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	<title>Bitstromzugang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:06:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bitstromzugang&amp;diff=359744&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T14:57:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bitstromzugang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;quot;virtuelle Entbündelung&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rtr.at/TKP/was_wir_tun/telekommunikation/wettbewerbsregulierung/breitband_vorleistung/entbuendelung.de.html |titel=Entbündelung |sprache=de |abruf=2023-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; engl. &amp;#039;&amp;#039;bitstream access&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Vorleistungsprodukt, das [[Telekommunikationsunternehmen]] mit eigener Infrastruktur, die bis zum Endkunden reicht, anderen Telekommunikationsunternehmen anbieten, damit diese dem Endkunden ebenfalls Internet- und Telefondienste anbieten können. Dabei werden die Daten, die von und zum Endkunden gesendet werden, dem abnehmenden Unternehmen in Form eines [[Datenstrom]]s an Netzwerkschnittstellen vom anbietenden Unternehmen übergeben. Es werden unterschiedliche Bitstrom-Varianten angeboten, die darin variieren, wie viel eigene Infrastruktur das abnehmende Unternehmen selbst aufzubauen hat und ob parallel ein Telefonanschluss des anbietenden Unternehmens beim Endkunden vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere die historischen Netzbetreiber (in Deutschland die [[Deutsche Telekom AG]]) sind in Europa regulatorisch dazu verpflichtet, Bitstromzugänge anzubieten. Dieses Angebot besteht neben der klassischen [[Entbündelung]], bei der die nachfragenden Unternehmen physische Leitungen mieten. Daneben bieten aber auch andere Unternehmen mit eigener Infrastruktur auf freiwilliger Basis Bitstrom- oder Bitstrom-ähnliche Produkte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Um Bitstromzugang zu Endkunden zu erhalten, muss das abnehmende Unternehmen entsprechende Übergabe-Schnittstellen beim anbietenden Unternehmen anbinden, um die von und an die Endkunden gesendeten Daten übergeben und übernehmen zu können. Die Übergabe der Daten kann dabei auf unterschiedlichen Protokoll-Ebenen erfolgen: Sowohl die Übergabe auf [[Internet Protocol|IP]]-Ebene, auf [[Asynchronous Transfer Mode|ATM]]-Ebene, als auch auf [[Ethernet]]-Ebene ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das abnehmende Unternehmen kann die so entgegengenommenen Daten sodann ins Internet weiterleiten, um den Endkunden so Internetdienste anzubieten, oder diese zu einer [[Telefonie]]-Plattform führen, um so Telefondienste anzubieten. Auch andere Dienste, beispielsweise [[IPTV]] sind so möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Infrastruktur auf der anderen Seite der Übergabe-Schnittstelle wird vollständig vom anbietenden Unternehmen betrieben. Sind die Endkunden per [[Digital Subscriber Line|DSL]] angebunden, heißt das beispielsweise, dass sowohl die [[Teilnehmeranschlussleitung]], der [[DSLAM]] als auch die Anbindung des DSLAM an die Übergabe-Schnittstelle (das sogenannte [[Konzentrationsnetz]]) von diesem betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen ist der Bitstromzugang von sogenannten [[Wiederverkäufer|Resale]]-Angeboten. Hier verfügt das abnehmende Unternehmen über überhaupt keine eigene Infrastruktur. Das anbietende Unternehmen bindet den Endkunden direkt an das Internet an, die Endkundenbeziehung liegt aber gleichwohl beim abnehmenden Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiedliche Varianten ==&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Bitstromzugangsangebote variieren darin, wie nah am Endkunden sich die Übergabe-Schnittstelle befindet. So bietet die Deutsche Telekom beispielsweise an, den Datenverkehr regional abzunehmen (in insgesamt 73 unterschiedlichen Regionen) oder Datenverkehr aus ganz Deutschland konzentriert an einem Standort abzunehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tdgwholesale&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://wholesale.telekom.de/access/bitstream-access |wayback=20180114020552 |text=Wholesale Internet Access-Connectivity |archiv-bot=2024-07-29 13:39:55 InternetArchiveBot }}, auf wholesale.telekom.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ist die regionale Abnahme wegen des kleineren notwendigen Konzentrationsnetzes entsprechend mit einem günstigeren Entgelt versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Variation bezieht sich darauf, ob Voraussetzung für die Verfügbarkeit des Bitstroms die Existenz eines Telefonanschlusses des anbietenden Unternehmens ist. Ist dies der Fall, wird üblicherweise von einem &amp;#039;&amp;#039;Shared&amp;#039;&amp;#039;-Anschluss gesprochen. Ist dies nicht der Fall, wird dies als &amp;#039;&amp;#039;Stand-Alone&amp;#039;&amp;#039;-Bitstrom bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Deutschland nahm in der Breitbandregulierung innerhalb der Europäischen Union lange Zeit eine Sonderstellung ein, da hier entgegen dem üblichen Bitstromzugang lediglich hilfsweise durch die Deutsche Telekom angebotene Ersatzvorleistungsprodukte (Produktbündel aus [[T-DSL-Resale]]-Anschluss und wahlweise [[T-DSL-ZISP]], [[ISP-Gate]] oder [[T-OC-DSL]]) zum Angebot von Bitstromdiensten zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im September 2006 wurde von der [[Bundesnetzagentur]] eine Verfügung erlassen, die die Deutsche Telekom zu einem umfassenden Angebot von Bitstromzugängen verpflichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2006/060913IP-Bitstrom-Zugang.html?nn=315046|titel=IP-Bitstrom-Zugang|autor=Bundesnetzagentur|hrsg=|werk=|datum=September 2006|sprache=de|zugriff=2017-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Aufschaltungen von ADSL-Bitstromanschlüssen erfolgten Mitte August 2008.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Defizite der WITA-Bitstromauftragsschnittstelle&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vatm.de/uploads/media/22-12-2009.pdf |wayback=20100202052443 |text=VATM: Defizite der WITA-Bitstromauftragsschnittstelle |archiv-bot=2023-06-16 20:15:23 InternetArchiveBot }} (PDF vom 22. Dezember 2009; 25&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IP-Bitstrom-Regulierungsverfügung sah ein Angebot von Zugängen sowohl auf [[ADSL]]- als auch auf [[ADSL2+]]- und [[SDSL]]-Basis vor und die Übergabe des Verkehrs ins Netz der alternativen Anbieter an regionalen Übergabe-Schnittstellen in 73 Regionen. Seit einigen Jahren ermöglicht die Deutsche Telekom neben ADSL und SDSL auch für VDSL einen Bitstromzugang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.dsl-tarifjungle.de/dsl-news/bundesnetzagentur-moechte-bitstrom-zugaenge-regulieren/|titel=Bundesnetzagentur möchte Bitstrom-Zugänge regulieren|zugriff=2017-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Zugangskonditionen und die Einrichtung von Bistromzugängen zu standardisieren, entwickelte von 2010 bis 2013 ein NGA-Forum&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;NGA = engl. &amp;#039;&amp;#039;next generation access&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; unter der Leitung Bundesnetzagentur entsprechende Muster-Dokumente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Summe waren bei der Telekom im dritten Quartal 2014 bereits rund zwei Millionen Bitstromzugänge geschaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.telekom.com/static/-/216642/10/140306-q4-13-pdf-si |wayback=20141127200556 |text=Anatomie der digitalen Zukunft - Geschäftsjahr 2013 |archiv-bot=2024-07-29 13:39:55 InternetArchiveBot }}, auf telekom.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon waren rund 0,4 Millionen parallel zu einem Telefonanschluss der Telekom (&amp;#039;&amp;#039;Shared&amp;#039;&amp;#039;) und 1,6 Millionen in der Variante &amp;#039;&amp;#039;Stand Alone&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 wurden zudem erstmals die Zugangsbedingungen und Entgelte für Zugänge zum genannten Layer-2-Bitstrom-Netz festgelegt, in dem Bitstrom mittels Ethernet-Technologie transportiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/161221_Bitstrom.html?nn=712782|titel=Bundesnetzagentur setzt Zugangsbedingungen und Entgelte für den Layer 2-Bitstrom endgültig in Kraft|autor=Bundesnetzagentur|sprache=de|zugriff=2017-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
{{Veraltet|seit=2009-11}}&lt;br /&gt;
Gemäß Neufassung des Schweizer Fernmeldegesetzes war [[Swisscom Fixnet]] ab April 2007 zum Angebot eines Bitstromzugangs verpflichtet, was die Swisscom aber unter Hinweis auf eine ihrer Ansicht nach nicht gegebene marktbeherrschende Stellung bisher verweigert. Der größte Mitbewerber [[Sunrise Communications]] reichte daraufhin Klage ein und wurde von der [[Eidgenössische Kommunikationskommission|Eidgenössischen Kommunikationskommission]] (ComCom) im November 2007 bestätigt. Swisscom klagte gegen diese ComCom-Entscheidung vor dem [[Bundesverwaltungsgericht (Schweiz)|Bundesverwaltungsgericht]]. Dieses wies die Klage im Februar 2009 ab. Swisscom kündigte nun an, voraussichtlich ab November 2009 einen vollwertigen Bitstromzugang für Fremdanbieter anzubieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Swisscom: Niederlage vor dem BVG&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-06 |url=http://www.pctipp.ch/news/firmen/46751/swisscom_niederlage_vor_dem_bvg.html |text=PCtipp vom 20. Februar 2009: Swisscom akzeptiert den jüngsten Entscheid und will den regulierten Bitstrom-Zugang nun ermöglichen. |archivebot=2023-06-16 20:15:23 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 entschied Swisscom, seinen seit Ende August 2007 bereits den eigenen Endkunden angebotenen [[Entbündeltes DSL|entbündelten DSL-Zugang]] auch über [[Reseller]] zu vermarkten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Swisscom kuenftig mit Nacktem DSL fuer Reseller&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/preisvergleich_mit_ausland_hinkt_1.586208.html NZZ vom 18. November 2007: Nacktes DSL laut Swisscom-Chef Carsten Schloter nun für Reseller verfügbar]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Resale-Vorleistung erfüllt jedoch nicht die Bitstrom-Vorgaben der möglichen individuellen Provider-definierten Qualitätsparameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/EinheitlicheInformationsstelle/Zugangsregulierung/Standardvertragsangebote-Festnetz/standardvertragsangebote-festnetz_node.html | wayback=20130224134930 | text=Zugangsregulierung Einheitliche Informationsstelle }}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/EinheitlicheInformationsstelle/Entgeltregulierung/Oeffentl-Breitband-IP-Netzen/antrag-einl---oeffentl--breitband-ip-netzen_node.html | wayback=20130224134952 | text=Infos zu den Preisen des IP-Bitstromzugangs }}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/436.pdf | wayback=20070927023748 | text=Gemeinsamer Standpunkt der &amp;#039;&amp;#039;European Regulators Group&amp;#039;&amp;#039; zur Abgrenzung von DSL-Resale und Bitstromzugang (PDF)}} (205 kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/RegulierungTelekommunikation/Bitstromzugang/bitstromzugang_node.html | wayback=20130224134918 | text=Infos der deutschen Bundesnetzagentur zur weiteren Bitstrom-Regulierung }}&lt;br /&gt;
* [http://rsw.beck.de/rsw/downloads/beilage3_03.pdf Holznagel/Hombergs, Breitbandiger Internetzugang durch Bitstromzugang, MMR Beilage 3/03, 37 ff.] (PDF-Datei; 2,32&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Remco van der Velden: &amp;#039;&amp;#039;Wettbewerb und Kooperation auf dem deutschen DSL-Markt – Ökonomik, Technik und Regulierung.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2007, ISBN 3-16-149117-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digital Subscriber Line]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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