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	<title>Bjambyn Rintschen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:09:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bjambyn_Rintschen&amp;diff=1818905&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChickSR: Sohn</title>
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		<updated>2026-01-26T12:35:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sohn&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bjambyn_Rintschen.jpg | mini | rechts | alternativtext=Statue in einem Grauton von  Byambyn Rinchen vor einem Gebäude in lebensgroß und landestypische Bekleidung von leicht seitlich nach links schauend auf einem Sockel aus roten Steinen stehend mit einer dort weiß marmorierten Platte, die den Namen und zwei Symbole enthält. | Statue Bjambyn Rintschens in [[Ulaanbaatar]] vor der alten  Nationalbibliothek. ]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bjambyn Rintschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{MnS|Бямбын Ринчен}}; * [[21. November]] [[1905]]; † [[4. April]] [[1977]]) war ein [[Liste mongolischer Schriftsteller|mongolischer Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rintschen wurde als Sohn eines Angestellten in der Nähe der mongolisch-russischen Grenzstadt [[Kjachta]] geboren. Er besuchte eine Mittelschule und war bereits in jungen Jahren als Hilfsschreiber im Staatsdienst tätig. Zeitweilig Dolmetscher für [[Damdiny Süchbaatar|Süchbaatar]], studierte Rintschen von 1924 bis 1927 am [[Institut für Orientstudien der Russischen Akademie der Wissenschaften|Institut für Orientalistik]] in [[Sankt Petersburg|Leningrad]]. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Schriftstellerzirkels (1929) und war bis 1937 am Wissenschaftskomitee und als Redakteur tätig. Im Zuge der [[Mongolische Volksrepublik#Konsolidierung|stalinistischen Säuberungen in der Mongolei]] wurde Rintschen verhaftet und bis 1942 für fünf Jahre unschuldig inhaftiert. Danach wieder als Redakteur arbeitend, promovierte er 1956 in [[Budapest]]. Im selben Jahr wurde er Professor an der [[Nationaluniversität der Mongolei]], wo er zum Sektionsdirektor für Sprachwissenschaften berufen wurde. 1961 Gründungsmitglied der Akademie der Wissenschaften, war Rintschen zugleich Direktor des Staatsverlages. Sein Sohn war der Paläontologe [[Rintschengiin Barsbold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Der führende Sprachwissenschaftler verfasste u.&amp;amp;nbsp;a. eine „Vollständige Grammatik der mongolischen Sprache“ (1964), daneben aber auch literaturwissenschaftliche Werke, so über die Heldenepen, und Arbeiten zur Folklore und Ethnographie (z.&amp;amp;nbsp;B. „Lamaistische Tanzmasken“, dt. 1967). Bedeutend sind seine zahlreichen Übersetzungen von Werken der Weltliteratur (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Alexander Sergejewitsch Puschkin|Puschkin]], [[Nikolai Wassiljewitsch Gogol|Gogol]], [[Anton Pawlowitsch Tschechow|Tschechow]], [[Guy de Maupassant|Maupassant]], [[Maxim Gorki|Gorki]], [[Wladimir Wladimirowitsch Majakowski|Majakowski]], [[Michail Alexandrowitsch Scholochow|Scholochow]], [[Nâzım Hikmet|Hikmet]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige frühe Gedichte Rintschens erschienen bereits in der ersten Anthologie des eben gegründeten Schriftstellerzirkels (1929), bekannt wurde er aber erst durch das Drehbuch zum äußerst erfolgreichen Historienfilm „Tsogt Taidsch“ (1944). Hier klingt bereits das Hauptthema seines schriftstellerischen Werkes an – der Freiheitskampf des mongolischen Volkes in unterschiedlichen historischen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rintschens wichtigstes literarisches Werk ist die Romantrilogie „Strahlen der Morgenröte“ (1951/55), die anhand bewegender individueller Schicksale ein lebendiges Bild von den Veränderungen in der mongolischen Gesellschaft vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Jahre nach der Revolution von 1921 zeichnet. In diesem ersten Roman der modernen mongolischen Literatur gelingt es dem Autor, künstlerisch-stilistische Traditionen der alten mongolischen Prosa ([[Injannasi]]) mit denen des chinesischen und vor allem des europäischen Romans zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den historischen Romanen „Dsaan Dsaluudai“ (1964/66), „Der große Nomadenzug“ (1972), „Gouverneur Sandoo“ (1973) sowie Gedichten fanden Rintschens Erzählungen „Der verräterische Brief“ (1957, dt. 1976), „Die Fürstin Anu“ (1959), „Die Prinzessin“ (1962) u.&amp;amp;nbsp;a. große Anerkennung. Rintschens beste Werke zeichnen sich durch koloritreiche Sprache und einen geschliffenen, mit [[Archaismus|Archaismen]] angereicherten Stil aus, was ihm seinerzeit von offizieller Seite auch Kritik als „Nationalist“ einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rintschen zählt neben [[Tsendiin Damdinsüren]] und [[Donrowyn Namdag]] zu den „drei großen Alten“ der [[mongolische Literatur|mongolischen Literatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* in: Erkundungen. 20 mongolische Erzählungen, (Ost-)Berlin 1976&lt;br /&gt;
* W. Forman/B. Rintschen, Lamaistische Tanzmasken. Der Erlig-Tsam in der Mongolei, Leipzig 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walther Heissig, Bimba Rincen (Rintschen), Strahlen der Morgenröte (= Morgendämmerung), in: Kindlers neues Literatur-Lexikon (Studienausgabe), Bd. 14, München 1996&lt;br /&gt;
* in: Klaus Oehmichen, Zehn mongolische Dichter, Mongolische Notizen, Heft 17/2008&lt;br /&gt;
{{Hinweis Mongolischer Name| Bjamba| Rintschen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=113104189|LCCN=n/85/288771|VIAF=41972043}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rintschen, Bjambyn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Mongolei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Nationaluniversität der Mongolei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Staatspreises der Mongolei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Mongolischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mongole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rintschen, Bjambyn&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ринчен, Бямбын (mongolisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=mongolischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. November 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChickSR</name></author>
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