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	<title>Bistum Quilon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hoefler50: clean up, replaced: }} → }} (3) mit AWB</title>
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		<updated>2026-04-11T10:21:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;clean up, replaced: }} → }} (3) mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Römisch-katholisches Bistum&lt;br /&gt;
|Karte = &lt;br /&gt;
|Karte Kirchenprovinz = &lt;br /&gt;
|Staat = [[Indien]]&lt;br /&gt;
|Metropolitanbistum = [[Erzbistum Trivandrum]]&lt;br /&gt;
|Diözesanbischof = [[Paul Antony Mullassery]]&lt;br /&gt;
|Weihbischof = &lt;br /&gt;
|Emeritierter Diözesanbischof = [[Stanley Roman]]&lt;br /&gt;
|Emeritierter Weihbischof = &lt;br /&gt;
|Generalvikar =&lt;br /&gt;
|Fläche = 1950&lt;br /&gt;
|Stand = 2014 / [[Annuario Pontificio|AP 2015]]&lt;br /&gt;
|Vikariate = &lt;br /&gt;
|Dekanate = &lt;br /&gt;
|Pfarreien = 102&lt;br /&gt;
|Einwohner = 5598000&lt;br /&gt;
|Katholiken = 263900&lt;br /&gt;
|Diözesanpriester = 98&lt;br /&gt;
|Ordenspriester = 51&lt;br /&gt;
|Ständige Diakone = &lt;br /&gt;
|Ordensbrüder = 104&lt;br /&gt;
|Ordensschwestern = 973&lt;br /&gt;
|Ritus = [[Römischer Ritus]]&lt;br /&gt;
|Liturgiesprache = &lt;br /&gt;
|Kathedrale = [[Prager Jesulein|Infant-Jesus]]-Cathedral (Quilon-Tangassery)&lt;br /&gt;
|Konkathedrale = &lt;br /&gt;
|Website = [http://www.quilondiocese.com/ Homepage des Bistums]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Quilon Syrian copper plates (plate I, side I) (9th century AD).jpg|mini|hochkant|Inschrift auf einer der 1000-jährigen, kupfernen Christen-Privilegien-Tafeln von Quilon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Giovanni Marignolli JS.jpg|mini|hochkant|Giovanni de Marignolli, Päpstlicher Legat in Quilon, 1348–1349]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofshaus QuilonJS.jpg|mini|hochkant|Bischofshaus und bischöfliche Kapelle in Quilon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Quilon Bischofskapelle mit Bischof Fernandez JS2.jpg|mini|hochkant|Bischöfliche Hauskapelle mit Bischof Joseph Fernandez, 1998. Hier wurde 1930 die [[Syro-Malankara Katholische Kirche]] gegründet.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Quilon Bischofskapelle Gedenkstein JS2.jpg|mini|hochkant|Bischofskapelle Quilon, Gedenkstein zur Erinnerung an die Gründung des syro-malankarischen Ritus, 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kollam Infant Jesus KathedraleJS.jpg|mini|hochkant|Quilon-Tangasseri, 400-jährige Infant-Jesus-Kathedrale; 2006 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kollam neue Kathedrale.JPG|mini|hochkant|Quilon-Tangasseri, neue Infant-Jesus-Kathedrale]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kollam Bischofsdenkmal.JPG|mini|hochkant|Quilon-Tangasseri, Vorplatz der Kathedrale, Denkmal für die Bischöfe und Apostolischen Vikare]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bistum Quilon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch: &amp;#039;&amp;#039;Dioecesis Quilonensis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine in [[Indien]] gelegene [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Diözese]] mit Sitz in [[Kollam]] (Quilon). Sie führt sich selbst auf den [[Thomas (Apostel)|Apostel Thomas]] zurück und sieht sich als älteste Diözese des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der beständigen Ortstradition landete der [[Apostel Thomas]] im Jahre 52 im heutigen Kerala und gründete entlang der [[Malabarküste]] 7 christliche Gemeinden, wovon Quilon bzw. Kollam als die südlichste genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stthoma.com/india%20and%20stthomas/malabar_history.php Zur Geschichte der Thomaschristen, mit Erwähnung von Kollam als eine der 7 christlichen Urgemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stthoma.com/overview.php Die 7 Urgemeinden des Hl. Thomas an der Malabarküste]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Zeit des Hl. Thomas bestand dort eine Handels- und Hafensiedlung, die auch eine Judengemeinde besaß. Unter diesen Landsleuten missionierte der Apostel zuerst. Es wird überliefert, dass er bei seinem Weggang 2 Bischöfe weihte, welche die örtlichen Christen weiter betreuten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Katholische Bischofskonferenz von Indien]]: {{Webarchiv |url=http://www.cbcisite.com/Quilon.htm |wayback=20110727135424 |text=&amp;#039;&amp;#039;Quilon Diocese&amp;#039;&amp;#039;}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Platzes nahm im frühen Mittelalter durch den Gewürzhandel, besonders mit [[China]], mehr und mehr zu. Schließlich erfolgte die formelle Stadtgründung im Jahre 825 durch den [[Cheras|Chera]]-König Rajasekhara Varman (820–844), womit die [[Malayalam-Kalender|Malayalam-Zeitrechnung]] (Kolla Varsham) beginnt. Kollam war zu dieser Zeit Hauptstadt der Provinz Venad, die sich im 12. Jahrhundert zu einem eigenständigen Staat entwickelte. Die Europäer nannten die Stadt Quilon. Die Christen erhielten damals vom König zahlreiche Privilegien, die man der Haltbarkeit wegen auf gravierten Kupfertafeln festhielt. Einige dieser über 1000-jährigen Platten haben sich bis heute erhalten und gehören zu den Kostbarkeiten der indischen Geschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://nasrani.net/2007/02/16/the-plates-and-the-privileges/ Die Kupfertafeln von Quilon mit Bildern]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der italienische Mönch [[Johannes von Montecorvino]] landete 1291 in Quilon und betreute die dort vorgefundenen Christen, bevor er Indien in Richtung Osten durchquerte und schließlich in China missionierte; [[Marco Polo]] besuchte Quilon 1292.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1320 zog der provenzalische [[Dominikaner]]pater [[Jordanus Catalanus de Severac]] im päpstlichen Auftrag nach Asien, wo er sich in Quilon niederließ, um den dortigen Christen als Seelsorger zu dienen. Ab 1323 sind hier Taufen belegt, die er vollzog. 1328 reiste er nach [[Avignon]] und berichtete Papst [[Johannes XXII.]] über die dortige Christengemeinde, worauf dieser am 9. August 1329 die Bulle &amp;#039;&amp;#039;Romanus Pontifex&amp;#039;&amp;#039; erließ und damit die Diözese Quilon, als erstes aller katholischen indischen Bistümer offiziell ins Leben rief. Am 21. August gleichen Jahres folgte die Bulle &amp;#039;&amp;#039;Venerabili Fratri Jordano&amp;#039;&amp;#039; mit welcher der Pontifex Pater Jordanus zum ersten Oberhirten bestimmte. Quilon unterstand als Suffragandiözese dem lateinischen [[Erzbistum Sultaniya]] in Persien, dem heutigen [[Soltanije|Soltaniyeh]], in der iranischen Provinz [[Zandschan (Provinz)|Zandschan]]; zu jener Zeit Hauptstadt der dem Christentum gegenüber aufgeschlossenen Dynastie der [[Ilchane]]. Bischof Jordanus verfasste auch eine ausführliche Beschreibung Indiens und der von ihm angetroffenen Zustände, die uns unter dem Titel „Mirabilia Descripta“ erhalten ist. Er wurde 1336 in [[Bombay]] von Muslimen [[Steinigung|gesteinigt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://dominicansindia.org/history.php |archive-is=20120707203546 |text=Webseite der Dominikaner zu Pater Jordanus Catalanus und seiner Indienmission}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Missionar und [[Päpstlicher Legat|Päpstliche Legat]] [[Giovanni de Marignolli]] 1348 nach Quilon kam, traf er Bischof Jordanus nicht mehr an, fand aber dort eine lateinische Christengemeinde vor, die er ein Jahr und vier Monate betreute und deren Kirche er mit Malereien ausschmückte, bevor er weiterreiste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=KzEMAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA342&amp;amp;dq=then+arrived+at+a+very+noble+city+of+India+called+Columbum&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=FTpbTc6sDsvsOdmx8YYM&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=then%20arrived%20at%20a%20very%20noble%20city%20of%20India%20called%20Columbum&amp;amp;f=false Bericht des Missionars Giovanni de Marignolli über seinen Besuch in Quilon 1348]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem errichtete er zum Gedenken an seinen Aufenthalt dort eine von einem Kreuz bekrönte Marmorsäule mit indischer und lateinischer Inschrift, sowie dem päpstlichen und seinem eigenen Wappen, die noch 1662 von dem holländischen Geistlichen Baldeus bezeugt wird, damals – über 200 Jahre nach ihrer Errichtung – aber von den einheimischen Gläubigen dem Hl. Thomas zugeschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=KzEMAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA344&amp;amp;dq=then+arrived+at+a+very+noble+city+of+India+called+Columbum&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=FTpbTc6sDsvsOdmx8YYM&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=then%20arrived%20at%20a%20very%20noble%20city%20of%20India%20called%20Columbum&amp;amp;f=false Zur Denksäule des päpstlichen Legaten Giovanni de Marignolli, von 1348]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bistum bestand formell weiter, verwaiste jedoch und besaß keine offizielle Hierarchie mehr. Nach ihrem Eintreffen in Indien gründeten die [[Portugal unter dem Hause Avis#Emanuel der Glückliche|Portugiesen]] 1502 dort einen Handelsstützpunkt und erbauten ein „Fort“ (Festung), von dem heute noch eine eindrucksvolle Ruine existiert, die zu den Wahrzeichen der Stadt gehört. Unweit davon errichtete der portugiesische Gouverneur seine Residenz, die heute dem Bischof von Quilon als Domizil dient. In dieser Zeit wirkte auch [[Francisco de Xavier|St. Franz Xaver]] (1506–1552) längere Zeit in der Hafenstadt. 1557 löste man die alte Diözese Quilon kirchenrechtlich auf und schlug die Stadt mit dem Umland dem [[Bistum Cochin]] zu, dessen Oberhirten im 18. Jahrhundert, während der holländischen Besetzung [[Kochi (Indien)|Cochins]], in Quilon residierten; wobei Bischof [[Clemens Joseph Colaco Leitao]] (1704–1776) sogar dort starb und begraben liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. April 1838 wurde das Gebiet der Diözese Quilon ein Teil des [[Erzbistum Verapoly|Apostolischen Vikariates Malabar]], das man am 12. Mai 1845 wiederum in die drei eigenständigen Vikariate Verapoly, [[Bistum Mangalore|Mangalore]] und Quilon aufteilte. Letzteres erhielt dabei nur den Rang eines Pro-Vikariates und der erste Pro-Vikar [[Bernardine Baccinelli]] empfing erst 1847 die Bischofsweihe. Am 15. März 1853 erhob Papst [[Pius IX.]] das Pro-Vikariat Quilon zum [[Apostolisches Vikariat|Apostolischen Vikariat]]. Nach über 500 Jahren restaurierte Papst [[Leo XIII.]] am 1. September 1886, mit der [[Apostolische Konstitution|Apostolischen Konstitution]] &amp;#039;&amp;#039;Humanae salutis&amp;#039;&amp;#039;, das Bistum Quilon und unterstellte es als [[Suffragandiözese|Suffraganbistum]] der nunmehrigen [[Erzbistum Verapoly|Erzdiözese Verapoly]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 1930 gab das Bistum Quilon Teile seines Territoriums zur Gründung des [[Bistum Kottar|Bistums Kottar]] ab. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 1. Juli 1937 zur Gründung des [[Erzbistum Trivandrum|Bistums Trivandrum]] und am 21. Dezember 1985 zur Gründung des [[Bistum Punalur|Bistums Punalur]]. Am 17. Juni 2004 wurde das Bistum Quilon dem Erzbistum Trivandrum als Suffraganbistum unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründungsstätte des Syro-Malankarischen Ritus ==&lt;br /&gt;
Der Schweizer Karmelit Alois Maria Benziger, 1905–31 Bischof von Quilon, war stark an orientalischen Liturgien interessiert, wodurch sich eine Freundschaft mit dem jakobitischen Erzbischof [[Geevarghese Mar Ivanios Panicker]] entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Mar Ivanios siehe {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629060106/http://www.bautz.de/bbkl/p/panicker_ge.shtml |autor=Johannes Madey&amp;lt;br /&amp;gt;Kurian Valuparampil|artikel=PANICKER, Geevarghese Thomas Mar Ivanios|band=6|spalten=1478-1481}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gehörte der im Bezirk Quilon stark vertretenen [[Malankara Syrisch-Orthodoxe Kirche|Malankara-Syrisch-Orthodoxen Kirche]] an. Er und sein [[Suffraganbischof]] Mar Theophilos von Tiruvalla&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.malankaracatholicchurch.net/Mar_Theophilos.html |wayback=20140221165843 |text=Zu Mar Theophilos von Tiruvalla}}&amp;lt;/ref&amp;gt; suchten nachhaltig den Anschluss an Rom. Benziger überarbeitete mit Mar Ivanios das jakobitische Messbuch (westsyrische Liturgie) geringfügig und nahm die beiden Bischöfe zusammen mit einem Priester und mehreren Gläubigen, im Auftrag von Papst [[Pius XI.]] in die katholische Kirche auf. Der feierliche Akt geschah am 20. September 1930 in der Hauskapelle des Bischofs von Quilon. Anschließend wurde dort sofort die erste Heilige Messe in diesem neu kreierten Ritus der katholischen Kirche gefeiert. Er ist heute unter dem Namen [[Syro-Malankara Katholische Kirche]] ein eigener Zweig der katholischen Kirche und umfasste 2010 ca. 500.000 Gläubige in mehreren Diözesen. In der bischöflichen Hauskapelle von Quilon erinnert eine in die Wand eingelassene Gedenktafel an das Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kathedrale ==&lt;br /&gt;
Kathedrale des Bistums ist die neu erbaute Infant-Jesus-Cathedral in Kollam-Tangassery, welche die 2006 abgerissene, aus dem Jahre 1610 stammende Kathedralkirche gleichen Namens ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;infantjesuscathedral.com: {{Webarchiv |url=http://www.infantjesuscathedral.com/index.php?opt=1 |wayback=20120115053643 |text=&amp;#039;&amp;#039;About Our Church&amp;#039;&amp;#039;}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tangassery ist der alte Festungs- und Hafenbereich von Quilon, wo sich auch das portugiesische Fort, die Bischofsresidenz und ein kolonialer Friedhof befinden. Der Überlieferung nach soll die alte Kathedralkirche des Hl. Georg, von der auch Giovanni de Marignolli berichtet, ebenfalls dort gelegen haben. Die uralte Kirche des Hl. Thomas habe angeblich auf der Klippe bei der heutigen Fortruine (Fort St. Thomas) und dem dabei befindlichen portugiesischen Friedhof gestanden. Sie habe noch in der holländischen Besatzungszeit existiert, sei jedoch vom Meer weggespült worden, wie ein großer Teil der Richtung Meer gelegenen Ansiedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;reocities.com: {{Webarchiv |url=http://www.reocities.com/snoopyg_2000/tangy.htm |archive-is=20120911 |text=&amp;#039;&amp;#039;Tangassery, Tangy an Eurasion Anglo-Indian Settlement in Kerala, India&amp;#039;&amp;#039;}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Territorium ==&lt;br /&gt;
Das Bistum Quilon umfasst den [[Distrikt (Indien)|Distrikt]] [[Kollam (Distrikt)|Kollam]] sowie die im Distrikt [[Alappuzha (Distrikt)|Alappuzha]] gelegenen [[Tehsil|Taluks]] [[Chengannur]], [[Karthikapally]] und [[Mavelikara]] im Bundesstaat [[Kerala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordinarien ==&lt;br /&gt;
* [[Jordanus Catalanus de Severac]], 1329–1336 (erster lateinischer Bischof in Indien)&lt;br /&gt;
* [[Giovanni de Marignolli]], 1348–1349 (betreute Quilon als Päpstlicher Legat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apostolische Vikare von Quilon ===&lt;br /&gt;
* [[Bernardine Baccinelli]] OCD, 1845–1853, dann Apost. Vikar und Titularerzbischof in Verapoly&lt;br /&gt;
* Bernardino Pontanova OCD, 1853&lt;br /&gt;
* Maurice of St. Albert OCD, 1854&lt;br /&gt;
* [[Charles Hyacinth Valerga]] OCD, 1854–1864&lt;br /&gt;
* [[Marie Ephrem Garrelon]] OCD, 1868–1870, dann Apostolischer Vikar von [[Bistum Mangalore|Mangalore]]&lt;br /&gt;
* [[Ildephons Borgna]] [[Unbeschuhte Karmeliten|OCD]], 1871–1883&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Maria Ossi]] OCD, 1883–1886&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischöfe von Quilon ===&lt;br /&gt;
* Ferdinand Maria Ossi OCD, 1886–1905&lt;br /&gt;
* [[Alois Benziger]] OCD, 1905–1931&lt;br /&gt;
* [[Vincent Victor Dereere]] OCD, 1936–1937, dann [[Bischof]] von Trivandrum&lt;br /&gt;
* [[Jerome M. Fernandez]], 1937–1978&lt;br /&gt;
* [[Joseph Gabriel Fernandez]], 1978–2001&lt;br /&gt;
* [[Stanley Roman]], 2001–2018&lt;br /&gt;
* [[Paul Antony Mullassery]], seit 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2010 wurde bei der Infant-Jesus Cathedral in Kollam ein Denkmal für alle verstorbenen Apostolischen Vikare bzw. Bischöfe der Diözese Quilon errichtet, auf dem diese namentlich verzeichnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hindu.com/2010/02/20/stories/2010022052020300.htm |wayback=20100225071503 |text=Zeitungsmeldung zur Denkmaleinweihung 2010, mit Foto des Monuments |archiv-bot=2023-06-16 19:37:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der römisch-katholischen Diözesen]]&lt;br /&gt;
* [[Römisch-katholische Kirche in Indien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jordanus Catalanus de Severac|Jordanus Catalanus]]: &amp;#039;&amp;#039;Mirabilia Descripta&amp;#039;&amp;#039;, 1330, englische Übersetzung nach dem lateinischen Original, 1863; [http://books.google.de/books?id=wQUVAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PP7&amp;amp;dq=AS+PUBLISHED+AT+PARIS+IN+1839,+IN+THE+RECUETL+DE+VOYAGES&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ZytbTYOJIIKaOq2llJ4L&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=AS%20PUBLISHED%20AT%20PARIS%20IN%201839%2C%20IN%20THE%20RECUETL%20DE%20VOYAGES&amp;amp;f=false Komplettscan des Reiseberichtes]&lt;br /&gt;
* E.P. Antony: &amp;#039;&amp;#039;The Latin Catholics of Kerala&amp;#039;&amp;#039;, Pellissery Publications, Kottayam, 1993, Seiten 355–362&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Roman Catholic Diocese of Quilon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.quilondiocese.com/quilon.php?Pid=16&amp;amp;Mid=89 Die Geschichte des Bistums Quilon (in englischer Sprache)]&lt;br /&gt;
* [http://www.quilondiocese.com/index.php Homepage des Bistums Quilon] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Diözese|dquln}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Bistum|quil1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.infantjesuscathedral.com/ Homepage der (neuen) Infant-Jesus-Kathedrale Quilon-Tangassery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholisches Bistum (Indien)|Quilon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche (Kerala)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thomas (Apostel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistumsgründung 1329|Quilon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Kerala)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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