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	<title>Bittersüßer Nachtschatten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T00:49:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bitters%C3%BC%C3%9Fer_Nachtschatten&amp;diff=343986&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 31. Januar 2026 um 10:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-31T10:59:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bittersüßer Nachtschatten&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Solanum dulcamara&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Nachtschatten&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Solanum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Solanum dulcamara 0002.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Bittersüßer Nachtschatten (&amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039;), Blüten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bittersüße Nachtschatten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Nachtschatten]] (&amp;#039;&amp;#039;Solanum&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nachtschattengewächse]] (Solanaceae). Zu seltenen oder früher verwendeten Trivialnamen zählen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alpranke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bittersüß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hirschkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heischkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mäuseholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saurebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seidelbeere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wilde Stickwurz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserranke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ulrich1872&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze, beziehungsweise die reifen Früchte, sind schwach [[gift]]ig. Sie enthalten das [[Saponin]] [[Solanin]] und mehrere [[Alkaloide]]. Die [[Pflanzenheilkunde|arzneilich]] genutzten Stängel werden &amp;#039;&amp;#039;Solani dulcamarae stipites&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH): &amp;#039;&amp;#039;EMA: Verbraucherinformationen für arzneilich genutzte Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;BAH um Vier&amp;#039;&amp;#039; Nr. 103, 17. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EMA&amp;quot; /&amp;gt; Der Name Bittersüß soll daher rühren, dass man beim Kauen des Stängels zuerst das Bittere, später das Süße schmecke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum dulcamara 15-p.bot-solana.dulca-042.jpg|mini|Bittersüßer Nachtschatten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Bittersüße Nachtschatten ist eine [[Krautige Pflanze|krautige]] oder verholzende [[Kletterpflanze]], deren oberirdische Teile sich über 8 bis 10 Meter ausbreiten können. Unterirdisch können die Sprosse ausgebreitet oder kriechend wachsen. Die Sprosse sind nur selten unbehaart, meistens sind sie behaart, die Dichte der Behaarung kann stark schwanken. Die [[Trichom]]e sind einfach und einreihig oder verzweigt, beide Formen können gemischt auftreten. Sie bestehen aus vier bis acht Zellen, werden bis zu 1,5 Millimeter lang und sind meist weiß. Die [[Borke]] älterer Sprosse ist grau bis gelblich grau gefärbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sympodium|sympodialen Einheiten]] beinhalten viele [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]]. Die Blätter sind sehr variabel und können sogar an einem Spross unterschiedlichste Formen und Größen annehmen. Sie können einfach oder bis zu dreifach fiederspaltig sein, werden 2,5 bis 7 Zentimeter lang und 1,2 bis 6 Zentimeter breit. Der Umriss kann elliptisch oder eiförmig bis herzförmig sein. Die oberen Blätter sind meist geöhrt, spießförmig oder mit ein bis zwei Fiederzipfeln ausgestattet. Die Oberseite ist unbehaart bis mäßig mit einreihigen oder verzweigten Trichomen von bis zu 1,5 Millimeter Länge entlang der Adern und auf der Blattfläche behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterseite ist spärlich bis dicht und meist stärker als die Oberseite behaart, die Form der Trichome gleicht denen der Oberseite. Von der Mittelachse entspringen sechs bis neun Paar Seitenadern. Die Basis ist abgeschnitten oder herzförmig, die Blattränder sind ganzrandig oder meist zweifach oder selten öfter gelappt. Die Lappen befinden sich an der Basis der Blattspreite und verjüngen sich zu den Einschnitten hin. Nach vorn ist die Blattspreite spitz oder zugespitzt. Der [[Blattstiel]] ist meist 0,5 bis 2 Zentimeter lang, selten auch länger und weist eine ähnliche Behaarung wie die Stängel auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Solanum dulcamara0 clean.png|mini|Bittersüßer Nachtschatten (&amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039;), Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20140819Solanum dulcamara1.jpg|mini|Bittersüßer Nachtschatten (&amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] stehen endständig oder seitlich, jedoch nicht den Laubblättern gegenüberstehend. Sie sind 4 bis 15 Zentimeter (manchmal jedoch nur 1 Zentimeter) lang, vielfach verzweigt, unbehaart bis mäßig behaart und beinhalten bis zu 40 [[Blüte]]n, von denen immer nur wenige gleichzeitig geöffnet sind. Die [[Rachis]] ist oftmals purpurn überhaucht. Der [[Blütenstandsstiel]] ist meist 1 bis 7 Zentimeter (selten nur 0,5 Zentimeter) lang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blütenstiel]]e sind zur Blütezeit 6 bis 12 Millimeter lang, messen 1 Millimeter im Durchmesser und sind schlank, abstehend, oftmals purpurn-grün. Sie sind unbehaart bis spärlich behaart, die Trichome sind meist einreihig und nur selten verzweigt und bis zu 0,5 Millimeter lang. An der Basis ist der Blütenstiel gewinkelt und von einer kleinen Hülle umgeben, die einen auffällig geschwollenen Zapfen an der Blütenstandsachse hinterlässt. Die Blütenstandsachse ist zickzackförmig aufgebaut, die Kerben, die die Blütenstiele hinterlassen, stehen unregelmäßig weit auseinander, meist 1 bis 5 Millimeter, selten auch bis 10 Millimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Knospe]]n sind gewunden, die [[Kronblatt|Krone]] steht schon lange vor der Blütezeit über die [[Kelchblatt|Kelchröhre]] hinaus. Die Blüten selbst sind fünfzählig, alle Blüten eines Blütenstandes sind zwittrig. Die Kelchröhre ist breit konisch und 1 bis 1,5 Millimeter lang, mit breit dreieckigen Kelchzipfeln besetzt, die weniger als 0,5 Millimeter lang sind. Sie sind unbehaart oder mit einreihigen, weißen Trichomen besetzt. Die Spitze ist zugespitzt, der Rand ist [[Papille (Botanik)|papillös]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krone misst 1,5 bis 2 Zentimeter im Durchmesser und ist tief (bis zu 3/4 der Strecke bis zur Basis) sternförmig gespalten. Sie ist purpurn, violett oder weiß gefärbt, an der Basis jedes Kronlappens finden sich grüne und leuchtend weiße Punkte. Die Kronlappen sind 6 bis 8 Millimeter lang und 2,5 bis 3 Millimeter breit, zur Blütezeit sind sie stark zurückgebogen, sie können an der Spitze und an den Rändern fein papillös sein, oder sie sind vollständig unbehaart. Gelegentlich findet sich jedoch auf der Außenseite eine dichte Behaarung aus einreihigen, unverzweigten Trichomen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch die Verwachsung der [[Staubblatt|Staubbeutel]] entstehende Röhre ist sehr fein; die Staubfäden stehen auf 0,5&amp;amp;nbsp;Millimeter einzeln voneinander, sie sind unbehaart. Die Staubbeutel sind 4,5 bis 6&amp;amp;nbsp;Millimeter lang, etwa 1&amp;amp;nbsp;Millimeter breit, stark zusammengeneigt und zu einer einzigen Reihe verwachsen. Sie öffnen sich über Poren an den Spitzen, auch im Alter erweitern sich diese Poren nicht zu Schlitzen. Der [[Fruchtknoten]] ist unbehaart. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist 5 bis 9&amp;amp;nbsp;Millimeter lang und ebenfalls unbehaart. Er trägt eine feine, köpfchenförmige [[Narbe (Botanik)|Narbe]] mit papillöser Oberfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SOLANUM DULCAMARA - SANT JUST - IB-729 (Dolçamara).JPG|mini|Bittersüßer Nachtschatten (&amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039;), fruchtend]]&lt;br /&gt;
Die Frucht ist eine kugelförmige bis elliptische [[Beere]]. Sie wird 0,6 bis 1,1&amp;amp;nbsp;Zentimeter lang und 0,6 bis 1,5&amp;amp;nbsp;Zentimeter breit. Zur Reife ist sie leuchtend rot gefärbt, das [[Perikarp]] ist dünn und glänzend. Die Blütenstiele haben sich an der Frucht auf bis zu 1,3&amp;amp;nbsp;Zentimeter verlängert und messen 1 bis 1,5&amp;amp;nbsp;Millimeter im Durchmesser. Sie sind abstehend und nicht auffällig holzig. Jede Frucht enthält mehr als 30&amp;amp;nbsp;[[Same (Pflanze)|Samen]]. Diese sind flach nierenförmig, etwa 3&amp;amp;nbsp;Millimeter lang und 2&amp;amp;nbsp;Millimeter breit. Die Oberfläche ist blassgelb oder bräunlich, fein gekörnt, die Zellen der [[Samenschale]] sind fünfseitig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art besitzt die Chromosomenzahl 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standorte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum-dulcamara-Distribution-PhytoKeys-022-001-g036.jpg|mini|Verbreitung des Bittersüßen Nachtschattens (nach Knapp, 2013&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp13&amp;quot; /&amp;gt;)]]&lt;br /&gt;
Der Bittersüße Nachtschatten ist in weiten Teilen Europas, Asiens und im nördlichen Nordamerika verbreitet. In Eurasien reicht das Verbreitungsgebiet von [[Spanien]] bis nach [[Sibirien]] und das nördliche [[Japan]]. Man geht davon aus, dass die nordamerikanischen Vorkommen Einschleppungen sind, da die ersten Herbarbelege erst aus dem frühen 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass die Art eine natürliche circumboreale Verbreitung besitzt. Die Art ist in Mitteleuropa in allen Höhenlagen bis 1700 Meter Meereshöhe anzutreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1964&amp;quot; /&amp;gt; Sie steigt im Berner Oberland bis 1580 Meter, bei [[Heiligkreuz (Gemeinde Sölden)|Heiligkreuz]] im Ötztal bis 1700 Meter und im [[Kanton Wallis]] bis 1700 Meter Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art wächst an einer Vielzahl von Standorten in gemäßigtem Klima, meist in der Nähe von Wasser und an offenen Standorten mit ausreichend Licht. Obwohl sie verholzend ist, wächst sie selten bis in die Kronenschicht hinein, vielmehr ist sie oftmals in Dickichten und zwischen anderer niedriger Vegetation zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3+w+ (feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3+ (Unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental), Salztoleranz 1 = tolerant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Bittersüße Nachtschatten wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum&amp;#039;&amp;#039; Band 1 Seite 185 als &amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben. Das Epitheton &amp;quot;dulcamara&amp;quot; hatte Linné von [[Caspar Bauhin]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bittersüße Nachtschatten ist eine im [[Phänotyp]] sehr variable Art, so dass teilweise eigenständige Arten oder unterschiedliche [[Varietät (Biologie)|Varietäten]] beschrieben worden sind. Die Variation betrifft vor allem die Größe und Aufteilung der Laubblätter, Behaarung und Farbe der Blüten, seltener auch eine Abhängigkeit vom Standort. So wurden beispielsweise küstennahe Formen mit sukkulenten Blättern entweder als &amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;marinum&amp;#039;&amp;#039; oder als &amp;#039;&amp;#039;Solanum littorale&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für großfrüchtige Pflanzen aus dem östlichen Rand des Verbreitungsgebietes wurde die Varietät &amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;macrocarpum&amp;#039;&amp;#039; eingeführt. Eine Sippe von Pflanzen aus den Sumpfgebieten nahe heißer Quellen bei [[Lenkoran]] ([[Aserbaidschan]]), die aus kurzen aufrechten Sprossen bestehen, die durch kriechende Stängel miteinander verbunden sind, und nur kleine Blütenstände aus wenigen Blüten besitzen, wurden als &amp;#039;&amp;#039;Solanum kieseritzkii&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. Als &amp;#039;&amp;#039;Solanum pseudopersicum&amp;#039;&amp;#039; wurden unbehaarte Pflanzen mit nicht geteilten Blättern, als &amp;#039;&amp;#039;Solanum kitagawae&amp;#039;&amp;#039; unbehaarte Pflanzen mit geteilten Blättern bezeichnet. Da eine wirkliche Abhängigkeit von geographischen Standort und Habitat nicht nachgewiesen werden kann, werden diese Arten und Varietäten nicht mehr unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bumblebee buzzpollinating Solanum dulcamara.webm|mini|Eine Hummel bestäubt Bittersüßen Nachtschatten durch Vibrationsbestäubung]]&lt;br /&gt;
Die Pflanzenart wird gewöhnlich von Insekten, in erster Linie [[Hautflügler|Haut-]] und [[Zweiflügler]], [[Insektenbestäubung|bestäubt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth&amp;quot;&amp;gt;Eckehart J. Jäger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Springer Spektrum, 21. Auflage, 2016, ISBN 978-3-662-49707-4, Seite 715f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Pollen]] ist in röhrenförmigen [[Staubbeutel]]n verborgen. Nur über ein winzig kleines Loch an der Unterseite der Staubbeutel kann er nach außen gelangen. Durch kräftige Vibrationen mit Hilfe ihrer Flugmuskeln können manche Bienenspezies den Pollen nach außen befördern. Dieser Vorgang wird als [[Vibrationsbestäubung]] bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Dave Goulson: &amp;#039;&amp;#039;Wenn der Nagekäfer zweimal klopft: Das geheime Leben der Insekten&amp;#039;&amp;#039;, Carl Hanser Verlag GmbH Co KG, 2016. Abschnitt: Treibhausblumen, ISBN 978-3-446-44700-4&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Selbstbestäubung]] führt ebenfalls häufig zum Fruchtansatz.&amp;lt;ref name=biol&amp;gt;{{BiolFlor|3260}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Pflanzengesellschaft]]en findet man den Bittersüßen Nachtschatten u.&amp;amp;nbsp;a. in Tieflagen-Weidengebüschen, Flachmoor-Gebüschen und Erlen-Bruchwäldern vor.&amp;lt;ref name=biol/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Larven als auch erwachsene Exemplare des [[Kartoffelkäfer]]s fressen an Teilen des Bittersüßen Nachtschattens. Die ursprünglichen Verbreitungsgebiete der beiden Arten überschneiden sich nicht, jedoch wurden der Kartoffelkäfer nach Europa und der Bittersüße Nachtschatten nach Nordamerika eingeschleppt. Beispielsweise im US-Bundesstaat [[Connecticut]] ist die Pflanze die verbreitetste Nahrungspflanze des Käfers. Es wurde nachgewiesen, dass die über die Pflanzenentwicklung hinweg unterschiedlichen Inhaltsstoffe Einfluss auf die Entwicklung und Fortpflanzungszyklen der Käfer haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hare83&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der [[Diasporen]] erfolgt über [[Verdauungsausbreitung]] und [[Klettausbreitung]].&amp;lt;ref name=Roth/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Alle Pflanzenteile enthalten [[gift]]ige [[Steroide|Steroidalkaloide]] und mit diesen verwandte [[Saponine]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EMA&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drugs.com&amp;quot; /&amp;gt; Verschiedene [[Alkaloide]] wurden in den Blättern und Beeren nachgewiesen. Hauptkomponenten sind [[Glycoside]] der drei [[Spirosolan]]alkaloide [[Tomatidenol]], [[Soladulcidin]] und [[Solasodin]], manchmal finden sich auch freie Alkaloide.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drugs.com&amp;quot; /&amp;gt; Alpha-, beta- und gamma-Solamarine sind Glycoside des Tomatidenol,&amp;lt;ref&amp;gt;P. M. Boll: &amp;#039;&amp;#039;Alkaloidal glycosides from Solanum dulcamara. IV. The constitution of beta- and gamma-solamarine.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Chem Scand.&amp;#039;&amp;#039; 17, 1963, S. 1852.&amp;lt;br /&amp;gt; - P. M. Boll: &amp;#039;&amp;#039;Alkaloidal glycosides from Solanum dulcamara. V. The constitution of alpha-solamarine.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Chem Scand.&amp;#039;&amp;#039; 17, 1963, S. 2126.&amp;lt;/ref&amp;gt; während Soladulcine A und B von Soladulcidin stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Y. Y. Lee, F. Hashimoto, S. Yahara, N. Toshihiro, N. Yoshida: &amp;#039;&amp;#039;Steroidal glycosides from Solanum dulcamara.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Chem Pharm Bull]].&amp;#039;&amp;#039; 42, 1994, S. 707.&amp;lt;/ref&amp;gt; Solasonin&amp;lt;ref&amp;gt;L. H. Briggs, L. C. Vining: &amp;#039;&amp;#039;Solanum alkaloids. Part X. The mode of linkage in the trisaccharide moiety of solanine and solasonine.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Chem Soc.&amp;#039;&amp;#039; 1953, S. 2809.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Solamargin]]&amp;lt;ref&amp;gt;L. H. Briggs, R. C. Cambie, D. M. Hyslop: &amp;#039;&amp;#039;Solanum alkaloids. Part XVII. The sugar unit of solamargine.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Chem Soc.&amp;#039;&amp;#039; 1975, S. 2455.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Glycoside des Solasodin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere aus der Pflanze isolierte Stoffe sind Saponine wie [[Soladulcoside]] A und B,&amp;lt;ref&amp;gt;T. Yamashita, T. Matsumoto, S. Yahara, N. Yoshida, T. Nohara: &amp;#039;&amp;#039;Structures of two new steroidal glycosides, soladulcosides A and B from Solanum dulcamara.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chem Pharm Bull.&amp;#039;&amp;#039; 39, 1991, S. 1626–1628.&amp;lt;/ref&amp;gt; frei [[Sterine]] wie [[Tigogenin]]&amp;lt;ref&amp;gt;R. E. Marker, R. B. Wagner, P. R. Ulshafer, E. L. Wittbecker, D. P. Goldsmith, C. H. Ruof: &amp;#039;&amp;#039;Sterols. CLVII. Sapogenins. 69. Isolation and structures of thirteen new steroidal sapogenins. New sources for known sapogenins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Am Chem Soc.&amp;#039;&amp;#039; 65, 1943, S. 1199.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Lycopin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den grünen und gelb werdenden Beeren ist der Glyco-Alkaloidanteil am höchsten,&amp;lt;ref&amp;gt;H. Sander: &amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara. VII. Biosynthesis of spirosolanol glycosides in the ripening fruit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Planta Med]].&amp;#039;&amp;#039; 11, 1963, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; niedriger in den Blättern und Stängeln und am niedrigsten, bis fast fehlend, in vollreifen Früchten. Für Kinder können 30 bis 40 (oder weniger) unreife Beeren tödlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzenart bildet möglicherweise drei verschiedene Rassen aus, die sich äußerlich nicht unterscheiden, aber eine unterschiedliche Alkaloidzusammensetzung besitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drugs.com&amp;quot; /&amp;gt; Die Tomatidenol-haltige Rasse kommt westlich der Elbe vor, die Soladulcidin-haltige Rasse östlich der Elbe und die Solasodin-haltige Rasse in Ungarn, Bulgarien und Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Tabakverordnung (Deutschland)|deutsche Tabakverordnung]] verbietet die Verwendung des Bittersüßen Nachtschattens in Tabakprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmakologie ==&lt;br /&gt;
Die giftige Droge selbst wird heute weniger verwendet; zur Anwendung kommen vielmehr Fertigpräparate mit standardisierten Extrakten (&amp;#039;&amp;#039;Solani dulcamarae stipites&amp;#039;&amp;#039;) aus den Stängeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EMA&amp;quot; /&amp;gt; Die Verwendung dieser Extrakte zur äußeren Anwendung ist nach [[Kommission E]] akzeptiert zur Unterstützung bei chronischen Ekzemen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drugs.com&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Blumenthal (Hrsg.): The Complete German Commission E Monographs: Therapeutic Guide to Herbal Medicine. Austin, TX 1998, American Botanical Council, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inhaltsstoffe sind: Steroidalkaloidglykoside (0,07–0,4 %), wie alpha- und beta Solamarin, sowie Steroidsaponine (0,18 %). Als gesichert gelten heute immunsuppressive, cortisonähnliche, entzündungshemmende und juckreizmindernde Wirkungen der Präparate.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EMA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend werden sie zur unterstützenden Therapie bei chronischen Hautleiden eingesetzt wie bei Ekzemen oder Neurodermitis. Gegenanzeigen sind Schwangerschaft und Stillzeit. Nach Ansicht der [[Europäische Arzneimittel-Agentur|europäischen Arzneimittel-Agentur]] (EMA) sollte sich die Anwendung auf Erwachsene beschränken, nicht länger als zwei Wochen dauern und nicht oral vorgenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EMA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Mittelalterliche Heilkunde|mittelalterlichen Heilkunde]] fand der Bittersüße Nachtschatten als Schmerzmittel (etwa bei Knochen- oder Gliederschmerzen) und abschwellendes Mittel bei entzündungsbedingten Schwellungen Anwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Kreienkamp: &amp;#039;&amp;#039;Das St. Georgener Rezeptar. Ein alemannisches Arzneibuch des 14. Jahrhunderts aus dem Karlsruher Kodex St. Georgen 73&amp;#039;&amp;#039;, Teil II: Kommentar (A) und textkritischer Vergleich, Medizinische Dissertation Würzburg 1992, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Volksheilkunde]] wurde die Pflanze auch als Blutreinigungstee, bei Übelkeit, Rheuma, chronischer Bronchitis und bei Asthma eingesetzt. [[Homöopathie|Homöopathische]] Zubereitungen wurden bei fieberhaften Infekten, Erkrankungen der Atmungsorgane, des Magen-Darm-Kanals, der Harnwege, der Gelenke und der Haut verabreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schönfelder04&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hiller10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zierpflanze ==&lt;br /&gt;
Als [[Zierpflanze]] wird der Bittersüße Nachtschatten selten in Parks und [[Naturgarten|Naturgärten]] angepflanzt. Er benötigt einen vollsonnigen, jedoch feuchten Standort. Die Vermehrung erfolgt über Aussaat und [[Steckling]]e. Es gibt einige Sorten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler2008&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783827409188|Seiten=451}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Solanum dulcamara|Bittersüßer Nachtschatten (&amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5661|Solanum dulcamara L., Bittersüßer Nachtschatten}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3260}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=1648|WissName=Solanum dulcamara L.|Abruf=2016-02-29}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Nachtschattengewaechse/nacht_violett.htm#Bittersüßer Nachtschatten  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.giftpflanzen.com/solanum_dulcamara.html Giftigkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drugs.com&amp;quot;&amp;gt;Drugs.com: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.drugs.com/npp/bittersweet-nightshade.html Bittersweet Nightshade]&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 17. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EMA&amp;quot;&amp;gt;[[Europäische Arzneimittel-Agentur]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages%2Fmedicines%2Fherbal%2Fmedicines%2Fherbal_med_000047.jsp&amp;amp;mid=WC0b01ac058001fa1d |wayback=20170202002457 |text=Solanum |archiv-bot=2023-03-22 03:52:13 InternetArchiveBot }} (Verbraucherinformationen des Herbal Medicinal Products Committee (HMPC))&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juni 2014, abgerufen am 17. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knapp13&amp;quot;&amp;gt;Sandra Knapp: &amp;#039;&amp;#039;A revision of the Dulcamaroid Clade of Solanum L. (Solanaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Phyto Keys&amp;#039;&amp;#039;, Band 22, 10. Mai 2013. S. 1–428, [[doi:10.3897/phytokeys.22.4041]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hare83&amp;quot;&amp;gt;J. Daniel Hare: &amp;#039;&amp;#039;Seasonal Variation in Plant-Insect Associations: Utilization of Solanum dulcamara by Leptinotarsa decemlineata.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ecology&amp;#039;&amp;#039;, Band 64, Nummer 2, April 1983. S.&amp;amp;nbsp;345–361.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hiller10&amp;quot;&amp;gt;K. Hiller, M. F. Melzig: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. 2010, Spektrum Akademischer Verlag, ISBN 978-3-8274-2053-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schönfelder04&amp;quot;&amp;gt;Ingrid und [[Peter Schönfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Handbuch der Heilpflanzen&amp;#039;&amp;#039;, Franckh-Kosmos Verlagsgesellschaft, 2004, ISBN 3-440-09387-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ulrich1872&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Wörterbuch der Pflanzennamen in Lateinischer, Deutscher, Englischer und Französischer Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Heinrich Schmidt, Leipzig 1872. S. 222. ([http://archive.org/details/internationales00ulrigoog Digitalisat online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001. Seite 821, ISBN 3-8001-3131-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1964&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 4. Verlag Carl Hanser, München 1964. S. 2589–2592.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1044400|WissName=Solanum dulcamara L.|Abruf=2023-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtschatten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kletterpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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