zu müssen.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Scheytt: [https://www.jochenscheytt.de/minstrelshow/minstrelshowdeutsch/minsozial.html &amp;#039;&amp;#039;The Minstrel Show. Soziale Aspekte&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;jochenscheytt.de&amp;#039;&amp;#039;, 2000. Zuletzt abgerufen am 11. August 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Blackface unterscheidet sich jedoch von den oft aus Holz modellierten Masken der Commedia dell’arte durch das typische Merkmal: schwarz gefärbtes Gesicht und durch Schminktechnik grotesk hervorgehobene Partien und freigestellter Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Europäische Expansion|europäischen Expansion]] kamen an Fürsten- und Adelshäusern &amp;#039;&amp;#039;Hof- oder [[Kammermohr]]en&amp;#039;&amp;#039; in Mode. Sie hatten die Doppelfunktion zwischen Diener und Dekorationsobjekt. Häufig trugen sie weiße Handschuhe, die später in den [[Minstrel Show|Blackface Minstrelsies]] ein gängiges Ausstattungsmerkmal wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Tania Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Gegenstimmbildung. Strategien rassismuskritischer Theaterarbeit&amp;#039;&amp;#039;, Transcript Verlag, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-8376-3520-1, S. 153, 159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten varietéartigen Blackface Minstrel Shows fanden um 1830 in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] statt und wurden kurze Zeit später auch in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] aufgeführt. In den Vereinigten Staaten waren die Shows vor und nach dem [[Sezessionskrieg|amerikanischen Bürgerkrieg]] besonders beliebt und wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von [[Vaudeville]] und [[Film]] sowie wegen wachsender Kritik verdrängt. In Großbritannien wurden Blackface Minstrel Shows noch bis in die 1980er aufgeführt, etwa die Black and White Minstrel Show im [[BBC]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Pickering: &amp;#039;&amp;#039;Blackface Minstrelsy in Britain&amp;#039;&amp;#039;. Ashgate, Aldershot 2008, ISBN 978-0-7546-5859-7, S. 12f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Blackface wurde zur Belustigung eines weißen Publikums eingesetzt. Weiße Künstler, deren Haut dunkel eingefärbt war, kombiniert mit dem Aufmalen wulstig betonter Lippen, stellten [[stereotyp]]e Figuren von Schwarzen dar. Plantagenarbeiter oder Hausangestellte wurden als naive, fröhlich singende Sklaven verhöhnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tania Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Gegenstimmbildung. Strategien rassismuskritischer Theaterarbeit&amp;#039;&amp;#039;, Transcript Verlag, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-8376-3520-1, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zunächst in Minstrel Shows popularisierten rassistischen Bilder wurden Bestandteil der Alltagskultur, sie fanden Einzug in Radiosendungen, Film und Fernsehen und wurden zur Vermarktung von Konsumgütern wie z.&amp;amp;nbsp;B. Marmelade oder Schuhcreme verwendet. Kinderbuchfiguren wie [[Golliwog]] wurden von Blackface-Stereotypen inspiriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Pickering: &amp;#039;&amp;#039;›Fun Without Vulgarity‹? Commodity Racism and the Promotion of Blackface Fantasies&amp;#039;&amp;#039;. In Wulf D. Hund und Michael Pickering (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Colonial Advertising &amp;amp; Commodity Racism&amp;#039;&amp;#039;. Lit-Verlag, Zürich 2013, ISBN 978-3-643-90416-4, S. [https://books.google.ca/books?id=Gg2HAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA119 119–144].&amp;lt;/ref&amp;gt; In Amerika bestand das Publikum überwiegend aus Männern der Arbeiterschicht, in Großbritannien wurden die Veranstaltungen von sozial bessergestellten Zuschauern besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;John Mullen: &amp;#039;&amp;#039;The Show Must Go On! Popular Song in Britain During the First World War&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, London 2016, ISBN 978-1-315-55293-4, S. [https://books.google.ca/books?id=ETGrCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA54 54].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den bekanntesten Blackface-Darstellern gehörten [[Thomas D. Rice]], der als „[[Jim Crow]]“ bekannt wurde, [[Joel Sweeney]], [[Al Jolson]], [[Emmett Miller]] und [[Eddie Cantor]]. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg übernahmen auch Afroamerikaner, die sich mit Kohle tiefschwarz anmalten, diese Rollen, setzten sie aber ein, um die diskriminierende Kultur der Weißen zu ironisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Tania Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Gegenstimmbildung. Strategien rassismuskritischer Theaterarbeit&amp;#039;&amp;#039;, Transcript Verlag, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-8376-3520-1, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:John McCullough as Othello.jpg|mini|Der Schauspieler John McCullough (1837–1885) mit dunkel geschminktem Gesicht als [[Othello]]]] &lt;br /&gt;
Auch in Deutschland gab es zeitweise Minstrel-Shows, entweder als Gastauftritte oder nach amerikanischem Vorbild adaptiert. Auch die Blackface-Maske gewann ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an Popularität. In Berlin wurden Blackface-Performances von prominenten Theaterpersönlichkeiten wie [[Otto Reutter|Otto Reuter]] aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frederike Gerstner |Titel=Inszenierte Inbesitznahme: Blackface und Minstrelsy in Berlin um 1900 |Ort=Stuttgart |Datum=2017 |ISBN=978-3-476-04517-1 |Seiten=4ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine kritische Aufarbeitung der weitestgehend unbekannten Tradition ist anders als in den USA über lange Zeit ausgeblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dominguez Andersen, Pablo |url=https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-15127 |titel=Rezension zu: T. Nagl: Rasse und Repräsentation im Weimarer Kino |abruf=2021-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jonathan Wipplinger |Titel=The Racial Ruse: On Blackness and Blackface Comedy in fin-de-siècle Germany |Sammelwerk=The German Quarterly |Band=84 |Nummer=4 |Datum=2011-10 |DOI=10.1111/j.1756-1183.2011.00127.x |Seiten=457–476 |Online=http://doi.wiley.com/10.1111/j.1756-1183.2011.00127.x |Abruf=2021-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Theater wurden Rollen wie [[Othello]] traditionell von weißen Schauspielern mit schwarzgefärbtem Gesicht gespielt. Diese Tradition wird erst seit einiger Zeit in Frage gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Stehle: &amp;#039;&amp;#039;Die Macht des Kostüms. Zur textilen Verkörperung der Bühnen-Figur&amp;#039;&amp;#039;. transcript, Bielefeld 2023, ISBN 978-3-8376-6475-1, S. 202 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debatte um Blackfacing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die Verkörperung schwarzer Personen durch dunkel geschminkte weiße Menschen wird auch im deutschsprachigen Raum unter dem Schlagwort &amp;#039;&amp;#039;Blackfacing&amp;#039;&amp;#039; kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrian Kreye |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/guenter-wallraff-schwarz-auf-weiss-ein-mann-will-gehasst-werden-1.129914 |titel=Ein Mann will gehasst werden |abruf=2021-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/endlich-mal-erklaert-was-ist-blackfacing.691.de.html?dram:article_id=479393 |titel=Endlich mal erklärt – Was ist „Blackfacing“? |abruf=2021-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort „Blackfacing“ als substantiviertes Verb wird nur im Deutschen verwendet, während im Englischen das Substantiv „blackface“ üblich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Sieg 2015, S. 117 f.; 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde eine Diskussion um die Neuauflage des Blackface-Begriffs in Bezug auf den Film &amp;#039;&amp;#039;Schwarz auf Weiß&amp;#039;&amp;#039; und das Buch &amp;#039;&amp;#039;Aus der schönen neuen Welt&amp;#039;&amp;#039; von [[Günter Wallraff]] geführt. Der Reporter hatte sich für eine Undercover-Reportage dunkel geschminkt, um als vermeintlicher Schwarzer Rassismus aufzudecken.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andrian Kreye]]:  {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Wörter die im Deutschen fehlen – Blackface.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://blogs.sueddeutsche.de/feuilletonist/2009/10/18/worter-die-im-deutschen-fehlen-7/ |wayback=20091112031546 }} Auf &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de/feuilletonist&amp;#039;&amp;#039; vom 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009. Zuletzt abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 2012.&amp;lt;br /&amp;gt;Andrian Kreye:  {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Film und Fernsehen.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://blogs.sueddeutsche.de/feuilletonist/2009/11/08/film-und-fernsehen/ |wayback=20091201125913}} Auf &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de/feuilletonist&amp;#039;&amp;#039; vom 8.&amp;amp;nbsp;November 2009. Zuletzt abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 2012.&amp;lt;br /&amp;gt;Hannah Pilarczyk: [https://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,656569,00.html &amp;#039;&amp;#039;Criticism of New Racism Film – Journalist goes Undercover to Discover Life as a Black Man in Germany.&amp;#039;&amp;#039;] Auf &amp;#039;&amp;#039;spiegel.de/international/germany&amp;#039;&amp;#039; vom 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009 (englisch). Zuletzt abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tahir Della, Vorsitzender der [[Initiative Schwarze Menschen in Deutschland]], kritisierte, dass, wie so oft, über Schwarze gesprochen werde, aber nicht mit ihnen. Das Erfahrungswissen und die Analysen Schwarzer, so andere Kommentatoren, stünden schon lange Zeit zur Verfügung, würden aber ignoriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/kino/kritik-an-neuem-wallraff-film-einfach-nur-der-fremde-a-655929.html spiegel.de: Einfach nur der Fremde], abgerufen am 2. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2011 erregte der Satiriker [[Martin Sonneborn]] Aufsehen, als er sich als Spitzenkandidat seiner satirisch geprägten Partei [[Die PARTEI]] im Wahlkampf vor der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011]] mit schwarz gefärbtem Gesicht und dem Slogan „Ick bin ein Obama“ ablichten ließ und so vorwiegend in den USA Erinnerungen an Blackface-Vorstellungen hervorrief.&amp;lt;ref&amp;gt;Moises Mendoza: [https://www.thelocal.de/20110915/37617/ &amp;#039;&amp;#039;Blackface Obama billboard sparks outrage.&amp;#039;&amp;#039;] Auf &amp;#039;&amp;#039;thelocal.de&amp;#039;&amp;#039; vom 15.&amp;amp;nbsp;September 2011. Zuletzt abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Voraufführung des Stücks &amp;#039;&amp;#039;Ich bin nicht Rappaport&amp;#039;&amp;#039; am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 2012 in [[Dieter Hallervorden]]s Berliner [[Schlossparktheater]], in dem der schwarz geschminkte weiße Schauspieler [[Joachim Bliese]] die Figur des Afroamerikaners Midge Carter darstellte, sah sich das Theater Protesten ausgesetzt. Hauptsächlicher Grund war neben der Verwendung der Maske selbst die Rechtfertigung des Theaters für den Einsatz eines weißen Darstellers in einem Brief an Kritiker: Der übliche Spielplan der deutschsprachigen Bühnen gestatte eine Festanstellung schwarzer Darsteller kaum, denn es gebe für sie nicht genügend Rollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/endlich-mal-erklaert-was-ist-blackfacing.691.de.html?dram:article_id=479393 |titel=Endlich mal erklärt – Was ist „Blackfacing“? |abruf=2021-04-05 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beatsandpicturesandlifeandstuff.tumblr.com/post/15354834439/blackface-in-2012-das-schlosspark-theater-in-berlin] Wortlaut siehe hier: beatsandpicturesandlifeandstuff.tumblr.com, abgerufen am 23. Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ansicht der Kritiker, darunter [[Bühnenwatch]], hatte das Schlossparktheater damit ungewollt eine unausgesprochene Praxis an deutschsprachigen Bühnen eingestanden, der die Auffassung zugrunde liege, dass weiße Darsteller für alle Rollen geeignet seien, sogar für schwarze – schwarze Darsteller aber allenfalls für schwarze Rollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Rassismus-im-Theater/!5103355/] Taz Online: „Ein rassistisches Ausgrenzungstool“, abgerufen am 23. Juli 2012&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.gazelle-magazin.de/2012/02/14/alte-tradition-dunkle-schuhcreme-und-deutsches-theater/] Gazelle Online, abgerufen am 25. Juli 2012&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.migazin.de/2012/01/25/alltagsrassismus-alles-nur-theater-ich-bin-nicht-rappaport/] Migazin: „Alles nur Theater?“, abgerufen am 25. Juli 2012&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=6740:die-blackfacing-debatte-iii-man-muss-kein-neonazi-sein-um-rassistisch-zu-handeln&amp;amp;catid=101:debatte&amp;amp;Itemid=84] Milagro: Die Bequemlichkeit der Definitionshoheit, Nachtkritik, abgerufen am 2. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Daran schloss sich eine Debatte um die grundsätzliche Ächtung von Blackfacing an. In dem Zusammenhang wurde auch über eine Umbenennung des 2014 bei den Wiener Festwochen aufgeführten Theaterstücks &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neger (Jean Genet)|Die Neger]]&amp;#039;&amp;#039; und die Besetzung klassischer Stücke wie &amp;#039;&amp;#039;[[Othello]]&amp;#039;&amp;#039; nachgedacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Edlinger]], siehe Literatur, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Literaturkritiker [[Denis Scheck]] trat 2013 in seiner ARD-Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Druckfrisch]]&amp;#039;&amp;#039; mit schwarz angemaltem Gesicht auf, um damit gegen die Streichung historischer rassistischer Wörter und Figuren einzutreten. Die Einlage stieß auf Kritik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hannah Pilarczyk |hrsg=Der Spiegel  |url=https://www.spiegel.de/kultur/literatur/denis-scheck-rassistischer-sketch-in-ard-sendung-druckfrisch-a-880157.html |titel=Denis Scheck: Rassistischer Sketch in ARD-Sendung Druckfrisch – Der Spiegel – Kultur |abruf=2020-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nintendo]] änderte die Texturen der Gesichter des [[Pokémon]]s Rossana in [[Pokémon Rot und Blau]] für Nordamerika und Europa sowie des Horror Kid aus [[The Legend of Zelda: Majora’s Mask]], um Missverständnissen bezüglich des Blackface vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2013 wurde dem [[ZDF]] in [[Twitter]]kommentaren vorgeworfen, in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Wetten, dass..?]]&amp;#039;&amp;#039; vom 14. Dezember 2013 eine an Blackface erinnernde [[Wetten, dass..?#Saal- und Stadtwette|Stadtwette]] durchgeführt zu haben. Augsburger Bürger wurden aufgefordert, paarweise als [[Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer]] verkleidet auf die Bühne zu kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=David Huth |url=https://www.waz.de/kultur/fernsehen/article8773831/rassistische-stadtwette-shitstorm-gegen-wetten-dass.html |titel=Rassistische Stadtwette? - Shitstorm gegen Wetten, dass..? |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2013-12-15 |abruf=2013-12-15 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Derartige Vorwürfe wurden in der Presse als „daneben“ bezeichnet. Der „mutige, abenteuerlustige und sympathische Held“ Jim Knopf sei ein Vorbild, mit dem sich schon Generationen von Kindern jeder Hautfarbe identifiziert hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Warum-die-Rassismus-Vorwuerfe-wegen-Jim-Knopf-daneben-sind-id28117447.html augsburger-allgemeine.de: Warum die Rassismus-Vorwürfe wegen Jim Knopf daneben sind]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2021 geriet [[Helmut Schleich]] wegen Blackfacing in der [[Kabarett]]sendung &amp;#039;&amp;#039;[[SchleichFernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; in Kritik. Für die Rolle eines afrikanischen [[Diktatur|Diktators]] als Parodie des Politikers [[Franz Josef Strauß]] hatte er sich das Gesicht schwarz angemalt. Dabei handelte es sich aus seiner Sicht trotz der erwartbaren Blackfacing-Vorwürfe um [[Satire]], welche die Wirklichkeit überspitzt darstellen müsse. Auch sein Sender [[Bayerischer Rundfunk|BR]] rechtfertigte die Darstellung mit dem satirischen und [[karikatur]]istischen Kontext bezogen auf Strauß, man dürfe sie nicht losgelöst vom Text beurteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=DWDL de GmbH |url=https://www.dwdl.de/nachrichten/82177/kabarettist_helmut_schleich_betreibt_blackfacing_im_br/ |titel=Kabarettist Helmut Schleich betreibt Blackfacing im BR |abruf=2021-04-05 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Blackfacing&amp;#039;&amp;#039;, eine Entlehnung des englischen Substantivs blackface, wurde in Deutschland zum [[Anglizismus des Jahres]] 2014 gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Welle (www.dw.com) |url=https://www.dw.com/de/blackfacing-ist-anglizismus-des-jahres/a-18224870 |titel=„Blackfacing“ ist Anglizismus des Jahres {{!}} DW {{!}} 29. Januar 2015 |abruf=2023-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Anatol Stefanowitsch]] von der Initiative &amp;#039;&amp;#039;Anglizismus des Jahres&amp;#039;&amp;#039; erklärte dazu: „Jedes Mal, wenn ein schwarz geschminkter Weißer irgendwo auftritt, sagt das: Schwarze können das nicht. Schwarze kennen wir nicht. Schwarze gibt es in unserer Mitte nicht. Was Schwarze von dieser Rolle halten würden, wenn es sie in unserer Mitte gäbe, interessiert uns nicht.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.taz.de/Anglizismus-des-Jahres/!153588/ taz.de: Unsichtbar durch Farbe]&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/kultur/anglizismus-des-jahres-was-blackfacing-mit-pegida-zu-tun-hat-1.2323328 sueddeutsche.de: Was Blackfacing mit Pegida zu tun hat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird auch auf die unterschiedliche Geschichte und Tradition des Gesichtschwärzens in den USA und in Deutschland hingewiesen. So wird bei [[Sternsinger]]n vielerorts seit Jahrhunderten einem der [[Heilige drei Könige|drei Könige]] das Gesicht geschwärzt. Hintergrund sei nicht Diskriminierung, sondern eine Aufgeschlossenheit gegenüber Afrika.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/vermischtes/article160947125/Warum-wir-wieder-dunkelhaeutige-Sternsinger-brauchen.html Claudia Becker(6. Januar 2017). Warum wir wieder dunkelhäutige Sternsinger brauchen.] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch: [https://rp-online.de/nrw/staedte/moers/sternsinger-in-nrw-oft-ohne-schwarzen-koenig_aid-16634633 Christian Schwerdtfeger &amp;amp; Kilian Tress (6. Januar 2014). Sternsinger in NRW oft ohne schwarzen König.] &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Post]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch empfiehlt etwa der [[Bund der Deutschen Katholischen Jugend]] einen Verzicht auf diese Tradition.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/kirchenjugend-will-keine-schwarz-geschminkten-sternsinger-mehr,SDCs7v8 |titel=Kirchenjugend will keine schwarz geschminkten Sternsinger mehr |werk=BR.de |hrsg=Bayerischen Rundfunk |datum=2020-10-12 |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210827202954/https://www.br.de/nachrichten/bayern/kirchenjugend-will-keine-schwarz-geschminkten-sternsinger-mehr,SDCs7v8 |archiv-datum=2021-08-27 |abruf=2021-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== International ===&lt;br /&gt;
[[Knecht Ruprecht]] ist im deutschen [[Brauchtum]] der früher auch oft schwarzbemalte Gehilfe des [[Nikolaus von Myra|Heiligen Nikolaus]], seine Entsprechungen sind [[Schmutzli]] in der [[Schweiz]] und [[Krampus]] in [[Österreich]] oder [[Liechtenstein]], &amp;#039;&amp;#039;Hans Trapp&amp;#039;&amp;#039; im [[Elsass]], der [[Zwarte Piet]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;schwarzer Peter&amp;#039;&amp;#039;}}) in den [[Niederlande]]n und [[Père Fouettard]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Vater Peitsche&amp;#039;&amp;#039;}}) in [[Frankreich]]. Sie alle sind Figuren des Brauchtums. Sie haben in den betreffenden Staaten ähnliche Diskussionen ausgelöst wie in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[:nl:Zwartepietendebat|Zwartepietendebat]] Debatte um den &amp;#039;&amp;#039;Zwarte Piet&amp;#039;&amp;#039; in den Niederlanden: Wikipedia-Artikel Zwartepietendebat&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2019 sah sich der kanadische Premierminister [[Justin Trudeau]] im Parlamentswahlkampf Blackfacing-Vorwürfen ausgesetzt, weil er im Jahre 2001 an der &amp;#039;&amp;#039;West Point Grey Academy&amp;#039;&amp;#039; zu einem Kostümabend mit dunkel geschminktem Teint als [[Aladin]] erschienen war. Dieser Auftritt wurde von den politischen Gegnern kritisiert und in den Medien thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/ausland/article200552438/Trudeau-Skandal-um-Kanadas-Regierungschef-rassistisch-verkleidet.html &amp;#039;&amp;#039;„Arabisches“ Make-up setzt Kanadas Premier Trudeau unter Druck&amp;#039;&amp;#039;], Welt Online vom 19. September 2019, abgerufen am 20. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Formen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Yellowfacing ===&lt;br /&gt;
Analog zu Blackfacing wird auch &amp;#039;&amp;#039;Yellowfacing&amp;#039;&amp;#039;, also die [[stereotyp]]e Verkleidung als Person [[Asien|asiatischer]] Abstammung, kritisch diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Condé Nast |url=https://www.teenvogue.com/story/yellowface-whitewashing-history |titel=Yellowface, Whitewashing, and the History of White People Playing Asian Characters |abruf=2019-09-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine entsprechende Tradition in Deutschland ist der [[Dietfurter Chinesenfasching]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elisabeth Nöfer |Titel=Kolumne Geht&amp;#039;s noch?: Rassismus-Spaß im Karnevalskostüm |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2019-03-04 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Kolumne-Gehts-noch/!5578124/ |Abruf=2019-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marvin Xin Ku, Felix Dachsel |url=https://www.vice.com/de/article/chinesenfasching-in-bayern-was-ich-in-dietfurt-ueber-rassismus-gelernt-habe/ |titel=Was ich als Chinese beim bayerischen Chinesenfasching über Rassismus gelernt habe |werk=Vice |datum=2019-04-01 |abruf=2019-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/dietfurt-verzichtet-auf-yellow-facing-beim-chinesenfasching,U3by3C9 |titel=Kaum &amp;quot;Yellow Facing&amp;quot; beim Chinesenfasching in Dietfurt |werk=br.de |hrsg=Bayerischer Rundfunk |datum=2024-02-08 |sprache=de |abruf=2025-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Schweiz]] die [[Japanesenspiele]] in der Gemeinde [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digital Blackface ===&lt;br /&gt;
Als „digital blackface“ oder „digitales Blackfacing“ wird kritisiert, wenn weiße Personen [[Meme (Kulturphänomen)|Memes]], [[Graphics Interchange Format|GIFs]] oder [[Emoji]]s mit Darstellungen von Schwarzen verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/zett/2019-06/warum-es-problematisch-sein-kann-wenn-eine-weisse-person-ein-emoji-mit-dunkler-haut-benutzt |titel=Digital Blackface: Warum es problematisch sein kann, wenn eine weiße Person ein Emoji mit dunkler Haut benutzt &amp;amp;#x7c; ze.tt |werk=[[Die Zeit]] |abruf=2023-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/rassismuskritik-digital-blackfacing-100.html |titel=Rassismuskritik – Digital Blackfacing |abruf=2023-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Redface ===&lt;br /&gt;
Analog zu Blackface bezieht sich [[Redface]] auf die Entstehung und Verbreitung rassistischer Stereotypen und Karikaturen von [[Indianer]]n. Daneben beschreibt es auch die Voreingenommenheit gegen die Besetzung von echten [[Indigene Völker|indigenen Amerikanern]] für Darstellung von Indianern. Diese Voreingenommenheit wird von weißen Produzenten, Regisseuren und anderen Personen gezeigt, die durch Besetzungsentscheidungen die Darstellung von Indianern in der Populärkultur kontrollieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kenneth Padgett |url=https://red-face.us/ |titel=Redface! |werk=red-face.us |datum=2021-07-23 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230223220354/https://red-face.us/ |abruf=2024-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Pickering]]: &amp;#039;&amp;#039;Blackface Minstrelsy in Britain&amp;#039;&amp;#039;. Ashgate, Aldershot 2008, ISBN 978-0-7546-5859-7.&lt;br /&gt;
* Michael Pickering: &amp;#039;&amp;#039;›Fun Without Vulgarity‹? Commodity Racism and the Promotion of Blackface Fantasies&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wulf D. Hund]] und Michael Pickering (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Colonial Advertising &amp;amp; Commodity Racism&amp;#039;&amp;#039;. Lit-Verlag, Zürich 2013, ISBN 978-3-643-90416-4.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Edlinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer fürchtet sich vorm Blackfacing?&amp;#039;&amp;#039;, in: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Der wunde Punkt. Vom Unbehagen an der Kritik&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Berlin 2015, ISBN 978-3-518-12693-6, S. 117–122.&lt;br /&gt;
* Katrin Sieg: &amp;#039;&amp;#039;Race, Guilt and „Innocence“: Facing Blackfacing in Contemporary German Theater&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;German Studies Review&amp;#039;&amp;#039;. Band 38, Nr. 1, 2015, ISSN 0149-7952, S. 117–134.&lt;br /&gt;
* Tania Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Gegenstimmbildung. Strategien rassismuskritischer Theaterarbeit&amp;#039;&amp;#039;. Transcript Verlag, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-8376-3520-1, S. 153ff (Blackface und Debatte um das Blackfacing an Berliner Bühnen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Blackface minstrelsy|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1149977590}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schminke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelle Kontroverse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterfigur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesicht in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politisches Schlagwort (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudoanglizismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;EwuBambune</name></author>
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