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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bit_blit</id>
	<title>Bit blit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T06:24:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bit_blit&amp;diff=187831&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Siegbert v2: Literatur überarbeitet (Vorlagen, bib. Angaben, falscher Konferenzjahrgang) / Artikel verknüpft / Sprache</title>
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		<updated>2025-06-10T19:21:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur überarbeitet (Vorlagen, bib. Angaben, falscher Konferenzjahrgang) / Artikel verknüpft / Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bit blit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (für &amp;#039;&amp;#039;Bit Block Image Transfer&amp;#039;&amp;#039;; auch als &amp;#039;&amp;#039;BitBlt&amp;#039;&amp;#039; oder ähnlich bezeichnet für &amp;#039;&amp;#039;bit block transfer&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man in der [[Computergrafik]] eine Operation, die für das schnelle Kopieren und Verschieben von Speicherinhalten (&amp;#039;&amp;#039;Blitting&amp;#039;&amp;#039;) zuständig ist. Bit blit kann entweder als [[Prozedur (Programmierung)|Softwareprozedur]] oder als Funktion einer hardwarebasierten Grafikausgabe ([[Grafikkarte]], -Chip oder [[Chipsatz]]) implementiert werden; im Fall eines dedizierten Chips bezeichnet man diesen auch als &amp;#039;&amp;#039;Blitter&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bit Blit&amp;#039;&amp;#039; geht auf die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;RasterOp&amp;#039;&amp;#039;-Spezifikation von Newman und Sproull zurück, eine Funktion zum bitweisen Kopieren von Speicherblöcken, die aber noch stark begrenzt war. Eine Hardware-Implementierung der &amp;#039;&amp;#039;RasterOp&amp;#039;&amp;#039;-Funktion wurde von [[VLSI Technology]] 1986 vorgestellt. Dieser Chip hatte keine [[Speicherdirektzugriff|DMA]]-Funktion und konnte daher den Hauptprozessor kaum entlasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grafik ==&lt;br /&gt;
Blitting wird vor allem zur Beschleunigung der Grafikausgabe verwendet. Dabei werden Bildbereiche verschoben, kopiert, bitweise manipuliert oder zwei [[Rastergrafik]]teile zu einem kombiniert. Die [[Prozessor|CPU]] wird beim Einsatz des Blitters nicht belastet, sofern dieser [[Speicherdirektzugriff|DMA]] beherrscht. Das Konzept wurde von [[Dan Ingalls]] am Forschungszentrum [[Xerox PARC]] für den [[Xerox Alto|Xerox-Alto]]-Computer entwickelt. Bei älteren Computern war die CPU oft zu langsam, um große Datenblöcke schnell im Speicher zu kopieren. Die Aufgabe übernahm ein Spezialchip bzw. Co-Prozessor, der besagte Blitter. Viele [[Heimcomputer]] wie der [[Amiga]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Amiga Blitter]]&amp;#039;&amp;#039;, schon seit 1985 mit DMA-Beschleunigung) und manche [[Atari ST|Atari-ST]]-Modelle (darunter die Mega ST-Baureihe ab 1987 und die STE-Serie ab 1989) besaßen einen Blitter. Hiermit wurde es auch möglich, die CPU mit anderen Aufgaben zu beschäftigen, während der Blitter Bildschirmdaten manipulierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei PC-kompatiblen [[x86-Prozessor]]-Rechnern fand Blitting Eingang. Zunächst wurden solche Grafikkarten auch als „Windows-Beschleuniger“ bezeichnet, weil sie den Prozessor von der Notwendigkeit entlasteten, die Daten über den [[Industry Standard Architecture|ISA-Bus]] zu übertragen. Wenn dies innerhalb der Grafikkarte durch den [[Grafikprozessor]] in [[Dedizierter Grafikspeicher|separatem Grafikspeicher]] erfolgt, wird auch hier die CPU und der normale [[Arbeitsspeicher]] entlastet. Man spricht hier auch von 2D-Beschleunigung. Sie obliegt, wie auch die später eingeführte 3D-Beschleunigung, dem Grafikprozessor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein klassisches Beispiel für Blitting ist das Verschieben eines [[Fenster (Computer)|Fensters]] in einer [[Grafische Benutzeroberfläche|grafischen Oberfläche]]. Hierbei muss ein großer Speicherblock (der Fensterinhalt) von einer Speicherstelle (Ursprungsposition) in eine andere Speicherstelle (Zielposition) verschoben werden. Geschieht dies ohne [[Hardwarebeschleunigung]], wie beispielsweise im [[Abgesicherter Modus|abgesicherten Modus]] von [[Microsoft Windows XP|Windows XP]] oder unter Verwendung des [[X11]]-&amp;#039;&amp;#039;vesa&amp;#039;&amp;#039;-Treibers, so kann man diesen Vorgang nachverfolgen: Das Fenster wird nicht als Ganzes verschoben, sondern stückweise. Zudem ist die grafische Oberfläche währenddessen meist blockiert. Frühere Oberflächen wie [[Microsoft Windows 3.1|Windows 3.1]] oder [[Microsoft Windows 95|Windows 95]] haben daher während des Verschiebevorgangs nur den Rahmen gezeichnet und den Fensterinhalt erst verschoben, wenn die Zielposition feststand. Zudem waren die [[Bildauflösung|Auflösungen]] und damit auch die Datenmengen geringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BitBlt der 16-Bit-Windows-Versionen ===&lt;br /&gt;
Für die 16-Bit Versionen von [[Microsoft Windows]], einschließlich der 16-/32-Bit Hybride [[Windows 9x|Windows 95/98/Me]] wurde für die BitBlt Funktion ein selbstmodifizierender Code verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Raymond Chen |url=https://devblogs.microsoft.com/oldnewthing/20180209-00/?p=97995 |titel=Optimizing BitBlt by generating code on the fly |werk=devblogs.microsoft.com |datum=2018-02-09 |sprache=en |abruf=2024-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=William Newman, Robert Sproull |Titel=Principles of Interactive Computer Graphics |Auflage=2 |Verlag=McGraw Hill |Ort=New York |Datum=1978 |Sprache=en |ISBN=0070463387 |Online=https://archive.org/details/principlesofinter00newm}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=John Atwood |Titel=16160 RasterOp Chip Data Sheet |Hrsg=Silicon Compilers |Datum=1984 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=User Manual for the Atari ST Bit-Block Transfer Processor (BLiTTER) |Hrsg=The Atari Corporation |Ort=Sunnyvale |Datum=1987-06 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Rob Pike et al. |url=https://pdos.csail.mit.edu/~rsc/pike84bitblt.pdf |titel=Bitmap Graphics&amp;amp;nbsp;– SIGGRAPH &amp;#039;84 Course Notes |format=PDF; 4,7&amp;amp;nbsp;MB |sprache=en |abruf=2024-04-01 |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computergrafik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Siegbert v2</name></author>
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