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	<title>Bistum Kulm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:22:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bistum_Kulm&amp;diff=1829574&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hoefler50 am 28. März 2026 um 10:11 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-28T10:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bistum Kulm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Diözese Culm&amp;#039;&amp;#039;, polnisch &amp;#039;&amp;#039;Diecezja Chełmińska&amp;#039;&amp;#039;) war ein römisch-katholisches [[Bistum]] in [[Königlich-Preußen|Preußen]] und [[Polen]] von 1246 bis 1992. Der Sitz des Domkapitels war in [[Kulmsee]] (Culmsee, Chełmża), ab 1824 in [[Pelplin]], jedoch niemals in [[Chełmno|Kulm]] (Culm, Chełmno). 1992 wurde das Bistum Kulm aufgelöst und durch die neuen [[Bistum Pelplin|Bistümer Pelplin]] und [[Bistum Toruń|Toruń]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Territorium ==&lt;br /&gt;
Der geistliche Bereich der Diözese lag im [[Kulmer Land]]. Daneben gab es ein weltliches Territorium, in dem die Bischöfe die Landesherren waren. Dieses umfasste im 16. Jahrhundert vier Städte (Culmsee, Culm, Löbau) und 75 Dörfer.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Chełmno/Culm und die Erste Teilung Polens.&amp;#039;&amp;#039; 2016. [https://books.google.de/books?id=Gf-MCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA66 S. 66.] (= Diss. FU Berlin 2014, S. 77f. [https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/1812/Mueller_Ulrich.diss.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1215 wurde [[Christian von Preußen|Christian]] Bischof der eroberten Gebiete von Preußen. 1222 erhielt er das Kulmer Land als weltlichen Besitz und die bischöflichen Rechte darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1243 wurde die Diözese Preußen im [[Ordensland Preußen]] in vier Bistümer durch Legat [[Wilhelm von Modena]] aufgeteilt. 1246 wurde [[Heidenreich von Kulm|Heidenreich]] erstmals als Bischof von Culm bezeichnet, in diesem Jahr erhielt das Bistum auch seine Ausstattung durch den Papst bestätigt. 1251 wurde das Domkapitel in [[Culmsee]] gegründet. Es wurde dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] unterstellt, alle Domkapitulare mussten (bis 1466) Mitglied des Ordens sein. 1255 wurde das Bistum dem neuen [[Erzbistum Riga]] unterstellt, ebenso wie die anderen preußischen [[Bistum Ermland|Diözesen Ermland]], [[Bistum Pomesanien|Pomesanien]] und [[Bistum Samland|Samland]]. Seit 1257 war der Sitz des Bischofs in [[Lubawa|Löbau]] (Lubawa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1466 gehörte das Diözesangebiet als Teil des [[Landstände|Ständestaat]]es [[Königlich Preußen|Königliches Preußen]] im [[Königreich Polen]]. Seit dieser Zeit verwaltete es auch in Königlich Preußen gelegenen Teile der Diözese Pomesanien. Nach der Auflösung des Erzbistums Riga 1555 nahmen die Vertreter des Bistums Culm an den Synoden des [[Erzbistum Gnesen|Erzbistums Gnesen]] teil. Es blieb wie andere Gebiete in Polen katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Erste Polnische Teilung]] 1772/73 kam das Bistum zum [[Königreich Preußen]] in [[Westpreußen]]. 1782 verlegte der Bischof seinen Sitz auch nach Culmsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Pius VII.]] unterstellte 1821 mit der Bulle &amp;#039;&amp;#039;[[De salute animarum]]&amp;#039;&amp;#039; das Bistum Culm als Suffragan dem vereinigten Erzbistum Posen-Gnesen. Die Bulle änderte auch die Diözesangrenzen. Das [[Bistum Leslau|Leslauer Diözesangebiet]] (Archidiakonat Pommerellen) in der [[Woiwodschaft Pommerellen (1454–1772)|gleichnamigen Woiwodschaft]] kam ans Bistum Culm. Dadurch verschob sich das geographische Zentrum der Diözese nach Westen. Dem Rechnung tragend verlegten Domkapitel und Bischof ihren Sitz 1824 nach Pelplin. Dort wurden auch ein [[Priesterseminar Pelplin|Priesterseminar]] (1829) und eine bischöfliche Schule ([[Collegium Marianum (Pelplin)|Collegium Marianum]]) eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1920 gehörte das Gros des Diözesangebietes wieder zu Polen. Im Ausland gelegene Teile des Diözesangebietes wurden sukzessive an benachbarte Administrationen abgegeben. 1920 wurde ein kleiner Teil des Diözesangebietes ([[Lande Lauenburg und Bütow]] mit den gleichnamigen Dekanaten in Pommern und nördlicher Teil der Grenzmark Posen-Westpreußen) an die [[Prälatur Schneidemühl]] abgetreten. 1922 gingen 18 Pfarreien im Gebiet der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]] westlich der Weichsel an die [[Exemtion#Exemte Bistümer, Klöster und Orden|exempte]] [[Apostolische Administratur Danzig]], wo sie mit 18 Pfarreien des exempten Bistums Ermland im Gebiet der Freien Stadt östlich der Weichsel einen neuen katholischen Administrationsbezirk bildeten, der 1925 zum [[Erzbistum Danzig|Bistum Danzig]] erhoben wurde. Gemäß dem am 10. Februar 1925 mit der Republik Polen geschlossenen Konkordat wurde mit der Bulle &amp;#039;&amp;#039;Vixdum Poloniae unitas&amp;#039;&amp;#039; von Papst Pius XI. die Diözesangrenze im Osten neu gezogen. Das nach der Grenzziehung im [[Abstimmungsgebiet]] Marienwerder 1922 bei Deutschland gebliebene &amp;#039;&amp;#039;Dekanat Pomesanien&amp;#039;&amp;#039;, so genannt aus Traditionsgründen in Erinnerung an das in der Reformation untergegangene [[Bistum Pomesanien]], wechselte vom Bistum Culm ans Bistum Ermland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Besetzung 1939 wurden alle Mitglieder des Domkapitels ([[Blutiger Herbst in Pelplin]]), die meisten Lehrer des Priesterseminars und des Collegium Marianum sowie weitere Geistliche getötet, insgesamt 365 Personen. Als 1972 der Heilige Stuhl die Grenzveränderungen ab 1945 anerkannte, wurde das Diözesangebiet Culms zu Gunsten des Bistums Danzig verkleinert, aber um neue westliche Gebiete in [[Hinterpommern]], die zuvor zur Prälatur Schneidemühl (1972 aufgelöst) und zum [[Bistum Berlin]] zählten, erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 wurde das neue Bistum Pelplin durch Papst Johannes Paul II. gebildet. Kleinere Gebiete kamen zum neuen Bistum Toruń.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bischöfe von Kulm|:Kategorie:Domherr (Kulm)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottfried Frölich: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Kulm und der Deutsche Orden, ein Beitrag zur Verfassungsgeschichte des Deutsch-Ordensstaates&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westpreußischer Geschichtsverein#Veröffentlichungen|Zeitschrift des Westpreußischen Geschichtsvereins]]&amp;#039;&amp;#039;. Heft 27 (1889), S. 1–99 ([https://dlibra.bibliotekaelblaska.pl/Content/49782/download/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.worldcat.org/search?qt=worldcat_org_all&amp;amp;q=Bistum+Culm Literatur über das Bistum Culm 1,] [https://www.worldcat.org/search?qt=worldcat_org_all&amp;amp;q=Bistum+Kulm 2,] [https://www.worldcat.org/search?qt=worldcat_org_all&amp;amp;q=Diözese+Culm 3] bei WorldCat&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|d|dpelp}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Bistum|pelp0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1340521563}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kulm, Bistum}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Bistum (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der römisch-katholischen Kirche in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Woiwodschaft Kujawien-Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholisches Bistum (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1246|Kulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistumsgründung im 13. Jahrhundert|Kulm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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