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	<title>Bistum Metz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hoefler50: clean up mit AWB</title>
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		<updated>2026-04-11T08:51:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;clean up mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Römisch-katholisches Bistum&lt;br /&gt;
|Karte = Diocèse de Metz.svg&lt;br /&gt;
|Karte Kirchenprovinz =&lt;br /&gt;
|Karte Kirchenprovinz Beschreibung =&lt;br /&gt;
|Karte Kirchenprovinz Größe =&lt;br /&gt;
|Staat = [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|Kirchenregion =&lt;br /&gt;
|Kirchenprovinz = immediat&lt;br /&gt;
|Metropolitanbistum =&lt;br /&gt;
|Diözesanbischof = [[Philippe Ballot]]&lt;br /&gt;
|Weihbischof =&lt;br /&gt;
|Emeritierter Diözesanbischof = [[Jean-Christophe Lagleize]]&lt;br /&gt;
|Emeritierter Weihbischof =&lt;br /&gt;
|Generalvikar =&lt;br /&gt;
|Bischofsvikar =&lt;br /&gt;
|Fläche = 6216&lt;br /&gt;
|Stand = 2021 / [[Annuario Pontificio|AP 2022]]&lt;br /&gt;
|Vikariate =&lt;br /&gt;
|Dekanate =&lt;br /&gt;
|Pfarreien = 649&lt;br /&gt;
|Einwohner = 1036000&lt;br /&gt;
|Katholiken = 805250&lt;br /&gt;
|Diözesanpriester = 242&lt;br /&gt;
|Ordenspriester = 33&lt;br /&gt;
|Ständige Diakone = 49&lt;br /&gt;
|Ordensbrüder = 79&lt;br /&gt;
|Ordensschwestern = 402&lt;br /&gt;
|Ritus = [[Römischer Ritus]]&lt;br /&gt;
|Liturgiesprache = [[Französische Sprache|Französisch]]&lt;br /&gt;
|Kathedrale = [[Kathedrale von Metz|Kathedrale Saint-Étienne]]&lt;br /&gt;
|Konkathedrale =&lt;br /&gt;
|Website = [https://metz.catholique.fr/ catholique-metz.cef.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bistum Metz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lat.]]: &amp;#039;&amp;#039;Dioecesis Metensis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Exemtion#Exemte Bistümer, Klöster und Orden|immediate]] [[Diözese]] der [[Römisch-katholische Kirche in Frankreich|römisch-katholischen Kirche in Frankreich]] mit Sitz in [[Metz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gebiet umfasst heute das [[Département Moselle]]. Bis zur Neuerrichtung des [[Bistum Speyer|Bistums Speyer]] (1817) bzw. des [[Bistum Trier|Bistums Trier]] (1821) gehörten auch Teile des heutigen Saarlandes und der Westpfalz zum Bistum Metz, beispielsweise [[Saarbrücken]], [[Homburg]] und [[Hornbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Haubrichs: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbildung der Grenze zwischen den Diözesen Metz, Speyer und Worms aus der Perspektive von Toponymie und Siedlungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Walter Herrmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die alte Diözese Metz = L’ancien diocèse Metz. Referate eines Kolloquiums in Waldfischbach-Burgalben vom 21. bis 23. März 1990.&amp;#039;&amp;#039; Saarbrücken 1993. S. 33–34. [https://digital.sulb.uni-saarland.de/viewer/image/1655724894/33/ pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|[[Diskussion:Bistum Metz|Diskussionsseite]]|Der Abschnitt Geschichte}}&lt;br /&gt;
=== Frühes und hohes Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Das wohl im 4. Jahrhundert gegründete und seit dem Jahr 535 sicher nachweisbare Bistum Metz gehörte ursprünglich zur [[Kirchenprovinz Trier]] an. Schon während der [[Merowingerzeit]] gelang ihm der Erwerb zahlreicher Güter, so dass es die beiden übrigen [[Herzogtum Lothringen|lothringischen]] Bistümer [[Bistum Toul|Toul]] und [[Bistum Verdun|Verdun]] bei weitem übertraf – im [[Frühmittelalter]] verfügte der Bischof über erhebliche Besitzungen bis zum [[Chiemsee]] im Osten und den [[Cevennen]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Karolinger|karolingischen]] Reichsteilungen nach dem Tod [[Ludwig der Fromme|Ludwigs des Frommen]] kam das Bistum im Jahr 843 zu [[Herzogtum Lothringen|Lothringen]] und 870 zum [[Ostfrankenreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bischof von Metz hatte die Oberhoheit über die [[Grafschaft Metz]] und seit dem Jahr 1065 auch über die [[Grafschaft Saarbrücken]], konnte aber den Anspruch, ein Gegengewicht zum Herzogtum Lothringen zu bilden, nicht erfüllen. Vor allem die Selbständigkeit der Stadt [[Metz]] (1189) und der Verlust der [[Grafschaft Dagsburg]] reduzierten den Einfluss des Bischofs erheblich. Zwar blieb der Bischof formal Oberhaupt der Stadt, verlegte aber seine Residenz nach [[Vic-sur-Seille]]. 1296 wurde der Bischof von Metz [[Lehen|Lehnsmann]] des Königs von [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Spätmittelalter bis zur Revolution ===&lt;br /&gt;
Das seit dem 14. Jahrhundert unter der schlechten Wirtschaftslage leidende Bistum lenkte zunehmend die französischen Blicke auf Lothringen und damit auf seine Gebiete. Zudem ernannten die [[Avignonesisches Papsttum|Päpste in Avignon]] nun stets Kleriker aus Südfrankreich mit Verwandtschaft in Lothringen zu seinen Bischöfen. Obwohl das Bistum über eine eigene Landesherrschaft verfügte, pflegten die Bischöfe nicht in ihrem Herrschaftsgebiet zu residieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bistum zählte ursprünglich in seiner geistlichen Verwaltung nur einen [[Archidiakonat|Archidiakon]], welcher im 10. Jahrhundert um einen zweiten ergänzt wurde. Zwischen 1073 und 1090 wurde ihre Zahl dann auf vier erhöht, was sich dann bis zur [[Säkularisation]] des Bistums nicht mehr änderte. Diese waren seit dem 13. Jahrhundert in Dekanate unterteilt. Im Jahr 1361 beherbergten diese 461 Pfarreien, und 1544 waren es 540 Pfarreien. Von diesen hatte der Bischof lediglich in zwei Pfarreien das Patronatsrecht. In seinen Pontifikalfunktionen konnte der Bischof seit der Mitte des 14. Jahrhunderts auf Weihbischöfe zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:metz panorama.jpg|mini|links|[[Metz]]: Stadtkern und Kathedrale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Domkapitel der Kathedrale St. Paul umfasste 60 Präbenden, an deren Spitze der &amp;#039;&amp;#039;[[Primicerius]]&amp;#039;&amp;#039; und der Dekan standen. Seit 1224 besaß das Kapitel das Recht der Bischofswahl, was es jedoch nach der Wahl von 1302 endgültig verlor. Das [[Wiener Konkordat]], welches den Kapiteln das Wahlrecht einräumte, wurde dem Bistum ausdrücklich versagt. Der Bischof wählte nun 1457 einen Kölner Domherren zu seinem [[Koadjutor]] und verpflichtete das Kapitel, diesen nach seinem Tode zum Bischof zu wählen. Auf diese Weise hoffte er, seinem Bistum doch noch die freie Bischofswahl verschaffen zu können. Das Kapitel aber verspielte diese Chance und wählte einen aus Lothringen stammenden Kandidaten. Der Papst aber ernannte den Kölner Domherren [[Georg (Baden)|Georg von Baden]] zum Bischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1484 bis 1607 entstammten alle Bischöfe dem Hause Lothringen. 1552 besetzte der französische König, der sich im [[Vertrag von Chambord]] mit einigen [[Protestantismus|protestantischen]] Fürsten darüber verständigt hatte, die Städte Metz, [[Bistum Toul|Toul]] und [[Bistum Verdun|Verdun]]. [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] misslang im folgenden Jahr die Rückeroberung von Metz. Die Eroberungen wurden damit faktisch der französischen Krone unterstellt und aus dem oberrheinischen Reichskreis herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothringen trat 1556 alle weltlichen Rechte an Metz und den in Frankreich gelegenen Territorien an den König ab. Alle Versuche des Reiches, dies zu verhindern, scheiterten auf dem Schlachtfeld. 1613 zwang der französische König den Bischof zur Huldigung; seit 1632 wurden dann die Befugnisse des Gouverneurs von Metz auf alle Gebiete des Fürstbistums ausgedehnt. 1648 erfolgte durch den [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] die endgültige Abtretung des Bistums an Frankreich, zusammen mit den beiden anderen [[Fürstbistum|Hochstiften]] Toul und Verdun, die zusammen die [[Historische Provinzen Frankreichs|Provinz]] der [[Drei Bistümer]] bildeten. Formal gehörte der Bischof nun dem Lothringer Parlament an, nannte sich aber bis 1790 noch Fürst des Heiligen Römischen Reichs. Zu dieser Zeit besaß das Bistum die Lehensherrschaften [[Helfedange]], [[Habondange]] und [[Herrschaft Hingsingen|Hingsingen]], die Herrschaften [[Lagarde (Moselle)|Lagarde]], [[Burg Turquestein|Türkstein]] und Chatillon, die Grafschaft [[Rixingen]], die Burgen [[Rémilly (Moselle)|Remilly]], Vic, [[Freiburg im Breisgau]], [[Baccarat]] und [[Rambervillers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit dem 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das Bistum Metz ging in der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] unter, wurde 1801 wiederhergestellt, 1802 dem [[Erzbistum Besançon]] unterstellt und 1874 – nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] – [[Exemtion|exemt]]. Von deutscher Seite aus wurde es den deutschen Bistümern gleichgestellt, galt jedoch immer als ein Ausnahmegebiet. Mit seinem erneuten Fall an Frankreich 1918 verlor es wieder das Recht der freien Bischofswahl. Es bildet jedoch noch immer gemeinsam mit dem [[Erzbistum Straßburg]] ein kirchliches Ausnahmegebiet in Frankreich, weil die beiden Bistümer 1905, als in Frankreich die [[Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat (Frankreich)|strikte Trennung von Kirche und Staat]] durchgeführt wurde, nicht Teil des französischen Staatsgebietes waren. So wird in beiden Bistümern (wie auch in den evangelischen Kirchen im Elsass und in Lothringen) eine Kirchensteuer erhoben, im Gegensatz zu den sonstigen Bistümern des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bischöfe von Metz]]&lt;br /&gt;
* [[Kathedrale von Metz]]&lt;br /&gt;
* [[Hochstift Metz]]&lt;br /&gt;
* [[Trois-Évêchés]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Walter Hermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die alte Diözese Metz. L’ancien Diocèse de Metz&amp;#039;&amp;#039;. Referate eines Kolloquiums in Waldfischbach-Burgalben vom 21. bis 23. März 1990. (= Veröffentlichungen der Kommission für saarländische Landesgeschichte und Volksforschung; 19). Saarbrücken 1993 ([https://digital.sulb.uni-saarland.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:bsz:291-sulbdigital-200257 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Aloys Ruppel]]: &amp;#039;&amp;#039;Metz als bischöfliche und freie Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Sonderabzug aus dem Werke „Lothringen und seine Hauptstadt“, S. 316–342. Metz, Lothringer Verlags- und Hilfsverein, 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Roman Catholic Diocese of Metz|Bistum Metz}}&lt;br /&gt;
* [https://metz.catholique.fr/ Homepage des Bistums Metz] (französisch)&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Diözese|ID=dmetz}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Bistum|metz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbistümer und Bistümer in Frankreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1176538683|LCCN=n90682493|VIAF=149682284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholisches Bistum (Frankreich)|Metz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Metz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaft des öffentlichen Rechts (Religions- und Weltanschauungsgemeinschaft)|Metz Bistum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Metz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Diözese (Französische Bischofskonferenz)|Metz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistumsgründung im 1. Jahrtausend|Metz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Lothringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Metz)]]&lt;/div&gt;</summary>
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