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	<title>Bittprozession - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bittprozession&amp;diff=2629765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: versteckte Verlinkungen</title>
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		<updated>2025-12-23T09:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;versteckte Verlinkungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sacramentsprocessie.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Segnung der Weizenfelder in Artois&amp;#039;&amp;#039;, Ölgemälde von [[Jules Breton]], 1857]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bittprozession&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bittgang&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Flur-&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Öschprozession&amp;#039;&amp;#039;) ist im [[Christentum]] ein Flurumgang, das heißt eine [[Prozession]] um eine [[Flur (Gelände)|Flur]], mit der Gottes Segen oder die Abwendung von Gefahren und Notsituationen erbeten wird. Bittprozessionen können jährlich stattfinden, aber auch situationsbedingt in besonderen Notlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Bittgänge kommen in allen Religionen vor. Im Christentum sind sie ein Zeichen, den Glauben an Gott, an die Macht des vertrauenden Gebetes und die helfende Fürsprache der Heiligen zu bekunden. {{Zitat|Warum gehet man in den Processionen um die Fluren, Aecker und Felder? – Um den gütigen Gott zu bitten, er wolle mit seiner milden väterlichen Hand die Fluren segnen, die Früchte der Erde erhalten, und wie er alle Thiere mit Segen erfüllt, und ihnen ihr Speis zu gelegener Zeit gibt, also auch uns Menschen die nothwendige Nahrung mittheilen}} heißt es bei [[Leonhard Goffiné]] 1690 in seinem „Christkatholischen Unterrichtsbuch“ zur Funktion der Bittgänge in der [[Katholizismus|katholischen Tradition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unheil wurde als Folge menschlicher Schuld begriffen. Bittprozessionen haben daher einen [[Buße (Religion)|Bußcharakter]], die liturgische Farbe ist violett.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Heinz (Theologe)|Andreas Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Bittprozession.&amp;#039;&amp;#039; In: Lexikon für Theologie und Kirche, Freiburg, 3. Auflage 1993–2001, Band 2 Sp. 512.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kirchenrecht ([[Codex Iuris Canonici]]) von 1917 galten als Prozessionen nur solche Bittgänge, die „unter Führung des Klerus veranstaltet“ wurden (ca. 1290 §&amp;amp;nbsp;1). Wenn keine Kleriker anwesend waren oder wenn sie nicht die Führung innehatten, konnte nach einer Entscheidung der [[Heilige Ritenkongregation|Ritenkongregation]] nicht von einer Prozession gesprochen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sacrorum Congregation Rituum 3217 vom 20. August 1870; siehe Aimé-Georges Martimort (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Liturgiewissenschaft. II. Die übrigen Sakramente und die Sakramentalien. Die Heiligung der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg-Basel-Wien 1965, S. 169f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche Prozessionen gelten als &amp;#039;&amp;#039;pia exercitia&amp;#039;&amp;#039; ([[fromme Übung]]en).&amp;lt;ref&amp;gt;Aimé-Georges Martimort (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Liturgiewissenschaft. I. Allgemeine Einleitung.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg-Basel-Wien 1963, S. 9f. – Aimé-Georges Martimort (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Liturgiewissenschaft. II. Die übrigen Sakramente und die Sakramentalien. Die Heiligung der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg-Basel-Wien 1965, S. 176f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rituale Romanum]] in der Fassung, die bis zum [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] Gültigkeit hatte, sah Gebetsordnungen für „außerordentliche Prozessionen“ unter anderem um Regen, um gutes Wetter und gegen Unwetter vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Aimé-Georges Martimort (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Liturgiewissenschaft. II. Die übrigen Sakramente und die Sakramentalien. Die Heiligung der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg-Basel-Wien 1965, S. 176f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1969 geltende Regelung der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] überlässt es den [[Diözesanbischof|Ortsbischöfen]], festzulegen, wann und in welcher Form regelmäßige Bittprozessionen stattfinden. Im deutschen Sprachgebiet sollen die Bittgottesdienste (mit oder ohne Prozession) nach Möglichkeit erhalten und „alle wesentlichen Bereiche und Gefährdungen des gegenwärtigen Lebens“ ins Gebet einbezogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Theologie und Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Freiburg 1993–2001, Bd. 2 Sp. 512f&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ursprünglich agrarische Ausrichtung der Bittprozessionen ist in den letzten Jahren erweitert worden. So heißt es im [[Messbuch]] der katholischen Kirche: „An den Bitt- und [[Quatember]]tagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen“. Neben „Bewahrung der Schöpfung“ können auch Arbeit für alle, Frieden, Brot für die Welt und Ehrfurcht vor dem menschlichen Leben Motive sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Bittprozessionen.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Meurer (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Volk Gottes auf dem Weg. Bewegungselemente im Gottesdienst.&amp;#039;&amp;#039; Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1989, ISBN 3-7867-1433-9, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessionen an den Bitttagen ==&lt;br /&gt;
Die [[Latein|lateinische]] Bezeichnung der [[Bitttage]] in der [[Römischer Ritus|katholischen Liturgie]] als &amp;#039;&amp;#039;litaniae&amp;#039;&amp;#039; „[[Litanei]]en“ rührt daher, dass Prozessionen an diesen Tagen mit dem Gesang der [[Allerheiligenlitanei]] begannen und von inständigem Bittgebet begleitet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Liber Usualis]]&amp;#039;&amp;#039;, Parisii, Tornaci, Romae 1954, S. 835ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Litaniae maiores: Markusprozession ===&lt;br /&gt;
Bis zum [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] wurde eine Bittprozession am 25. April, dem Fest des Evangelisten [[Markus (Evangelist)|Markus]], gehalten. Zu diesem Datum, den 7. [[Kalenden]] des Mai, fanden im antiken Rom die [[Robigus|Robigalia]] statt, Opferfeiern gegen Pflanzenkrankheiten. Der liturgische Name des Bittganges war &amp;#039;&amp;#039;litaniae maiores&amp;#039;&amp;#039; „große Litaneien“, im Volksmund sprach man von der „Markusprozession“. Mancherorts besteht diese Prozession noch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozessionen in der Bittwoche um Christi Himmelfahrt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Thelen-wallfahrt.ogv|mini|Geschichte eines Bittgangs zur [[Wasserliesch#Der Kultur- und Orchideenweg|Löschemer Kapelle]] in [[Moselfränkisch]]er Mundart]]&lt;br /&gt;
In der Woche, in der das Fest [[Christi Himmelfahrt]] liegt, finden traditionell die meisten Bittprozessionen statt. Sie wird deshalb auch als &amp;#039;&amp;#039;Gangwoche, Betwoche, Bittwoche&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kreuzwoche&amp;#039;&amp;#039; – weil den Prozessionen an diesen Tagen das [[Vortragekreuz|Kreuz]] vorangetragen wurde – bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Bitttage am Montag, Dienstag und Mittwoch vor dem Fest [[Christi Himmelfahrt]] hießen [[lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;rogationes&amp;#039;&amp;#039; (von: &amp;#039;&amp;#039;rogare&amp;#039;&amp;#039; „bitten, flehen“) oder &amp;#039;&amp;#039;litaniae minores&amp;#039;&amp;#039; („kleine [[Litanei]]en“). Die Bittprozessionen an diesen Tagen gehen auf Bischof [[Mamertus]] im 5. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch am Fest Christi Himmelfahrt und in den folgenden Tagen bis zum Sonntag gibt es Flurprozessionen. In Schwaben findet bis heute an Christi Himmelfahrt vielerorts die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öschprozession&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt, eine große Flurprozession durch die Felder der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Manz: &amp;#039;&amp;#039;Die fromme Stadt. Die Bischofsstadt Rottenburg a.N. im Spiegel ihrer Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2009, ISBN 978-3-89870-596-7, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort ist abgeleitet vom altdeutschen &amp;#039;&amp;#039;esch&amp;#039;&amp;#039; „Getreideteil der Gemarkung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 23. Aufl., Berlin – New York 1999, S. 233. – Vgl. {{Webarchiv|url=http://www.cannstatter-zeitung.de/lokal/stuttgart/stuttgart/Artikel370894.cfm |wayback=20140306235150 |text=Peter Stotz in Cannstatter Zeitung, abgerufen am 11. März 2012 |archiv-bot=2023-06-16 20:27:41 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Um die Esch&amp;#039;&amp;#039; zu gehen oder zu reiten ist als Bittumgang in Schwaben bereits in der [[Zimmerische Chronik|Zimmerschen Chronik]] um die Mitte des 16. Jahrhunderts am Himmelfahrtstag (&amp;#039;&amp;#039;Uffart Dag&amp;#039;&amp;#039;) belegt: {{Zitat|uf das Vest unseres Herren Fronleichnams Dag und dann uf den Uffart Dag, so man um den Esch pfligt zu reiten|Zimmersche Chronik, 1. Auflage, Bd. 2, S. 223}} Es handelte sich um eine [[Eucharistie|eucharistische]] Prozession: „das Sacrament umb den Esch tragen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreae, Pred. zu Wach. 310, nach: Hermann Fischer (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Schwäbisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band. Tübingen 1908, S. 865; dort auch das Zitat aus der Zimmerschen Chronik.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An verschiedenen Tagen in der Bitt- oder Kreuzwoche wurden mancherorts die Bittprozessionen als [[Hagelprozession]] gehalten: am Dienstag, am Freitag, dem „Hagelfreytag“ (altbayerisch: „Schauerprozession“ am von dieser Bezeichnung abgeleiteten sogenannten „Schauerfreitag“) oder auch am Samstag oder Sonntag. (Siehe dazu: [[Liste von Hagel- und Brandprozessionen]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Gottesdienstordnung wird der [[Sonntage der Osterzeit#Bittsonntag|5. Sonntag nach Ostern]], &amp;#039;&amp;#039;Vocem jucunditatis&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Rogate&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;rogate&amp;#039;&amp;#039;, „betet/bittet“) oder &amp;#039;&amp;#039;Bittsonntag&amp;#039;&amp;#039; genannt, in Anklang an die vorreformatorische Tradition der Bitttage.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Evangelisches Gottesdienstbuch. Agende für die EKU und die VELKD.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsgemeinschaft Evangelisches Gottesdienstbuch, Berlin 1999, Taschenausgabe, ISBN 3-7461-0141-7, S.&amp;amp;nbsp;703.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessionen aus bestimmten Anlässen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plague01.jpg|mini|Pestprozession in Rom mit Papst [[Gregor I.]] im Jahr 590]]&lt;br /&gt;
Neben den periodisch wiederkehrenden Prozessionen boten besondere Notlagen Anlass zu einmaligen oder – oft als [[Gelübde]] – wiederholten [[Apotropäische Handlung|apotrophäischen]] Prozessionen zur Gefahrenabwehr:&lt;br /&gt;
* [[Hagelprozession]]en als regelmäßige Flurprozession oder gelobt nach gravierenden Unwettern&lt;br /&gt;
* Pestprozessionen, gelobt nach Pestepidemien&lt;br /&gt;
* Brandprozessionen, gelobt nach Stadtbränden.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Hagel- und Brandprozessionen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feste und Gedenktage als Termine für Bittprozessionen ===&lt;br /&gt;
* 24. Juni: [[Johannestag#Der Johannistag als Lostag|Johannislostag]], [[Hochfest]] der Geburt des [[Johannes der Täufer|Hl. Johannes des Täufers]] und [[Sonnenwende|Sommersonnenwende]]&lt;br /&gt;
* 26. Juni: Fest der [[Wetterheiliger|Wetterheiligen]] [[Johannes und Paulus]] von Rom&lt;br /&gt;
* 30. Juni: [[Donatus von Münstereifel]], als Patron gegen Blitz, Unwetter und Feuer verehrt&lt;br /&gt;
* 27. Juli: [[Annentag|Fest]] der heiligen [[Anna (Heilige)|Anna]], einer volkstümlichen Schutzpatronin gegen Gewitter&lt;br /&gt;
* 16. August: [[Rochus von Montpellier]], [[Schutzpatron]] der Pestkranken und der [[Haustier]]e&lt;br /&gt;
* 14. September: Fest [[Kreuzerhöhung]] mit Kreuzprozession ([[Coesfelder Kreuz (Kruzifix)#Die „Große Kreuztracht“|„Kreuztracht“]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Prozessionen können als spätantike Umformung der römischen Flurumgänge, der [[Ambarvalia]], verstanden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Bittprozessionen.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Meurer (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Volk Gottes auf dem Weg. Bewegungselemente im Gottesdienst.&amp;#039;&amp;#039; Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1989, ISBN 3-7867-1433-9, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise sind sie auch in Verbindung zu bringen zu germanischen Rechtsbräuchen, wonach jeder Grundeigentümer einmal im Jahr seinen Besitz umschreiten musste, um den Besitzanspruch aufrechtzuerhalten&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Becker-Huberti: &amp;#039;&amp;#039;Feiern, Feste, Jahreszeiten. Lebendige Bräuche im ganzen Jahr&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg-Basel-Wien 1998, ISBN 3-451-27702-6, 300, 373&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige [[Johannes Chrysostomos]] ordnete im April 399 wegen anhaltenden Regens einen Bittgang an. Die Flurprozessionen an den drei [[Bitttage]]n lassen sich auf eine Anordnung des Bischofs von [[Erzbistum Vienne|Vienne]], [[Mamertus]] im Jahr 469/470 zurückführen. Wegen verbreiteter [[Erdbeben]], Unwetter und [[Missernte]]n in mehreren Ländern, vor allem in Frankreich, und daraus resultierender Hungersnot ordnete er an den drei Tagen vor [[Christi Himmelfahrt]] mit [[Fasten]] verbundene Bußprozessionen an. Das Konzil von Orléans machte sie 511 für alle Kirchen Galliens verpflichtend. Um 800 wurden die drei Bitttage von [[Leo III. (Papst)|Papst Leo III.]] auch in Rom und den gesamten Bereich der römischen Liturgie eingeführt, allerdings ohne vorgeschriebenes Fasten.&amp;lt;ref&amp;gt;Aimé-Georges Martimort (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Liturgiewissenschaft. II. Die übrigen Sakramente und die Sakramentalien. Die Heiligung der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg-Basel-Wien 1965, S. 264. – Hans Ehlert: &amp;#039;&amp;#039;Der Hagelfeiertag im Lande Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigische Heimat&amp;#039;&amp;#039;. 60, 1, 1974, {{ZDB|400448-6}}, S. 16–18, hier S. 17. – Andreas Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Bittprozessionen.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Meurer (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Volk Gottes auf dem Weg. Bewegungselemente im Gottesdienst.&amp;#039;&amp;#039; Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1989, ISBN 3-7867-1433-9, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst waren Bittprozessionen keine [[Eucharistische Prozession|eucharistischen Prozessionen]]. Sie konnten und können somit auch ohne Mitwirkung des [[Priester (Christentum)|Priesters]] stattfinden. Mit dem Aufkommen von Sakramentsprozessionen im 13. Jahrhundert und verstärkt seit der [[Gegenreformation]] im 16. Jahrhundert kam es häufig zur Verschmelzung der Prozessionstypen, und auch bei den Bittprozessionen wurde – ganz oder auf Teilstrecken – das „[[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Allerheiligste]]“, der Leib Christi in der [[Monstranz]], mitgeführt, und an den meist vier [[Statio|Unterwegsstationen]] – auch „[[Altar#Christentum|Altäre]]“ genannt – wurde der [[Sakramentaler Segen|Sakramentale Segen]] erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flurumgänge wurden in der frühen Neuzeit, so der Brauchtumsforscher [[Manfred Becker-Huberti]], „oft unter Ausschluss des Pfarrers“ abgehalten und verkamen „zu wilden Aktionen mit reichlich Alkoholzufuhr“&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Becker-Huberti: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Bräuche und Feste. Abschnitt: Johannes und Paulus (26. Juni)&amp;#039;&amp;#039; Herder-Verlag Freiburg-Basel-Wien 2000, ISBN 3-451-27317-9, S. 147&amp;lt;/ref&amp;gt;. Solche Prozessionen begannen nach Mitternacht und dauerten viele Stunden. Der [[Klerus]] war entweder gar nicht beteiligt oder aber nur punktuell, indem an den Unterwegsstationen kurze Predigten gehalten wurden oder der Priester der Prozession auf dem letzten Stück mit dem [[Eucharistie|Allerheiligsten]] entgegenkam&amp;lt;ref&amp;gt;so bei der [[Ascheberg (Westfalen)|Ascheberger]] Katharinentracht&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Bösensell]] dauerte 1662 ein Flurumritt am Tage vor dem Fest Johannes’ des Täufers von morgens 4 bis etwa 14 Uhr; Pfarrer Johannes Beckhaus berichtete bei einer bischöflichen Visitation, dass bei dieser &amp;#039;&amp;#039;processio incongrua&amp;#039;&amp;#039; („ungeordneten Prozession“) dem Allerheiligsten nicht die nötige Ehrfurcht erwiesen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Becker-Huberti: &amp;#039;&amp;#039;Die Tridentinische Reform im Bistum Münster unter Fürstbischof Christoph Bernhard v. Galen 1650 bis 1678.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1978, S. 299f. 301f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Marl]] erhielten die dortigen Schützen für ihre polizeiartige Mithilfe und ihren Aufwand bei der Hagelprozession im 18. Jahrhundert eine Tonne Bier als Vergütung.&amp;lt;ref&amp;gt;Lt. ehemaliger Homepage der Bürgerschützengilde Marl, „Schützenwesen in Marl“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Münsteraner Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]] ordnete 1616 die Verschmelzung von [[Fronleichnam]]sprozession und Hagelfeier an, auch um die Verehrung der Eucharistie durch häufigere Mitfeier der [[Heilige Messe|heiligen Messe]] und nicht durch ausgedehnte Prozessionen auszudrücken&amp;lt;ref&amp;gt;J. Niesert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Münsterische Urkundensammlung.&amp;#039;&amp;#039; Coesfeld 1826–1837, Bd. VII S.&amp;amp;nbsp;76f. – Manfred Becker-Huberti: &amp;#039;&amp;#039;Die Tridentinische Reform im Bistum Münster unter Fürstbischof Christoph Bernhard v. Galen 1650 bis 1678.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1978, S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er setzte damit die Absicht des [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] (1545–1563) um, „die weltlichen Einflüsse bei der Heiligenverehrung und den Prozessionen zu bekämpfen und den Kult insgesamt auf das von dem Konzil gewünschte Ausmaß festzulegen“ und den in agrarisch strukturierten Gesellschaften lebendigen „Aberglauben, das Hoffen auf Hilfe durch übersinnliche Erscheinungen in pseudoreligiösen Bereichen“ zurückzudrängen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Becker-Huberti: &amp;#039;&amp;#039;Die Tridentinische Reform im Bistum Münster unter Fürstbischof Christoph Bernhard v. Galen 1650 bis 1678.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1978, S. 304f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürstbischof Bernhards Anweisungen wurden jedoch nur zögernd befolgt. 1662 fanden etwa in [[Ostbevern]] noch zwei Prozessionen statt: eine Hagelfeier am Tag nach Christi Himmelfahrt und eine zweite Prozession am Freitag vor dem Fest Johannes’ des Täufers, also auch nicht am Fronleichnamsfest.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Becker-Huberti: &amp;#039;&amp;#039;Die Tridentinische Reform im Bistum Münster unter Fürstbischof Christoph Bernhard v. Galen 1650 bis 1678.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1978, S. 301f; Quellen: Bischöfliches Diözesanarchiv Münster: &amp;#039;&amp;#039;Generalvikariatsarchiv Münster – Dom A 56.&amp;#039;&amp;#039; AR 1662 Ostbevern: f. 33v; Lippramsdorf: f. 16v.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Eifel]] war im 17. und 18. Jahrhundert Prozessionen verschiedentlich verboten worden, und noch 1830 ordnete der [[Trier]]er Bischof v. Hommer an, dass die Prozession zum Stadtbrunnen in [[Hillesheim (Eifel)]] am [[Matutin|Vigiltag]] zum Johannistag, dem Rest der ehemals dreitägigen Hillesheimer Hagelfeier, künftig als unschicklich unterbleiben solle.&amp;lt;ref&amp;gt;Diözesanarchiv Trier, &amp;#039;&amp;#039;Visitationsprotokoll 1830&amp;#039;&amp;#039; (sc. Hillesheim). Dazu auch: Schiffhauer: &amp;#039;&amp;#039;Das Wallfahrtswesen im Bistum Trier unter Bischof Josef v. Hommer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Alois Thomas.&amp;#039;&amp;#039; Trier 1967. S. 345 ff; Fundort: Herbert Wagner: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Hagelprozessionen früherer Zeit im heutigen Dekanat Hillesheim&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1974/hjb1974.21.htm |wayback=20140301042645 }}, Jahrbuch Daun 1974&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prozessionen werden im [[Protestantismus]] abgelehnt und wurden – etwa im Braunschweigischen – auch landesherrlich verboten. Dennoch wurden bis ins 18. Jahrhundert in [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Gemeinden vereinzelt noch Flurumgänge gehalten. In der Kirchenordnung von Braunschweig von 1709 ordnete Herzog [[Anton Ulrich (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Anton Ulrich]] eine „[[Hagelfeiertag (Braunschweig)|Hagelfeier]]“ als Bettag (ohne Prozession) für den „Montag post Vocem Jucunditatis“ (5. Sonntag nach Ostern) an. 1968 erneuerte die Synode der Braunschweigischen Landeskirche die Praxis des Hagelfeiertags, der mit Schul- und Abendgottesdiensten begangen wurde, als &amp;#039;&amp;#039;Erntebittag&amp;#039;&amp;#039; und bestimmte als Termin den ersten Sonntag nach [[Trinitatis]] oder an einem Tag in der Woche danach.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ehlert: &amp;#039;&amp;#039;Der Hagelfeiertag im Lande Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; In: Braunschweigische Heimat Band 60 (1974) Heft 1, S. 16–18 – hier heißt es allerdings „Vocum Jucunditatis“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf der Prozession ==&lt;br /&gt;
=== Bittprozessionen einst ===&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert kann sich eine Prozession so – wie hier die Öschprozession in Rottenburg – abgespielt haben:&lt;br /&gt;
„Dem vorangetragenen Kreuz folgten die ledigen jungen Leute, dann kam eine rote Fahne und zwei Prozessionslaternen, hinter diesen die Geistlichkeit und das Volk.“ Nach der zweiten Station teilte sich die Prozession. Die Geistlichen ritten, begleitet von Ministranten, dem Chorregenten, den Fahnen- und Laternenträgern und einer berittenen Gruppe von Gläubigen, zur dritten Station. Vor der vierten Station traf man sich wieder mit der Fußprozession. Bei der Prozession wurde ein kleiner Altar für die Unterwegsstationen mitgetragen. Nach Ende der Prozession wurden alle Mitwirkenden „auf Rechnung des Spitals mit Wein und Brot verköstigt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Manz: &amp;#039;&amp;#039;Die fromme Stadt. Die Bischofsstadt Rottenburg a.N. im Spiegel ihrer Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2009, ISBN 978-3-89870-596-7, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Praxis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Öschprozession Straßdorf 2025.jpg|mini|Öschprozession an Christi Himmelfahrt 2025 in Straßdorf]]&lt;br /&gt;
Der Brauch der Bittgänge ist häufig in ländlichen Regionen erhalten geblieben und teilweise sogar wieder neu belebt worden. Landgemeinden entdecken die alten Prozessionswege neu, in den Städten werden neue Formen erprobt – nicht selten auch in den Abendstunden, dem heutigen Arbeits- und Lebensrhythmus angepasst. Gestaltungselemente sind traditionell die [[Allerheiligenlitanei]], andere Litaneien, [[Psalm]]en und Wechselgebete sowie das [[Rosenkranzgebet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs werden in der Regel „Stationen“, etwa an Feldkapellen oder Wegkreuzen, gehalten, wo aus der Bibel gelesen und Fürbitte gehalten wird. Bei [[Eucharistische Prozession|eucharistischen Prozessionen]] wird an diesen Unterwegsstationen der sakramentale Segen erteilt. Eucharistische Prozessionen nehmen ihren Anfang nach einer [[Heilige Messe|heiligen Messe]] in der Pfarrkirche. Die heilige Messe kann – als „Mittelpunkt der Prozession“ – auch an einer Unterwegsstation gefeiert werden, so in Rottenburg seit den 1960er-Jahren,&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Manz: &amp;#039;&amp;#039;Die fromme Stadt. Die Bischofsstadt Rottenburg a.N. im Spiegel ihrer Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2009, ISBN 978-3-89870-596-7, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder am Ziel. In [[Ostbevern]] verläuft in den 1970er-Jahren die Hagelprozession als Bittprozession ohne Unterwegsstation bis zur [[Anna-Kapelle (Ostbevern)|Annakapelle]], wo die heilige Messe gefeiert wird. Als Sakramentsprozession geht es danach zur Pfarrkirche zum Schlusssegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vikar Gr. Vorspohl in Verbindung mit der Pfarrgemeinde St. Ambrosius Ostbevern (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wegkreuze und Bildstöcke im Pfarrbezirk St. Ambrosius Ostbevern.&amp;#039;&amp;#039; Krimphoff, Füchtorf 1978, Einführung ({{Falsche ISBN|3-921787-03-9}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlauf einer Bittprozession könnte heute so aussehen:&lt;br /&gt;
; Erste Station&lt;br /&gt;
An der ersten Station bittet die Gemeinde um den Segen für ihre Arbeit. Es wird die Bibelstelle {{B|Gen|1|26-29}} &amp;#039;&amp;#039;Macht euch die Erde untertan&amp;#039;&amp;#039; gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Zweite Station&lt;br /&gt;
An der zweiten Station steht die Bitte um das tägliche Brot im Mittelpunkt der Anbetung. Es wird die [[Perikope (Liturgie)|Perikope]] {{B|Mt|6|25-33}} &amp;#039;&amp;#039;Sorget nicht ängstlich&amp;#039;&amp;#039; gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Dritte Station&lt;br /&gt;
An der dritten Station bittet die Gemeinde um Sicherheit auf der Straße. Er wird die Evangeliumstelle {{B|Mk|4|35-41}} &amp;#039;&amp;#039;Sogar Wind und Meer gehorchen ihm&amp;#039;&amp;#039; gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vierte Station&lt;br /&gt;
An der vierten Station steht der Frieden innerhalb der versammelten Gemeinde im Mittelpunkt. Es wird gelesen: {{B|Joh|15|9-15}} &amp;#039;&amp;#039;Bleibt in meiner Liebe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gymnich#Gymnicher Ritt|Gymnicher Ritt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Bittprozessionen.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Meurer (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Volk Gottes auf dem Weg. Bewegungselemente im Gottesdienst.&amp;#039;&amp;#039; Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1989, ISBN 3-7867-1433-9, S. 127–131.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.festjahr.de/ Das Kirchenjahr]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.ac.at/pth/links-tipps/past_ein/bittage/text.htm Pastorale Einführung: Die Feier der Bitttage]&lt;br /&gt;
* [http://www.credobox.de/bittgnge.htm Bittgänge in Schröck (Hessen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4280828-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prozession (Katholizismus)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenjahr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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