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	<title>Bistum Merseburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:40:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bistum_Merseburg&amp;diff=832349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Normdaten ergänzt, fix Vorlage, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-03-28T07:09:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt, fix Vorlage, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bistümer Merseburg und Naumburg vor der Reformation.png|mini|Bistum Merseburg, Diözesangrenzen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Bistum Merseburg.png|mini|hochkant|Wappen des Bistums Merseburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merseburger Dom.jpg|mini|Dom zu Merseburg am Tag der Wiedereröffnung des [[Kapitelhaus]]es]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bistum Merseburg 1250.PNG|mini|Das Hochstift Merseburg um 1250]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Thilo von Trotha 008.JPG|mini|Hof von [[Schloss Merseburg]], Residenz von Bistum und Hochstift, mit Eingang zum [[Merseburger Dom]] (rechts)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bistum Merseburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Diözese]] in Deutschland und bestand von 968 bis 981 sowie von 1004 bis 1565. Vom Bistum als kirchenrechtliche Einheit ist das [[Hochstift Merseburg]], das [[Geistliches Territorium|weltliche Herrschaftsgebiet von Bischof und Domkapitel]], zu unterscheiden, obwohl auch dieses als &amp;#039;&amp;#039;Bistum Merseburg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Das Bistum entstand aufgrund eines Gelübdes von König [[Otto I. (HRR)|Otto I.]], nachdem er in der [[Schlacht auf dem Lechfeld]] die Ungarn endgültig geschlagen hatte. Die [[Konzil|Synode]] von [[Ravenna]] 967 unterstützte die Gründung. Durch königliches Diplom ließ Otto 968 das [[Erzbistum Magdeburg]] und dessen [[Suffragandiözese|Suffraganbistümer]] Merseburg, [[Bistum Naumburg-Zeitz|Zeitz]] und [[Bistum Meißen|Meißen]] errichten. Der erste Bischof von Merseburg war [[Boso von Merseburg|Boso]] (968–970), der zweite [[Giselher von Magdeburg|Giselher]] (971–981). Als dieser Erzbischof von Magdeburg wurde, wurde das Bistum Merseburg bis zu seinem Tod 1004 aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Holtzmann |Titel=Die Aufhebung und Wiederherstellung des Bistums Merseburg. Ein Beitrag zu Kritik Thietmars |Sammelwerk=Sachsen und Anhalt. Jahrbuch der Historischen Kommission für die Provinz Sachsen und Anhalt |Band=2 |Datum=1926 |Seiten=35-75}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Belitz |Titel=Die Bemühungen um die Wiedererrichtung des Bistums Merseburg |Hrsg=Michael Belitz, Stephan Freund, Pierre Fütterer, Alena Reeb |Sammelwerk=Thietmar von Merseburg zwischen Pfalzen, Burgen und Federkiel |WerkErg=Palatium. Studien zur Pfalzenforschung in Sachsen-Anhalt 7 |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner |Ort=Regensburg |Datum=2021 |ISBN=978-3-7954-3689-6 |Seiten=77-110}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] gründete es erneut. Insgesamt amtierten 43 Bischöfe in Merseburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1021 wurde der [[Merseburger Dom]], dessen Grundstein 1015 durch Bischof [[Thietmar von Merseburg|Thietmar]] gelegt worden war, von Bischof [[Bruno von Merseburg|Bruno]] in Anwesenheit Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrichs II.]] geweiht. Der Kaiser beschenkte zu diesem Anlass das Bistum reich, nicht zuletzt aufgrund dessen strategischer Bedeutung für seine [[Sächsische Ostmark|Ostmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Reformation]]szeit blieb Merseburg nun Bischofssitz und ein bedeutendes religiöses Zentrum, nachdem das Gebiet zuvor zum [[Bistum Halberstadt]] gehört hatte. Es war flächenmäßig zwar eines der kleinsten deutschen Bistümer, umfasste jedoch wichtige Zentren wie die Stadt [[Leipzig]], den Süden des heutigen [[Sachsen-Anhalt]] und Teile des heutigen [[Sachsen|Freistaates Sachsen]]. Am Ende des Mittelalters umfasste es rund 310 Pfarr- und Filialkirchen. Zudem stellte der Bischof von Merseburg zugleich auch den Kanzler der [[Universität Leipzig]] selbst noch nach der Reformation. Aus diesem Grund zeigt das auch heute noch genutzte Siegel der Universität die Schutzheiligen des Merseburger Bistums [[Johannes der Täufer|Johannes den Täufer]] und den [[Laurentius von Rom|Hl. Laurentius von Rom]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Blecher |url=https://magazin.uni-leipzig.de/das-leipziger-universitaetsmagazin/artikel/das-leipziger-universitaetssiegel-2022-07-25 |titel=Das Leipziger Universitätssiegel |hrsg=[[Universitätsarchiv Leipzig]] |abruf=2025-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof [[Thilo von Trotha (Bischof)|Thilo von Trotha]] ließ ab 1470 den Neubau des [[Schloss Merseburg|Merseburger Schlosses]] beginnen und veranlasste ab 1510 den Umbau des Doms im Stil der [[Spätgotik]] von einer [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] zu einer [[Hallenkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 1525 musste Bischof [[Adolf von Anhalt-Zerbst|Adolf]] aufgrund von protestantischen Unruhen nach [[Leipzig]] fliehen. Am 8. Mai versuchten die Unzufriedenen, die [[Domfreiheit]] zu stürmen. Im Juni folgende Gerichtsverhandlungen führten dazu, dass am 10. Juni 1525 vier Bürger und vier Bauern auf dem Merseburger Markt geköpft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der vergeblichen Belagerung der Stadt Leipzig im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] prägten die beiden kriegsführenden Seiten im Januar 1547 Not- oder [[Belagerungsmünze|Belagerungsklippen]] in [[Münzstätte Leipzig|Leipzig]]. Der Geldbedarf für die Bezahlung der Söldner während der Belagerung durch Kurfürst [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich I.]], musste durch die Prägung von Not[[Klippe (Münze)|klippen]] aus Silber und Gold unter hauptsächlicher Verwendung von Kirchengerät und Silbergeschirr gedeckt werden. Die wertvollen Gegenstände stammten aus dem Besitz des Stiftes Merseburg, die vor dem [[Schmalkaldischer Krieg|Krieg]] aus Sicherheitsgründen in Leipzig eingelagert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufhebung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten katholischen Bischofs [[Michael Helding]] im Jahr 1561 setzt sich dann auch in Merseburg die [[Reformation]] endgültig durch, wodurch die Diözese aufgehoben wurde; jedoch bestand das Hochstift weiter. [[Alexander von Sachsen|Herzog Alexander]], Sohn des Herzogs [[August (Sachsen)|August]] von Sachsen, war (im kindlichen Alter) bis zu seinem frühen Tod 1565 formal [[Erwählter Bischof|Administrator]] des Hochstifts, danach kam es an [[Kurfürstentum Sachsen|Kursachsen]]. Später war es Teil des kurzlebigen Herzogtums [[Sachsen-Merseburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bischöfe von Merseburg]]&lt;br /&gt;
* [[Merseburger Dom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karin Heise (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Kathedrale und Welt. 1000 Jahre Bistum und Domkapitel Merseburg.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog), Petersberg 2004, ISBN 3-937251-38-3.&lt;br /&gt;
* Holger Kunde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Kathedrale und Welt. 1000 Jahre Domkapitel Merseburg. Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; (Wissenschaftlicher Begleitband zur Ausstellung), Petersberg 2005, ISBN 3-937251-51-0.&lt;br /&gt;
* Peter Ramm: &amp;#039;&amp;#039;Merseburg und Umgebung. Stadtführer.&amp;#039;&amp;#039; Halle 2008, ISBN 978-3-89812-559-8.&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bishopric of Merseburg|Bistum Merseburg}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|d|dm538}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Bistum|mers0}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ehemalige Erzbistümer und Bistümer in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4100851-0|VIAF=216432551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges römisch-katholisches Bistum (Deutschland)|Merseburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Merseburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst im 10. Jahrhundert]]&amp;lt;!-- rot [[Kategorie:Aufgelöst 981]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1565]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Merseburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Merseburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Merseburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistumsgründung 968|Merseburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistumsgründung 1004|Merseburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion 1565]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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