<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bl%C3%A4ssgans</id>
	<title>Blässgans - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bl%C3%A4ssgans"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bl%C3%A4ssgans&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T17:12:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bl%C3%A4ssgans&amp;diff=82398&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Änderungen von 87.128.66.36 (Diskussion) auf die letzte Version von Earwig zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bl%C3%A4ssgans&amp;diff=82398&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-30T15:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/87.128.66.36&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/87.128.66.36&quot;&gt;87.128.66.36&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:87.128.66.36&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:87.128.66.36 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Earwig&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Earwig (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Earwig&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Blässgans&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Anser albifrons&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Giovanni Antonio Scopoli|Scopoli]], 1769)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Feldgänse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Anser&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Gänse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anserini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Gänse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Anserinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Entenvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anatidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Gänsevögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Anseriformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Greater White-fronted Goose.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Blässgans (&amp;#039;&amp;#039;Anser albifrons&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Badderende kolgans-4961846.webm|mini|Anser albifrons]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blässgans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anser albifrons&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blessgans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, ist eine Gans aus der Gattung der [[Feldgänse]], die in den arktischen Gebieten vom Norden des europäischen Russlands bis Ostsibirien, dem arktischen Nordamerika und auf Grönland brütet. Sie ist etwas kleiner als die [[Graugans]] und an ihrer weißen Stirnblesse sowie an der schwarzen Fleckung an ihrer Unterseite gut zu erkennen. Die Art wird in fünf Unterarten aufgeteilt, von denen zwei in Eurasien brüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa ist die Blässgans regelmäßiger Wintergast und Durchzügler im Tiefland. In den Niederlanden gibt es seit 1977 eine Brutvogelpopulation, die vermutlich ursprünglich von [[Gefangenschaftsflüchtling]]en abstammt.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-G. Bauer, E. Bezzel, W. Fiedler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild ausgewachsener Vögel ===&lt;br /&gt;
Die Blässgans ist dunkel graubraun gefärbt mit einer meist hellen Unterseite sowie unregelmäßigen schwarzen Querflecken am Bauch. [[Adult|Adulte]] Vögel haben eine weiße [[Blesse]], die von der Schnabelwurzel bis zur Stirn reicht. Die Blesse ist jedoch nicht so groß wie bei der [[Zwerggans]], wo sie bis über die Augen reicht. Der Schnabel der Blässgans ist rosa, die Füße sind orange. Jungvögel tragen die charakteristische Stirnzeichnung im Herbst noch nicht, ebenso fehlen die Bauchstreifen. Diese Kennzeichen bilden sich mit der [[Mauser (Vögel)|Kleingefiedermauser]] im Laufe des ersten Winters heraus. Jungvögel weisen eine schwarze Schnabelspitze („[[Nagel (Schnabelspitze)|Nagel]]“) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnabel ist blassrötlich bis zartrosa (Unterart Europäische Blässgans &amp;#039;&amp;#039;A. alb. albifrons&amp;#039;&amp;#039;) oder gelborange (Unterart Grönland-Blässgans &amp;#039;&amp;#039;A. alb. flavirostris&amp;#039;&amp;#039;), die Beine orange gefärbt. Sie ist etwa 65–76 cm groß, das Gewicht liegt bei 1900–2400&amp;amp;nbsp;g (Ganter) und 1600–2100&amp;amp;nbsp;g (Gans), die Grönland-Blässgans ist etwas schwerer. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 130 und 165 Zentimetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Greater white-fronted goose in flight-1045.jpg|mini|Im Flug ist die typische Querbänderung der Unterseite gut sichtbar]]&lt;br /&gt;
Es werden fünf Unterarten unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Europäische Blässgans (&amp;#039;&amp;#039;A. alb. albifrons&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* Grönland-Blässgans (&amp;#039;&amp;#039;A. alb. flavirostris&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* Pazifik-Blässgans (&amp;#039;&amp;#039;A. alb. frontalis&amp;#039;&amp;#039;), die in Alaska und Ostsibirien beheimatet ist.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A. alb. gambelli&amp;#039;&amp;#039; (Mackenziebucht, Kanada) und&lt;br /&gt;
* Tule-Blässgans (&amp;#039;&amp;#039;A. alb. elgasi&amp;#039;&amp;#039;), die in Alaska vorkommt. Für sie wird gelegentlich diskutiert, ob ihr ein eigener Artstatus gebührt.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Alderfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Complete Birds of North America.&amp;#039;&amp;#039; National Geographic, Washington D.C. 2006, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Kolbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Entenvögel der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer Verlag, 1999, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist dunkelbraun, langschnäbelig. Einzelne Individuen weisen gelbe Augenringe auf. Das für Blässgänse charakteristische weiße Stirnfeld reicht bei ihr mitunter über die Augenhöhe. Sie ist mit etwa 5.000 Individuen die am wenigsten zahlenstarke Unterart der Blässgans. Die [[IUCN]] stuft diese Unterart als gefährdet ein.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Kolbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Entenvögel der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer Verlag, 1999, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild der Dunenküken und Jungvögel ===&lt;br /&gt;
Dunenküken haben eine braune Körperoberseite. Auf der Körperunterseite sind sie grauweiß bis gelblich. Die Stirn, das Gesicht, die Kehle und der Vorderhals sind gelblich weiß. Vom Schnabel bis zum Auge verläuft ein dunkler [[Zügel (Vogel)|Zügel]]. Zum Zeitpunkt des Schlupfes ist der Schnabel dunkelgrau mit einem rosa bis cremefarbenen Nagel. Die Beine und die Füße sind dunkelgrau. Bevor die Jungvögel flügge werden, ändert sich die Schnabelfärbung zu einem hellen Rosa, wobei die Schnabelspitze schwarz wird. Füße, Beine und Schwimmhäute werden zu diesem Zeitpunkt gelbrosa. Die Iris bei den Jungvögeln ist braun.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rufe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anser albifrons - Greater White-fronted Goose - XC96532.ogg|mini|Laute der Blässgans]]&lt;br /&gt;
Blässgänse sind sehr ruffreudige Gänse. Ihr Distanzruf ist höher und hat eine schnellere Abfolge als der der Graugans. Es sind zum Teil auffallend helle und überwiegend zweisilbige Rufe („Kli-lick, kil-lick“). Dreisilbige Rufe sind seltener zu hören. Weidende Blässgänse geben ein graugansartiges &amp;#039;&amp;#039;gragagaga&amp;#039;&amp;#039; von sich.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Heiner Bergmann, Hans-Wolfgang Helb, Sabine Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Stimmen der Vögel Europas – 474 Vogelporträts mit 914 Rufen und Gesängen auf 2.200 Sonogrammen.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-89104-710-1, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anser albifrons in flight at Llano Seco.jpg|mini|Ein Schwarm in Kalifornien überwinternder Blässgänse]]&lt;br /&gt;
Die Blässgans ist ein mit insgesamt fünf [[Unterart]]en im hohen Norden [[Asien]]s und [[Amerika]]s sowie im Südwesten [[Grönland]]s beheimateter Vogel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grönland-Blässgans (&amp;#039;&amp;#039;Anser alb. flavirostris&amp;#039;&amp;#039;) brütet in Westgrönland und zieht über Island in die Wintergebiete in Schottland und Irland. Als seltener [[Irrgast]] wird sie im Winterhalbjahr gelegentlich auch in Mitteleuropa beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wildlebende Gänse und Schwäne in Sachsen – Vorkommen, Verhalten und Management.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 2006, Veröffentlichung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Geologie, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bestand der Grönland-Blässgans ist insgesamt gering. Aufgrund aktueller Bestandsrückgänge wurde 2006 die Jagd auf diese Unterart auf dem gesamten Zugweg eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Europäische Blässgans (&amp;#039;&amp;#039;Anser alb. albifrons&amp;#039;&amp;#039;) brütet in den Tundren zwischen der nordrussischen [[Kanin-Halbinsel]] bis an den [[Chatanga (Fluss)|Chatanga]] auf der [[Taimyrhalbinsel]]. Sie überwintert verteilt auf mehrere Zugwegsysteme zwischen Kasachstan und England. Aktuelle Ergebnisse der [[Satellitentelemetrie]] weisen auf ein komplexes System von Zugwegen zwischen den Brut- und Wintergebieten. Der überwiegende Teil zieht derzeit vermutlich nach Westeuropa, wo die Schwerpunkte des winterlichen Rastgeschehens in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Niedersachsen, den Niederlanden und Belgien liegen. Die in Mitteleuropa überwinternden Blässgänse haben ihr Brutgebiet vorrangig im europäischen Teil der Arktis bis zur Kanin-Halbinsel. Ringfunde haben auch belegt, dass sich in Mitteleuropa vereinzelt Blässgänse einfinden, die auf der Taimyrhalbinsel mausern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLAUG-S14&amp;quot;&amp;gt;Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wildlebende Gänse und Schwäne in Sachsen – Vorkommen, Verhalten und Management.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 2006, Veröffentlichung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Geologie, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blässgänse sind in Mitteleuropa ausschließlich [[Wintergast|Wintergäste]]. Der Einflug beginnt Ende September. Der Rückzug erfolgt ab Februar bis März. Die Population hat sich seit einem historischen Tief nach dem Zweiten Weltkrieg deutlich erholt, wird heute auf ca. 1–1,2 Mio. Individuen geschätzt. Das Bestandswachstum ist aktuell abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
In ihren Brutarealen ernähren sich Blässgänse überwiegend von den vegetativen Teilen von Seggen und Gräsern. Hauptnahrungspflanze ist in weiten Teilen das [[Schmalblättriges Wollgras|Schmalblättrige Wollgras]]. Während der Mauserzeit fressen sie auch sehr gerne Schachtelhalme sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Arctofila fulva]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Atropis angustata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pleuropogon sabinii]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Carex stans]]&amp;#039;&amp;#039;. Daneben spielen eine Reihe von [[Süßgräser]]n eine Rolle. In den arktischen Tundren werden zudem im Spätsommer Beeren wie [[Schwarze Krähenbeere|Krähenbeere]] und [[Moltebeere]] gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winterquartier spielen neben den Süßgräsern auch die grünen Triebe der [[Meeres-Salde]] eine Rolle. Sie fressen außerdem die Samen vieler Pflanzen und weiden auch auf Wintersaaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;usp38&amp;quot;&amp;gt;S. M. Uspenski: &amp;#039;&amp;#039;Die Wildgänse Nordeurasiens.&amp;#039;&amp;#039; Westarp Wissenschaften-Verlagsgesellschaft, Hohenwarsleben 2003, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anser albifrons MWNH 0945.JPG|mini|Ei ([[Museum Wiesbaden]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:White-fronted Goose on nest.jpg|mini|Wildvogel auf dem Nest]]&lt;br /&gt;
Die Brutgebiete der Blässgans liegen in der fast vegetationsfreien arktischen Tundra bis hin zur Strauchtundra. Blässgänse kehren ab Mitte Mai in ihre Brutareale zurück. Im äußersten Norden des Verbreitungsgebietes und im Gebirge finden sie sich erst in der ersten Junihälfte im Brutareal ein.&amp;lt;ref&amp;gt;S. M. Uspenski: &amp;#039;&amp;#039;Die Wildgänse Nordeurasiens.&amp;#039;&amp;#039; Westarp Wissenschaften-Verlagsgesellschaft, Hohenwarsleben 2003, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Rückkehr halten sich die Blässgänse paarweise oder in kleinen Trupps im engeren Brutgebiet auf und ziehen umher, ohne sofort ein bestimmtes Revier zu besetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;usp38&amp;quot; /&amp;gt; Der Bau der Nester beginnt erst Anfang bis Mitte Juni, wenn die intensive Schneeschmelze eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nest ist locker gebaut und besteht aus Gräsern und Stängeln. Vor dem Beginn der Brut wird es mit Dunen sehr reichlich ausgekleidet. Während der Mauserzeit, wenn die Altvögel flugunfähig sind und die Jungvögel ihre Flugfähigkeit noch nicht erreicht haben, bilden die Gänse große Scharen, die bei Gefahr auf freie Wasserflächen ausweichen. Die Altvögel erlangen ihre Flugfähigkeit etwa ab Mitte August zurück. Zu diesem Zeitpunkt sind auch die Jungvögel flugfähig. Kurze Zeit danach beginnt der Abzug in die Wintergebiete. Gewöhnlich haben Blässgänse Ende September ihr Brutgebiet vollständig verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste beringte Wildvogel wies ein Alter von 25 Jahren auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLAUG-S14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jonathan Alderfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Complete Birds of North America.&amp;#039;&amp;#039; National Geographic, Washington D.C. 2006, ISBN 0-7922-4175-4.&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Bauer, [[Einhard Bezzel]], [[Wolfgang Fiedler (Biologe)|Wolfgang Fiedler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-647-2.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Heiner Bergmann]], Helmut Kruckenberg, Volkhard Wille: &amp;#039;&amp;#039;Wilde Gänse – Reisende zwischen Wildnis und Weideland.&amp;#039;&amp;#039; G. Braun Verlag, Karlsruhe 2006.&lt;br /&gt;
* Hartmut Kolbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Entenvögel der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer Verlag, 1999, ISBN 3-8001-7442-1.&lt;br /&gt;
* J. Madsen, G. Cracknell, Tony Fox: &amp;#039;&amp;#039;Goose Populations of the Western Palearchtic.&amp;#039;&amp;#039; Wetlands International, Wageningen 1999.&lt;br /&gt;
* E. Rutschke: &amp;#039;&amp;#039;Wildgänse Lebensweise – Schutz – Nutzung.&amp;#039;&amp;#039; Parey, Berlin 1997.&lt;br /&gt;
* S. M. Uspenski: &amp;#039;&amp;#039;Die Wildgänse Nordeurasiens.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck der 1. Auflage. Westarp Wissenschaften-Verlagsgesellschaft, Hohenwarsleben 2003, ISBN 3-89432-756-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Anser albifrons|Blässgans}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2024.1|ID=22679881|ScientificName=Anser albifrons|YearAssessed=2022|Assessor=BirdLife International|Download=2024-07-13}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=466E9077BE220EBE|ScientificName=Anser albifrons|CommonName=Blässgans}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= gwfgoo |Name= Blässgans (&amp;#039;&amp;#039;Anser albifrons&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Anser-albifrons|ScientificName=Anser albifrons|Name=Blässgans}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45510529|Name=Greater White Fronted Goose|Wissenschaftlich=Anser albifrons}}&lt;br /&gt;
* Aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse bietet das [http://www.blessgans.de/ Forschungsprogramm Europäische Blessgans] (Zugwege, Markierung, Satellitentelemetrie)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/blga.htm Federn der Blässgans]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4225905-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blassgans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gänse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal in Japan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>