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	<title>Bistum Lund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-11T08:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;clean up, replaced: →   (21),    →   (21) mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lund stift vapen.svg|mini|hochkant|Wappen des Bistums]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bistum Lund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{svS|Lunds stift}}) ist eine der 13 [[Diözese]]n innerhalb der evangelisch-lutherischen [[Schwedische Kirche|Schwedischen Kirche]]. Es besteht aus 216 Kirchengemeinden &amp;#039;&amp;#039;([[församling]]ar)&amp;#039;&amp;#039;, die wiederum in 18 [[Kirchenkreis]]en zusammengefasst sind. Geografisch erstreckt sich das Bistum über die historischen Provinzen [[Schonen]] und [[Blekinge]]. Bischofssitz ist die Stadt [[Lund]] mit dem [[Dom zu Lund]] als [[Kathedrale|Bischofskirche]]. Seit 2014 ist [[Johan Tyrberg]] Bischof von Lund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lundsdomkyrka.se/2014/04/01/johan-tyrberg-ny-biskop-i-lunds-stift/ |titel=Johan Tyrberg ny biskop i Lunds stift |abruf=2017-10-09 |hrsg=Lunds Domkyrkoförsamling |datum=2014-04-01 |sprache=sv |zitat=Johan Tyrberg blir Lunds stifts 69:e biskop. Biskopsvigningen i Uppsala domkyrka sker den 24 augusti och han mottages i Lunds domkyrka den 30 augusti.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DanskeStifterMiddelalderen.png|mini|Dänische Bistümer im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
Das Bistum wurde kurz nach der Einführung des Christentums gebildet. Zur formellen Gründung durch den dänischen König [[Sven Estridsson]] kam es im Jahre 1060 mit der Teilung des [[Bistum Roskilde|Bistums Roskilde]]. Aus diesem entstanden das Bistum Lund und, mit dem Bistum [[Dalby (Schonen)|Dalby]] unter Bischof [[Egino (Bischof)|Egino]] nur unweit des Lunder Bischofssitzes, eine weitere Diözese in Schonen, welche Ostschonen, Blekinge und [[Bornholm]] umfasste. Nach dem Tod des [[Orkney|orkadischen]] Bischofs [[Henrik (Bischof)|Henrik]] im Jahre 1066 zog Egino nach Lund, und die Stadt wurde alleiniger Bischofssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1052/53 hatte der dänische König Sven Estridsson eine eigene Kirchenprovinz (Metropolitie) für sein Königreich beantragt. Da aber Papst [[Leo&amp;amp;nbsp;IX.]] 1053 die Erzdiözese Bremen-Hamburg bis zu Eismeer ausdehnte,&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Strauch: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliches Nordisches Recht bis 1500: eine Quellenkunde&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Walter de Gruyter, 2011 ([https://books.google.de/books?id=ukilfJiZRtEC&amp;amp;lpg=PA46&amp;amp;dq=erzbistum%20Bremen%20Eismeer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA46#v=onepage&amp;amp;q=erzbistum%20Bremen%20Eismeer&amp;amp;f=false Googlebuchsuche]). Darin: Adam III, 78 (Werner Trillnich S. 430 f.; Philipp Jaffe Nr. 4290, Cu, nr. 23, S. 49 ff.) vom 6. Jan. 1053 (Vgl. Otto May Nr. 241)&amp;lt;/ref&amp;gt; unterstand das 1060 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Bistum&amp;#039;&amp;#039; Lund zunächst wie die älteren dänischen Bistümer der Jurisdiktion der [[Erzbistum Hamburg-Bremen|Bremer Metropoliten]]. Dem ehrgeizigen Erzbischof [[Adalbert von Bremen|Adalbert&amp;amp;nbsp;I.]] (1043–1072) wiederum misslang der Versuch, die [[Patriarch]]enwürde für den Norden zu erlangen, die ihn in [[Römisch-katholische Kirche|römischem]] Verständnis den Patriarchen der [[Orthodoxe Kirchen|Orthodoxen Kirchen]] gleichgestellt hätte, über die der Papst noch bis 1729 das [[Papstprimat|Primat]] beanspruchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzbistum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cathedral of Lund in 1860.jpg|mini|Der Dom zu Lund 1860]]&lt;br /&gt;
Adalberts Nachfolger, Erzbischof [[Liemar]], der seinen Sitz in Bremen hatte, kümmerte sich als eifriger Anhänger Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrichs&amp;amp;nbsp;IV.]] um diese Frage wenig. Während des Schismas [[Clemens III. (Gegenpapst)|Clemens&amp;amp;nbsp;III.]] (Wibert von Ravenna) gegen [[Gregor&amp;amp;nbsp;VII.]] konnte der dänische König [[Erik I. (Dänemark)|Erik Ejegod]] im Zusammenhang mit seinen Bemühungen um die Heiligsprechung seines Halbbruders [[Knut IV. (Dänemark)|Knud]] bei [[Urban&amp;amp;nbsp;II.]] erneut die Errichtung einer eigenen Kirchenprovinz betreiben. Knud wurde 1101 von Papst [[Paschalis&amp;amp;nbsp;II.]] heiliggesprochen, und 1103 erhob der Kardinallegat Alberich Bischof [[Asker (Bischof)|Asker]] von Lund zum ersten [[Metropolit]]en. Damit endete die Jurisdiktion Bremens über die Bistümer des Nordens. Etwa gleichzeitig begann man auch mit dem Bau des Domes als repräsentative Bischofskirche des 1104 gegründeten Erzbistums. Eine verlorene Urkunde von Paschalis II. umschrieb die Jurisdiktionsbefugnisse. Daher ist bis heute umstritten, ob Askers Zuständigkeitsbereich ganz Skandinavien umfasste oder nur Dänemark. Man geht heute aber vielfach davon aus, dass das Erzbistum für ganz Skandinavien zuständig war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Bohn |Titel=Dänische Geschichte |Verlag=C.H. Beck |Ort=München |Datum=2001 |ISBN=3-406-44762-7 |Seiten=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Erstes Laterankonzil|Ersten Laterankonzil]] führte Erzbischof [[Adalbero von Bremen|Adalbert II. von Hamburg-Bremen]] 1123 einen Prozess wegen der Verkürzung seiner Metropolitanrechte. Auf Bitten [[Heinrich V. (HRR)|Heinrichs&amp;amp;nbsp;V.]] bestätigte ihm Papst [[Calixt II.]] 1119 wieder die Jurisdiktion für Norwegen (einschließlich Orkney) und Schweden (einschließlich Dänemark und dessen Inseln). Kaiser [[Lothar III. (HRR)|Lothar III.]] erreichte sogar 1134 eine Aufhebung der Kirchenprovinzen Lund und Gnesen bei Papst [[Innozenz II.|Innozenz II]]. Aber schon 1152–1154 entsandte Papst [[Eugen III.]] den Kardinallegaten Nikolaus Breakspear, der später Papst [[Hadrian IV.]] wurde, nach Skandinavien. Lund wurde wieder Erzbistum und blieb es bis zur Reformation, jedoch wurden die neuen [[Erzbistum Nidaros|Kirchenprovinzen Nidaros (1158)]] für [[Norwegen]] und [[Erzbistum Uppsala|Uppsala (1179)]] für [[Schweden]] ausgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation]], die das Ende für Lund als Erzbistum und als Zentrum der [[Dänische Volkskirche|Dänischen Kirche]] bedeutete, wurde Lund bis 1638 Sitz eines [[Superintendent]]en. Erster nunmehr gewöhnlicher Bischof wurde [[Peder Winstrup]]. Nach dem [[Frieden von Roskilde]] 1658, durch den die dänischen Provinzen Schonen, Halland und Blekinge schwedisch wurden, wurde Lund als Diözese in die damalige [[Schwedische Kirche|Schwedische Staatskirche]] eingegliedert. Die weiterhin dänische Insel Bornholm wurde aus dem Bistum ausgegliedert, um bei der [[Dänische Volkskirche|Dänischen Staatskirche]] zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bischöfe und Erzbischöfe von Lund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Jerzy Kloczowski&lt;br /&gt;
 |Hrsg=André Vauchez&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Kirche und die Reiche der slawischen und skandinavischen Christenheit&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Die Geschichte des Christentums&lt;br /&gt;
 |Band=Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Machtfülle des Papsttums 1054–1274&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Verlag=Herder&lt;br /&gt;
 |Ort=Freiburg&lt;br /&gt;
 |Datum=1994&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-451-22255-9&lt;br /&gt;
 |Übersetzer=Gabriele Barner}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Wolfgang Seegrün&lt;br /&gt;
 |Titel=Das Papsttum und Skandinavien bis zur Vollendung der nordischen Kirchenorganisation (1164)&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins&lt;br /&gt;
 |Band=Band 51&lt;br /&gt;
 |Verlag=Wachholtz&lt;br /&gt;
 |Ort=Neumünster&lt;br /&gt;
 |Datum=1967}}&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma= |Auflage=1 |Band=10 |Spalte=274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.svenskakyrkan.se/default.aspx?di=35917&amp;amp;ptid=0&lt;br /&gt;
 |titel=Das Bistum Lund bei der Schwedischen Kirche&lt;br /&gt;
 |abruf=2009-10-10&lt;br /&gt;
 |sprache=sv}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Altbistum|lund0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bistümer der Schwedischen Kirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4111430-9|LCCN=no2009090774|VIAF=129044004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Bistum (römisch-katholisch)|Lund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum der Schwedischen Kirche|Lund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Lund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwedische Geschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Dänemarks im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Gemeinde Lund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistumsgründung im 11. Jahrhundert|Lund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1060]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1060er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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