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	<title>Bisotun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:14:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bisotun&amp;diff=929209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 16. Juli 2025 um 14:41 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-16T14:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=34/23/51/N |EW=47/26/39/E |type=city |map=right|maptype=relief|region=IR-05}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Behistun by Pascal Coste.jpg|mini|Blick auf den Berg Bisotun mit der berühmten Inschrift Dareios’ oben und der Inschrift des Mithradates II. im Vordergrund (Zeichnung von [[Pascal Coste]]).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bisotun Iran Relief Achamenid Period.JPG|mini|Die Behistun-Inschrift mit Felsrelief zeigt den Bericht über die Siege des Großkönigs Dareios I. in drei Sprachen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bistoon Kermanshah.jpg|mini|[[Verethragna|Bahram]] als griechischer Held Herakles, Relief in Bisotun]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Felsrelief Mithradates II.jpg|mini|Felsrelief und Inschriften über Mithradates II. in Bisotun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bisotun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bisutun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bisitun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; korrekter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behistan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{faS|بیستون}}, Bīsotūn; altpersisch &amp;#039;&amp;#039;Bagastāna&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erika Bleibtreu]]: &amp;#039;&amp;#039;Achaimenidische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 186–219, hier: S. 195, Anm. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Dorf rund 30 Kilometer östlich von [[Kermanschah]] im Westen [[Iran]]s. Bisotun hatte beim Zensus 2006 gut 2000 Einwohner. Ein bei diesem Dorf gelegener steiler Felsrücken (der gleichnamige sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Berg der Götter&amp;#039;&amp;#039;) mit seiner Umgebung in [[Medien (Land)|Medien]] ist ein historisch bedeutender Ort an der Hauptverbindungsroute zwischen dem Mittelmeer und China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Felsmassiv beherbergt mehrere Reliefs. Das bedeutendste ließ der [[Achämenidenreich|Achämenidenkönig]] [[Dareios I.]] (Darius) einmeißeln. Die bildliche Darstellung, gut fünf Meter breit und drei Meter hoch, stellt Darius’ Sieg über seinen Hauptgegner [[Gaumata]], auf den er im Relief einen Fuß setzt, dar. Mit der Szene, die neun gefangene rebellische Könige zeigt und vom [[Geflügeltes Symbol (Achämenidenreich)|Geflügelten Symbol]] überragt wird, wollte Darius seinen Thronanspruch legitimieren, den er sich in 19 verschiedenen Schlachten erkämpfen musste. Seine [[Proklamation]] im darunterliegenden Inschriftenfeld, die sogenannte [[Behistun-Inschrift]], umfasst 1200 Zeilen und ist dreisprachig in Altpersisch, Elamisch und Neubabylonisch abgefasst. Deshalb war sie für die Entzifferung der Keilschrift ähnlich bedeutsam wie der [[Stein von Rosette]] für die ägyptischen Hieroglyphen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa drei Meter oberhalb des Weges, der zum Dariusrelief hinaufführt, wurde bei Straßenbauarbeiten das &amp;#039;&amp;#039;[[Herakles von Bisotun|Heraklesrelief]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Zeit des [[Seleukidenreich]]es freigelegt. Es zeigt fast vollplastisch den auf einem [[Löwenfell]] lagernden [[Herakles]] mit einem Becher in der Hand. Die Inschrift an seinem Kopf datiert das Werk in das Jahr 148 vor Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich dahinter finden sich die bereits stark verwitterten &amp;#039;&amp;#039;Partherreliefs&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem linken Felsbild sind vier [[Satrap]]en dargestellt, die König [[Mithridates II. (Parthien)|Mithridates II.]] (124–87 v. Chr.) huldigen. Das rechte erinnert an den Sieg des parthischen Königs [[Gotarzes II.]], der (zu Pferd dargestellt) seinen Feind (wahrscheinlich den Gegenkönig [[Meherdates]], 50 n. Chr.) mit dem Speer durchbohrt. Eine Inschrift aus dem 17. Jahrhundert wurde über die Reliefs gemeißelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Höhlen in dem Felsmassiv belegen eine Besiedlung der Gegend während des [[Mittelpaläolithikum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe befindet sich die [[Schah-Abbasi-Karawanserei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erika Bleibtreu]]: &amp;#039;&amp;#039;Achaimenidische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 186–219, hier: S. 188.&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Kleiss]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Topographie des „Partherhanges“ in Bisutun.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Mitteilungen aus Iran.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Band 3, 1970, S. 133–168.&lt;br /&gt;
* Wolfram Kleiss, [[Peter Calmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bisutun. Ausgrabungen und Forschungen in den Jahren 1963–1967&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Teheraner Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Gebr. Mann Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-7861-1860-4.&lt;br /&gt;
* Sylvia A. Matheson: &amp;#039;&amp;#039;Persien. Ein archäologischer Führer.&amp;#039;&amp;#039; Reclam-Verlag, Stuttgart 1980 (Übersetzung der englischen Ausgabe von 1976), ISBN 3-15-010296-0, S.&amp;amp;nbsp;146–153.&lt;br /&gt;
* Mahmoud Rashad: &amp;#039;&amp;#039;Iran&amp;#039;&amp;#039; (DuMont-Kunstreiseführer). DuMont Buchverlag, Köln 1998, ISBN 3-7701-3385-4, S.&amp;amp;nbsp;190–192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Behistun}}&lt;br /&gt;
* [https://www.livius.org/articles/place/behistun/ Felsenreliefs in Behistun (Bisotun)] (englisch, mit Bildern)&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=1222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Iran}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Kermanschah]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altorientalischer Fundplatz im Iran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte im Iran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbestätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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