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	<title>Biskoupky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Biskoupky&amp;diff=727711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ am 18. Mai 2020 um 20:02 Uhr</title>
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		<updated>2020-05-18T20:02:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde. Zum Ortsteil siehe [[Sebečice]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Biskoupky Brno venkov znak.svg|111px|Wappen von Biskoupky]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Brno-venkov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 583&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/obec/582832/Biskoupky Obec Biskoupky: podrobné informace], uir.cz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 270&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 582832&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 664 13&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Ivančice]] – [[Mohelno]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Josef Benda&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2020&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Biskoupky 40&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 664 91 Ivančice&lt;br /&gt;
| Website            = www.biskoupky.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49.0976886&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16.2812819&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Biskoupky-alibaba - panoramio.jpg|mini|Dorfplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Základní škola, Biskoupky.JPG|mini|Schule]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Smírčí kámen (Biskoupky).JPG|mini|Sühnestein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tábor pod Templštejnem-alibaba - panoramio.jpg|mini|Camp unter der Ruine Templštejn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biskoupky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Biskupka&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Biskoupka&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sieben Kilometer westlich von [[Ivančice]] und gehört zum [[Okres Brno-venkov]]. Auf 583 Hektar leben dort {{EWZ|CZ|064582832}} Einwohner (Stand {{EWD|CZ|064582832}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Biskoupky befindet sich linksseitig über dem tief eingeschnittenen [[Jihlava (Fluss)|Jihlavatal]] in der [[Jevišovická pahorkatina]] (&amp;#039;&amp;#039;Jaispitzer Hügelland&amp;#039;&amp;#039;) im Süden der [[Böhmisch-Mährische Höhe|Böhmisch-Mährischen Höhe]]. Unterhalb des Dorfes entspringt der Bach Trnovec. Nördlich erhebt sich der U Oběšeného (369 m n.m.), im Süden der Záklaty (384 m n.m.), südwestlich der Vrabčí kopec (389 m n.m.) mit der [[Burg Templštejn (Jihlava)|Burgruine Templštejn]] sowie im Nordwesten der Biskoupský kopec (397 m n.m.). Das Dorf liegt im &amp;#039;&amp;#039;Naturpark Střední Pojihlaví&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Čučice]] im Norden, [[Nová Ves u Oslavan|Nová Ves]] im Nordosten, [[Ivančice]], [[Letkovice]] und [[Alexovice]] im Osten, [[Hrubšice]], [[Budkovice (Ivančice)|Budkovice]] und [[Rokytná (Moravský Krumlov)|Rokytná]] im Südosten, [[Polánka (Moravský Krumlov)|Polánka]], [[Dobřínsko]] und [[Jamolice]] im Süden, [[Horní Dubňany]] und [[Dukovany]] im Südwesten, Kozínek und [[Lhánice]] im Westen sowie [[Kladeruby nad Oslavou]] und [[Senorady]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1131 wurde der Ort erstmals erwähnt. Nach der Überlieferung soll der Name des Ortes von Bischöfen stammen, die ihn damals &amp;#039;&amp;#039;Biskupský dvorec&amp;#039;&amp;#039; nannten. Weitere Eigentümer waren 1445 &amp;#039;&amp;#039;Jan Purkant&amp;#039;&amp;#039; und seit 1543 &amp;#039;&amp;#039;Christoph von [[Waldstein (Adelsgeschlecht)|Waldstein]]&amp;#039;&amp;#039;, der hier auch eine Feste erstellen ließ. 1573 verkaufte dieser den Ort mit den Höfen, Mälzerei, Bäckerei, Brauerei, Schmiede und Schäferei an Ladislaus den Jüngeren [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|von Lobkowicz]]. Seit 1622 ist ein Gemeindesiegel, das eine [[Hippe (Werkzeug)|Hippe]] zeigt, nachweislich. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort völlig verwüstet, noch 1656 lagen 16 der 22 Anwesen wüst. Unter der Herrschaft der Kaiserin [[Maria Theresia]] und ihres Sohnes [[Joseph II.]] waren die Grundstücke unter den Untertanen aufgeteilt, die dafür [[Emphyteuse|emphyteutische]] Pacht zahlen mussten. 1834 brannten 31 Häuser ab und wurden bald mit Unterstützung der Allgemeinen wechselseitigen Brandversicherungsanstalt in steinerner Ausführung wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1835 bestand das im [[Znaimer Kreis]] gelegene Dorf &amp;#039;&amp;#039;Biskupka&amp;#039;&amp;#039; aus 37 Häusern, in denen 177 Personen lebten. Im Ort gab es einen herrschaftlichen [[Meierhof]]. Pfarr- und Schulort war [[Řeznovice|Řeznowitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor Wolny]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Markgrafschaft Mähren, topographisch, statistisch und historisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Band III: Znaimer Kreis, Brünn 1837, S. 345–346&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Biskupka&amp;#039;&amp;#039; der [[Schloss Moravský Krumlov|Fideikommiss-Primogeniturherrschaft Mährisch-Krummau]] untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Patrimonialherrschaft]]en bildete &amp;#039;&amp;#039;Biskupsko&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Biskupka&amp;#039;&amp;#039; ab 1849 eine Gemeinde im [[Gerichtsbezirk Mährisch Kromau]]. Ab 1869 gehörte &amp;#039;&amp;#039;Biskupsko&amp;#039;&amp;#039; zum [[Bezirk Mährisch Kromau]], zu dieser Zeit in dem Dorf 203 Personen. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde &amp;#039;&amp;#039;Biskoupka&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Biskupsko&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Biskoupky&amp;#039;&amp;#039; alternativ als Ortsnamen verwendet. 1893 erfolgte der Bau einer Schule. Beim Zensus von 1921 lebten in den 52 Häusern der Gemeinde 265 Tschechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zanikleobce.cz/chytil.php?menu=15&amp;amp;chs=51 Chytilův místopis ČSR, 2. aktualisierte Ausgabe, 1929, S. 51 Binsdorf - Biskupice Trenčianske]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 wurde Biskoupky zum amtlichen Ortsnamen bestimmt. Die Elektrifizierung des Ortes erfolgte 1927. Am 29. Juni 1930 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Nach der deutschen Besetzung wurde die Gemeinde 1939 in den [[Gerichtsbezirk Eibenschütz]] und Kreis Brünn-Land umgegliedert; bis 1945 gehörte Biskoupky / Biskoupka zum [[Protektorat Böhmen und Mähren]]. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges agierte in der Gegend die Partisanengruppe „Josef Hybeš“. Am 17. April 1945 wurden alle Männer des Dorfes ab dem Alter von 14 Jahren von den deutschen Besatzern verhaftet und auf ein Gut in [[Nová Ves u Oslavan|Nová Ves]] abtransportiert; die herannahende Front verhinderte die vorgesehene Erschießung. Am 2. Mai nahm die Rote Armee den Ort ein. Nach dem Kriegsende erfolgte die Wiederherstellung der alten Bezirksstrukturen. Im Jahre 1950 hatte Biskoupky 254 Einwohner. Im Zuge der Gebietsreform und der Aufhebung des Okres Moravský Krumlov wurde die Gemeinde am 1. Juli 1960 dem [[Okres Brno-venkov]] zugewiesen. Im selben Jahr errichtete die &amp;#039;&amp;#039;Královopolska strojírna&amp;#039;&amp;#039; zwei Kilometer flussaufwärts gegenüber der Ruine Templštejn an der Jihlava ein [[Pionierlager]]. Die Schule wurde 1967 wegen zu geringer Schülerzahl geschlossen. Zum 1. Januar 1986 erfolgte die Eingemeindung nach [[Oslavany]], seit dem 24. November 1990 besteht die Gemeinde Biskoupky wieder. Beim Zensus von 2001 lebten in den 69 Häusern von Biskoupky 177 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Biskoupky sind keine Ortsteile ausgewiesen. Das Gemeindegebiet bildet den Katastralbezirk &amp;#039;&amp;#039;Biskoupky na Moravě&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/katastralni-uzemi/604755/Biskoupky-na-Morave Katastrální území Biskoupky na Moravě: podrobné informace], uir.cz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Peter und Paul auf dem Dorfplatz, erbaut 1840&lt;br /&gt;
* Sühnestein aus dem 17. Jahrhundert, am Ortsausgang nach Hrubšice&lt;br /&gt;
* mehrere Flurkreuze&lt;br /&gt;
* Alte Schule, Geburtshaus von Vítězslav Nezval&lt;br /&gt;
* Ruine der [[Burg Templštejn (Jihlava)|Burg Templštejn]], südwestlich über der Jihlava&lt;br /&gt;
* Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, gegenüber der Schule, enthüllt 1938&lt;br /&gt;
* Naturreservat &amp;#039;&amp;#039;Velká skála&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Naturdenkmale &amp;#039;&amp;#039;Biskoupský kopec&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Biskoupská hadcová step&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pustý mlýn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Vítězslav Nezval]] (1900–1958), tschechischer Dichter, Schriftsteller und Übersetzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.biskoupky.cz/index.php?action=clanek&amp;amp;type=401 Geschichte von Biskoupky]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Brno-venkov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1131]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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