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	<title>Bistum Lebus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wurgl: Normdaten ergänzt, fix Vorlage</title>
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		<updated>2026-03-28T07:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt, fix Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bistum Lebus vor der Reformation.png|mini|Bistum Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Bistum Lebus.png|mini|hochkant|Wappen des Bistums Lebus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bistum Lebus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein kleines [[Bistum]] an der mittleren [[Oder]] vom 12. bis zum 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch den [[Polen|polnischen]] Herzog [[Bolesław III. Schiefmund]] gegründet und gehörte zur [[Kirchenprovinz]] [[Erzbistum Gnesen|Gnesen]]. Seit dem 14. Jahrhundert gehörte es zum Einflussbereich der [[Markgrafschaft Brandenburg|Markgrafen]] und [[Kurfürstentum Brandenburg|Kurfürsten von Brandenburg]]. Trotzdem gehörte es bis zu seiner Auflösung 1555 zur Kirchenprovinz Gnesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Gatz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Atlas zu Kirche in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Schnell &amp;amp; Steiner (2009), ISBN 978-3-7954-2181-6, S. 95: „Kirchenprovinz Gnesen, seit 1424 fälschlich zu Magdeburg gerechnet“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sitz des Bistums lag in [[Lebus]] (1124–1276), [[Górzyca|Górzyca (Göritz)]] (1276–1325), Lebus (1354–1373/85) und [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]] (1385–1558). Das Gebiet erstreckte sich in das heutige [[Land Brandenburg]] und die polnische [[Woiwodschaft Lebus]]. Es grenzte westlich an das [[Bistum Brandenburg]], nördlich an das [[Bistum Cammin]] und südlich an das [[Bistum Meißen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Lebus (1124/25–1276) ===&lt;br /&gt;
Das genaue Gründungsjahr des Bistums ist nicht bekannt. Wahrscheinlich wurde es um 1124 vom polnischen Herzog Bolesław III. gegründet. Von 1133 ist die älteste Erwähnung erhalten. Die Bistumsgründung war eine Bekräftigung des territorialen Herrschaftsanspruchs auf Gebiete beiderseits der mittleren Oder gegen Kaiser [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich V.]] Das neue Bistum wurde dem [[Erzbistum Gnesen]] als [[Suffragandiözese]] eingegliedert und blieb dies auch trotz gegenteiliger Ansprüche des [[Erzbistum Magdeburg|Erzbistums Magdeburg]]. Die Bischöfe waren häufig bei den Synoden in Gnesen anwesend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde eine Kathedrale auf dem Burgberg in Lebus errichtet. Diese war dem heiligen [[Adalbert von Prag]] geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Stephan: &amp;#039;&amp;#039;Das Madonnen-Siegel der VIADRINA und des Bischofs Dietrich von Lebus.&amp;#039;&amp;#039; In: Sammlergilde St. Gabriel e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gabriel&amp;#039;&amp;#039;, April 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert gehörte das Bistum zum Machtbereich der [[Herzogtum Schlesien|Herzöge von Schlesien]]. 1254 ging das Gebiet des Domstifts an das Erzbistum Magdeburg über. In der Folgezeit entstanden Spannungen zwischen den Ansprüchen polnischer und magdeburgischer Vertreter um den Einfluss im Bistum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Göritz (nach 1276–1325) ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Stadt Lebus unter brandenburgische Herrschaft gekommen war, wurde der Bischofssitz 1276 nach Göritz östlich der Oder verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;1276 fand eine Einigung über eine Verlegung an einen anderen Ort statt, wann diese genau erfolgte, ist unbekannt, 1290 urkundete Bischof Konrad einmalig dort.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der nach dem Aussterben der Askanier erneut entflammten Auseinandersetzungen um die politische Macht in der Mark Brandenburg vertraten die Lebuser Bischöfe die polnischen Interessen. Bischof [[Stephan II. (Lebus)|Stephan II.]] unterstützte offen König [[Władysław I. Ellenlang]], der mit polnischen und [[Litauen|litauischen]] Truppen in die [[Neumark (Landschaft)|Neumark]] einfiel. Als Vergeltung ließ Markgraf [[Ludwig V. (Bayern)|Ludwig I.]] im Jahre 1325 den Bischofssitz und die Kathedrale in Göritz durch seinen Lebuser Landeshauptmann [[Erich von Wulkow]] zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephan II. floh nach Polen. 1350 wurde ein geplanter Umzug des Bistums nach [[Frankfurt (Oder)]] vom Kurfürsten und von der Stadt Frankfurt abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebus (1354–1373) ===&lt;br /&gt;
Nachdem Bischof Heinrich Bentsch 1354 mit Markgraf [[Ludwig VI. (Bayern)|Ludwig II.]] eine Einigung über die Rückgabe des bischöflichen Besitzes erzielt hatte, erfolgte in Lebus nördlich der Burg der Bau eines neuen Doms und die Stadt wurde wieder zum Bischofssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt a O Kunstgeschichte 1912 003.jpg|mini|hochkant|Siegel des Bischofs von Lebus an einer Urkunde vom 20. September 1370]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kämpfen der Häuser [[Haus Luxemburg|Luxemburg]] und [[Wittelsbach]] um das Kurfürstentum Brandenburg wurde die Kathedrale in Lebus 1373 durch Truppen [[Karl IV. (HRR)|Karls IV.]] zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürstenwalde (1373/85–1598) ===&lt;br /&gt;
Neuer Bischofssitz wurde ab 1373 [[Fürstenwalde/Spree]], 1385 wurde der dortige [[Dom St. Marien Fürstenwalde]] zur [[Domweihe|Kathedrale geweiht]]. Die Bischöfe [[Dietrich von Bülow]], [[Georg von Blumenthal]] und [[Johann Horneburg]] waren mit ihrem Bischofsamt auch die ersten Kanzler der [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Universität Viadrina]] in [[Frankfurt (Oder)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reformation ====&lt;br /&gt;
Im Gebiet östlich der Oder, das seit 1535 zur Markgrafschaft Neumark gehörte, wurde bald danach die Reformation durch Markgraf Johann eingeführt, in den Gebieten westlich der Oder 1540 durch Kurfürst Joachim II.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Reformation in Lebus siehe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christian Gahlbeck: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum und Stift Lebus und die Reformation.&amp;#039;&amp;#039; In: Maria Deiters, Gotthardt Kemmether (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bürger, Pfarrer, Professoren. St. Marien in Frankfurt (Oder) und die Reformation in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 2017, S. 93–105.&lt;br /&gt;
* Frank Göse: &amp;#039;&amp;#039;Reformation in Brandenburg. Verlauf, Akteure, Deutungen.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, Berlin 2017, [https://books.google.de/books?id=keomDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA256 S. 256–261.]&lt;br /&gt;
* [https://vbbkg.de/reformation-regional-und-lokal/lebus-bistum/ &amp;#039;&amp;#039;Lebus (Bistum).&amp;#039;&amp;#039;] Verein für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte, 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgenommen blieben die Gebiete, die zum weltlichen Besitz des Domstifts gehörten. Diese blieben katholisch, da sich die Bischöfe bis 1555 der Reformation widersetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1557 wurde durch den Kurfürstenenkel [[Joachim Friedrich (Brandenburg)|Joachim Friedrich]] auch in den Stiftsgütern von Lebus die Reformation eingeführt. Seit 1565 fanden in der einstigen Bischofsstadt Fürstenwalde keine [[Heilige Messe|Heiligen Messen]] mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1598 hörte das Bistum auf zu existieren, nachdem Joachim Friedrich Kurfürst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur und Organisation ==&lt;br /&gt;
=== Bischof und Domkapitel ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bischöfe von Lebus|Domkapitel Lebus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bistum wurde vom Bischof von Lebus geleitet. Dieser wurde vom Domkapitel gewählt und unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kathedralen ===&lt;br /&gt;
* Dom St. Adalbert in Lebus (nach 1124–1276) (Schlossberg)&lt;br /&gt;
* Dom St. Marien in Göritz (1276–1325)&lt;br /&gt;
* Dom St. Marien in Lebus (nach 1346–1373) (Berggarten?)&lt;br /&gt;
* Dom St. Marien in Fürstenwalde (1385–1558)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diözese ===&lt;br /&gt;
Die Diözese war in acht [[Dekanat]]e eingeteilt. 1400 waren dies&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegmund Wilhelm Wohlbrück]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des ehemaligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Berlin 1829, [https://books.google.de/books?id=SedDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA96 S. 96 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt]], mit 15 Kirchen&lt;br /&gt;
* [[Falkenhagen (Mark)|Falkenhagen]], mit 26 Kirchen&lt;br /&gt;
* [[Müncheberg]], mit 25 Kirchen&lt;br /&gt;
* [[Seelow]], mit 12 Kirchen&lt;br /&gt;
* [[Ośno Lubuskie|Drossen]], mit 42 Kirchen&lt;br /&gt;
* [[Sulęcin|Zielenzig]], mit 19 Kirchen&lt;br /&gt;
* [[Rzepin|Reppen]], mit 10 Kirchen&lt;br /&gt;
* [[Kostrzyn nad Odrą|Küstrin]], mit 18 Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich hatte sich das Gebiet der Diözese wahrscheinlich noch weiter im Süden in die Niederlausitz (über die Schlaube) und im Osten in die Neumark (bis zur Warthe, mit Landsberg und Zehden) erstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wohlbrück, Bd. 1, [https://books.google.de/books?id=SedDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA94 S. 94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bistum Lebus gab es nur ein [[Archidiakonat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert wurden die Ämter Lebus, Fürstenwalde und Beeskow gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wohlbrück, Bd. 3. [https://books.google.de/books?id=oTACAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA133 S. 133ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese leisteten Abgaben in Höhe von insgesamt 19.000 bis 20.000 [[Gulden]] jährlich. (Zum Vergleich verfügte das [[Bistum Havelberg]] lediglich über 7.000 Gulden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitz ===&lt;br /&gt;
Das Bistum besaß umfangreiche Besitzungen im [[Land Lebus]], sowie in [[Kleinpolen]], [[Schlesien]], [[Niederlausitz]] und [[Großpolen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wohlbrück, Bd. 1, [https://books.google.de/books?id=SedDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA89 S. 89–94] (1252), [https://books.google.de/books?id=SedDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA159 S. 159–168] (1284, 1317).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Lebus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* westlich der Oder&lt;br /&gt;
** [[Seelow]] (seit vor 1252)&lt;br /&gt;
** [[Wuhden]] (seit vor 1252)&lt;br /&gt;
** [[Alt Mahlisch|Mahlisch]] (seit 1308)&amp;lt;ref&amp;gt;Wohlbrück, Bd. 3, [https://books.google.de/books?id=oTACAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA158 S. 158.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Werbig (Seelow)|Werbig]] (seit 1311)&amp;lt;ref&amp;gt;Wohlbrück, Bd. 3, [https://books.google.de/books?id=oTACAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA159 S. 159.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Zernickow]] (seit 1317)&lt;br /&gt;
** [[Golzow (Oderbruch)|Golzow]] (seit 1308)&amp;lt;ref&amp;gt;Wohlbrück, Bd. 3, [https://books.google.de/books?id=oTACAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA155 S. 155.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Zechin]] (seit 1312)&lt;br /&gt;
** [[Schönfließ (Lebus)|Schönfließ]] (seit 14. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** [[Letschin]] (seit 1379)&lt;br /&gt;
** [[Rosengarten (Frankfurt (Oder))|Rosengarten]] (1538–1598)&lt;br /&gt;
* östlich der Oder&lt;br /&gt;
** [[Górzyca|Göritz]] (seit vor 1252)&lt;br /&gt;
** [[Osno Lubuskie|Drossen]] (vor 1252 bis vor 1317)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederlausitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Herrschaft Storkow]] (1518–1556)&lt;br /&gt;
* [[Herrschaft Beeskow]] (1518–1556)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Borek Strzeliński|Borek]] (Großdorf) mit umliegenden Dörfern (vor 1232–1553)&lt;br /&gt;
* einige Dörfer im Land Sagan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großpolen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kazimierz ([[Woiwodschaft Kalisz]]) mit 12 Dörfern (1252)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinpolen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Opatów]] mit 14 Dörfern (vor 1252–1520)&lt;br /&gt;
* Momina, mit 6 Dörfern (seit vor 1284)&lt;br /&gt;
* weitere Dörfer und Streubesitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Residenzen der Bischöfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befanden sich in&lt;br /&gt;
* [[Lebus]], 1124/1125–1248, 1354–1373, und dann wieder im 15./16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Breslau]], ein Haus auf der Sandinsel (&amp;#039;&amp;#039;Auf dem Sande&amp;#039;&amp;#039;) spätestens seit dem 13. Jahrhundert, wahrscheinlich häufiger Aufenthaltsort der Bischöfe im 13./14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Górzyca|Göritz]], 1252 im Besitz des Bistums, nach 1276 Umzug des Domstifts, nur 1290 als Ausstellungsort des Bischofs erwähnt, 1325 zerstört&lt;br /&gt;
* [[Borek Strzeliński|Borek]] in Schlesien, 1232 Aufenthaltsort eines Bischofs&lt;br /&gt;
* [[Frankfurt (Oder)]], spätestens seit 13. Jahrhundert, 1250 als neuer Bischofssitz abgelehnt vom Kurfürsten&lt;br /&gt;
* [[Seelow]], 1287 erstmals als Aufenthalt des Bischofs erwähnt, 1358 ein &amp;#039;&amp;#039;Haus&amp;#039;&amp;#039;, nur noch 1362 Aufenthalt erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Wohlbrück, Bd. 3, [https://books.google.de/books?id=oTACAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA137 S. 137.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Biskupice bei Opatów, 1300 erwähnt, dann verlassen&lt;br /&gt;
* [[Opatów]], spätestens 1300, danach Bau eines Schlosses&lt;br /&gt;
* [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]], nach 1373 Bau der Residenz&lt;br /&gt;
* [[Storkow (Mark)|Storkow]], 1518–1556 [[Burg Storkow]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Das Domkapitel, das erst in der Hohenzollernzeit seine schlesische Prägung verlor und dann stärker von der Mark her dominiert wurde, war vornehmlich bürgerlich-bäuerlicher Herkunft. Lediglich bei den [[Kapitular|Dignitäten]] überwog der Adel. Einige der Domherren lebten in Lebus, die meisten aber in Fürstenwalde. Obwohl viele Domherren als Räte des Markgrafen tätig waren, kämpfte man um den Erhalt der Bischofswahl und hielt in der Reformationszeit am katholischen Glauben fest. Der letzte [[Dompropst]] bezog seine Einkünfte noch bis 1633. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klöster ===&lt;br /&gt;
Im Bistum gab es die Klöster der [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] und [[Kartäuser]] in Frankfurt an der Oder, sowie Komtureien des [[Templerorden|Templer-]] und des [[Johanniterorden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jan Kopiec]]: &amp;#039;&amp;#039;Lebus (ecclesia Lubucensis).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Erwin Gatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;1198–1448.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-10303-3, S.&amp;amp;nbsp;339–344.&lt;br /&gt;
* Lambrecht Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Lebus. Das kirchliche Leben im Bistum Lebus in den letzten zwei Jahrhunderten (1385–1555) seines Bestehens unter besonderer Berücksichtigung des Johanniterordens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Herbergen der Christenheit&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 8). Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2005, ISBN 3-374-02189-1.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Ludat]]: &amp;#039;&amp;#039;Bistum Lebus. Studien zur Gründungsfrage und zur Entstehung und Wirtschaftsgeschichte seiner schlesisch-polnischen Besitzungen.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1942 ([https://books.google.de/books?id=MWgdwU2xBgYC&amp;amp;pg=PA3 Volltext]).&lt;br /&gt;
* Heinz Teichmann: &amp;#039;&amp;#039;Von Lebus nach Fürstenwalde. Kurze Geschichte des mittelalterlichen Bistums Lebus (1124–1555/98).&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1991.&lt;br /&gt;
* [[Siegmund Wilhelm Wohlbrück]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des ehemaligen Bistums Lebus und des Landes dieses Namens.&amp;#039;&amp;#039; Drei Bände, Berlin 1829–1832;&lt;br /&gt;
** Band 1, Berlin 1829 ([https://books.google.de/books?id=nzACAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PP5&amp;amp;hl=de Volltext]).&lt;br /&gt;
** Band 2, Berlin 1829 ([https://books.google.de/books?id=ueZDAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de Volltext]).&lt;br /&gt;
** Band 3, Berlin 1832 ([https://books.google.de/books?id=oTACAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Volltext]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bishopric of Lebus|Bistum Lebus}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|d|dl533}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Bistum|lebu0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ehemalige Erzbistümer und Bistümer in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4111227-1|VIAF=246129887}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Lebus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1120er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1598]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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