<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bitterorange</id>
	<title>Bitterorange - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bitterorange"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bitterorange&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T15:32:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bitterorange&amp;diff=44301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cuello de pepino: BKL an neue Systematik angepasst.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bitterorange&amp;diff=44301&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-12T07:41:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL an neue Systematik angepasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine Hybride aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Citrus&amp;#039;&amp;#039;. Als Bitterorange wird auch die [[Dreiblättrige Orange]] bezeichnet.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bitterorange&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Citrus × aurantium&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Zitruspflanzen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Citrus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Rautengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Rutaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Seifenbaumartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Sapindales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Citrus aurantium - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-042.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Illustration der Pomeranze oder Bitterorange (&amp;#039;&amp;#039;Citrus × aurantium&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bitterorange&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pomeranze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Citrus × aurantium&amp;#039;&amp;#039; L.), auch &amp;#039;&amp;#039;[[Sevilla]]-Orange&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Saure Orange&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Zitruspflanzen|Zitruspflanze]]. Entstanden ist die Bitterorange vermutlich als [[Hybride]] zwischen [[Pampelmuse]] (&amp;#039;&amp;#039;Citrus maxima&amp;#039;&amp;#039;) und [[Mandarine]] (&amp;#039;&amp;#039;Citrus reticulata&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;E. Nicolosi et al. (2004): &amp;#039;&amp;#039;Citrus phylogeny and genetic origin of important species as investigated by molecular markers&amp;#039;&amp;#039;. Theoretical and Applied Genetics 100(8):1155-1166.&amp;lt;/ref&amp;gt; wahrscheinlich im Süden Chinas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre [[Frucht]] ist ähnlich der aus den gleichen Elternarten entstandenen süßen [[Orange (Frucht)|Orange]], aber bitterer, herbschmeckender und kleiner. Sie wird wegen ihrer gänzlich unterschiedlichen Verwendung von den süßen Orangen unterschieden. Während die Bitterorange spätestens im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach Italien gekommen ist, wurde die süße Variante erst im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach Europa eingeführt. Die Heimat der Pomeranzen ist heute nicht mehr feststellbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Pomeranze/Bitterorange – Wirkung, Anwendung, Botanik |Sammelwerk=DocJones.de |Online={{Webarchiv |wayback=20120110060725 |url=http://www.docjones.de/wirkstoffe/pomeranze |text=online}} |Abruf=2017-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich wuchsen die ersten Bäume mit der orangefarbenen Frucht in den südlichen tropischen Gebieten des [[Himalaya]] oder in den Gebirgsregionen Chinas. Fest steht, dass der Baum seit mehr als 4000 Jahren vor allem wegen seiner aromatischen Frucht kultiviert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pomeranzen BMK.jpg|mini|links|Zweige mit Früchten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bitterorange wächst als immergrüner, bis zehn Meter großer [[Baum]] mit einer runden Krone. Die Zweige sind in den Blattachseln mit Dornen besetzt, die meist dünn und kurz sind, an jungen, stark wachsenden Trieben aber auch fünf bis acht Zentimeter Länge erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ovalen [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] enden in einer etwas ausgezogenen, aber stumpfen Blattspitze und sind am Blattgrund abgerundet bis keilförmig zulaufend. Der Blattstiel ist zwei bis drei Zentimeter lang und deutlich herzförmig verbreitert (geflügelt): Die Breite beträgt nahe der Blattspreite ein bis zwei Zentimeter, zum Spross hin läuft die Verbreiterung keilförmig aus. Die Blätter enthalten Öldrüsen, der Geruch des Öls ([[Petitgrain]]) wird als angenehm empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weißen Blüten duften ebenfalls stark. Fünf bis zwölf Prozent der Blüten enthalten nur Staubgefäße, kein [[Gynoeceum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Citrus × aurantium.jpg|mini|Bitterorangen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte sind rundlich, etwas abgeplattet, die im reifen Zustand leuchtend orange Schale ist dicker und unebener als die der [[Orange (Frucht)|Orange]]. Die äußere, farbige Schale lässt sich relativ leicht abschälen. Im Innern ist die Frucht in zehn bis zwölf Segmente eingeteilt, viele Sorten enthalten zahlreiche Samen. Das Fruchtfleisch ist sauer, die weiße Schicht unter der Schale ([[Mesokarp]], Albedo) und die Häutchen um die einzelnen Segmente ([[Endokarp]]) schmecken bitter. Die zentrale Achse der Frucht ist zur Reifezeit meist hohl. Erntezeit im Mittelmeerraum ist Januar bis Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum waren die aus Venedig eingeführten Pomeranzen und kandierte Pomeranzenschalen, insbesondere beim hohen Adel und der hohen Geistlichkeit begehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Kühnel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sachkultur bürgerlicher und patrizischer Nürnberger Haushalte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Trude Ehlert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit. Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 6.–9. Juni 1990 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Mit einem Register von Ralf Nelles.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4156-X, S. 15–31, hier: S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der äußeren Fruchtschale wird [[Orangeat]] und aus der gesamten Frucht [[Marmelade|Orangenmarmelade]] hergestellt, wobei die äußere Fruchtschale abgeschält und zerkleinert dem Gelee beigegeben wird. Außerdem werden Schalen und Saft der Pomeranze für die Herstellung des Likörs [[Curaçao (Likör)|Curaçao]], des Berliner Likörs [[Mampe Halb und Halb]]  und der italienischen Bitterorangenlimonade [[Aranciata Amara]] benötigt. Die [[Chinotto (Frucht)|Chinottofrucht]], vermutlich eine Varietät der Bitterorange, ist Basis für die [[Chinotto (Getränk)|Chinottolimonade]]; diese „italienische Cola“ gab ihrerseits das Vorbild für das maltesische [[Kinnie]] ab. Beide Produkt- bzw. Markennamen verweisen auf China als mutmaßliche Heimat der Ursprungspflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pomeranze liefert auch der [[Parfüm]]erie gleich drei sehr wichtige Duftbausteine, die sich geruchlich deutlich voneinander unterscheiden:&lt;br /&gt;
* [[Neroli]]öl aus den Blüten. Als Nebenprodukt der [[Wasserdampfdestillation]] fällt als Kondenswasser das sogenannte [[Orangenblütenwasser]] an.&lt;br /&gt;
* Bitterorangenöl aus den Fruchtschalen. Wichtiger Duftbaustein in [[Kölnisch Wasser|Eau de Cologne]] und vielen frischen „zitronigen“ Duftwässern.&lt;br /&gt;
* [[Petitgrain]]öl Bigarade aus Blättern, Zweigen und den unreifen grünen Früchten. Als Nebenprodukt fällt das [[Eau des Brouts]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mittelalterlichen Duftrezepturen verwendete man auch ein wässriges Destillat aus den Blüten, das &amp;#039;&amp;#039;Aqua Naphae&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Synephrin]] ist ein in der Bitterorange vorkommender Stoff, der als [[Fatburner]] vermarktet wird. Es wurden ähnliche Effekte wie bei dem pharmakologisch verwandten [[Ephedrin]] versprochen, die tatsächliche Wirksamkeit ist allerdings sehr umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aurantii amari flos dried.jpg|mini|hochkant=1.5|Die Blütendroge &amp;#039;&amp;#039;Aurantii amari flos&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hesperidin]] wird aus der getrockneten Frucht mittels Auskochen mit Wasser und anschließender Extraktion mit Natronlauge gewonnen. Dieser [[Naturstoff]] dient als Ausgangsprodukt der Synthese von [[Diosmin]], einem Wirkstoff für Arzneimittel des kardiovaskulären Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Furanocumarine]] sind gerinnungshemmende Substanzen, welche die Haut lichtempfindlicher (Photosensibilisierung) machen. Daher kann es bei gleichzeitiger intensiver Einwirkung von UV-Licht (Sonnenstudio bzw. intensives Sonnenlicht) zu Hautreizungen führen. Zusätzlich sind auch in geringen Mengen Cumarine&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.medizinalpflanzen.de/systematik/6_droge/aurant-p.htm |titel=Aurantii amari epicarpium et mesocarpium – Bitterorangenschale |zugriff=2017-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getrocknete [[Blütendroge]] wird als Geschmacks- und Geruchskorrigens&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rahfield&amp;quot;&amp;gt;Bettina Rahfeld: &amp;#039;&amp;#039;Mikroskopischer Farbatlas pflanzlicher Drogen.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-8274-1951-4, S.&amp;amp;nbsp;138; Bezugnahme auf Monographie der Kommission E.&amp;lt;/ref&amp;gt; in pharmazeutischen Zubereitungen, vor allem Tees eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Citrus Aurantium Pillnitz.JPG|mini|hochkant|Älteste Bitterorangenpflanze (circa 300 Jahre) im deutschsprachigen Raum ([[Schlosspark Pillnitz]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pomeranze kam bereits im Mittelalter nach Europa. Erste Erwähnungen im Mittelmeerraum finden sich im 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in [[Arabische Sprache|arabischen]] Schriften als {{arF|نارنج|w=nārandsch}}. Dieses Wort leitet sich über das [[Persische Sprache|Persische]] und [[Sanskrit]] von einem [[Dravidische Sprachen|dravidischen]] Wort ab. In Spanien gab es spätestens im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Pflanzungen von Bitterorangen. Die arabische Bezeichnung wurde ins Spanische und Portugiesische übernommen und ist der Ursprung des Wortes &amp;#039;&amp;#039;Orange&amp;#039;&amp;#039; (vgl. den Abschnitt [[Orange (Frucht)#Namensgebung|Namensgebung]] im Artikel „Orange“). Im Mittelalter wurde die Pomeranze (bzw. Apfelsine) gemäß Diefenbach&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lorenz Diefenbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Glossarium latino-germanicum mediae et infimae aetatis.&amp;#039;&amp;#039; Joseph Baer, Frankfurt am Main 1857.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;malum aurantium&amp;#039;&amp;#039; („goldener Apfel“) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 432–433 (zu &amp;#039;&amp;#039;pamrantze&amp;#039;&amp;#039;: Apfelsine, Frucht von Citrus aurantium L.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch bei [[Giovanni Baptista Ferrari]] findet sich 1646 die Form &amp;#039;&amp;#039;Aurantium&amp;#039;&amp;#039;, die einen Bezug zum lateinischen Wort &amp;#039;&amp;#039;aurum&amp;#039;&amp;#039; für „Gold“ und damit zur Farbe der Frucht hat.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Ramón-Laca (2003): &amp;#039;&amp;#039;The Introduction of Cultivated Citrus to Europe via Northern Africa and the Iberian Peninsula&amp;#039;&amp;#039;. Economic Botany 57(4):502–514.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7 (Nachdruck von 1996).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Marzell (1943): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag S. Hirzel, Leipzig.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pomeranze&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom lateinischen &amp;#039;&amp;#039;pomum aurantium&amp;#039;&amp;#039; (mit dem Zusatz „pomum“ = „Apfel“) her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl von Linné]] wählte für die Bitterorange den wissenschaftlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Citrus aurantium&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem heute klar ist, dass es sich dabei um eine Kreuzung handelt, wird der Name durch ein Kreuzungszeichen ergänzt: &amp;#039;&amp;#039;Citrus × aurantium&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Von der Pomeranze abgeleitet ist der umgangssprachlich scherzhafte oder auch abwertende Begriff „[[Landpomeranze]]“ für eine Frau aus ländlicher Provinz mit mangelnder Weltbildung, der sich u.&amp;amp;nbsp;a. auch auf die frische Farbe des [[Hautfarbe|Teints]] mit pomeranzenroten Pausbacken bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pomeranzen-Rarität ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Landsknechthose.jpg|mini|links|Eine Pomeranzen-Rarität ist die „Deutsche Landsknechthose“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Pomeranzen-Rarität ist die „Deutsche Landsknechthose“ (&amp;#039;&amp;#039;Citrus aurantium Fasciata&amp;#039;&amp;#039;). Die bereits im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert beschriebene Frucht ist im reifen Zustand markant gestreift. Der Name spielt auf die Hosentracht deutscher [[Landsknecht]]e an. Gestreifte Landsknechthosen werden nach wie vor von der [[Päpstliche Schweizergarde#Geschichte|Vatikan-Garde]] getragen. Die gestreiften Fruchtschalen der Landsknechthosen-Pomeranze sind während der Reife zunächst grün gefärbt, während sich die untere Schale gelb färbt. Zur Zeit der Vollreife sind die Streifen orangefarben. Die historische Sorte ist auch unter den Sortennamen &amp;#039;&amp;#039;Virgatum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Virgolare&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fiamato&amp;#039;&amp;#039; zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Römer [https://www.welt.de/print-wams/article130049/Ein-Kuebel-Sueden.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Kübel Süden&amp;#039;&amp;#039;] Artikel vom 24. Juli 2005 auf welt.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Werfring]]: &amp;#039;&amp;#039;Kur im Schönbrunner Orangeriekrankenhaus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Mai 2012, Beilage „ProgrammPunkte“, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flora-toskana.com/de/zitruspflanzen-citrus/173-citrus-aurantium-fasciata-deutsche-landsknechtshose.html Deutsche Landsknechtshose] auf flora-toskana.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Reuther, Leon Dexter Batchelor, Herbert John Webber (Hrsg.): {{Webarchiv |wayback=20120201165842 |url=http://websites.lib.ucr.edu/agnic/webber/ |text=&amp;#039;&amp;#039;The Citrus Industry.&amp;#039;&amp;#039;}} Band 1. University of California, Berkeley 1967.&lt;br /&gt;
* Walter Reuther, Leon Dexter Batchelor, Herbert John Webber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Citrus Industry.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. University of California, Berkeley 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Citrus × aurantium|Bitterorange}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Citr_sin.html Informationen zu Orangen und Pomeranzen]&lt;br /&gt;
* [https://www.awl.ch/heilpflanzen/citrus_aurantium/pomeranze.htm Die Bitterorange als Heilpflanze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4250005-9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- kein Taxon --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitruspflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitrusfrucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duftstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitruspflanzenhybride]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cuello de pepino</name></author>
	</entry>
</feed>