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	<title>Bittermelone - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bittermelone&amp;diff=524865&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kingbossix: Link</title>
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		<updated>2025-12-12T18:04:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Tropenbaum. Eine Übersicht zu anderen Bedeutungen des Wortes „Balsamapfel“ ist unter [[Balsamapfel (Begriffsklärung)]] zu finden.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bittermelone&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Momordica charantia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Bittermelonen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Momordica&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cucurbitoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kürbisgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cucurbitaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kürbisartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cucurbitales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Momordica charantia Blanco2.357.png&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Balsambirne (&amp;#039;&amp;#039;Momordica charantia&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bittermelone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Momordica charantia&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bittergurke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goya-Gurke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balsambirne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balsamapfel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bittere Springgurke&amp;#039;&amp;#039;, französisch &amp;#039;&amp;#039;Margose&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Pflanzenart aus der Gattung [[Bittermelonen]] (&amp;#039;&amp;#039;Momordica&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Kürbisgewächse]] (Cucurbitaceae). Die tropischen Gemüsefrüchte der Bittermelone sind ein seit Jahrhunderten in vielen Ländern und besonders im asiatischen Raum beliebtes Lebens- und Heilmittel. Die Anbaugebiete sind Afrika, Süd-, Ost- und Südostasien, Südamerika, Europa und die [[Karibik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
Die Bittermelone ist neben vielen anderen Namen in [[Japan]] als &amp;#039;&amp;#039;Gōyā&amp;#039;&amp;#039; (in [[Okinawa]] im Gericht &amp;#039;&amp;#039;Gōyā [[Champurū]]&amp;#039;&amp;#039;), in Indien auf [[Hindi]] als &amp;#039;&amp;#039;Karela&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|hi|करेला}}), auf [[Malayalam]] als &amp;#039;&amp;#039;Pavaykka&amp;#039;&amp;#039; ({{Mlym|പാവൽ}}), auf [[Tamil]] als &amp;#039;&amp;#039;Pavakai&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ta|பாவக்காய்}}) sowie in [[Honduras]] als &amp;#039;&amp;#039;Kalaika&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Starr 030202-0073 Momordica charantia.jpg|mini|links|Laubblätter und Blüte]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Bittermelone ist eine [[krautige Pflanze]]. Die niederliegenden oder aufsteigenden [[Sprossachse]]n werden bis zu 5&amp;amp;nbsp;m lang und sind spärlich bis dicht behaart, besonders an den [[Knoten (Botanik)|Knoten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständigen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel ist bis 7&amp;amp;nbsp;cm lang. Die [[Blattspreite]] ist bei einer Länge bis 10&amp;amp;nbsp;cm sowie einer Breite bis 12,5&amp;amp;nbsp;cm breit oval bis rund im Umriss, mit herzförmigem Grund. Die Spreite ist tief handförmig geteilt mit drei bis sieben Lappen. Die Lappen sind jeweils mehrfach gelappt oder entfernt gezähnt. Die Blattränder sind ganz und oft bespitzt auf den Lappenspitzen oder Zähnen. Die Laubblätter sind spärlich bis dicht behaart. Die dünnen [[Ranke]]n sind einfach und lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bitter gourd (Momordica charantia).jpg|mini|Ganze Bittermelone mit zwei längs und zwei quer aufgeschnittenen Teilen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Momordica charantia 007.JPG|mini|Reife geöffnete Frucht und Samen im roten Samenmantel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Momordica-charantia-seeds.jpg|mini|Samen ohne Samenmantel von &amp;#039;&amp;#039;Momordica charantia&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:012 bitter melon.jpg|mini|Laubblätter, männliche Blüte und reife Frucht]]&lt;br /&gt;
Die Bittermelone ist einhäusig getrenntgeschlechtig ([[Monözie|monözisch]]). Die fünfzähligen [[Blüte]]n mit doppelter Blütenhülle stehen einzeln in den Blattachseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den männlichen Blüten ist die [[Braktee]] bis 17&amp;amp;nbsp;mm lang, breit oval bis nierenförmig, sitzend, mit herzförmigem Grund stängelumfassend, zugespitzt und grün. Der Blütenstiel ist bis 9,5&amp;amp;nbsp;cm lang. Die Blütenröhre ist bis 5&amp;amp;nbsp;mm lang, der haarige Kelch ist kurz, die [[Kelchblatt|Kelchzipfel]] 3 bis 7&amp;amp;nbsp;mm lang und elliptisch. Die [[Kronblätter]] sind 1 bis 2,5&amp;amp;nbsp;cm lang, hell- bis dunkelgelb und elliptisch bis verkehrt-eiförmig. Sie haben fünf, zu dreien vereinigte, verwachsene [[Staubblatt|Staubblätter]], mit verwachsenen Antheren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den weiblichen Blüten ist die [[Braktee]] bis 12&amp;amp;nbsp;mm und der Blütenstiel bis 10&amp;amp;nbsp;cm lang. Die Blütenröhre ist 1 bis 3&amp;amp;nbsp;mm lang, die schmalen Kelchzipfel 2 bis 5&amp;amp;nbsp;mm lang und lanzettlich. Die [[Kronblätter]] sind 0,7 bis 1,2&amp;amp;nbsp;cm lang. Der unterständige und einkammerige [[Fruchtknoten]] ist etwas unterhalb des Kelchs (epiperigyn) und er ist 8 bis 11 (selten bis 30)&amp;amp;nbsp;mm lang und 2 bis 4&amp;amp;nbsp;mm breit, die [[Narbe (Botanik)|Narben]] sind dreiteilig-zweiästig. Es können Staminodien vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ellipsoide, ledrige [[Beere]] (Panzerbeere, Pepo) ist 2,5 bis 4,8 (selten 11)&amp;amp;nbsp;cm lang (einige Kultivare können deutlich länger sein) und 1,5 bis 2,3 (selten 4)&amp;amp;nbsp;cm breit, kurz [[Schnabel (Botanik)|geschnäbelt]] mit vielen, teils in Reihen stehenden, teils spitzen Höckern. Sie ist reif orange und öffnet sich mit drei Klappen. Der Fruchtstiel ist 3,4 bis 15&amp;amp;nbsp;cm lang. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] sind (8 bis 11)&amp;amp;nbsp;× (4,5 bis 8)&amp;amp;nbsp;× (2 bis 3,5)&amp;amp;nbsp;mm groß und in einen klebrigen, roten Samenmantel (falscher [[Arillus]]) „Pulpe“ eingehüllt, sie sind länglich bis elliptisch, abgeflacht, hellbraun und haben einen gerillten Rand. Die Pulpe ist essbar und schmeckt süß.&amp;lt;ref&amp;gt;Morton, Julta F. (1967): &amp;#039;&amp;#039;The balsam pear — an edible, medicinal and toxic plant&amp;#039;&amp;#039;. Economic Botany 21(1): 57-68. {{DOI|10.1007/BF02897176}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Momordica charantia dsc07812.jpg|mini|Früchte auf einem Markt auf [[Réunion]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bittermelonsambal.jpg|mini|[[Malaysia|Malaiische]] Zubereitung mit Chilis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sidedishes with bitter melon.jpg|mini|In Streifen geschnittene Bittermelone (und [[tausendjährige Eier]]) als Essensbeilage in [[Taipeh]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Bittermelone ist [[pantropisch]] verbreitet, wurde in Amerika jedoch wahrscheinlich zur Zeit des Sklavenhandels eingeführt. Wild wächst sie an Fluss- und See-Ufern und auf aufgelassenen Kulturflächen. Sie kommt in Afrika in Höhenlagen bis auf 1650 Meter vor. In der [[Neotropis]] wächst sie vor allem auf &amp;#039;&amp;#039;gestörten Standorten&amp;#039;&amp;#039; von Brasilien bis in den Südosten der Vereinigten Staaten und ist dort ein verbreitetes „[[Unkraut]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau ==&lt;br /&gt;
Die Bittermelone wird in den feucht-heißen Tropen in Höhenlagen bis auf 500 Meter angebaut. Fruchtbare Böden mit gutem Wasserhaltevermögen sind am besten geeignet. Die Pflanzen werden häufig an [[Spalier]]en gezogen. Etwa fünf Wochen nach [[Aussaat]] beginnt die Blütezeit. Je nach Sorte können die unreifen Früchte ein bis drei Wochen später geerntet werden, die dann 80 bis 120&amp;amp;nbsp;g wiegen. Die Erträge können bei 8 bis 15&amp;amp;nbsp;Tonnen pro Hektar liegen. Krankheiten und Schädlinge sind wohl aufgrund der vielen giftigen Inhaltsstoffe selten. Die Bittermelone ist jedoch gegen das [[Wassermelonenvirus]] und andere [[Viren]] empfindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Sorten und Land[[Rasse (Botanik)|rassen]] der Bittermelone sind relativ wenig erforscht. Vor allem in China und Indien gibt es eine Anzahl von Sorten, die sich in Wuchsform, Reifezeit und Fruchtmerkmalen wie Größe, Form, Farbe und Oberfläche unterscheiden. In Indien wurden großfruchtige, dickfleischige Hybridsorten gezüchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
In tropischen Ländern, in denen die Bittermelone gedeiht, werden die Früchte auf Märkten angeboten. In der Küche Asiens ist ein Gemüsegericht aus unreifen Früchten beliebt. Vor der Zubereitung wird nach dem Entfernen der Samen das Fruchtfleisch in dünne Scheiben geschnitten und mit Salz eingerieben, um Bitterstoffe zu reduzieren. In Indien, besonders in Bengalen, gilt sie als appetitanregend und wird häufig als Vorspeise gereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blätter, Früchte, Samen und Samenöl werden in der traditionellen Medizin verwendet. Sie enthalten fettes Öl, [[insulin]]ähnliche [[Peptide]], [[Momordin]], [[Charantin]] und [[Momordicin]]. Unreife Früchte werden bei [[Diabetes mellitus|Typ-2-Diabetes]] eingesetzt. Bei Wurmbefall, Blasenstein, Fieber und Magengeschwür soll die Bittermelone hilfreich sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Chevallier: &amp;#039;&amp;#039;Das grosse Lexikon der Heilpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Dorling Kindersley, München/Starnberg 2001, ISBN 3-8310-0167-7, S.&amp;amp;nbsp;235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Heilpflanze wurde in einer [[Republik Venedig|venetianischen]] Handschrift von 1435 „momordica id est caranza“ genannt, wobei es sich in dem um 1400 entstandenen Text auch um das verwandte Kürbisgewächs &amp;#039;&amp;#039;[[Momordica balsamina]]&amp;#039;&amp;#039; L. (den „Jerusalemsapfel“)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 147 (&amp;#039;&amp;#039;Momordica:&amp;#039;&amp;#039; M. balsamina L., Balsamapfel).&amp;lt;/ref&amp;gt; handeln könnte. Auch in einer deutschsprachigen Bearbeitung von 1460 werden die heilsamen Eigenschaften des „crauts“ &amp;#039;&amp;#039;momordica&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Domes: &amp;#039;&amp;#039;Momordica-Traktat.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band VI, Sp. 645 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Philippinen wurde 1992 mit Unterstützung der WHO ein Gesetz auf den Weg gebracht, welches 10 Kräuter auf ihre therapeutische Eignung testen sollte, darunter das bei Husten, Halsweh und Asthma häufig verschriebene Lagundi (&amp;#039;&amp;#039;[[Vitex negundo]]&amp;#039;&amp;#039;) und das aus der Bittermelone stammende Ampalaya (&amp;#039;&amp;#039;Momordica charantia&amp;#039;&amp;#039;). Letzteres wurde von vielen Filipinos zur Behandlung von Diabetes benutzt, welche sich einen [[Sulfonylharnstoffe|Sulfonylharnstoff]] nicht leisten konnten. Doch anders als bei Lagundi und den 5 weiteren Kräutern taten sich bei der Zulassung Schranken auf, hinter denen sich die pharmazeutische Industrie verbarg, die häufig auch Antidiabetika importierte. Diese Gegeninitiative verursachte u.&amp;amp;nbsp;a. Massenentlassungen in Anbaugebieten, Kapitalflucht und Verlagerung von Geschäften.&amp;lt;ref&amp;gt;Roger Lee Mendoza: &amp;#039;&amp;#039;Is It Really Medicine? The Traditional and Alternative Medicine Act and Informal Health Economy in the Philippines.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Asia Pac J Public Health.&amp;#039;&amp;#039; 2009 21: 333.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pharmakologie ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 veröffentlichte die Österreichische Apothekerzeitung einen Artikel,&amp;lt;ref name=&amp;quot;öaz&amp;quot;&amp;gt;Sonja Prinz, Brigitte Kopp: &amp;#039;&amp;#039;Die hypoglykämische Wirkung der Bittermelone bei Typ II-Diabetes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Informationen der Österreichischen Apothekerzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, 2004. {{Webarchiv | url=http://www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/2004/03/haupt/haupt03_2004dieh.html | wayback=20091205020007 | text=Online-Version}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der zu dem Schluss kam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„&amp;#039;&amp;#039;Momordica charantia&amp;#039;&amp;#039; wird im amerikanischen Raum, wie zahlreiche [[Patent]]e beweisen, zurzeit im Bereich der [[Nahrungsergänzungsmittel]] und [[Supplementation|Supplemente]] propagiert. In der Forschung werden verschiedene [[Wirkstoff]]e u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[HIV]]-Behandlung oder wegen ihrer [[Zytostatikum|antikanzerogenen]] Wirkung näher untersucht. Der [[Blutzucker]] senkenden Wirkung von &amp;#039;&amp;#039;M. charantia&amp;#039;&amp;#039; bei [[Diabetes mellitus#Diabetes Typ 2|Typ II-Diabetikern]] stehen einerseits noch die schlechte klinische Datenlage und andererseits eine meist ungenügende [[Standardisierung]] und [[Produktkennzeichnung|Deklaration]] allfälliger am Markt erhältlicher Produkte gegenüber. In Österreich und Deutschland existieren derzeit keine Arzneispezialitäten. Als Nicht-Arzneimittel sind in Österreich z.&amp;amp;nbsp;B. »charantea«, ein Tee aus getrockneten Samen und Früchten für Diabetiker, in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel (z.&amp;amp;nbsp;B. Glukokine) oder als [[Diätetisches Lebensmittel]] für Diabetiker erhältlich. Die [[additiv]]e Anwendung von &amp;#039;&amp;#039;M. charantia&amp;#039;&amp;#039; ist zusätzlich zu medikamentöser Therapie, Ernährungsmaßnahmen und einem sinnvollen Bewegungsprogramm bei Typ II-Diabetikern immer unter Aufsicht des behandelnden Arztes durchzuführen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nach wie vor nur wenige [[klinische Studie]]n, die positive Wirkungen der Bittermelone belegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grover2004&amp;quot;&amp;gt; J. K. Grover, S. P. Yadav: &amp;#039;&amp;#039;Pharmacological actions and potential uses of Momordica charantia: a review.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Journal of Ethnopharmacology]], Volume 93, Issue 1, 2004, S. 123–132, PMID 15182917.&amp;lt;/ref&amp;gt; Folgende Wirkungen sind seit 2004 wissenschaftlich in [[Laborstudie]]n und [[Tierversuch]]en gezeigt worden:&lt;br /&gt;
* sie wirkt [[Anthelminthikum|anthelmintisch]] gegen Wurmbefall mit &amp;#039;&amp;#039;[[Caenorhabditis elegans]]&amp;#039;&amp;#039; und bei viralen Erkrankungen mit [[Sindbis]] und [[Herpes simplex]] Typ&amp;amp;nbsp;I&amp;lt;ref name=&amp;quot;togo&amp;quot;&amp;gt;N. Beloin et al.: &amp;#039;&amp;#039;Ethnomedicinal uses of Momordicacharantia (Cucurbitaceae) in Togo and relation to its phytochemistry and biological activity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Ethnopharmacol.&amp;#039;&amp;#039; 96/-/2005. S. 49–55, PMID 15588650.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;india&amp;quot;&amp;gt;P. Das et al.: &amp;#039;&amp;#039;Screening of antihelminthic effects of Indian plant extracts: a preliminary report.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Altern Complement Med.&amp;#039;&amp;#039; 12/3/2006. S. 299–301, PMID 16646729.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
* der Saft hat einen schützenden Effekt auf die Magenschleimhaut von Ratten&amp;lt;ref&amp;gt;G. O. Dengiz, N. Gursan: &amp;#039;&amp;#039;Effects of Momordica charantia L. (Cucurbitaceae) on indomethacin-induced ulcer model in rats.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Turk J Gastroenterol.&amp;#039;&amp;#039; 16/2/2005. S. 85–88. PMID 16252198&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
* sie ist möglicherweise bei Ratten gegen [[Fettsucht]] wirksam durch Eingriff in den Fettstoffwechsel&amp;lt;ref&amp;gt;L. L. Chan et al.: &amp;#039;&amp;#039;Reduced adiposity in bitter melon (Momordica charantia)-fed rats is associated with increased lipid oxidative enzyme activities and uncoupling protein expression.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Nutr.&amp;#039;&amp;#039; 135(11), 2005, S. 2517–2523, PMID 16251604.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
* wahrscheinlich durch die [[antiandrogen]]e Wirkung der Samen werden bei Ratten [[Spermien]] geschädigt&amp;lt;ref&amp;gt;M. M. Girini et al.: &amp;#039;&amp;#039;Effect of graded doses of Momordica charantia seed extract on rat sperm: scanning electron microscope study.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Basic Clin. Physiol. Pharmacol.&amp;#039;&amp;#039; 16(1), 2005, S. 53–66, PMID 16187486.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
* [[Linolensäure]]n aus den Samen verursachen Zelltod in bestimmten Krebszellen&amp;lt;ref&amp;gt;Y. Yasui et al.: &amp;#039;&amp;#039;Bitter gourd seed fatty acid rich in 9c,11t,13t-conjugated linolenic acid induces apoptosis and up-regulates the GADD45, p53 and PPARgamma in human colon cancer Caco-2 cells.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Prostaglandins Leukot Essent Fatty Acids.&amp;#039;&amp;#039; 73(2), 2005. S. 113–119, PMID 15961301.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
* die Pflanze enthält [[antifungal]] wirksame Stoffe, auf die die Pilze &amp;#039;&amp;#039;[[Candida albicans]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Trichophyton rubrum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Cryptococcus neoformans]]&amp;#039;&amp;#039; empfindlich sind.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Schmourlo et al.: &amp;#039;&amp;#039;Screening of antifungal agents using ethanol precipitation and bioautography of medicinal and food plants.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Ethnopharmacol.&amp;#039;&amp;#039; 96(3), 2005, S. 563–568, PMID 15619579.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* sie senkt den [[Blutzuckerspiegel]] bei Prädiabetikern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_83263418/studie-belegt-wirksamkeit-bittergurke-kann-gegen-diabetes-helfen.html &amp;#039;&amp;#039;Studie belegt Wirksamkeit: Bittermelone kann gegen Diabetes helfen&amp;#039;&amp;#039;] auf t-online.de, 20. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenwirkungen ===&lt;br /&gt;
Im Falle einer [[Überdosierung]] kann es zu Magen- und Bauchschmerzen oder zu Durchfall kommen. Der Tee sollte so zubereitet werden, dass er schmeckt und nicht zu bitter ist. Vor allem bei Diabetes und Durchblutungsstörungen wird eine Menge von einem Liter täglich pro Kapsel oder Portion empfohlen. Schwangeren wird vom Gebrauch abgeraten, da einzelne Inhaltsstoffe fruchtschädigende Wirkung zeigten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öaz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. Jeffrey: &amp;#039;&amp;#039;Momordica charantia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flora Zambesiaca.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1978, [https://powo.science.kew.org/?flora=fz&amp;amp;qry=key&amp;amp;taxon=3824&amp;amp;keyid=852 (online)]. (Merkmale, Verbreitung)&lt;br /&gt;
* R. W. Robinson, D. S. Decker-Walters: &amp;#039;&amp;#039;Cucurbits.&amp;#039;&amp;#039; CAB International, Wallingford 1997, ISBN 0-85199-133-5 (Nutzung, Verbreitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Momordica charantia|Bittermelone (&amp;#039;&amp;#039;Momordica charantia&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{WestAfricanPlants|Momordica charantia}}&lt;br /&gt;
* [https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Momordica+charantia &amp;#039;&amp;#039;Momordica charantia&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants, abgerufen am 28. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=9200010|WissName=Momordica charantia|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kürbisgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cucurbitaceae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtgemüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kingbossix</name></author>
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