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	<title>Bisphosphonate - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:20:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bisphosphonate&amp;diff=150321&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Patagonischer Berglöwe: /* Wirkmechanismus */ Fehlendes Komma gesetzt: Appositionen müssen, wie alle durch Komma geöffnete Nebensätze, durch Komma auch wieder geschlossen werden. Das hat auch viel Sinn, weil es die Lesbarkeit und schnelle Verständlichkeit ungemein erhöht, dies ist ein gutes Beispiel. Freundlichen Gruß</title>
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		<updated>2025-10-07T10:51:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirkmechanismus: &lt;/span&gt; Fehlendes Komma gesetzt: Appositionen müssen, wie alle durch Komma geöffnete Nebensätze, durch Komma auch wieder geschlossen werden. Das hat auch viel Sinn, weil es die Lesbarkeit und schnelle Verständlichkeit ungemein erhöht, dies ist ein gutes Beispiel. Freundlichen Gruß&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Biphosphonate Structural Formulae.png|mini|alt=|Basisstruktur der Bisphosphonate]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bisphosphonate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Diphosphonate&amp;#039;&amp;#039;) sind chemische Verbindungen, die über zwei [[Phosphonate|Phosphonat-Gruppen]] verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Bisphosphonate gehören einer Medikamentengruppe an, die seit den 1980er Jahren für [[Diagnose|diagnostische]] und [[Therapie|therapeutische]] Zwecke bei [[Knochenumbau|Knochen]]- und [[Calciumstoffwechsel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;krankheiten entwickelt wurde. Einige Verbindungen dieses Typs werden in [[Medikament]]en zur Behandlung der [[Osteoporose]] verwendet. Sie sind in Deutschland zur Therapie der Osteoporose bei [[Menopause|postmenopausalen]] Frauen, der &amp;#039;&amp;#039;[[Osteodystrophia deformans]]&amp;#039;&amp;#039; und der [[Tumorhyperkalzämie|Tumor-assoziierten Hyperkalzämie]] zugelassen. Darüber hinaus finden sie Einsatz bei der Behandlung von [[Knochenmetastase]]n und [[Fibröse Dysplasie|Fibröser Dysplasie]].&amp;lt;ref&amp;gt;R. Chapurlat: &amp;#039;&amp;#039;Current pharmacological treatment for fibrous dysplasia and perspectives for the future.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Joint Bone Spine]]&amp;#039;&amp;#039;, 2005, Band 72, Nummer 3, S.&amp;amp;nbsp;196–198; [[doi:10.1016/j.jbspin.2004.08.001]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2009 wurde außerdem durch Hinzufügen von [[Zoledronat]] (eine Substanz aus der Gruppe der Bisphosphonate) zur endokrinen Therapie bei hormonsensiblem Brustkrebs eine längere rezidivfreie Überlebenszeit erzielt.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Gnant, B. Mlineritsch, W. Schippinger u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Endocrine therapy plus zoledronic acid in premenopausal breast cancer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[N Engl J Med]].&amp;#039;&amp;#039;, Februar 2009, Band 360, Nummer 7, S.&amp;amp;nbsp;679–691, PMID 19213681.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisphosphonate dienen auch in Verbindung mit &amp;lt;sup&amp;gt;99m&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Technetium]] als [[Tracer (Nuklearmedizin)|Tracer]] in dem [[nuklearmedizin]]ischen Untersuchungsverfahren [[Skelettszintigrafie]]. Dabei werden sie in einer sehr niedrigen, pharmakologisch nicht wirksamen Dosis angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bisphosphonat &amp;#039;&amp;#039;Lexidronam&amp;#039;&amp;#039; wird in Verbindung mit dem überwiegenden [[Beta-Zerfall|Beta-Strahler]] &amp;lt;sup&amp;gt;153&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Samarium]] zur [[Palliation|palliativen]] [[Analgesie|analgetischen]] Therapie bei Knochen[[metastase]]n eingesetzt ([[Radionuklidtherapie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkmechanismus ==&lt;br /&gt;
Bisphosphonate können [[Biomembran]]en zwar nur sehr schwer überwinden, die [[Osteoklasten]] nehmen Bisphosphonate aber im Rahmen des Abbaus von Knochensubstanz durch [[Phagozytose]] auf. Diese Aufnahme führt dazu, dass die Lebensdauer der Osteoklasten verkürzt wird. Dies wiederum bewirkt letztlich die therapeutisch erwünschte Verringerung des Knochenabbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisphosphonate üben mehrere Effekte auf den Knochen aus: Durch Anlagerung an die Knochenoberfläche hemmen sie einerseits die Mineralisation der Knochensubstanz, andererseits hemmen sie den Knochenabbau durch Hemmung der Osteoklasten-Aktivität: Insbesondere die stickstoffreichen Bisphosphonate hemmen die Protonen-ATPase (direkt toxischer Effekt) und hemmen die Enzyme des [[Mevalonsäure]]stoffwechsels. Experimentell und klinisch belegt ist außerdem ihr direkter Einfluss auf das [[Monozyt]]en-[[Makrophage]]n-System, indem sie die Rekrutierung und Fusionierung der Osteoklasten-Vorläufer torpedieren. Außerdem bewirken sie die Verkürzung der osteoklastären Lebensdauer durch Induktion der [[Apoptose]], wahrscheinlich verbunden mit einer Verlängerung der osteoblastären Lebensdauer: Durch Hemmung der [[Farnesylpyrophosphat]]-[[Synthase]] können die Produkte dieses Enzyms, Farnesyl- und [[Geranylpyrophosphat]], [[G-Protein#Kleine G-Proteine (monomere)|kleine G-Proteine]] (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Ras (Protein)|Ras]]) nicht mehr in der Zellmembran verankern. Fehlen diese G-Proteine, haben an Zell[[Rezeptor (Biochemie)|rezeptoren]] gebundene [[Wachstumsfaktor (Protein)|Wachstumsfaktoren]] keine Auswirkung auf die Zelle mehr. Infolgedessen sterben die Osteoklasten im Rahmen der Apoptose ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Lüllmann]], Klaus Mohr, [[Lutz Hein]]: &amp;#039;&amp;#039;Pharmakologie und Toxikologie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-13-368516-0, S. 262–264.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und schließlich bewirken sie die Hemmung von [[Prostacyclin]]en und anderen [[Cytokinine]]n im Knochengewebe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. Bartl, C. Bartl, R. Gradinger |Titel=Einsatz der Bisphosphonate in der Orthopädie und Unfallchirurgie |Sammelwerk=Der Orthopäde |Band=37 |Nummer=6 |Datum=2008-06 |Seiten=595–614 |DOI=10.1007/s00132-008-1280-y}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkstoffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Medronic acid structure.svg|mini|alt=|Methylendiphosphonsäure]]&lt;br /&gt;
Die Bisphosphonate sind Ester und Salze der [[Methylendiphosphonsäure]] (Medronsäure). Sie sind [[Diphosphate|Diphosphat]]-[[Analogon (Chemie)|Analoga]], in denen der [[Sauerstoff]] der P–O–P-Bindung durch [[Kohlenstoff]] ersetzt ist. Verbindungen dieses Typs zählen zu den [[Phosphonate]]n. Sie unterliegen im Körper keiner enzymatischen [[Hydrolyse]]. Bevor man ihre therapeutische Wirkung bei Osteoporose entdeckte, wurden Bisphosphonate unter anderem als Waschmittelzusätze verwendet. Durch Modifikationen der [[Molekülstruktur]] wurden ihre therapeutischen Eigenschaften schrittweise verbessert. So sind die neuesten Bisphosphonate 20000-mal potenter als [[Etidronat]], das Bisphosphonat der ersten Generation. Sie unterscheiden sich in den Seitenketten und bilden demnach vier Gruppen:&lt;br /&gt;
* Bisphosphonat ohne Stickstoff: Etidronat, [[Clodronat]], [[Tiludronat]]&lt;br /&gt;
* Aminobisphosphonate: [[Pamidronat]], [[Alendronsäure|Alendronat]]&lt;br /&gt;
* am Stickstoff substituierte Aminobisphosphonate: [[Ibandronsäure|Ibandronat]]&lt;br /&gt;
* Bisphosphonate mit einem basischen Heterocyclus: [[Risedronsäure|Risedronat]], [[Zoledronsäure|Zoledronat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind folgende Bisphosphonate zugelassen: &amp;#039;&amp;#039;Alendronat, Clodronat, Etidronat, Ibandronat, Pamidronat, Risedronat, Tiludronat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zoledronat&amp;#039;&amp;#039;. Zur Skelettszintigrafie wird unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Oxidronat]] (HDP)&amp;#039;&amp;#039; (nur in der Schweiz zugelassen) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab bis 2011 keine Studien, welche die vorhandenen Bisphosphonate miteinander vergleichen, weshalb eine generelle Empfehlung bezüglich eines bestimmten Wirkstoffs noch nicht gestellt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;body&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. J. Body |Titel=How to manage postmenopausal osteoporosis? |Sammelwerk=Acta Clin Belg |Band=66 |Nummer=6 |Datum=2011 |DOI=10.1179/ACB.66.6.2062612 |Seiten=443–447}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nach Lokalisation der Brüche konnte das Risiko um 25 bis 70 % reduziert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;body&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;In der Medizin verwendete Bisphosphonate&amp;quot; aria-hidden=&amp;quot;true&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Alendronic acid.svg|[[Alendronsäure]] zur Behandlung der [[Osteoporose]]&lt;br /&gt;
   HEDP.png|Hydroxyethyliden-&amp;lt;br /&amp;gt;Diphosphonat (HEDP, Etidronsäure) zur [[Skelettszintigrafie]]&lt;br /&gt;
   Dicarboxypropan-diphosphonsäure.svg|2,3-Dicarboxypropan-&amp;lt;br /&amp;gt;1,1-Diphosphonat (DPD) zur Skelettszintigrafie&lt;br /&gt;
   Ibandronate.svg|[[Ibandronsäure]] zur Behandlung von [[Knochenmetastase]]n bei [[Brustkrebs]] und von Osteoporose&lt;br /&gt;
   Zoledronate.svg|[[Zoledronsäure]] zur Behandlung der [[Osteoporose]], der [[Tumorhyperkalzämie|TIH]] und von Knochenmetastasen&lt;br /&gt;
   Risedronate.svg|[[Risedronsäure]] zur Behandlung von (auch steroidinduzierter) [[Osteoporose]] und [[Osteodystrophia deformans|Paget-Krankheit]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Es fehlt noch [[Oxidronsäure]].--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmakokinetik ==&lt;br /&gt;
Bisphosphonate werden im Darm schlecht resorbiert und bilden mit [[Calcium]] unlösliche Komplexe. Die Resorptionsquote nach [[Peroral|oraler]] Einnahme liegt zwischen 1 und 10 % der eingenommenen [[Dosis]], teilweise ist sie noch geringer. Die Einnahmevorschriften müssen daher genau eingehalten werden. Bisphosphonate sollten morgens nüchtern mindestens 30 Minuten vor weiterer Nahrungsaufnahme oder anderen Medikamenten mit einem vollen Glas Leitungswasser eingenommen werden. Diese Vorschriften entfallen bei [[intravenös]]er Gabe durch [[Infusion]] oder [[Injektion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 20–50 % der resorbierten Menge wird im [[Knochen]] gespeichert. Der Rest wird innerhalb von 24 Stunden mit dem [[Urin]] oder [[Kot|Stuhl]] ausgeschieden. Die Halbwertszeit der Bisphosphonate im [[Skelett]] beträgt viele Jahre, ähnlich wie bei [[Tetracycline]]n oder [[Strontium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenwirkungen ==&lt;br /&gt;
Bei oraler Gabe treten bei zwei bis zehn Prozent der Patienten gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall auf. Aufrechte Haltung während der Einnahme kann einen Rückfluss in die [[Speiseröhre]] (gastroösophagealer Reflux) und damit Schädigungen der Speiseröhre vermeiden. Durch Komplexbildung mit Calciumionen im Darm können gelegentlich [[Hypokalzämie]]n vorkommen. In [[Schwangerschaft]] und [[Stillzeit]] sind Bisphosphonate kontraindiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bekannte Nebenwirkung sind [[bisphosphonatassoziierte Knochennekrose]]n im Kieferbereich (BONJ). Ein relevantes Risiko für eine BP-assoziierte ONJ besteht besonders, wenn Bisphosphonate aufgrund einer malignen Grunderkrankung intravenös in hohen Dosen und über einen längeren Zeitraum verabreicht werden. Bei oraler Medikation sind eher selten Fälle von Kieferknochennekrosen bekannt geworden, meist im Zusammenhang mit einer vorhergehenden [[Extraktion (Zahnmedizin)|Zahnextraktion]]. Die Bisphosphonate stören nämlich die [[Intraossär|intraossäre]] [[Angiogenese]] des Knochens, sodass er sich bei Infekten oder bei Traumata  nicht so gut regenerieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien zur Langzeitanwendung der [[Alendronsäure]] zeigten zudem ein Risiko für das Entstehen von atypischen Frakturen des [[Oberschenkelknochen|Femurschafts]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bisphosphonates: atypical femoral fractures |Sammelwerk=Drug Safety Update |Band=4 |Nummer=11 |Datum=2011-06 |Online=[https://www.gov.uk/drug-safety-update/bisphosphonates-atypical-femoral-fractures online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese können durch ein minimales Trauma ausgelöst werden, kommen jedoch auch ohne Trauma vor. Die Frakturen sind häufig beidseitig und weisen eine schlechte Heilungstendenz auf.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Shane, D. Burr, P. R. Ebeling u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Atypical subtrochanteric and diaphyseal femoral fractures: report of a task force of the American Society for Bone and Mineral Research.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[J Bone Miner Res]].&amp;#039;&amp;#039;, 2010, Band&amp;amp;nbsp;25, Nr.&amp;amp;nbsp;11, S.&amp;amp;nbsp;2267–2294; [[doi:10.1002/jbmr.253]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Da so der Verdacht entstand, dass Bisphosphonate langfristig den Knochenumbau stören und das Risiko für Frakturen deutlich erhöhen könnten, wird gegenwärtig eine maximale Therapiedauer von 5 Jahren empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://leitlinien.dv-osteologie.org/kapitel/9-therapie/ |titel=9. Therapie {{!}} DVO Leitlinie Osteoporose 2023 |sprache=de-DE |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der HORIZON-Studie trat bei Behandlung mit dem Bisphosphonat [[Zoledronsäure]] bei nicht wenigen Patientinnen (1,3 Prozent) auch schweres [[Vorhofflimmern]] auf, das bisher bei Bisphosphonaten nicht beobachtet worden war. Das Vorhofflimmern lag unter der für diese Altersgruppe zu erwartenden Rate und wurde in anderen Studien mit Zoledronsäure nicht beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ergebnis der randomisierten HORIZON-Studie:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Once-Yearly Zoledronic Acid for Treatment of Postmenopausal Osteoporosis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[New England Journal of Medicine]]&amp;#039;&amp;#039;, 2007,  Band 356, S.&amp;amp;nbsp;1809–1822, [[doi:10.1056/NEJMoa067312]]. Hier zitiert nach: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Ärzteblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Mai 2007; {{Webarchiv |url=http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/28352 |archive-is=20120716150755 |text=aerzteblatt.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere mögliche Nebenwirkungen von Bisphosphonaten sind [[Verwirrtheit]] sowie optische, akustische und olfaktorische [[Halluzination]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Skelettszintigrafie]] verwendete Bisphosphonate haben aufgrund der extrem niedrigen Dosierung keine Nebenwirkungen. Lediglich bei fehlerhafter Injektion in das Gewebe neben der Vene kommt es zu einem sehr kurz anhaltenden brennenden Gefühl. Die Einschränkungen der [[Indikation]] nuklearmedizinischer Untersuchungen in Schwangerschaft und Stillzeit sowie die [[Strahlenexposition]] durch das [[Radionuklid]] sind zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phosphonsäureester| Diphosphon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salz| Bisphosphonate]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Patagonischer Berglöwe</name></author>
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