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	<title>Black Athena - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:17:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Black_Athena&amp;diff=845453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Querstrebe: /* Kritik und wissenschaftliche Bewertung */ semantische Korrektur</title>
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		<updated>2025-07-17T19:33:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kritik und wissenschaftliche Bewertung: &lt;/span&gt; semantische Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Black Athena: The Afroasiatic Roots of Classical Civilization&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Athene. Die afroasiatischen Wurzeln der griechischen Antike&amp;#039;&amp;#039;) ist ein dreibändiges Werk von [[Martin Bernal]] aus den Jahren 1987, 1991 und 2006. In Black Athena stellt er die umstrittene Hypothese auf, dass sich die Kultur des [[Antikes Griechenland|antiken Griechenlands]] von den Kulturen der [[Phönizier]] und [[Altes Ägypten|Ägypter]] ableitet. Damit würde der Ursprung der [[Westliche Welt|westlichen Zivilisation]] im vorderasiatischen und nordafrikanischen Raum liegen und nicht wie bisher angenommen in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Martin Bernal (1937–2013) war kein Althistoriker, er hatte über die Geschichte des chinesischen Sozialismus promoviert und war Professor für Politikwissenschaft und Nahoststudien an der [[Cornell University]]. Bei der &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Athene&amp;#039;&amp;#039; versucht er, kulturelle Einflüsse auf der sprachlichen Ebene nachzuweisen, während er archäologische Beweise und historische Berichte bis zu einem gewissen Grad verwirft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernal zufolge gibt es zwei Haupttheorien über den Ursprung der griechischen Zivilisation: das „arische Modell“ und das „phönizische Modell“. Laut dem arischen Modell wurde Griechenland von Nordwesten aus besiedelt, die Einwanderer stammten also aus dem zentralen Europa. Dieses Modell unterteilt Bernal in zwei Fassungen, die „starke“ und die „schwache“ Version. Die starke Version besagt, dass Griechenland vor der Einwanderung durch die Arier unbesiedelt war, die schwache Version geht davon aus, dass es eine einheimische Bevölkerung gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernal weist das arische Modell wegen fehlender Beweise zurück. Er zitiert griechische Historiker, um zu belegen, dass die Zeitgenossen von [[Sokrates]], [[Platon]] und [[Aristoteles]] der Meinung waren, dass die Phönizier Griechenland kolonisierten. Darauf aufbauend stellt er die Hypothese auf, dass die Einwanderer aus dem Norden auf eine phönizische Kolonie trafen, mit der sie sich vermischten. Zusätzlich bemüht er sich zu belegen, dass die Ägypter und Phönizier hauptsächlich afrikanischen und nicht mediterranen Ursprungs waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungskontext ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Der folgende Absatz}}&lt;br /&gt;
Mit den [[Arier]]n sind hier die frühen [[Indogermanen]] gemeint. Der Begriff „Arya-“ ist nur im [[Indoiranische Sprachen|indo-iranischen]] Bereich als Selbstbezeichnung belegt; die weitere Verwendung beruht auf nicht mehr akzeptierten [[Etymologie|etymologischen]] Deutungen und wird daher unter Fachleuten mittlerweile vermieden. Ebenfalls veraltet ist die Meinung, die Ursprünge der Indogermanen seien in Mitteleuropa zu suchen; sie werden heute weiter östlich vermutet. Zur griechischen [[Ethnogenese]]: Heutzutage ist die gängigste Annahme diejenige, dass es eine einheimische Bevölkerung auf der Balkanhalbinsel gab, und Spuren vorindogermanischer [[Substratsprache]]n im antiken Griechenland fortdauern. Die [[minoische Kultur]] gilt heutzutage meistens als vorindogermanisch, die [[Kykladenkultur|frühkykladische]] und [[Frühhelladikum|frühhelladische]] Kultur sowie [[Zypern]] vor der Spätbronzezeit werden ebenfalls mehrheitlich als vorindogermanisch angesehen. Die vorherrschende Meinung ist diejenige, dass die Griechen als Resultat der Vermischung einer einheimischen Bevölkerungsschicht mit indogermanischen Einwanderern (deren Sprache sich unter dem Einfluss der einheimischen Substratsprachen allmählich zur griechischen entwickelte) wohl im Laufe des 2. vorchristlichen Jahrtausends entstanden sind, und dann erst phönizische Einflüsse wirksam wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik und wissenschaftliche Bewertung ==&lt;br /&gt;
Bernals Thesen werden von der Wissenschaft stark kritisiert und teilweise als pseudowissenschaftlich abgelehnt. Historiker und Archäologen weisen u.&amp;amp;nbsp;a. darauf hin, dass es keine archäologischen Beweise für altägyptische Siedlungen auf dem griechischen Festland oder den Inseln der Ägäis gibt. Ebenso würden Bernals Schlussfolgerungen stark auf altgriechische Mythen und Spekulationen zurückgreifen, während archäologische Funde, linguistische und historische Daten ignoriert würden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=David Gress |url=https://www.webpages.uidaho.edu/ngier/309/bernal.htm |titel=The Case against Martin Bernal |hrsg=The New Criterion |datum=1989-12-01 |sprache=en |abruf=2024-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.everand.com/book/442877425/Black-Athena-The-Afroasiatic-Roots-of-Classical-Civilation-Volume-III-The-Linguistic-Evidence |titel=Black Athena: The Afroasiatic Roots of Classical Civilation Volume III von Martin Bernal (eBook) - 30 Tage kostenlos lesen |sprache=de |abruf=2024-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Review of: Response: Lefkowitz on Bernal on Lefkowitz, Not Out of Africa |Sammelwerk=Bryn Mawr Classical Review |ISSN=1055-7660 |Online=https://bmcr.brynmawr.edu/1996/1996.04.19/ |Abruf=2024-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wurde dem Autor vorgeworfen, mit seinem Werk unter anderem überkommene Diskurse über Rasse, Herkunft und Ursprungsmythen zu befördern und selbst ideologische und politische Motive zu verfolgen, um die modernen umstrittenen Theorien des [[Afrozentrismus]] zu untermauern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Suzanne Marchand, Anthony Grafton |Titel=Martin Bernal and His Critics |Sammelwerk=Arion: A Journal of Humanities and the Classics |Band=5 |Nummer=2 |Datum=1997 |ISSN=0095-5809 |Seiten=1–35 |JSTOR=20163671}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://beastrabban.wordpress.com/2022/01/27/a-thorough-critique-of-afrocentric-pseudo-history-psychology-and-science/ |titel=A Thorough Critique of Afrocentric Pseudo-History, Psychology, and Science |werk=Beastrabban\&amp;#039;s Weblog |datum=2022-01-27 |sprache=en |abruf=2024-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maghan Keita |Titel=The Politics of Criticism: &amp;quot;Not Out of Africa&amp;quot; and &amp;quot;Black Athena&amp;quot; Revisited |Sammelwerk=Journal of World History |Band=11 |Nummer=2 |Datum=2000 |ISSN=1045-6007 |Seiten=337–345 |JSTOR=20078853}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
;Englisch&lt;br /&gt;
:Band 1:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Black Athena. The Afroasiatic Roots of Classical Civilization&amp;#039;&amp;#039; Rutgers University Press (1987) ISBN 0-8135-1277-8)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Black Athena. Afro-Asiatic Roots of Classical Civilization. The Fabrication of Ancient Greece, 1785–1985&amp;#039;&amp;#039; Vol 1 (Paperback) Vintage; New Ed edition (21 Nov 1991) ISBN 978-0-09-988780-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Black Athena. Afro-Asiatic Roots of Classical Civilization. The Fabrication of Ancient Greece, 1785–1985&amp;#039;&amp;#039; Vol 1 (Paperback) [[Free Association Books]] (29 Nov 2004) ISBN 978-0-946960-56-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Band 2:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Black Athena. Afro-Asiatic Roots of Classical Civilization. The Archaeological and Documentary Evidence&amp;#039;&amp;#039; Vol 2 (Paperback) Publisher: Free Association Books (1 Jan 1991) ISBN 978-1-85343-054-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Black Athena. The Afroasiatic Roots of Classical Civilization&amp;#039;&amp;#039; Vol 2 (Hardcover) Rutgers University Press (Jul 1991) ISBN 978-0-8135-1584-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Band 3:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Black Athena. The Afroasiatic Roots of Classical Civilization, Volume III: The Linguistic Evidence&amp;#039;&amp;#039; Vol 3 (Hardcover) Rutgers University Press (25 Nov 2006) ISBN 978-0-8135-3655-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Black Athena. The Afroasiatic Roots of Classical Civilization, Volume III: The Linguistic Evidence&amp;#039;&amp;#039; Free Association Books (1 Feb 2006) ISBN 978-1-85343-799-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Deutsch&lt;br /&gt;
* Übersetzung von [[Joachim Rehork]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Athene. Die afroasiatischen Wurzeln der griechischen Antike. Wie das klassische Griechenland „erfunden“ wurde&amp;#039;&amp;#039;. Verlag List, München 1992, ISBN 3-471-77170-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mary Lefkowitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Not out of Africa. How Afrocentrism Became an Excuse to Teach Myth as History&amp;#039;&amp;#039;. Erste Ausgabe: Basic Books, New York 1996. 2, Überarbeitete Ausgabe: Basic Books, New York 1997, ISBN 0-465-09838-X&lt;br /&gt;
* Mary Lefkowitz, Guy MacLean Rogers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Black Athena Revisited&amp;#039;&amp;#039;. The University of North Carolina Press, Chapel Hill 1996, ISBN 0-8078-4555-8&lt;br /&gt;
* David Chioni Moore (Hrsg.), Martin Bernal: &amp;#039;&amp;#039;Black Athena Writes Back. Martin Bernal Responds to His Critics&amp;#039;&amp;#039;. Duke University Press, Durham 2001, ISBN 978-0-8223-2706-6.&lt;br /&gt;
* [[Thomas A. Schmitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ex Africa Lux? Black Athena and the Debate about Afrocentrism in the US.&amp;#039;&amp;#039; In: Göttinger Forum für Altertumswissenschaft 2, 1999, 17–76, [https://gfa.gbv.de/dr,gfa,002,1999,a,03.pdf online] (PDF)&lt;br /&gt;
* Wim van Binsbergen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Black Athena Comes of Age&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.inst.at/trans/15Nr/plenum/bernal15DE.htm Die Schwärzung Ägyptens und die Bildung eines arischen Modells] von Martin Bernal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Klassische Altertumswissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Geschichte (Antike)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Querstrebe</name></author>
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