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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bislactimether-Verfahren</id>
	<title>Bislactimether-Verfahren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T20:28:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bislactimether-Verfahren&amp;diff=1198830&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Elrond: Änderung 241712033 von Adrian241 rückgängig gemacht; Es geht nicht ums Produkt, sondern um das Zwischenprodukt</title>
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		<updated>2024-01-30T22:19:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/241712033&quot; title=&quot;Spezial:Diff/241712033&quot;&gt;241712033&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Adrian241&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Adrian241&quot;&gt;Adrian241&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Es geht nicht ums Produkt, sondern um das Zwischenprodukt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Schöllkopf-Hartwig-Reaktion. Zur Schöllkopf-Reaktion siehe [[Schöllkopf-Reaktion]].}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bislactimether-Verfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Leo A. Paquette: &amp;#039;&amp;#039;Chiral Reagents for Asymmetric Synthesis&amp;#039;&amp;#039;. Wiley and Sons, 2003, ISBN 0-47085625-4, S. 220–223.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schöllkopf-Methode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schöllkopf-Hartwig-Reaktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hüttermann&amp;quot;&amp;gt;Jan Bülle, Aloys Hüttermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Basiswissen der organischen Chemie: Die wichtigsten organischen Reaktionen im Labor und in der Natur&amp;#039;&amp;#039;. Wiley-VCH, 2000, ISBN 3-52730847-4, S. 310/311.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, bezeichnet in der [[Organische Chemie|Organischen Chemie]] eine [[Synthese (Chemie)|Synthesemethode]] von [[Chiralität (Chemie)|optisch aktiven]] [[Aminosäure]]n. Die Methode wurde 1981 von dem deutschen [[Chemiker]] [[Ulrich Schöllkopf]] entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;U. Schöllkopf, T. Tiller, J. Bardenhagen: &amp;#039;&amp;#039;[[Tetrahedron]]&amp;#039;&amp;#039; 1988, 44, 5293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktionsmechanismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schoellkopf-Hartwig.png|miniatur|500px|Reaktionsmechanismus der Schöllkopf-Methode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Glycin]] und [[Valin]] werden zu einem cyclischen [[Dipeptid]] (Dioxopiperazin) umgesetzt, das durch zweifache Methylierung in den [[Bislactimether]] überführt wird. Dies kann z.&amp;amp;nbsp;B. mithilfe von [[Trimethyloxoniumtetrafluoroborat]] bewerkstelligt werden. Aus diesem kann mit [[Butyllithium]] eines der aus Glycin stammenden [[Chiralität (Chemie)|prochiralen]] Protonen abstrahiert werden. Der folgende Schritt ist für die [[Stereoselektivität]] entscheidend: Das entstehende [[Carbanion]] ist auf der Oberseite durch den Isopropylrest des Valins sterisch stark gehindert und kann nur von unten angegriffen werden. Der Abfang des Anions mit einem Alkyl[[iodid]] liefert daher immer das durch Rückseitenangriff erzeugte [[Enantiomer]]. Abschließend wird das Dipeptid durch saure [[Hydrolyse]] in die beiden Aminosäuremethylester gespalten, die voneinander getrennt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöllkopf wählte mit Valin diejenige der natürlichen, proteinogenen Aminosäuren mit dem größten [[aliphatisch]]en, nicht-reaktiven, nicht-chiralen Rest, um eine möglichst hohe Stereoselektivität zu erreichen. Im Regelfall sind [[Enantiomer]]enüberschüsse von etwa 95 % (&amp;#039;&amp;#039;ee&amp;#039;&amp;#039;) erreichbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hüttermann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten und Grenzen ==&lt;br /&gt;
Mit der Schöllkopf-Methode können alle Aminosäuren hergestellt werden, für die sich ein geeignetes Abfangreagenz (R-I) finden lässt, das unter den Reaktionsbedingungen zu dem gewünschten Produkt führt. Der Rest R ist dabei nicht auf Alkyl beschränkt, sondern kann auch komplizierter gebaut sein. Das Bislactimether-Verfahren findet ausschließlich als &amp;#039;&amp;#039;Laborverfahren&amp;#039;&amp;#039; zur Synthese kleiner Mengen exotischer Aminosäuren Anwendung. Eine industrielle Anwendung des Verfahrens ist nicht bekannt, da dessen [[Atomökonomie]] begrenzt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:BislactimetherVerfahren}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Reaktion|SchollkopfMethode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Elrond</name></author>
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